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Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

2 23-25

Die Israeliten aber seufzten unter dem Frondienst und schrien auf, und ihr Hilferuf wegen des Frondienstes stieg zu Gott empor. Als Gott nun ihr Wehklagen hörte, gedachte er seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob; und Gott sah die Israeliten an, und Gott nahm Kenntnis davon (Luther 1984:"nahm sich ihrer an)

Die Worte Gottes im brennenden Busch 2. Mose bzw. Exodus 3:7-10, 16-17, 20-22:

Hierauf sagte der HERR: »Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Fronvögte gehört; ja, ich kenne ihre Leiden! Daher bin ich herabgekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu erretten und sie aus jenem Lande in ein schönes, geräumiges Land zu führen, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt, in die Wohnsitze der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter. Weil also jetzt das Wehgeschrei der Israeliten zu mir gedrungen ist und ich auch gesehen habe, wie schwer die Ägypter sie bedrücken, so gehe jetzt hin! Denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten hinausführst.

Ich habe auf euch und auf das, was euch in ... widerfahren ist, genau achtgegeben ... und habe beschlossen, euch aus dem Elend ... in das Land ... wegzuführen, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt.

Darum werde ich dann meine Hand ausstrecken und das Ägyptervolk mit all meinen Wundertaten schlagen, die ich in seiner Mitte verrichten werde; daraufhin wird er euch ziehen lassen. Auch will ich dieses Volk bei den Ägyptern Gunst finden lassen, so daß ihr bei eurem Auszug nicht mit leeren Händen ausziehen sollt, nein, jede Frau soll sich von ihrer Nachbarin und ihrer Hausgenossin silberne und goldene Schmucksachen und Kleider geben lassen; die sollt ihr dann euren Söhnen und Töchtern anlegen und so die Ägypter ausplündern.

 

Noch mehr aufbauende Worte von Gott für die Israeliten 2. Mose bzw. Exodus 6:5-8:

 

Ich habe auch die Klagen der Israeliten gehört, die von den Ägyptern geknechtet werden, und habe meines Bundes (= meiner Bundeszusage) gedacht. Darum sage zu den Israeliten: ›Ich bin der HERR und will euch von dem Druck der Fronarbeiten der Ägypter frei machen und euch aus ihrem Zwangsdienst erretten und euch erlösen mit hoch erhobenem Arm und mit gewaltigen Strafgerichten. Und ich will euch zu meinem Volk annehmen und will euer Gott sein, und ihr sollt erkennen, daß ich der HERR, euer Gott, bin, der euch vom Druck des Frondienstes der Ägypter frei macht. Ich will euch auch in das Land bringen, dessen Verleihung ich dem Abraham, Isaak und Jakob durch einen feierlichen Eid zugesagt habe, und will es euch zum erblichen Besitz geben, ich, der HERR!‹ 

Hilferuf

Wir dürfen sicher, sein, wenn wir aufschreien könnten, wenn wir Hilferufe zu Gott senden, wenn wir vor lauter Schwermut und Sorge seufzen. Unser Rufen steigt sicher zu Gott empor, Gott hört unser Wehklagen. Er erinnert sich an seinen Bund mit uns. Gott nimmt von uns Kenntnis und kümmert sich um uns und führt uns aus der Sklaverei in ein geräumiges Land, in dem Milch und Honig fließt. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass die Israeliten Mose nicht glaubten, als er ihnen die Befreiung ankündigte. In der Schrift wird uns auch der Grund für diesen Unglauben genannt. Es heißt im 2. Mose bzw. Exodus 6:9: "Mose berichtete dies den Israeliten; aber sie hörten nicht auf ihn aus Kleinmut und wegen des harten Frondienstes ... (Elberfelder Übersetzung: aber aus Verzagtheit und wegen ihrer schweren Arbeit, hörten sie nicht auf Mose)." Der Herr reagiert auf unseren Hilferuf. Es ist wichtig, sensibel genug zu sein, damit wir bemerken, dass er bereit ist, uns zu befreien. In diesem Moment ist es hinderlich, wenn wir zu verzagt und zu beschäftigt sind. 

Nachdem Mose durch ein Wunder vor der Ermordung gerettet wurde, musste er nach Midian fliehen, weil er im Alter von ca. 40 Jahren einen Ägypter erchlug. Dort heiratete er "Zippora", eine Tochter des Priesters. Einige Jahre später verschärft ein neuer Pharao die Versklavung der Israeliten enorm. Es kommt zu großem Wehklagen unter den Israeliten. Während der Erscheinens Gottes im brennenden Dornenbusch auf dem Berg Horeb, erklärt Gott, dass er das Elend seine Volkes gesehen hat.

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

 

 

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Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

2 23-25

Die Israeliten aber seufzten unter dem Frondienst und schrien auf, und ihr Hilferuf wegen des Frondienstes stieg zu Gott empor. Als Gott nun ihr Wehklagen hörte, gedachte er seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob; und Gott sah die Israeliten an, und Gott nahm Kenntnis davon (Luther 1984:"nahm sich ihrer an)

Die Worte Gottes im brennenden Busch 2. Mose bzw. Exodus 3:7-10, 16-17, 20-22:

Hierauf sagte der HERR: »Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Fronvögte gehört; ja, ich kenne ihre Leiden! Daher bin ich herabgekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu erretten und sie aus jenem Lande in ein schönes, geräumiges Land zu führen, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt, in die Wohnsitze der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter. Weil also jetzt das Wehgeschrei der Israeliten zu mir gedrungen ist und ich auch gesehen habe, wie schwer die Ägypter sie bedrücken, so gehe jetzt hin! Denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten hinausführst.

Ich habe auf euch und auf das, was euch in ... widerfahren ist, genau achtgegeben ... und habe beschlossen, euch aus dem Elend ... in das Land ... wegzuführen, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt.

Darum werde ich dann meine Hand ausstrecken und das Ägyptervolk mit all meinen Wundertaten schlagen, die ich in seiner Mitte verrichten werde; daraufhin wird er euch ziehen lassen. Auch will ich dieses Volk bei den Ägyptern Gunst finden lassen, so daß ihr bei eurem Auszug nicht mit leeren Händen ausziehen sollt, nein, jede Frau soll sich von ihrer Nachbarin und ihrer Hausgenossin silberne und goldene Schmucksachen und Kleider geben lassen; die sollt ihr dann euren Söhnen und Töchtern anlegen und so die Ägypter ausplündern.

 

Noch mehr aufbauende Worte von Gott für die Israeliten 2. Mose bzw. Exodus 6:5-8:

 

Ich habe auch die Klagen der Israeliten gehört, die von den Ägyptern geknechtet werden, und habe meines Bundes (= meiner Bundeszusage) gedacht. Darum sage zu den Israeliten: ›Ich bin der HERR und will euch von dem Druck der Fronarbeiten der Ägypter frei machen und euch aus ihrem Zwangsdienst erretten und euch erlösen mit hoch erhobenem Arm und mit gewaltigen Strafgerichten. Und ich will euch zu meinem Volk annehmen und will euer Gott sein, und ihr sollt erkennen, daß ich der HERR, euer Gott, bin, der euch vom Druck des Frondienstes der Ägypter frei macht. Ich will euch auch in das Land bringen, dessen Verleihung ich dem Abraham, Isaak und Jakob durch einen feierlichen Eid zugesagt habe, und will es euch zum erblichen Besitz geben, ich, der HERR!‹ 

Hilferuf

Wir dürfen sicher, sein, wenn wir aufschreien könnten, wenn wir Hilferufe zu Gott senden, wenn wir vor lauter Schwermut und Sorge seufzen. Unser Rufen steigt sicher zu Gott empor, Gott hört unser Wehklagen. Er erinnert sich an seinen Bund mit uns. Gott nimmt von uns Kenntnis und kümmert sich um uns und führt uns aus der Sklaverei in ein geräumiges Land, in dem Milch und Honig fließt. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass die Israeliten Mose nicht glaubten, als er ihnen die Befreiung ankündigte. In der Schrift wird uns auch der Grund für diesen Unglauben genannt. Es heißt im 2. Mose bzw. Exodus 6:9: "Mose berichtete dies den Israeliten; aber sie hörten nicht auf ihn aus Kleinmut und wegen des harten Frondienstes ... (Elberfelder Übersetzung: aber aus Verzagtheit und wegen ihrer schweren Arbeit, hörten sie nicht auf Mose)." Der Herr reagiert auf unseren Hilferuf. Es ist wichtig, sensibel genug zu sein, damit wir bemerken, dass er bereit ist, uns zu befreien. In diesem Moment ist es hinderlich, wenn wir zu verzagt und zu beschäftigt sind. 

Nachdem Mose durch ein Wunder vor der Ermordung gerettet wurde, musste er nach Midian fliehen, weil er im Alter von ca. 40 Jahren einen Ägypter erchlug. Dort heiratete er "Zippora", eine Tochter des Priesters. Einige Jahre später verschärft ein neuer Pharao die Versklavung der Israeliten enorm. Es kommt zu großem Wehklagen unter den Israeliten. Während der Erscheinens Gottes im brennenden Dornenbusch auf dem Berg Horeb, erklärt Gott, dass er das Elend seine Volkes gesehen hat.

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

 

 

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