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Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
18 8, 9, 12-15, 20-22

Und es begab sich: Nachdem wir alle in das Schiff hinabgestiegen waren und unsere Vorräte und alles, was uns geboten worden war, mit uns genommen hatten, begaben wir uns hinaus auf die See und wurden von dem Wind zum verheißenen Land hin getrieben. Und nachdem wir für den Zeitraum vieler Tage von dem Wind getrieben worden waren, siehe, da fingen meine Brüder und die Söhne Ischmaels und auch ihre Frauen an, sich zu belustigen, so daß sie anfingen, zu tanzen und zu singen und sehr rohe Reden zu führen; ja, sie vergaßen sogar, durch welche Macht sie bis hierher gebracht worden waren; ja, sie wurden überheblich bis zu äußerster Roheit.

Und es begab sich: Nachdem sie mich so fest gebunden hatten, daß ich mich nicht bewegen konnte, hörte der Kompaß, den der Herr bereitet hatte, zu arbeiten auf. Darum wußten sie nicht, wohin sie das Schiff steuern sollten; daraufhin erhob sich ein großer Sturm, ja, ein großes und schreckliches Unwetter, und wir wurden für den Zeitraum von drei Tagen auf den Wassern zurückgetrieben; und sie fingen über die Maßen zu fürchten an, sie könnten im Meer ertrinken; trotzdem banden sie mich nicht los. Und am vierten Tag, da wir zurückgetrieben wurden, fing das Unwetter an, überaus heftig zu werden. Und es begab sich: Wir waren nahe daran, von den Tiefen des Meeres verschlungen zu werden. Und nachdem wir für den Zeitraum von vier Tagen auf den Wassern zurückgetrieben worden waren, fingen meine Brüder an einzusehen, daß die Strafgerichte Gottes über sie gekommen waren und daß sie zugrunde gehen mußten, wenn sie von ihren Übeltaten nicht umkehrten; darum kamen sie zu mir und lösten die Fesseln, die um meine Handgelenke waren; und siehe, sie waren über die Maßen angeschwollen; und auch meine Knöchel waren sehr geschwollen, und sie schmerzten sehr ...

... Und es gab nichts, außer die Macht Gottes, die ihnen mit Vernichtung drohte, konnte ihnen das Herz erweichen; darum, als sie sahen, daß sie daran waren, von den Tiefen des Meeres verschlungen zu werden, kehrten sie von dem um, was sie getan hatten; deshalb banden sie mich los. Und es begab sich: Nachdem sie mich losgebunden hatten, siehe, da nahm ich den Kompaß, und er arbeitete, wie ich es wünschte. Und es begab sich: Ich betete zum Herrn; und nachdem ich gebetet hatte, legte sich der Wind, und der Sturm legte sich, und es war eine große Stille. Und es begab sich: Ich, Nephi, lenkte das Schiff, so daß wir wieder nach dem verheißenen Land segelten.

... wenn der Wind gut steht ...

 

Machmal läuft alles rund. Wir genießen den Rückenwind und den Aufwind. Es scheint alles zu gelingen. In solchen Augenblicken sollten wir vorsichtig sein, denn genau dann tendieren wir dazu, uns selbst auf die Schulter klopfen. Womöglich werden wir in solchen Lebensglücksphasen überheblich und vergessen, wer uns diesen Drive verleiht, nämlich Gott. Wenn wir dann nicht still halten und uns zurück besinnen auf die himmlische Kraft, die uns antreibt und lenkt, dann wird der Lebenskompass schnell den Geist aufgeben und Gegenwind wird uns zurückwerfen und niederdrücken. Erinnern wir uns lieber stets daran, dass nicht wir es sind, die gutes Gelingen bringen, sondern unser himmlischer Vater, der uns beschenkt, befähigt und inspiriert. Sobald wir uns wieder unserem Schöpfer zuwenden, werden wir unser Lebensschiff wieder lenken können, hin zum verheißenen Land.

 

Das Schiff ist fertig. Die Auswanderungsgruppe belädt das Schiff und beginnt die Reise über das Meer Richtung verheißenes Land. Zunächst geht es dank gutem Wind zügig voran, doch dann schleicht sich Überheblichkeit bei Laman und Lemuel und anderen ein, sodass Nephi mit grosser Ernsthaftigkeit eingreifen muss und deshalb gefesselt wird. Das Resultat ist ein nicht funktionierender Kompass (Liahona) und stürmischer Gegenwind. Erst nachdem die Rebellen Nephis Fesseln wieder lösen, geht es wieder vorwärts.

um 591–589 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , vierte Station: "Bountiful", am Meer, jetzt: auf dem Schiff)

 

 

 

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Buch Mormon
1. Nephi
18 8, 9, 12-15, 20-22

Und es begab sich: Nachdem wir alle in das Schiff hinabgestiegen waren und unsere Vorräte und alles, was uns geboten worden war, mit uns genommen hatten, begaben wir uns hinaus auf die See und wurden von dem Wind zum verheißenen Land hin getrieben. Und nachdem wir für den Zeitraum vieler Tage von dem Wind getrieben worden waren, siehe, da fingen meine Brüder und die Söhne Ischmaels und auch ihre Frauen an, sich zu belustigen, so daß sie anfingen, zu tanzen und zu singen und sehr rohe Reden zu führen; ja, sie vergaßen sogar, durch welche Macht sie bis hierher gebracht worden waren; ja, sie wurden überheblich bis zu äußerster Roheit.

Und es begab sich: Nachdem sie mich so fest gebunden hatten, daß ich mich nicht bewegen konnte, hörte der Kompaß, den der Herr bereitet hatte, zu arbeiten auf. Darum wußten sie nicht, wohin sie das Schiff steuern sollten; daraufhin erhob sich ein großer Sturm, ja, ein großes und schreckliches Unwetter, und wir wurden für den Zeitraum von drei Tagen auf den Wassern zurückgetrieben; und sie fingen über die Maßen zu fürchten an, sie könnten im Meer ertrinken; trotzdem banden sie mich nicht los. Und am vierten Tag, da wir zurückgetrieben wurden, fing das Unwetter an, überaus heftig zu werden. Und es begab sich: Wir waren nahe daran, von den Tiefen des Meeres verschlungen zu werden. Und nachdem wir für den Zeitraum von vier Tagen auf den Wassern zurückgetrieben worden waren, fingen meine Brüder an einzusehen, daß die Strafgerichte Gottes über sie gekommen waren und daß sie zugrunde gehen mußten, wenn sie von ihren Übeltaten nicht umkehrten; darum kamen sie zu mir und lösten die Fesseln, die um meine Handgelenke waren; und siehe, sie waren über die Maßen angeschwollen; und auch meine Knöchel waren sehr geschwollen, und sie schmerzten sehr ...

... Und es gab nichts, außer die Macht Gottes, die ihnen mit Vernichtung drohte, konnte ihnen das Herz erweichen; darum, als sie sahen, daß sie daran waren, von den Tiefen des Meeres verschlungen zu werden, kehrten sie von dem um, was sie getan hatten; deshalb banden sie mich los. Und es begab sich: Nachdem sie mich losgebunden hatten, siehe, da nahm ich den Kompaß, und er arbeitete, wie ich es wünschte. Und es begab sich: Ich betete zum Herrn; und nachdem ich gebetet hatte, legte sich der Wind, und der Sturm legte sich, und es war eine große Stille. Und es begab sich: Ich, Nephi, lenkte das Schiff, so daß wir wieder nach dem verheißenen Land segelten.

... wenn der Wind gut steht ...

 

Machmal läuft alles rund. Wir genießen den Rückenwind und den Aufwind. Es scheint alles zu gelingen. In solchen Augenblicken sollten wir vorsichtig sein, denn genau dann tendieren wir dazu, uns selbst auf die Schulter klopfen. Womöglich werden wir in solchen Lebensglücksphasen überheblich und vergessen, wer uns diesen Drive verleiht, nämlich Gott. Wenn wir dann nicht still halten und uns zurück besinnen auf die himmlische Kraft, die uns antreibt und lenkt, dann wird der Lebenskompass schnell den Geist aufgeben und Gegenwind wird uns zurückwerfen und niederdrücken. Erinnern wir uns lieber stets daran, dass nicht wir es sind, die gutes Gelingen bringen, sondern unser himmlischer Vater, der uns beschenkt, befähigt und inspiriert. Sobald wir uns wieder unserem Schöpfer zuwenden, werden wir unser Lebensschiff wieder lenken können, hin zum verheißenen Land.

 

Das Schiff ist fertig. Die Auswanderungsgruppe belädt das Schiff und beginnt die Reise über das Meer Richtung verheißenes Land. Zunächst geht es dank gutem Wind zügig voran, doch dann schleicht sich Überheblichkeit bei Laman und Lemuel und anderen ein, sodass Nephi mit grosser Ernsthaftigkeit eingreifen muss und deshalb gefesselt wird. Das Resultat ist ein nicht funktionierender Kompass (Liahona) und stürmischer Gegenwind. Erst nachdem die Rebellen Nephis Fesseln wieder lösen, geht es wieder vorwärts.

um 591–589 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , vierte Station: "Bountiful", am Meer, jetzt: auf dem Schiff)

 

 

 

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