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Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 11-13

... denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen Gegensatz gibt. Wenn nicht, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, daß alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müßte es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit. Dann aber wäre es notwendigerweise als etwas Nichtiges erschaffen worden; darum hätte es keine Absicht in dem Zweck seiner Erschaffung gegeben. Darum müßte dies notwendigerweise die Weisheit Gottes und seine ewigen Absichten zunichte machen und ebenso die Macht und die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit Gottes. Und wenn ihr sagt, es gebe kein Gesetz, so sagt ihr auch, daß es keine Sünde gibt. Wenn ihr sagt, es gebe keine Sünde, so sagt ihr auch, daß es keine Rechtschaffenheit gibt. Und wenn es keine Rechtschaffenheit gäbe, so gäbe es kein Glücklichsein. Und wenn es weder Rechtschaffenheit noch Glücklichsein gäbe, so gäbe es weder Strafe noch Elend. Und wenn es all dies nicht gibt, so gibt es keinen Gott. Und wenn es keinen Gott gibt, so gibt es uns nicht, auch die Erde nicht; denn es hätte keine Erschaffung geben können, weder dessen, was handelt, noch dessen, worauf eingewirkt wird; darum hätte alles vergehen müssen.

Plus und Minus Gedanken

Ohne Gegensätze geht überhaupt nichts. Wir leben in einem Umfeld der Gegensätze und dies ist gut. Alles wäre wie tot, Positives und Negatives würde es nicht geben. Diese Gegensätzlichkeit bringt für mich Faszination und Sinn, in der Gegensätzlichkeit entpuppt sich für mich die Schönheit des Daseins. Wir kennen und erleben das Negative, das Schlechte, das Unschöne ... Wir müssen dies auch, denn nur dann schätzen, erkennen und bemerken wir das Positive, das Gute und das Schöne. Seien wir froh, es gibt Gegensätze, überwinden wir das Negative und halten wir am Guten fest, dann geht es aufwärts.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über Gegensätze.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

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Buch Mormon
2. Nephi
2 11-13

... denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen Gegensatz gibt. Wenn nicht, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, daß alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müßte es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit. Dann aber wäre es notwendigerweise als etwas Nichtiges erschaffen worden; darum hätte es keine Absicht in dem Zweck seiner Erschaffung gegeben. Darum müßte dies notwendigerweise die Weisheit Gottes und seine ewigen Absichten zunichte machen und ebenso die Macht und die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit Gottes. Und wenn ihr sagt, es gebe kein Gesetz, so sagt ihr auch, daß es keine Sünde gibt. Wenn ihr sagt, es gebe keine Sünde, so sagt ihr auch, daß es keine Rechtschaffenheit gibt. Und wenn es keine Rechtschaffenheit gäbe, so gäbe es kein Glücklichsein. Und wenn es weder Rechtschaffenheit noch Glücklichsein gäbe, so gäbe es weder Strafe noch Elend. Und wenn es all dies nicht gibt, so gibt es keinen Gott. Und wenn es keinen Gott gibt, so gibt es uns nicht, auch die Erde nicht; denn es hätte keine Erschaffung geben können, weder dessen, was handelt, noch dessen, worauf eingewirkt wird; darum hätte alles vergehen müssen.

Plus und Minus Gedanken

Ohne Gegensätze geht überhaupt nichts. Wir leben in einem Umfeld der Gegensätze und dies ist gut. Alles wäre wie tot, Positives und Negatives würde es nicht geben. Diese Gegensätzlichkeit bringt für mich Faszination und Sinn, in der Gegensätzlichkeit entpuppt sich für mich die Schönheit des Daseins. Wir kennen und erleben das Negative, das Schlechte, das Unschöne ... Wir müssen dies auch, denn nur dann schätzen, erkennen und bemerken wir das Positive, das Gute und das Schöne. Seien wir froh, es gibt Gegensätze, überwinden wir das Negative und halten wir am Guten fest, dann geht es aufwärts.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über Gegensätze.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

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