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Tipps bei Benzinpreiserhöhung


Wenn in Krisenzeiten das Benzin teuer wird. Was kann man tun?

Benzin und Diesel werden immer teurer. Jeder Kraftfahrer kennt diese Tatsache und besonders bei berufsbedingten Vielfahrern bedeuten die monatlichen Tankfüllungen eine ziemliche Belastung des Haushaltbudgets. Aber nicht nur die beständige Preissteigerung ist dafür verantwortlich. Die Herstellerpreise orientieren sich an den Bezugskosten und schon oftmals haben militärische Krisen wie der Irakkrieg oder Umweltkatastrophen wie der Tsunami in Japan den Ölpreis und damit den Kraftstoffpreis in die Höhe getrieben.

Ein weiterer Punkt sind veränderte Umweltbedingungen durch Klimakatastrophen, wie im Dezember 2012 der Hurrikan Sandy in den USA gezeigt hat. Eine Millionenstadt wie New York war zehn Tage lang von der Versorgung mit Kraftstoffen nahezu ausgeschlossen und die Autofahrer mussten teils einen halben Tag lang nach einer Zuteilung von 20 Litern Benzin anstehen. Außer bei regional geschehenen Katastrophen wie der Jahrhundertflut 2002 in Sachsen und Brandenburg ist Deutschland von solchen Ausmaßen bisher verschont geblieben. Aber auch wir bemerken längst, dass die Heftigkeit der Unwetter und untypische Wettererscheinungen bei uns zunehmen. Sollten wir uns also für den Fall mit Kraftstoffen bevorraten, wenn unsere Tankstellen ausverkauft sind? Ist dies überhaupt möglich?

 

Wie viel Kraftstoff darf gelagert werden?

In Internetforen berichten manche User stolz, dass sie ihren Balkon mit gefüllten Benzinkanister vollgestapelt haben. Sie sind der Meinung, dass der geringe Anteil des verdunstenden Kraftstoffes gefahrlos in die Luft entweicht. Sie haben sicher nie darüber nachgedacht, vor welche Probleme sie die Feuerwehr bei einem Hausbrand stellen. Aus diesem und vielen anderen Gründen bestehen strenge Vorschriften hinsichtlich der Mengen an Kraftstoffen, die gelagert werden dürfen. In Garagen bis 100 Quadratmeter sind dies 200 Liter Diesel oder 20 Liter Benzin in dicht verschlossenen und bruchsicheren Behältern. Bei Benzin sind Kunststoffbehälter nur bedingt geeignet und besser sind Blechkanister. In Wohnungen betragen diese Mengen nur 100 Liter Diesel oder maximal 1 Liter Benzin.

 

Ist die Bevorratung mit Benzin und Diesel sinnvoll?

Einen solchen Vorrat anzulegen, steht im direkten Zusammenhang mit den Fahrleistungen eines jeden Kraftfahrers. Der Vielfahrer, der wöchentlich mindestens einmal zu Tankstelle fahren muss, sucht sich den Tag mit den günstigsten Spritpreisen aus. Die Mehrzahl der Vielfahrer kennt sich in diesem Metier bestens aus. Eine Bevorratung lohnt sich für sie nur, wenn sie vorher abschätzen können, dass sie zwischen zwei preiswerten Tagen nachtanken müssten.

Für Wenigfahrer stellt sich die Problemlage völlig anders. Benzin lässt sich zwar über Monate lagern, verliert aber nach circa einem halben Jahr bereits an Oktanzahl und dies schädigt den Motor. Diesel sondert in diesem Zeitraum Sedimente ab und die führen zur Verunreinigung der Kraftstoffanlage im Auto. Das größere Problem besteht jedoch darin, dass die Hersteller den Sommer- und Winterkraftstoffen unterschiedliche Additive zusetzen. Die Verwendung eines solchen Kraftstoffes in der gegenteiligen Jahreszeit schadet dem Motor. Der Spritvorrat ist also nur sinnvoll, wenn er während der entsprechenden Haltbarkeitsdauer und Jahreszeit verbraucht werden kann.

 

Ökonomisches Fahren ist die beste Sparanlage

Manche Autofahrer räumen nie den Kofferraum ihres Autos aus und auch der Dachkoffer bleibt während der Sommersaison montiert. Jedes Kilogramm Zuladung, jeder nicht benötigte Außenanbau am Auto sowie zu niedriger Reifendruck erhöhen den Spritverbrauch und müssen deshalb vermieden werden. Neben Reifen mit günstigem Rollwiderstand, einem gut gewarteten und eingestellten Motor und einer vorausschauenden Fahrweise sind dies praktikable Möglichkeiten, Kraftstoff zu sparen. Eine Bevorratung mit Benzin oder Diesel ist nur unter Beachtung der Lagervorschriften und der Alterung sinnvoll.

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Tipps bei Benzinpreiserhöhung


Wenn in Krisenzeiten das Benzin teuer wird. Was kann man tun?

Benzin und Diesel werden immer teurer. Jeder Kraftfahrer kennt diese Tatsache und besonders bei berufsbedingten Vielfahrern bedeuten die monatlichen Tankfüllungen eine ziemliche Belastung des Haushaltbudgets. Aber nicht nur die beständige Preissteigerung ist dafür verantwortlich. Die Herstellerpreise orientieren sich an den Bezugskosten und schon oftmals haben militärische Krisen wie der Irakkrieg oder Umweltkatastrophen wie der Tsunami in Japan den Ölpreis und damit den Kraftstoffpreis in die Höhe getrieben.

Ein weiterer Punkt sind veränderte Umweltbedingungen durch Klimakatastrophen, wie im Dezember 2012 der Hurrikan Sandy in den USA gezeigt hat. Eine Millionenstadt wie New York war zehn Tage lang von der Versorgung mit Kraftstoffen nahezu ausgeschlossen und die Autofahrer mussten teils einen halben Tag lang nach einer Zuteilung von 20 Litern Benzin anstehen. Außer bei regional geschehenen Katastrophen wie der Jahrhundertflut 2002 in Sachsen und Brandenburg ist Deutschland von solchen Ausmaßen bisher verschont geblieben. Aber auch wir bemerken längst, dass die Heftigkeit der Unwetter und untypische Wettererscheinungen bei uns zunehmen. Sollten wir uns also für den Fall mit Kraftstoffen bevorraten, wenn unsere Tankstellen ausverkauft sind? Ist dies überhaupt möglich?

 

Wie viel Kraftstoff darf gelagert werden?

In Internetforen berichten manche User stolz, dass sie ihren Balkon mit gefüllten Benzinkanister vollgestapelt haben. Sie sind der Meinung, dass der geringe Anteil des verdunstenden Kraftstoffes gefahrlos in die Luft entweicht. Sie haben sicher nie darüber nachgedacht, vor welche Probleme sie die Feuerwehr bei einem Hausbrand stellen. Aus diesem und vielen anderen Gründen bestehen strenge Vorschriften hinsichtlich der Mengen an Kraftstoffen, die gelagert werden dürfen. In Garagen bis 100 Quadratmeter sind dies 200 Liter Diesel oder 20 Liter Benzin in dicht verschlossenen und bruchsicheren Behältern. Bei Benzin sind Kunststoffbehälter nur bedingt geeignet und besser sind Blechkanister. In Wohnungen betragen diese Mengen nur 100 Liter Diesel oder maximal 1 Liter Benzin.

 

Ist die Bevorratung mit Benzin und Diesel sinnvoll?

Einen solchen Vorrat anzulegen, steht im direkten Zusammenhang mit den Fahrleistungen eines jeden Kraftfahrers. Der Vielfahrer, der wöchentlich mindestens einmal zu Tankstelle fahren muss, sucht sich den Tag mit den günstigsten Spritpreisen aus. Die Mehrzahl der Vielfahrer kennt sich in diesem Metier bestens aus. Eine Bevorratung lohnt sich für sie nur, wenn sie vorher abschätzen können, dass sie zwischen zwei preiswerten Tagen nachtanken müssten.

Für Wenigfahrer stellt sich die Problemlage völlig anders. Benzin lässt sich zwar über Monate lagern, verliert aber nach circa einem halben Jahr bereits an Oktanzahl und dies schädigt den Motor. Diesel sondert in diesem Zeitraum Sedimente ab und die führen zur Verunreinigung der Kraftstoffanlage im Auto. Das größere Problem besteht jedoch darin, dass die Hersteller den Sommer- und Winterkraftstoffen unterschiedliche Additive zusetzen. Die Verwendung eines solchen Kraftstoffes in der gegenteiligen Jahreszeit schadet dem Motor. Der Spritvorrat ist also nur sinnvoll, wenn er während der entsprechenden Haltbarkeitsdauer und Jahreszeit verbraucht werden kann.

 

Ökonomisches Fahren ist die beste Sparanlage

Manche Autofahrer räumen nie den Kofferraum ihres Autos aus und auch der Dachkoffer bleibt während der Sommersaison montiert. Jedes Kilogramm Zuladung, jeder nicht benötigte Außenanbau am Auto sowie zu niedriger Reifendruck erhöhen den Spritverbrauch und müssen deshalb vermieden werden. Neben Reifen mit günstigem Rollwiderstand, einem gut gewarteten und eingestellten Motor und einer vorausschauenden Fahrweise sind dies praktikable Möglichkeiten, Kraftstoff zu sparen. Eine Bevorratung mit Benzin oder Diesel ist nur unter Beachtung der Lagervorschriften und der Alterung sinnvoll.

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