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Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

32

 

33

34

 

11-14, 30-32

2,3, 12-19

5-9

32: 11-14 Mose aber suchte den HERRN, seinen Gott, zu besänftigen, indem er sagte: Warum, o HERR, soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit großer Kraft und starkem Arm aus dem Land Ägypten herausgeführt hast? Warum sollen die Ägypter sagen: In böser Absicht (oder: zum Unheil) hat er sie hinausgeführt, um sie in den Bergen umkommen zu lassen und sie vom Erdboden zu vertilgen? Laß ab von deiner Zornesglut und laß dir das Unheil leid sein, das du deinem Volk zugedacht hast! Denke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst zugeschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommenschaft so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und will dies ganze Land, von dem ich geredet habe, euren Nachkommen zu ewigem Besitz geben. Da ließ der HERR sich das Unheil leid sein, das er seinem Volk zugedacht hatte.

32:30-32 Am andern Tage aber sagte Mose zum Volk: Ihr habt eine schwere Sünde begangen; darum will ich jetzt zum HERRN hinafsteigen! Vielleicht kann ich euch Sühne für eure Sünde erwirken. So kehrte denn Mose zum HERRN zurück und sagte: Ach bitte! Dieses Volk hat eine schwere Sünde begangen: es hat sich einen Gott aus Gold angefertigt! Und nun – vergib ihnen doch ihre Sünde! Wo nicht, so streiche lieber mich aus deinem Buche aus, das du geschrieben hast!

33:2,3 Ich will aber einen Engel vor dir hersenden und die Kanaanäer, Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben, – in ein Land, das von Milch und Honig überfließt. (Luther 1984: und will dich bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt). Doch ich selbst will nicht in deiner Mitte hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ; ich müßte dich sonst unterwegs vertilgen.

33:12-19 Hierauf sagte Mose zum HERRN: Siehe, du hast mir wohl geboten, dieses Volk (nach Kanaan) hinaufzuführen, hast mich aber nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst; und doch hast du zu mir gesagt: Ich kenne dich mit Namen, und du hast auch Gnade bei mir gefunden! Wenn ich denn wirklich Gnade bei dir gefunden habe, so laß mich doch deine Pläne wissen, damit ich dich erkenne und damit ich (inne werde, daß ich) Gnade bei dir gefunden habe! Bedenke doch auch, daß dies Volk dein Volk ist! Da antwortete der HERR: Wenn ich in Person mitzöge, würde ich dir dadurch Beruhigung verschaffen? (Luther 1984: Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen, ich will dich zur Ruhe leiten). Da entgegnete ihm Mose: Wenn du nicht in Person mitziehst, so laß uns lieber nicht von hier wegziehen! Woran soll man denn sonst erkennen, daß ich samt deinem Volk Gnade bei dir gefunden habe? Doch eben daran, daß du mit uns ziehst und daß wir, ich und dein Volk, dadurch vor allen Völkern auf dem Erdboden ausgezeichnet werden. Da antwortete der HERR dem Mose: Auch diese Bitte, die du jetzt ausgesprochen, will ich dir erfüllen; denn du hast Gnade bei mir gefunden, und ich kenne dich mit Namen. Als Mose nun bat: Laß mich doch deine Herrlichkeit schauen! antwortete der HERR: Ich will all meine Schöne (Luther 1984: Güte) vor deinen Augen vorüberziehen lassen und will den Namen des HERRN laut vor dir ausrufen, nämlich daß ich Gnade erweise, wem ich eben gnädig bin, und Barmherzigkeit dem erzeige, dessen ich mich erbarmen will.

34:5-9 Da fuhr der HERR im Gewölk hernieder, und er (Mose) trat dort neben ihn und rief den Namen des HERRN an. Da zog der HERR vor seinen Augen vorüber und rief aus: Der HERR, der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Gnade und Treue, der Gnade auf Tausende hin (oder: Tausenden; vgl. 20,6) bewahrt, der Unrecht, Übertretung und Sünde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter an Kindern und Kindeskindern heimsucht, am dritten und am vierten Glied. Da verneigte sich Mose eilends bis zur Erde, warf sich nieder und sagte: Habe ich irgend Gnade bei dir, o Herr, gefunden, so wolle mein Herr doch in unserer Mitte einherziehen! Denn es ist ein halsstarriges Volk. Aber vergib uns unsere Schuld und Sünde und laß uns dein Eigentum sein!

SEIN Eigentum werden und bleiben ...

Manchmal ist es angesichts unserer fatalen Schwächen und Fehler womöglich notwendig, den ewigen Richter zu besänfigen und angestrengt Vergebung zu bewirken, um nicht das ganze Strafmaß empfangen zu müssen.

Ich denke, wir alle sind zumindest gelegentlich halstarrig (= inetwa stolz und stur). Wir stehen uns of selbst im Weg und damit auch dem HERRN JESUS CHRISTUS, der alle Hindernisse beseitigen wird und allses Storende vertreiben wird, um uns sicher in das Land zu führen, welches überlfießt an allem erdenklich Begehrenswertem, in einen Ruhe- und Friedenszustand nämlich, der äusserst erstrebenswert ist.

Ergreifen wir doch demnach die göttliche Hand, die uns zugestreckt wird und tun alles dafür, um Gnade bei IHM zu finden.

Ganz sicher ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll und hilfreich, SEINE Pläne (Luther 1984: Wege) zu wissen, IHN zu erkennen und SEINE Herrlichkeit zu schauen.

ER kennt jeden von uns mit Namen, ER zeigt uns SEINE Schöne, SEINE Güte.

ER sichert uns SEINE Gnade und Barmherzigkeit zu, wenn wir bereit sind, gwisse Dinge abzulegen, wie die Israeliten damals ihren Körperschmuck.

Der HERR beschreibt sich ja selbst folgendermaßen: Der HERR, der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Gnade, der Unrecht, Übertretung und Sünde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft läßt ...

Es ist also absolut erforderlich und zielführend, wenn wir uns (genau wie Mose), eilends zur Erde neigen und unseren Schöpfer anbeten, damit ER gnädig in unsere Mitte einziehen kann und wir letztendlich SEIN Eigentum werden.

Die Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, brachte den Israeliten höchste göttliche Verachtung und harte Konsequenzen bis hin zur drohenden Vernichtung. Mose versucht mit allem Eifer und bis zur Selbstaufgabe, die Situation wieder gerade zu biegen. Dies gelingt ihm auch Schritt für Schritt, denn der HERR vernichtet nicht und belässt es bei Schlägen. Allerdings ist der HERR zunächst nicht bereit, das halsstarrige Volk während der Weitereise selbst zubegleiten und sichert zunächst lediglch einen Führungs-Engel zu. Später dann allerdings, nachdem die Israeliten umkehrwillig den Körperschmuck abgelegt haben und nachdem Mose die Sichtung SEINER Herrlichkeit extrem begehrt hat, ist der HERR offensichtlich wieder bereit, das Volk persönlich zu begleiten.

ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

 

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2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

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11-14, 30-32

2,3, 12-19

5-9

32: 11-14 Mose aber suchte den HERRN, seinen Gott, zu besänftigen, indem er sagte: Warum, o HERR, soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit großer Kraft und starkem Arm aus dem Land Ägypten herausgeführt hast? Warum sollen die Ägypter sagen: In böser Absicht (oder: zum Unheil) hat er sie hinausgeführt, um sie in den Bergen umkommen zu lassen und sie vom Erdboden zu vertilgen? Laß ab von deiner Zornesglut und laß dir das Unheil leid sein, das du deinem Volk zugedacht hast! Denke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst zugeschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommenschaft so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und will dies ganze Land, von dem ich geredet habe, euren Nachkommen zu ewigem Besitz geben. Da ließ der HERR sich das Unheil leid sein, das er seinem Volk zugedacht hatte.

32:30-32 Am andern Tage aber sagte Mose zum Volk: Ihr habt eine schwere Sünde begangen; darum will ich jetzt zum HERRN hinafsteigen! Vielleicht kann ich euch Sühne für eure Sünde erwirken. So kehrte denn Mose zum HERRN zurück und sagte: Ach bitte! Dieses Volk hat eine schwere Sünde begangen: es hat sich einen Gott aus Gold angefertigt! Und nun – vergib ihnen doch ihre Sünde! Wo nicht, so streiche lieber mich aus deinem Buche aus, das du geschrieben hast!

33:2,3 Ich will aber einen Engel vor dir hersenden und die Kanaanäer, Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben, – in ein Land, das von Milch und Honig überfließt. (Luther 1984: und will dich bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt). Doch ich selbst will nicht in deiner Mitte hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ; ich müßte dich sonst unterwegs vertilgen.

33:12-19 Hierauf sagte Mose zum HERRN: Siehe, du hast mir wohl geboten, dieses Volk (nach Kanaan) hinaufzuführen, hast mich aber nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst; und doch hast du zu mir gesagt: Ich kenne dich mit Namen, und du hast auch Gnade bei mir gefunden! Wenn ich denn wirklich Gnade bei dir gefunden habe, so laß mich doch deine Pläne wissen, damit ich dich erkenne und damit ich (inne werde, daß ich) Gnade bei dir gefunden habe! Bedenke doch auch, daß dies Volk dein Volk ist! Da antwortete der HERR: Wenn ich in Person mitzöge, würde ich dir dadurch Beruhigung verschaffen? (Luther 1984: Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen, ich will dich zur Ruhe leiten). Da entgegnete ihm Mose: Wenn du nicht in Person mitziehst, so laß uns lieber nicht von hier wegziehen! Woran soll man denn sonst erkennen, daß ich samt deinem Volk Gnade bei dir gefunden habe? Doch eben daran, daß du mit uns ziehst und daß wir, ich und dein Volk, dadurch vor allen Völkern auf dem Erdboden ausgezeichnet werden. Da antwortete der HERR dem Mose: Auch diese Bitte, die du jetzt ausgesprochen, will ich dir erfüllen; denn du hast Gnade bei mir gefunden, und ich kenne dich mit Namen. Als Mose nun bat: Laß mich doch deine Herrlichkeit schauen! antwortete der HERR: Ich will all meine Schöne (Luther 1984: Güte) vor deinen Augen vorüberziehen lassen und will den Namen des HERRN laut vor dir ausrufen, nämlich daß ich Gnade erweise, wem ich eben gnädig bin, und Barmherzigkeit dem erzeige, dessen ich mich erbarmen will.

34:5-9 Da fuhr der HERR im Gewölk hernieder, und er (Mose) trat dort neben ihn und rief den Namen des HERRN an. Da zog der HERR vor seinen Augen vorüber und rief aus: Der HERR, der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Gnade und Treue, der Gnade auf Tausende hin (oder: Tausenden; vgl. 20,6) bewahrt, der Unrecht, Übertretung und Sünde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter an Kindern und Kindeskindern heimsucht, am dritten und am vierten Glied. Da verneigte sich Mose eilends bis zur Erde, warf sich nieder und sagte: Habe ich irgend Gnade bei dir, o Herr, gefunden, so wolle mein Herr doch in unserer Mitte einherziehen! Denn es ist ein halsstarriges Volk. Aber vergib uns unsere Schuld und Sünde und laß uns dein Eigentum sein!

SEIN Eigentum werden und bleiben ...

Manchmal ist es angesichts unserer fatalen Schwächen und Fehler womöglich notwendig, den ewigen Richter zu besänfigen und angestrengt Vergebung zu bewirken, um nicht das ganze Strafmaß empfangen zu müssen.

Ich denke, wir alle sind zumindest gelegentlich halstarrig (= inetwa stolz und stur). Wir stehen uns of selbst im Weg und damit auch dem HERRN JESUS CHRISTUS, der alle Hindernisse beseitigen wird und allses Storende vertreiben wird, um uns sicher in das Land zu führen, welches überlfießt an allem erdenklich Begehrenswertem, in einen Ruhe- und Friedenszustand nämlich, der äusserst erstrebenswert ist.

Ergreifen wir doch demnach die göttliche Hand, die uns zugestreckt wird und tun alles dafür, um Gnade bei IHM zu finden.

Ganz sicher ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll und hilfreich, SEINE Pläne (Luther 1984: Wege) zu wissen, IHN zu erkennen und SEINE Herrlichkeit zu schauen.

ER kennt jeden von uns mit Namen, ER zeigt uns SEINE Schöne, SEINE Güte.

ER sichert uns SEINE Gnade und Barmherzigkeit zu, wenn wir bereit sind, gwisse Dinge abzulegen, wie die Israeliten damals ihren Körperschmuck.

Der HERR beschreibt sich ja selbst folgendermaßen: Der HERR, der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Gnade, der Unrecht, Übertretung und Sünde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft läßt ...

Es ist also absolut erforderlich und zielführend, wenn wir uns (genau wie Mose), eilends zur Erde neigen und unseren Schöpfer anbeten, damit ER gnädig in unsere Mitte einziehen kann und wir letztendlich SEIN Eigentum werden.

Die Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, brachte den Israeliten höchste göttliche Verachtung und harte Konsequenzen bis hin zur drohenden Vernichtung. Mose versucht mit allem Eifer und bis zur Selbstaufgabe, die Situation wieder gerade zu biegen. Dies gelingt ihm auch Schritt für Schritt, denn der HERR vernichtet nicht und belässt es bei Schlägen. Allerdings ist der HERR zunächst nicht bereit, das halsstarrige Volk während der Weitereise selbst zubegleiten und sichert zunächst lediglch einen Führungs-Engel zu. Später dann allerdings, nachdem die Israeliten umkehrwillig den Körperschmuck abgelegt haben und nachdem Mose die Sichtung SEINER Herrlichkeit extrem begehrt hat, ist der HERR offensichtlich wieder bereit, das Volk persönlich zu begleiten.

ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

 

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