• 2% Skonto bei Girokonto-Vorkasse (NICHT Paypal)**
  • Gratisversand deutschlandweit ab 120 €*
  • persönlicher Einzelunternehmer-Shop

Tipps und Gedanken zum Thema Krisenvorsorge und Autarkie

Tipps und gute Gedanken sind oft hilfreich, besonders im Notfall. In dieser Rubrik findest du Tipps und Infos rund um die Krisenvorsorge, die Autarkie, die Unabhängigkeit, den Katastrophenschutz, den Aufbau eines Notvorrats, die Inhalte des Notgepäcks bzw. des Notrucksacks, Gartentipps, Rezepte und vieles mehr. Bitte unterstütze mich, indem du Tipps und Infos zusendest. Wenn diese gut geeignet sind, werde ich diese gerne hier veröffentlichen, damit andere davon Nutzen haben.

Viele Menschen sind durch ihren Glauben und durch ihre Heiligen Schriften dazu motiviert, durch einen Lebensmittelvorrat und andere hilfreiche Utensilien, vorzusorgen, um für schlechte Zeiten und katastrophale Ereignisse gewappnet zu sein. Dabei spielt die Weltreligion, denen diese Menschen angehören kaum eine Rolle, denn in fast allen Religionen findet sich nach meiner Einschätzung die Empfehlung zur weitestgehenden Unabhängigkeit und Autarkie.

Autarkie - der vernachlässigte Wert

Klassiche Werte und die Autarkie


Werte, wie Frieden, Freiheit, Gesundheit und Würde sind in unserer Gesellschaft längst als wünschenwerte Ziele verankert. Für den Frieden gehen die Menschen in Massen auf die Straße. Krieg, das Gegenteil von Frieden, wird zum Glück als Schreckgespenst gefürchtet. Die Freiheit der Meinungsäußerung, die Freiheit von Diktatur, die Religionsfreiheit, die Bewegungsfreiheit, die Entscheidungsfreiheit. Diese Liste mit klassichen Werten könnte sicher noch erweitert werden. Der Schutz derselbigen wird als selbstverständlich betrachtet. Gesundheit, das goldene Gut, ist es nicht so, dass die meisten Menschen für diesen geliebten Zustand am meisten dankbar sind? Und natürlich die Würde des Menschen, die ja bekanntlich unantastbar ist.

Darf sich die Autarkie hier mit einreihen in die Liste der klassichen Werte? Sollten wir nicht einen autarken Lebensstil als ebenso erstrebenswert betrachten, wie Fieden, Freiheit, Gesundheit und Würde? Ich will diese Fragen mit einem klaren JA beantworten.

Die Bedeutung von Autarkie

Autarkie, (griechisch: autárkeia), kann inetwa mit Unabhängigkeit und Selbstständigkeit übersetzt werden. Eine enge Verwandschaft besteht zu dem Begriff Autonomie (altgriechisch: autonomía = Selbstständigkeit). Wer ein autarkes oder autonomes Leben anstrebt, versucht sich so weit wie möglich von seiner Umgebung zu lösen und so wenig wie möglich auf jemanden oder etwas angewiesen zu sein.


So wie Robinson Crusoe?


Die völlige Autarkie oder auch Autonomie ist kaum zu erreichen und wohl auch kaum wünschenswert. War nicht Robinson Crusoe der einsame Inselbewohner dankbar für seinen Freund Freitag und glücklich als das rettende Schiff ihn zurück brachte in die Heimat?

So weit wie möglich autark zu sein, dies hingegen scheint sich immer mehr als kostbares und nützliches Ziel zu etablieren.


autark macht stark


Autarkie, dürfen wir diesen Wert gleichsetzen mit den klassichen Werten, wie Frieden, Freiheit, Gesundheit und Würde? Natürlich dürfen wir dies und wir sollten es auch.

So weit wie möglich unabhängig sein  von der Energie- Wasser- und Lebensmittelversorgung, damit mögliche Engpässe nicht mehr beängstigen. Die Supermarktregale sind heute schnell leer, denn das Nachschublager befindet sich im LKW, im Schiff und im Flugzeug. Schon kleine Störungen können die tägliche Versorgung stören. Stromausfall, die neue Bedrohung. Störungen des Stromnetzes durch Sonnenstürme, Ausfälle wegen Überalstung, der Blackout verursacht durch Hacker, dies alles sind Gefahren, die nicht komplett ignoriert werden dürfen. Ein landesweiter Stromausfall hätte fatale Folgen. Wir sind heute enorm vernetzt durch das globale Internet. Wir sind angreifbar. Ein Internetausfall würde die Kommunikationswege blockieren und katastrophale unabschätzbare Folgen haben.

Ja, eine gewisse autarke Lebensweise ist sinnvoll und durchaus als Wert zu bezeichnen.
Ein Notvorrat an lang haltbaren Lebensmitteln und Trinkwasser im Keller. Unabhängige Koch- Heiz- und Lichtquellen. Einen zuverlässigen Notstromgenerator. Diese Art von Unabhängigkeit beruhigt und befreit.

Eine Garten,, der uns hilft uns so weit wie möglich selbst zu versorgen. Brot selbst backen, Joghurt selbst bereiten, eigene Soyamilch herstellen. Haben wir nicht dadurch mehr Lebensfreude und gleichzeitig mehr Kontrolle über die Inhaltsstoffe unserer Lebensmittel. Sind wir nicht daurch etwas unabhängiger und müssen uns nicht mehr so sehr vor Lebenmittelskandalen fürchten?

Zur autarken Lebensweise gehört auch Bildung, die uns unabhängiger macht. Soweit wie möglich unabhängig vom Arzt und von der Pharmindustrie werden wir durch gesundheitsfördende Bewegung und durch gesunde Ernährung. Auch dies sind Aspekte einer autarken Lebensweise.


Einkaufen - im autarken Sinn

Vergessen sollten wir auch nicht unser gesamtes Einkausfverhalten. Billige kurzlebige Plastikprodukte erhöhen unsere Abhängigkeit, weil schnell wieder nachgekauft werden muss. Hochwertige, langlebige, nachhaltige Produkte dagegen, sind oft LongLife Produkte, die wir an unsere Nachkommen weiter vererben können. Wenn wir mehr lokal produzierte Produkte kaufen und benutzen wird die globale Vernetzung etwas entzerrt. Auch dadurch entsteht mehr Unabhängigkeit. Energie- und wassersparende Produkte einzusetzen, Naturprodukte zu verwenden, weil dadurch Ressourcen geschont werden. All das gehört dazu.  Durch verantwortliches Einkaufsverhalten wird  demnach eine autarke Lebensweise demonstriert.

Ja, Autarkie ist ein vernachlässigter Wert. Eine autarke Lebensweise fördert unsere Freiheit und unsere Unabhängigkeit.

 

Katastrophensucht - die Hoffnung auf den Ausnahmezustand

Eine Katastrophe ist ein Ausnahmezustand, das vielleicht verheerendste Abweichen und ein Wenden und Abwenden von der Normalität und hin zum Niedergang, so in etwa die Übersetzung des griechischen Begriffes.

Es gibt sehr viele Ereignisse weltweit, die auf eine Katastrophe rückschließen lassen. Auffällig ist auch, dass bestimmte Länder, Regionen und Landstriche häufiger als andere von solchen Katastrophen heimgesucht werden. Doch eine Heimsuchung ist etwas, was uns von außen auferlegt wird, worauf wir Menschen in der Regel keinen Einfluss haben. Nicht umsonst haben wir überall auch den sogenannten Katastrophenschutz eingerichtet. Beim Katastrophenschutz handelt es sich um eine Einrichtung, die jedes Land und auch jede Stadt oder Kommune ihr Eigen nennt, die stets darauf vorbereitet ist, im Katastrophenfall sofort einzugreifen und Menschenleben zu retten und möglichst viele Menschen vor der endgültigen Katastrophe zu bewahren oder zumindest aus der bereits einbrechenden Katastrophe zu retten. Der sogenannte Katastrophenschutz soll seinem Namen alle Ehre machen, das heißt Menschen vor oder in der Katastrophe schützen.

Etwas ganz anderes ist es, wenn der Eindruck berechtigterweise besteht, dass manche Menschen scheinbar eine sogenannte Sucht nach einer Katastrophe an den Tag legen.

Selbstverständlich ist der Ausdruck „Katastrophensucht“ bisher noch kein lexikalisch geprägter und vorkommender Begriff, doch dies bedeutet schließlich nicht, dass es deswegen dieses Phänomen nicht gäbe. Wer sich mit dem Begriff und dem Vorkommen von Religionen und Glaubensüberzeugungen ein wenig beschäftigt weiß, dass es hier durchaus Merkmale, Situationen und Vorkommen gibt, die mit dem Begriff der Katastrophensucht recht präzise gedeutet werden könnten. Wenn Religion für manche eine Flucht aus dem Alltag und der Realität bedeutet, so kann von außen festgestellt werden, dass gerade in diesem Bereich Menschen auffallen, die in der Ausübung ihrer Religion scheinbar auch eine Sehnsucht nach dem Unglück und der Katastrophe aufweisen.

Die Begründung dafür könnte sein, dass mit dem Blick auf die große Katastrophe so manche kleine, alltägliche Problematik und so manches Problem deutlich in den Hintergrund treten kann. Zum Beispiel die Grundhaltung: Was ist schon meine kleine schwierige Situation hier im Vergleich zu den globalen Problem der Welt? – hier bereits lässt sich ein solcher Gedanke vermuten. Doch Katastrophensucht geht noch deutlich darüber hinaus. Sämtliche Berichte und Ereignisse, die medial aufgefangen werden können, werden durch den Fokus der Katastrophe betrachtet. Der Begriff der Endzeitereignisse und dem nahenden Ende der Welt kann in diesem Zusammenhang genannt werden. Wenn dann dieses katastrophale Weltende mit einem epochalen Neubeginn bis hin zu einem neuen „Paradies“ gleichgesetzt und verklärt wird, dann ist die Erklärung plötzlich da, warum die Katastrophe sich dann und wann auch zur Sucht entwickeln kann. Mit der herbeigesehnten, geradezu „gesuchten“ Katastrophe beginnt auch das völlig Neue, das Gute, das Verklärte, das ganz Andere, wo es eben nicht mehr mein jetziges Leid und meine jetzige bedrückende Situation gibt. Indem ich mich also ganz dem „Suchen“ und dem „Finden“ der Katastrophe und dem vielleicht dahinter liegenden Glück und dem besseren Leben hingebe, spielt mein jetziges Leben hier nur eine deutlich geringere Rolle, lassen sich viele kleine und auch größere Niederlagen besser ertragen, muss ich mich im extremen Fall eventuell auch gar nicht mehr so sehr um diese kümmern, da sie einer untergeordneten Priorität zuzuordnen sind.

Mit der Flucht in die Katastrophe beginnt so die Flucht aus der Realität, die Flucht aus dem Jetzt hin zu Jenseitigem, wo alles besser ist und wird und wo ich die Mühen meines Alltags völlig zurücklassen kann. Je mehr ich also entfliehe, desto besser ertrage ich scheinbar das Jetzt. Die Flucht aus dem Jetzt und die Flucht in das Übermäßige, das Schwierige und das Überwältigende, ermöglicht es mir, nicht mehr auf mein kleines, brüchiges, schwieriges und vielleicht auch unbedeutendes Leben zu blicken. Die Katastrophe könnte so auch die Zuflucht für Erfolglose werden, für solche, die an den Ansprüchen des Alltags und an den Herausforderungen des ganzen normalen Lebens gescheitert sind.  Als einzige Möglichkeit sind ihnen das Wegblicken und das Entfliehen aus ihrem Scheitern und ihrem Chaos im Alltag geblieben, allerdings bezeichnenderweise in ein noch größeres Chaos, in die Katastrophe. So wird schließlich aus der Suche die Sucht nach einer Katastrophe.

Der ganz unscheinbare Normalbürger könnte durch die Katastrophe schnell mal als Held ganz groß raus kommen. Das große Chaos nach einem katasrophalem Ereignis bringt auch die Chance noch einmal ganz von vorne zu beginnen. Dieser Gedanke ist für viele von uns sehr reizvoll und hoffnungsvoll. Das Alte und Belastende hinter sich lassen und dem Neuen erwartungsvoll entgegenblicken. Dies kann ein katasrophaler Schicksalsschlag mit sich bringen. So suchen viele nach dem Ausweg aus dem Alltag und wünschen sich die Katastrophe her. Die Katarphensucht ist verbreiteter als wir alle denken, denn die Medien machen die meisten Geschäfte mit schlechten Nachrichten. Warum ist dies wohl so?

Aber seien wir doch mal ehrlich: Ist es wirklich erstrebenswert, sein Leben auf die Hoffnung oder Sucht nach Katastrophen auszurichten? Ist es nicht viel angenehmer, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sein Lebensglück durch eigenes Zutun zu erlangen? Ein angenehmes und ausgeglichenes Leben sollte schließlich nicht von der Sucht nach Katastrophen abhängen, sondern von der eigenen Motivation, von Ehrgeiz und Fleiß. Es ist sicher besser, selbst aktiv zu werden und nicht passiv auf die „erlösende“ Katastrophe zu warten. Somit wird eine Flucht aus der Realität unnötig.

Interview mit Denis Newiak = Mars One Bewerber

Warum sprechen wir mit einem "Mars One" Bewerber?

Durch Zufall hat meine Frau einen Zeitungsbericht über Denis Newiak gelesen, einem deutschen "Mars One" Bewerber. Sie erinnerte sich, dass es einen Kunden mit gleichem Namen gibt. Der Gegencheck ergab, dass es sich um die gleiche Person handelt. Da ein Aufenthalt auf dem Mars der Inbegriff für Autarkie ist und das Leben dort mit Recht als ein autarkes, unabhängiges Abenteuer bezeichnet werden kann, waren wir der Meinung, ein Interview mit Denis Newiak, darf bei autarka.de nicht fehlen.




Im Herbst 2013 hatten sich über 200.000 Menschen beworben, an der Mission Mars One teilzunehmen: Ab 2025 will eine niederländische Stiftung alle zwei Jahre jeweils zwei Frauen und Männer auf den Roten Planeten schicken, um ihn wissenschaftlich zu erkunden und die erste dauerhafte menschliche Siedlung auf einem anderen Planeten zu etablieren. Der Clou: Um das Leben dort dauerhaft zu erforschen und die immensen Kosten für den Rückflug zu sparen, sollen die Astronautinnen und Astronauten für immer auf dem Mars bleiben.


Der Student Denis Newiak (im März 2013, 25 Jahre alt) aus Potsdam gehört zu den etwa 1.000 Bewerberinnen und Bewerbern, die sich für die nächste Runde des Auswahlverfahrens qualifiziert haben. Autarka hat mit ihm gesprochen, warum er sich für diesen ungewöhnlichen Schritt entschieden hat, was für ihn autarkes Leben bedeutet und wieso es wichtig ist, Wirtschaften heute neu zu denken.


Herr Newiak, warum haben Sie sich dazu entschieden, sich bei Mars One zu bewerben?


Für mich hat dieses Projekt ganz viele Dimensionen: Ich liebe alle Wissenschaften. Zwar studiere ich Filmwissenschaft, lese aber neben dem Studium sehr gern in naturwissenschaftlichen Zeitschriften. Ich finde es spannend, dass sich bei Mars One naturwissenschaftliche Fragen, Gab es oder gibt es einfache Lebensformen auf dem Mars? Wie reagiert der menschliche Körper auf die Bedingungen dort?, als auch gesellschaftliche Fragen stellen: Wie könnte eine Siedlung dort organisiert sein? , Brauchen wir für das Leben dort ein neues gesellschaftliches System? ... Damit hat die Mission eine große politische Bedeutung: Ich will verstehen, ob und wie Menschen dort dauerhaft überleben können – mit knappen Ressourcen und unter schweren Bedingungen.


Sie meinen, das Ganze ist eine Art Gesellschaftsexperiment?


Auf alle Fälle. Ich bin überzeugt, dass wir auf dieser Mission nachweisen können, wie wir als menschliche Gemeinschaft ohne Superreichtum, Umweltzerstörung und Klassen leben können. Auf dem Mars wird Jede und Jeder anpacken müssen. Niemand kann sich, wie wir es heute von der Erde kennen, einfach zurücklehnen und die anderen für sich arbeiten lassen, nur weil er viel besitzt. Auf dem Mars werden wir die Dinge gemeinsam verwalten und niemand wird mehr oder weniger haben als die anderen. Wir werden nicht wegen des Geldes wirtschaften, sondern gemeinsam und füreinander, weil wir gut und sicher leben werden wollen.


Das wäre ja auch was für das Leben auf der Erde.


Und deswegen halte ich es auch für angemessen, dieses Menschheitsexperiment zu wagen – Wir können einfach unheimlich viel lernen. Es sind nicht nur die soziologischen Fragen, wie wir Gesellschaft ohne all die krassen Perversionen, wie wir sie von der Erde kennen, organisieren können, sondern auch ganz praktische: Wie können wir mit den geringen Mengen an Wasser verantwortlich umgehen? Wie können wir den fabrizierten Müll auf ein Minimum reduzieren und so lagern und recyceln, dass die Umwelt nicht belastet wird? Wie können wir mit geringen Ressourcen gesunde und ökologische Lebensmittel oder nachhaltige Elektroenergie erzeugen? All diese Probleme sind heute aktueller denn je, und wenn wir das Leben auf der Erde mit dieser Mission nur ein bisschen verbessern könnten, wäre ich stolz, dabei gewesen sein zu dürfen.


Es geht also darum, zu lernen, sich selbst zu versorgen?


Das ist eines der Dinge, die für uns ausschlaggebend sein werden. In den industrialisierten reichen Gegenden der Welt ist vieles selbstverständlich geworden: dass der Strom aus der Wand kommt, dass die Supermarktregale voll sind, dass wir immer und überall eine mobile Breitbandverbindung nutzen können. Wir vergessen dabei oft, dass Menschen für diese Dinge hart arbeiten müssen, dass wir kostbare natürliche Ressourcen einsetzen, um sie für unsere Bedürfnisse nutzbar zu machen, und vor allem: dass es auf der Erde Milliarden Menschen gibt, die unter wesentlich schlechteren Bedingungen leben als wir in unseren Breiten. Wenn wir wieder anfangen, manche Dinge selbst machen zu können, selbst eine essbare Pflanze zu kultivieren, selbst Energie zu erzeugen oder auch, uns zumindest grundlegend selbst medizinisch zu versorgen, dann kann das nicht nur unser Bewusstsein für die Dinge des täglichen Lebens, unsere Umwelt und die knappen Ressourcen schärfen, sondern auch ein Schritt sein, dass wir übergehen können zu einem neuen gemeinschaftlichen Wirtschaften.


Bedeutet das für Sie auch ein neues autarkes Wirtschaften ?


Es muss Teil eines neuen Konzeptes von Wirtschaften in unserer Gegenwart sein, die Abhängigkeiten von Großkonzernen und Kartellen, die die „Marktwirtschaft“ prägen, zu hinterfragen und Alternativen zu entwickeln. Es kann nicht sein, dass unser zivilisatorisches Leben davon abhängt, ob Unternehmen gerade Lust darauf haben, in erneuerbare Energien zu investieren oder nicht, ob Manager und ihre Befehlshaber es mal eben für rentabel halten, ökologisch verantwortbare gesunde Landwirtschaft oder doch lieber Massentierhaltung und Monokulturen zu betreiben. Im kleinen Maßstab können wir sogar im eigenen Haushalt bestimmte Dinge professioneller, kostengünstiger und nachhaltiger handhaben, als es Wirtschaftsunternehmen je würden, und in der Gemeinschaft können wir, organisiert in Genossenschaften, Stadtwerken und progressiven Beteiligungsgesellschaften,  selbst die berühmt-berüchtigte Energiewende wirklich schaffen oder endlich wieder sozialen Wohnraum in unbezahlbar gewordenen Ballungsräumen schaffen. Ganze Städte und Dörfer haben sich dieser Bewegung schon angeschlossen, und es werden immer mehr: sie produzieren ihren eigenen Strom, transportieren ihn auf eigenen Leitungen und bauen wieder ihre eigenen Lebensmittel an, die gesünder und nachhaltiger wachsen als auf Flächen von Großbetrieben. Die Gegenwart zeigt anhand unzähliger Beispiele, dass das Konzept eines neuen gemeinschaftlichen Wirtschaftens keine Utopie ist, sondern sich unsere Wirtschaft weiterentwickelt, dass wir nicht in scheinbar unveränderlichen Verhältnissen verharren, sondern Kultur bedeutet, Gesellschaft neu zu denken. An diesem Diskurs möchte ich mich aktiv beteiligen.


Wie abhängig sind wir von der Weltwirtschaft?


Unsere Wirtschaft ist in einem solch starken Maße globalisiert, dass sie inzwischen für kleinste Störungen sehr anfällig geworden ist. Die Folgen von spekulativen Fehlentscheidungen einzelner Bemächtigter kann fatale Folgen haben. Dass die Nahrungsmittelspekulationen von Großbanken schnell zigtausenden Menschen das Leben kosten kann,  vor allem in den Regionen, in denen ohnehin Mangel an Nahrungsmitteln besteht, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Auch bei uns kann es sein, dass aufgrund der Tücken unserer Wirtschaftsordnung plötzlich gefährliche Knappheit am Nötigsten entsteht. Vielleicht werden die Lager sogar voll sein, wenn wir vor leeren Regalen stehen, genauso wie es heute trotz Wohnungsleerstand Menschen gibt, die sich kein Dach über dem Kopf leisten können. Zwar verfügt beispielsweise die Bundesrepublik über eine strategische Reserve an Getreide, Konserven und Erdöl für etwa drei Monate, aber es schadet wohl auch nicht, der Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutzes und Katastrophenhilfe zu folgen und individuell zumindest im kleinen Maßstab vorzusorgen, nicht, weil wir auf die Apokalypse warten, sondern weil es hilft, weniger von den unbeeinflussbaren Entwicklungen der Weltwirtschaft abhängig zu sein.


Sie sind selbst im Katastrophenschutz organisiert. Wieso ist es wichtig, vorzusorgen?


Es sind nicht nur Willkür und Habgier der ökonomisch Bemächtigten, die uns Probleme bereiten könnten, sondern natürlich auch die Risiken einer hochtechnisierten Zivilisation, die wir aufgebaut haben. Industrieanlagen, hochleistungsfähige Transportmittel und Datennetzwerke haben unser Leben komfortabler und in der Summe auch sicherer gemacht. Aber mit ihnen entsteht immer die Gefahr von Unfällen und Großschadenslagen. In dem Moment, ab dem wir die Vorzüge des zivilisatorischen Lebens genießen, müssen wir auch weiterhin in Kauf nehmen, dass es zu schweren Verkehrsunfällen, Hochwasser oder Störungen sensibler Infrastrukturen kommt. Auch wenn die Bewältigung von Katastrophen besser werden kann, müssen wir auf absehbare Zeit mit ihnen fertig werden. Da ist es im Interesse von allen, wenn man zumindest minimale Vorsorge für den Fall trifft, dass man seine Wohnung vorübergehend verlassen oder sich in den eigenen vier Wänden über einen gewissen Zeitraum selbst versorgen muss.


Sie haben selbst schon bei Autarka bestellt. Wollen Sie verraten, was in Ihrem Warenkorb lag?


Ich habe für mich und meine Familie Kompaktweizenriegel, Mittel zur Wasserhaltbarmachung und Wärmequellen beschafft, die einen Zeitraum von zwei Wochen überbrücken. Wichtige Medikamente, Hygieneartikel, Radio und Leuchten sollte man sowieso zuhause haben. Besonders wichtig ist es aber, zu wissen, wie man sich in Gefahrensituationen richtig verhält und wie man sich selbst und vor allem einander helfen kann.


Was davon könnten Sie auf dem Mars gut gebrauchen?


Jedes zusätzliche Kilogramm Nutzlast, das wir auf den Nachbarplaneten schaffen, würde zusätzliche Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich verursachen. Da wir uns auch bei dieser Mission darauf einstellen müssen, dass es bei der Lebensmittelproduktion oder Wasserversorgung Engpässe gibt, brauchen wir verlässliche Vorräte. Wir benötigen deswegen langhaltbare Lebensmittel mit hochkonzentrierter Energie und den wichtigsten Inhaltstoffen, die wir sonst über frische Nahrung zu uns nehmen. Das hilft, um zu überleben – gesund ist es aber dauerhaft natürlich nicht, sich von solcher Notnahrung zu ernähren. Genau solche leicht zu transportierenden, lang haltbaren und verzehrfertigen Lebensmittelkonzentrate können natürlich auch auf der Erde helfen, regionale Versorgungslücken zum Beispiel nach Naturkatastrophen zu schließen und die größte Not zu lindern.


Herr Newiak, wir danken Ihnen für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen noch viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung für Mars One!

 




Herzlichen Dank an Denis Newiak !!!

 

Panik vor dem Welt-Untergang oder vor dem Chaos ist nicht sinnvoll ...

Fass OHNE Boden - KEINE Panik - verlier dich nicht !!!

... du fragst dich manchmal, wer zieht denn hier die Fäden?  ... meine Antwort, das musst du nicht wissen ... das kannst du nicht wissen ... kümmere dich doch lieber um dein ewiges Seelenheil und ziehe in diesem Zusammenhang selbst die Fäden, dies bringt dich dann wirklich näher an dein Ziel ... die weltlichen fädenziehenden Personen ermitteln zu wollen, ist nach meiner laienhaften Einschätzung eine zermürbende Torture und eine nie endende Strapaze.

... so, wie ich die Redensart FASS OHNE BODEN verstehe, ist es unmöglich den Dingen in einem Fass OHNE Boden auf den Grund zu gehen. Ich meine, die globale Welt, die weltweiten Verstrickungen, die internationalen Zusammenhänge, die vermuteten Verschwörungen sind definitiv ein Fass OHNE Boden. Wir können diesen Dingen nicht auf den Grund gehen und sollten es besser auch nicht versuchen, nach dem Motto: lass die Finger davon. Ich glaube. niemand von uns kann dieses WirrWarr auf der Erde duchschauen und begreifen. Ich bin sicher, wer dies probiert, verliert sich selbst sehr schnell.

Wie oft höre ich von datums-gebundenen, terminlichen Informationen zu bevor-stehenden Ereignissen. Immer wieder werden der sichere Welt-Untergang, der sichere Finanz-Crash, die Zwangs-Impfung mit fatalen gesundheitlichen Folgen für alle, der sichere dritte Weltkrieg, der gewollte Strom-Blackout, der geplante System-Wechsel, der gewollte und lange geplante Radikal-Shut-Down inklusive Lebensmittel-Geschäfte (dies wäre ja eine Kriegs-Erklärung der Regierung an das eigene Volk),  u.s.w. mit einem Datum verknüpft. Oft heisst es, die Informationen dazu stammen aus geheimen ganz gesicherten Quellen.

Meine klare Aussage zu diesen panik-verursachenden Meldungen ist: lass dich nicht verunsichern, lass dich nicht zu sehr beeindrucken, lass dich nicht beunruhigen.

Sicher, solche oder ähnliche Ereignisse sind denkbar, vielleicht sogar wahrscheinlich, womöglich unvermeidbar. eventuell aber auch utopisch und unrealistisch.
Doch wirklich, verliere dich nicht selbst, verliere nicht deine Zeit, deine Energie und verliere vorallen Dingen nicht deine Hoffnung und Zuversicht, beim Befassen mit solchen Infos, denn das Fass OHNE Boden wird schnell tiefer und tiefer.

Gut, ok, natürlich ist es auch denkbar, dass selbst eine Pandemie mit ihrer durch z.B. Geschäfts-Schließungen weitreichenden Folgen für kleine und mitteständische Unternehmen absichtlich ausgelöst wird, damit eben dank des Verschwindens kleiner Geschäfte die globalen Konzerne Aufwind bekommen. Es kann natürlich auch sein, dass eine nicht absichtlich verursachte Pandemie zu diesem Zweck missbraucht wird. Doch warum sollte ich denn ernsthaft beginnen auf diesem Gebiet zu recherchieren. Ich glaube nicht, dass ich da jemals auf ein sicheres Ergebnis kommen werde. Beschäftige dich lieber mit positiven Dingen und bereite dich gut und gelassen vor, auf die Dinge die kommen werden, ganz unabhängig davon, ob du zeit- und energie-aufwendige Forschungs-Arbeit geleistet hast und du wahrscheinlich dennoch immer noch Dunkeln tappst, weil dir ja außer wager Spekulation kein wirklich fundiertes Wissen über diese Mysterien offenbart wird.

Klar, wir alle sollten behutsam und Schritt für Schritt vorsorgen und uns ohne Panik vorbereiten.auf zukünftige Zeiten, denn die Welt in der wir leben ist zebrechlich und angreifbar. Ich glaube jedoch, niemand kennt die Zukunft im Detail und weiss, ob und was gespielt wird. Sicher kann vieles im Geheimen gesteuert sein, doch ist es nach meiner Ansicht unmöglich, zu erforschen, was da wirklich passiert. Es ist auch nicht gewinn-bringend für das eigene Gemüt, solche Zusammenhänge verstehen und begreifen zu wollen.

Kümmere dich lieber um dein Inneres und um dein Umfeld. Vertraue auf deinen Gott (sei es Jesus, Buddha, Manitu, Allah, der grosse Geist, die Sonne, die Mutter-Göttin, oder was oder wer auch immer).

Lass den ewigen Frieden in dein Herz und lass diesen Frieden auch wieder raus, damit andere davon profitieren. Ein guter Vorrat an Lebensmitteln und Utensilien für den Notfall, werden diesen inneren Frieden natürlich beflügeln und kräftigen, denn du hast dann den Kopf frei für das Wesentliche. Und nochmal, befasse dich nicht zu intensiv mit Zukunfts-Prognosen, denn das Ganze ist nach meiner Einschätzung zu komplex und zu verwirrend.

Schuster, bleib bei deinen Leisten, heisst es ja auch so schön im Volksmund. Ich denke, wenn wir demnach im kleinen Kreis Gutes bewirken, uns mit Dingen befassen, die wir sehen und erspüren können und unsere Krisenvorsorge ganz entspannt auf gesunde Füße stellen, dann befinden wir uns im grünen Bereich und können getrost in die Zukunft blicken.

... alles Gute wünscht ... Andreas Keil = Inhaber www.autarka.de ... mach dich autark ...

 

... sind wir nicht alle ein bisschen Verschwörungstheorie-Leute?
Verschwörungs-Theorien - wohin damit !!!

... wie gut ich (Andreas Keil = Inhaber autarka.de) doch die Leute verstehe, die sich mit Verschwörungs-Theorien beschäftigen, denn in der Welt gibt es eben das Böse. Und sicher meinen es die Reichen und Mächtigen nicht unbedingt und uneingeschränkt gut mit uns. Und sicher kann es globale Verschwörungen (geheime Verbindungen und Vernetzungen) geben, die gewisse Dinge planen oder tun. Es gibt ja sicher auch Verschwörungs-Theorien, die sich als Wahrheit herausgestellt haben.

Doch wozu soll es gut sein, sich mit solchen Theorien zu beschäftigen und den Wahrheits-Gehalt solcher Theorien zu ergründen?
Ich meine, niemand von uns, kann die globalen Zusammenhänge zufriedenstellend begreifen und ergründen.

Wir werden den Dschungel nicht wirklich durchdringen, wir werden kein ausreichendes Licht ins Dunkle bringen.
Das Ganze ist und bleibt geheimnisvoll und spekulativ.

Vorallen Dingen ist es wichtig aus solchen Theorien und Ideologien keine Religion zu machen, nach dem Motto, ich bin besser informiert, ich weiss mehr über die Zusammenhänge, du bist naiv, leicht-gläubig und nicht kritisch genug. Ganz ehrlich, die Person, die herumzieht und andere warnt, wegen diverser verschwörungslastiger Ereignisse und Zustände, ist im Grunde missionarisch und wahrheits-verkündend aktiv, ohne die Wahrheit zu kennen. Meist versprühem diese Leute einen elitären Geist, nach dem Motto, ich gehöre zu den Super-Informierten, zu der erwählten Gruppe, die MEHR weiss als andere und du bist blind, naiv und verblendet. Oftmals sind es reißerische headline-lastige Informationen, die die predigende und warnende Person als Informations-Quelle nutzt.

Ich bin kein un-kritischer Mensch und hinterfrage schon. Auch schlucke ich nicht alles blind, was Mainstream-Medien unter das Volk bringen. Doch eines ist mir klar, ich möchte mich nicht mit diesen Unmengen an Theorien und Vermutungen zum Thema globale Verschwörung beschäftigen, weil mich das in meiner persönlichen geistigen Entwicklung nicht voranbringt, sondern hemmt.

Ist es nicht besser, im kleinen Umfeld, in unserem Einfluss-Bereich (Familie, Freundeskreis, u.s.w.), Frieden und Hoffnung zu verkünden? Bringt es nicht Unfrieden und Spaltung, wenn wir ernsthaft versuchen, die Gesellschaft zweizuteilen, in gut Informierte und Naive? Niemand von uns kann diese verworrenen Verknüpfungen und Verstrickungen durchschauen, sofern es diese gibt.

Bleiben wir doch lieber bei dem, was wir wirklich können. Wir alle können die klare Stimme im Herzen verspüren die uns Frieden, Hoffnung und Zuversicht einflüstert. Diese Stimme kommt gemäss unserem Glauben von Gott, vom Heiligen Geist, von Jesus, von Allah, von Buddha, vom großen Geist, von der großen Mutter, vom strahlenden Universum, Manitu oder von uns selbst, ganz abhängig davon, an wen oder was wir glauben.

Lassen wir doch diese leise Stimme in uns wirken und verbreiten wir den guten Geist der Hoffnung un der Zuversicht, die uns dank dieser himmlischen Botschaft erfüllt. Seien wir doch Hoffnungs-Schimmer und friedens-überbringende Personen.

Es sit nicht unsere Aufgabe, die Welt zu durchschauen und die Probleme dieser Welt zu beseitigen. Wir sind lediglich dafür verantwortlich, uns rein und gut zu halten und unsere Mitmenschen im engen Umkreis zu beglücken.

Ich glaube, wir alle oder zumindest viele von uns sind ein bisschen- Verschörungsthorie-Mensch, weil wir ja ahnen, dass womöglich nicht alle Menschen ehrlich und wohlwollend sind und hinter den Kulissen vielleicht unschön Fäden gezogen werden. Manche von uns beißen sich jedoch vielleicht ein bisschen fest an der Verschwörungs-Materie, wollen es genau wissen und glauben dann irgendwann, wir wissen es nun besser als andere. Meine klare Aussage: niemand kann es wissen, niemand muss es wissen. Wir brauchen solche spekulativen Informationen und wagen Vermutungen nicht für unser ewiges Glück und Seelenheil.

Halten wir uns lieber fest, an dem, was unser himmlischer Vater zu bieten hat, nämlich Klarheit und Wahrheit in Bezug auf das, was wirklich wichtig ist für uns, nämlich seine Liebe.

Nephi, ein Buch Mormon Prophet sagt uns im 2. Nephi 31 : 3 folgendes:

" ... meine Seele erfreut sich an Klarheit; denn auf diese Weise wirkt Gott, der Herr, unter den Menschenkindern. Denn Gott, der Herr, gibt dem Verständnis Licht; denn er spricht zu den Menschen gemäß ihrer Sprache zu ihrem Verständnis"

Ich bevorzuge ebenso wie Nephi die göttliche Klarheit, die den Verstand erleuchtet und das Herz erfreut. Ich möchte keine Zeit vergeuden mit unklarem weltlichem Halb-Wissen, welches mich nicht emporhebt, sondern eher verschlingt, wie ein Sumpf und womöglich Streit und Spaltung bewirkt. 

Andreas Keil = Inhbaer autarka.de

Corona-Gedanken

... werden wir in Zukunft von VOR CORONA und NACH CORONA sprechen?

 

... nun doch ...

.. nun ist uns das Schreck-Gespenst namens Pandemie doch noch erschienen. Scheinbar haben viele vor so einer Katastrophe gewarnt, scheinbar AUCH Artenschützer, die behaupten, dass die vom Menschen bedrängte sterbende Tierwelt insofern zurückschlägt, dass Tier-Krankheiten sich auf den Menschen übertragen. Falls diese Warnungen wirklich stattgefunden hatten, scheint die Menschheit diese Warnungen eher ignoriert zu haben. Es wird offensichtlich davor gewarnt, dass solche Pandemien und schlimmere Pandemien wieder zuschlagen können, wenn wir JETZT nicht die Notbremse ziehen und aufhören die Natur und die Tierwelt systematisch auszurotten.

Nun ist sie also da, die globale Corona-Pandemie. Diese Horror-Krankheit verbreitet Angst und Schrecken, bedroht unsere Gesundheit und zwingt uns zum gesellschaftlichen Stillstand.

... die verrückten Prepper ...

... auch die Leute, die sich durch das Einlagern von Notnahrung und anderen Katastrophen-Utensilien auf Ereignisse dieser Art vorbereitet haben, hatten auch die Pandemie-Gefahr als ernste Bedrohung identifiziert. Oft wurden diese Prepper (Vorsorger) belächelt. Eines ist heute klar, diese Prepper-Leute waren denen, die bei Ausbruch der Pandemie hektisch und panisch schnell noch einkaufen mussten oder wollten, eine Schritt voraus und konnten der Sache ein wenig gelassener begegnen.Oft wurden die Prepper-Leute belächelt und in die Fanatiker-Schublade gesteckt oder in die Paniker-Ecke gestellt. Ich glaube, nun wird diesen Leuten MEHR Respekt zugesendet.

... viele Ideen rund um die Pandemie ..

... rund um die Corona-Pandemie gesellen sich zahlreiche Spekulationen und Vermutungen. Manche sehen im Pandemie-Ausbruch einen terroristischen Anschlag. Andere glauben, die Pharma-Industrie habe hier marketing-strategisch klug agiert. Wieder andere befürchten, dass dieser Ausbruch den gesellschaftlichen, poltischen, wirtschaftlichen und finanziellen reset einleiten soll und eine Stunde Null vorbereitet wird. Viele glauben in diesem Zusammenhang, das Ganze wäre Show, und der Virus ist nicht wirklich gefährlich. Es gibt auch Leute, die nun den Krieg erwarten und auch das zweite Kommen Jesu Christi und das Millenium (die neue Zeit).

So weit ich die Sache verstehe, wird wissenschaftlich vermutet, das Virus stammt von wilden Tieren.

Hier mein Kommentar dazu: ... wir können uns stundenlang und tagelang mit der Pandemie-Ursprungs-und Zielfrage beschäftigen. Ich glaube jedoch, dass keiner von uns die globalen Zusammenhänge und womöglich Verstrickungen durchschaut. Ich glaube demnach, wir müssen uns mit der jetzigen Situation abfinden, OHNE die wirklichen Hintergründe zu kennen. Gut, manchmal kann es helfen, 1 und 1 zusammenzuzählen und eben nicht ganz naiv an die Sache ranzugehen. Echte Einblicke in die Materie sind jedoch kaum zu erlangen. Auch wenn wir analysieren und analysieren, am Ende kommen wir doch immer wieder zu dem einen Punkt: ... die Pandemie ist Realität und da kann noch einiges nach-kommen.

Bleiben wir demnach ruhig und kümmern uns um unsere geistige Reinheit, denn NUR, wenn wir innerlich sauber und mit uns und Anderen im Reinen sind, können wir dieser schwierigen Herausforderung getrost und getröstet entgegenblicken.

Andreas Keil = Inhaber autarka.de

Impfung nein danke - Impfung ja bitte

... wenn eine Epidemie, Pandemie oder Seuche durchs Land oder um den Globus zieht, dann ist es oft die Impfung, die die Rettung bringen kann. Ich, Andreas Keil = Inhaber autarka.de, empfinde Impfstoffe tendenziell als Segen für die Menschheit, oder gar als himmlisches Geschenk. Schreckliche Krankheiten (z.B. Pocken, Polio = Kinderlähmuing, Tetanus, Diphterie, Masern). wurden meineswissens dank wirksamer Impf-Methoden besiegt oder eingedämmt. Dennoch ist es gut, wenn jede Person nach Möglichkeit (falls aus medizinischer Sicht kein Impfzwang erforderlich ist) für sich selbst entscheiden kann, inwieweit die Impfung gewünscht wird. Menschen sollten sich nach meiner Ansicht niemals gegenseitig zur Impfung oder zur Nicht-Impfung überreden, denn jede Person muss bezüglich der Impf-Entscheidung auf die persönliche innere leise Stimme hören dürfen, die einflüstert, was das Beste ist. Wenn zu sehr über Impfung oder Nicht-Impfung gepredigt bzw. für dieselbigen geworben wird, dann kann die innere Stimme verdrängt werden und die freie Entscheidungsfindung ist in Gefahr. Impf-Empfehlungen oder Impf-Warnungen sollten nach meiner Einschätzung NUR Fach-Leute ausprechen.

... panikauslösende Horror-Geschichten über angebliche Monster-Impfstoffe, die beispielsweise absichtlich zur Menschheits-Vergiftung entwickelt wurden, womöglich eine Mikro-Chip Injizierung bewirken sollen, oder eventuell schlecht getestet und völlig unverantwortlich als Geldmaschine in den Markt geworfen werden  , sollten besser nicht verbreitet werden. zumal die Quelle solcher Informationen häufig im reißerischen Stil verfasst sind und immer wieder schwer zu prüfen sind. Es ist auch auffällig, dass z.B. das Internet scheinbar meist negative Berichte zu Impfungen ausspuckt. Womöglich auch deshalb, weil negative Nachrichten sich besser verkaufen und die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen. Also bitte VORSICHT !!! Es kann auch sein, dass die liebe Suchmaschine uns genau das liefert, nach dem wir suchen ... und davon immer mehr und immer aggressiver, sodass das Ganze wie ein Strudel wird.

Es sollte auch bedacht werden, dass die Impfung womöglich viel mit Solidarität zu tun haben könnte, nach dem Motto, wir alle schützen uns gemeinsam, zusammen sind wir stark gegen den Feind, die Krankheit. Dieser Einigkeits-Charakter der Impfung erscheint mir sympathisch und könnte womöglich manch eine Person zur Impfung motivieren.

Und natürlich können bei Impfungen vermutlich auch Nebenwirkungen bzw. gar gesundheitliche Schäden passieren. Ich meine, diese Gefahr lässt sich nicht verleugnen. So ist es nach meiner Ansicht gut, wenn jeder Mensch für sich persönlich die Gefahr der Krankheit und das Risiko der Impfung ganz ungestört und ohne Druck vergleichen kann und ganz für sich entscheiden kann, was sinnvoll ist. Sowohl die Impfwirkung, als auch die Krankheitsgefahr werden ja von unzähligen Faktoren (Alter, Vorerkrankung, Gesamtzustand, Kontakt-Intensität, Kontakt-Häufigkeit, Allergie-Anfälligkeit, u.s.w.) beeinflusst. Insofern können die betroffenen Personen am besten selbst entscheiden. So ist es auch gut und wünschens-wert, wenn es keinen Impfzwang gibt und auch aus medizinische Gründen hoffentlich nicht geben muss. 

... höre also auf dein Herz, wenn es um die impfung geht ...
... gute Gesundheit und gutes Gelingen wünscht Andreas Keil = Inhaber autarka.de

... hier noch ein Vergleich ...

... die Akzeptanz des Anschnallens im Auto, also der Benutzung des Sicherheits-Gurtes ist recht groß.
Fast jede Person versteht und erkennt den Nutzen dieser Schutz-Maßnahme, denn sie vermeidet viele Todesfälle.
Und dennoch gibt es Nebenwirkungen und Gefahren, denn das Anlegen des Gurtes kann bei einem Unfall zu Verletzungen führen.
So kann es nun sinnvoll sein, die Gurt-Systeme zu verbesseren, um das Verletzungs-Risiko zu reduzieren.
Eine Abschaffung der Anschnall-Pflicht erscheint jedoch nicht wirklich sinnvoll.

Womöglich kann das Ganze auf Impf-Aktionen übertragen werden, nach dem Motto: Impfen ja bitte, doch bitte die Impfstoffe stetig verbessern, damit Gefahren und Nebenwirkungen so weit wie möglich vermieden werden können.

Religiöse Betrachtung zum Thema Weltuntergang

Ich meine, schon der gesunde Menschenverstand ist eine ausreichende Motivationsgrundlage für den Aufbau eines Notvorrats, denn eine Versorgungssicherheit gibt es nicht, volle Supermarktregale kann niemand garantieren, dies wussten schon unsere Großeltern. Somit sollte sich jeder, unabhängig von religiösen Beweggründen, einen Vorrat lagern. Dennoch will ich im Folgenden einen kurzen religiösen Blick auf die Thematik wagen:


1. Allgemeines


Im Grunde ist es auffällig, alle mir bekannten Religionen haben apokalyptische Vorstellungen in ihrem Glaubenskonzept. Diese Vorstellungen offenbaren erstaunliche Ähnlichkeiten.

  • Die Buddhisten glauben an die Auslöschung der Menschheit, vor allem durch Himmelskörper, Feuer und Überflutungen und an eine neue Welt nach dem Weltuntergang. Die überlebten Auserwählten werden dann die Lehre Buddhas erneut verbreiten können.
  • Die Baha`ì – Religion hält einen Wetuntergang zwar auch für denkbar, interpretiert aber das Jüngste Gericht nicht als Zerstörung sondern als Neuorientierung oder als eine Transformation in ein neues Zeitalter.
  • Eine ganz ähnliche Sichtweise ist aus esoterischen Kreisen zu vernehmen, in denen das Ganze eine neue Dimension genannt wird. Wobei die Esoteriker, eine vorgelagerte Zerstörung für vermeidbar halten, wenn die Menschheit sich kollektiv verändert.
  • Die islamischen Glaubensanhänger erwarten wohl ebenso ein „Jüngstes Gericht“ und einen anschliesenden paradiesichen Zustand, der Eintritt ins Paradies führt über eine haarfeine und schwertscharfe Brücke.
  • Im Hindusimus wird von Weltabschnitten, von schrittweisen Untergängen und vom Chaos in den Übergängen zum nächsten Abschnitt gesprochen.
  • Das Judentum ist dem Christentum eng verbunden und kennt auch apokalyptische Schriften.
  • Und das Christentum erwartet vor dem Zweiten Kommen Jesu Christi als König, einleitende Ereignisse, wie Naturkatastrophen, Dürreperioden, Kriege, regionale Krisen, Terrorismus, etc. Die Christen freuen sich auf ein Millennium (tausendjähriges Reich) nach dem Zweiten Kommen Jesu Christi und auf eine komplette Neugestaltung der Erde, nach diesem Millennium und auf die Auferstehung und ein ewiges Leben beim Vater im Himmel.


2. Meine eigene Sichtweise


Es ist durchaus anzunehmen bzw. denkbar, dass wir in den "Letzten Tagen" leben, in der Zeit der Vorbereitung auf das Zweite Kommen Jesu Christi. Eine höchst lebenswerte Menschheitsphase, keine apokalyptische Trauer- und Sorgenperiode. Eine aufregende, spannende, hoffnungsvolle und positive Zeit, in freudiger Erwartung. Denn was kann es für die Erde und für die Menschheit Besseres geben, als die Wiederkunft des Friedensprinzen, des Erlösers, des Heilands, des Mannes, der uns das Wasser des Lebens gibt. Diese Zeit offeriert nie dagewesene Möglichkeiten und Chancen für den Einzelnen, für Ehepaare, für Familien, für Völker, für die Menschheit.


Es ist aber auch eine Zeit, in der die Völker bestürzt und ratlos sind, wegen der Zeichen im Universum und auf der Erde (Lukas 21:25), aber doch sicher eher für diejenigen, die den Frieden im Herzen nicht bewahrt haben. 


Ganz klar betonen möchte ich, dass niemand den Zeitpunkt des Zweiten Kommens Jesu Christi oder möglicher vorgelagerter Zerstörungen kennt.


Zitate zum Thema

  • Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. (Matthäus 24:36)
  • Denn die Zeit ist nahe; den Tag oder die Stunde weiss kein Mensch; aber sie wird gewiss kommen.
    (Lehre und Bündnisse 39:21)


Meine klare Antwort auf jegliche Datumspektakel:


Es gibt keinerlei wissenschaftliche Grundlagen für irgendwelche Ereignisse zu einem bestimmten Zeitpunkt und vorallen Dingen keinen Anlass zur Beunruhigung. Viele Weltuntergangstermine sind schon ereignislos verstrichen. Es gibt demnach keine Begründung und auch keine Berechtigung zu Spekulationen oder zur Fixierung einer Deadline. Jeder Tag sollte unabhängig von apokalyptischen Terminen, gut und ehrlich, also gewissensberuhigend gestaltet werden, denn der persönliche letzte Tag kann ja morgen sein. Auf keinen Fall sollten wir uns im Warten auf den Messias oder auf andere Ereignisse verlieren, sondern im Hier und Jetzt das tägliche Leben sinnvoll, friedlich und fröhlich organisieren, ganz nach dem Motto Martin Luthers: "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen" Ich möchte eine freudige und positive Einstellung zur heutigen Zeit und zur Zukunft vermitteln und die Notwendigkeit betonen, uns ohne Angst und Panik durch einen Notvorrat an Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen, vorzubereiten, damit der Kopf frei ist für das Wesentliche.


Zitate zum Thema

  • Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
    (Matthäus 24:42-44)
  • Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein.
    (1. Thessalonicher 5:6 )
  • Macht euch bereit für das, was kommen wird, denn der Herr ist nahe.
    (Lehre und Bündnisse 1:12)
  • Wenn ihr bereit seid, werdet ihr euch nicht fürchten.
    (Lehre und Bündnisse 38:30)

Eine interessante globale Bewegung

Wer über die letzten Tage und über das Zweite Kommen Jesu Christi nachdenkt, kommt an der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nicht vorbei. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist für Ihren Rat bekannt, Not-Vorräte anzulegen. Dennoch vermittelt diese christliche Globalkirche einen vernünftigen Umgang mit dieser Zeit der Vorbereitung oder mit diesen Letzten Tagen, ohne Panikmache, sondern hoffnungsvoll und zuversichtlich. Die Mitglieder dieser globalen christlichen Vereinigung stehen mit beiden Beinen im täglichen Leben, ganz nach dem Motto von Martin Luther "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen". Auf das Zweite Kommen bereiten sie sich in Ruhe vor. Diese Kirche bietet ihren Mitgliedern und allen Menschen, vielfältige geistige Nahrung, Programme zur positiven Lebensgestaltung und zur Charakterschulung, Hilfestellungen für das Ehe- und Familienleben, Gesundheitstipps und konkreten Rat zur Vorbereitung auf kommende Zeiten.

Was sagt die Bibel über die große Trübsal?

In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war. seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch verzeichnet ist.
Daniel 12:1

Denn es wird eine so große Not kommen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit die Welt besteht, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch grettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden
Matthäus 24:21,22


Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind Sie gekommen? Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.
Offenbarung 7:13,14

Wie lange dauert diese Zeit?

Beim näheren Hinblicken tauchen in der Bibel folgende Zeitfenster auf, die von vielen Gelehrten als 3,5 Jahre interpretiert werden:

  • eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit
  • 1290 bzw. 1335 Tage
  • 42 Monate
  • 1260 Tage


Daniel 12:7,11,12
Offenbarung 11:2,3 / 12:6,14 / 13:5


Trübsal oder Drangsal?

Martin Luther wählte den Begriff Trübsal, andere Bibelübersetzungen bevorzugen Not, Bedrängnis oder Drangsal, entsprechend des griechischen Wortes "thlipsis" = Enge, Bedrängtheit, Druck, Bedrängnis, ganz nach dem Motto des engen Tores durch das wir uns hindurchzwängen müssen und des schmalen und womöglich steinigen Weges, den wir besser wählen, wenn wir nicht zu den vielen gehören wollen, die sich für das weite Tor und den breiten Weg entschieden haben, der ins Verderben führt (siehe Matthäus 7:13,14).

Was pasiert und wann?

Es geht wohl um die Prüfung und die Läuterung der Gläubigen in der Endzeit, vor dem Zweiten Kommen Jesu Christi und der Neuschöpfung der Erde. Die Frage, inwieweit diese Prüfungszeit eher geistiger oder materieller Natur sein wird, oder beide Bereiche abdeckt, ist nach meiner Ansicht nicht entscheident. Um eine echte Herausforderung handelt es sich auf jeden Fall. Es geht nicht um die genaue Ergründung der Ereignisse, die diese Zeit mit sich bringt. Nein, es geht vielmehr generell darum, getrost und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, unabhängig davon, was sie bringt und mit welchen Überraschungen die große Drangsal oder die große Trübsal daherkommt. Auch der zeitliche Beginn und das Ende der großen Drangsal oder der großen Trübsal ist doch nicht wichtig. Immer vorbereitet sein, das ist Weisheit, ohne Angst nach vorne zu blicken, weil das ruhige Gewissen uns mit Gott ins Reine bringt und weil wir einige Vorräte gelagert haben, die uns helfen autark zu sein.


Also bitte nicht festbeißen und herausfinden wollen, was, wann, wo, wie, warum und wie lange pasieren wird. Wir bei AUTARKA meinen, dies ist nicht entscheident.

Die Supermärkte sind doch voll, oder?


Als Symbol für diese Website habe ich die Pyramide gewählt, weil sie für Dauerhaftigkeit, Stabilität und Sicherheit steht. Dies alles sind gute Argumente für einen Notvorrat.

Viele werden erwidern, die Supermärkte sind doch voll und der Sozialstaat versorgt uns. Natürlich kann ich diese Argumente verstehen und ich bin gegen die Fixierung von Weltuntergangsterminen und gegen das Ausmalen von Katastrophenszenarien, doch aktuelle Entwicklungen zeigen doch klar, dass das globale Geamtsystem empfindlich ist.

Es gibt keine garantierte Versorgungssicherheit, dies wussten doch schon unsere Großeltern, bei denen die Kartoffeln im Keller gelagert wurden.

A. Einige Argumente für den Notvorrat
 

  • Naturkatastrophen In den letzten 30 Jahren (ca. 1982 bis 2012) gab es eine weltweite Zunahme von Naturkatstrophen von weit über 500 %. Die Zunahme von Sturmschäden beträgt sogar ca. 1000 %. Seit 1975 ist eine 600 % ige Zunahme der vulkanischen und seismischen Aktivitäten zu verzeichnen. (Quelle: Statistiken der Münchner Rückversicherung) . Mit weiteren Zunahmen dieser Ereignisse ist zu rechnen. Der aufmerksame Beobachter bemerkt die Häufigkeit von Stürmen, Erdbeben, Waldbränden, Überschwemmungen, u.s.w. Allein der Klimawandel birgt scheinbar ein enormes Zerstörungspotential. Falls der Golfstrom sich durch den schnellen Eisschmelzprozess verändern sollte, ist mit weiteren Extremstürmen zu rechnen. Auch Dürre oder längerfristige Minusgrade können folgen. Die Landwirtschaft wäre dann vielerorts blockiert, Lebensmittelknappheit wäre somit vorprogrammiert.
  • Wirtschaftskrise / Finanzcrash Wer Eins und Eins zusammenzählen kann und bereit ist hinter die Kulissen zu blicken, erkennt schnell die Lebensunfähigkeit unseres gesamten Wirtschafts- und Finanzsystems. Aktuelle Entwicklungen zeigen deutliche Instabilitäten und lassen extreme Komplikationen oder den kompletten Zusammenbruch befürchten.
  • Terrorismus Der Krieg gegen den Terror ist ein Schlagwort unserer Tage. Werden diese Auseinandersetzungen sich intensivieren? Steigt die Anschlagsgefahr? Haben fanatische Gruppen Chemie- oder Atomwaffen?
  • Energie Hochtechnisiert hat die Menschheit das neue Jahrtausend begonnen. Energieversorgung muss immer weiter funktionieren. Doch das Öl wird scheinbar knapp. Globale Engpässe können jederzeit eintreten. Die zahlreichen Atomkraftwerke, das scheinbare Wundermittel gegen die Ölkrise, bringen jedoch zusätzliches Unfallgefahrenpotential.
  • Massennahrung Die Massentierhaltung ist schon lange für viele ein moralisches Problem. Auch die mechanische Massenanfertigung von Fertigfood und Fastfood, schmeckt nicht jedem. Neben der moralischen und geschmacklichen Bedenken, sind mit dieser Entwicklung zahlreiche Gefahren verbunden. Zu nennen sind Lebensmittelskandale, die durchaus schnell zu Problemen führen können und natürlich die Gefahr einer Epidemie durch Tierseuchen (z.B. Vogelgrippe).



B. Der eigene Keller- Supermarkt oder die Kopf-Frei-Strategie


Durch den Notvorrat können wir Notlagen überstehen, denn wir können uns im Ernstfall selbst versorgen. Nun ist das Gemüt beruhigt, ein Gefühl der Unabhängigkeit (Autarkie) und Sicherheit bestimmt den Tag. Allein dieses Gefühl ist Gold wert. Der Kopf ist frei, wir können uns den wesentlichen Dingen widmen, der Strudel des Überlebenskampfes blockiert nicht unsere täglichen Aktivitäten. Diese Freiheit und Sicherheit der Gedanken ist ein hohes Gut.

Ich nenne diese Strategie gerne die "Kopf-Frei-Strategie". Der Kopf bleibt frei für die schönen und wichtigen Dinge des Lebens, denn im Ernstfall ist meine Familie versorgt.

Öffentliche Institutionen motivieren schon lange zum Aufbau eines Privat-Notvorrats an Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen. Ist ja auch sinnvoll sich völlig losgelöst von möglichen Versorgungsengpässen im eigenen Keller-Supermarkt bedienen zu können, falls die Geschäfte im Ernstfall mal leer sind. Und sicher, viele verwandeln ihre Geldscheine angesichts der drohenden Inflation verständlicherweise in Gold, was auch druchaus sinnvoll erscheint. Doch mal ehrlich, nur Gold auf dem Teller macht auch nicht satt. Wer sich einen Vorrat anlegt, verfolgt die "Kopf Frei Strategie" denn, die dadurch verwirklichte Unabhängigkeit und Sicherheit (Lebensmittel-Autarkie) beruhigt das Gemüt und hält den Kopf frei für das Wesentliche.

Unsere Großeltern wussten schon, warum sie sich Kartoffeln lagerten. Sollten wir uns nicht zurück besinnen auf echte Werte, weil wir nicht wissen, wieviel unser Geld morgen wert ist und ob die Lebensmittelversorgung immer garantiert ist?


C. Die drei E´s ... Einkaufen Einlagern Entspannen


Die Vorratshaltung mit üblichen Lebensmitteln wird wegen der kurzen Haltbarkeit, dem Platzmangel und den daraus resultierenden Komplikationen (ständige Kontrollen und lästiges Aufbrauchen ungeliebter Speisen), oft nicht konsequent durchgeführt. Bei AUTARKA werden u.a. extrem lang haltbare und kompakte Alternativen zu herkömmlichen Nahrungsmitteln angeboten, nach dem Motto: Einkaufen - Einlagern - Entspannen. Zahlreiche weitere Produkte, Tipps und Informationen rund um den Notvorrat sind bei AUTARKA zu finden.


D. Konkrete Empfehlungen


Das Bundesamt für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz empfiehlt einen Notvorrat. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hält einen Notrucksack für sinnvoll. Ich persönlich unterstütze diese Aussagen und rate zur folgenden umfangreichen Engpassvorsorge:

  • schrittweiser Aufbau eines Dreimonatsvorrats
  • schrittweise Erweiterung zu einem Jahresvorrat
  • ständige Bereitstellung von Notgepäck
  • Kopien wichtiger Dokumente
  • Zahlungsmittel zu Hause (Scheine + Edelmetalle)
  • unabhängige Licht- und Heizquellen


Bei Autarka finden sich hierzu sinnvolle Produkte

Wichtig ist es, anzufangen mit der Vorratshaltung. Wer nicht anfängt mit dem Aufbau des Notvorrats, kommt nicht weiter. Ganz so, wie bei den Sport-Vorsätzen. Der Vorsatz reicht einfach nicht. Anfangen ist die Devise. Das Anfangen ist bei Autarka recht leicht, denn unsere Kompaktweizenriegel sind der ideale Einstieg in die Lebensmittel-Notvorratshaltung und dienen als perfekte Notnahrung.

Die Not mit dem Notvorrat

Gute Vorsätze schnell verworfen
... Platz-, Haltbarkeits-, Gefäß- und Kochprobleme

Viele Menschen nehmen sich den Aufbau eines eigenen Lebensmittel-Notvorrats vor, weil sie erkennen, wie wichtig dies ist. Viele Menschen fangen auch damit an, doch die meisten hören auch schnell wieder damit auf, weil es einfach zu umständlich ist. Sicher kennen auch Sie die Probleme, die bei der Einlagerung der Notrationen vorkommen können. Oft ist kein Platz vorhanden, weil die Notnahrungsmittel zu volumös sind. Auch die zu kurze Haltbarkeit ist oft desmotivierend, denn wer will denn schon die Speisen im Keller ständig kontrollieren und gegen frische austauschen? Hinzu kommt der Kostenfaktor für zusätzliche Gefäße, wenn z.B. Weizen zur langen Lagerung sinnvoll verpackt werden soll. Und auch die Planung rund ums Kochen der Notnahrung ist oft anstrengend.

Die Lösung: einfache Vorratshaltung mit Komprimatverpflegung

Die kompakte, haltbare, lagerfähig verpackte Lösung für den Notvorrat heisst Komprimatverpflegung. Hierbei handelt es sich um vakuumversiegelte fest gepresste Riegel auf Weizen- oder Milchbasis, die nicht gekocht werden müssen, sondern einfach als Riegel oder als mit Wasser angerührter Brei verspeist werden können. Diesen Riegeln sind wertvolle Vitamine und Mineralstoffe zugefügt. Bei uns gibt es die Kompaktweizenriegel NRG-5 und BP-ER.
Natürlich will sich im Notfall niemand längere Zeit ausschließlich von solchen Riegeln ernähren müssen, sondern lieber zur Abwechslung auf dehydrierte Fertiggerichte zugreifen können, doch als Notnahrung in der Anfangsphase einer Krise, in der umständliches Kochen in keinster Weise produktiv ist und auch als ständige Grundversorgung in Kombination mit anderen Lebensmitteln auch bei längeren Engpässen, sind diese kompakten Riegel für den Notvorrat wärmstens zu empfehlen. Der Geschmack dieser Riegel ist übrigens angenehm. Mit Wasser (und/oder mit Milch) angerührt schmecken die Kompaktweizenriegel, wie ein Weizenbrei, leicht süßlich. Trocken sind diese Riegel ebenso wohlschmeckend. Es sollte jedoch genug Wasser dazu getrunken werden. Unsere Kinder lieben diese Riegel. Wenn eine Notration den Kinder-Test positiv durchläuft, dann ist diese für den Notvorrat gut geeignet, ist es nicht so?    

Panik - nein danke !!!

schür ... schür ... schür ... das Geschäft mit der Angst !!!

Was ist da los im Krisensegment? Da wird Panik geschürt und geschürt, viel wilder als ein Ofen brennen kann. Im Internet schwirren die News über bevorstehende Weltuntergänge. Das Ganze teilweise mit festem Termin, wie z.B. beim Maya Hype 21.12.2012. Da jagd der eine Weltuntergangstermin den nächsten. Paralell werden Lösungen für den Notvorrat und die Krisenvorsorge verkauft. Globale Finanzkatastrophen werden immer wieder in naher Bälde befürchtet, sodass dem Leser Angst und Bange wird. Im gleichen Atemzug wird Edelmetall angeboten, das Geschäft mit der Angst funktioniert.

Ein neuer Papst wird schnell als der Letzte vor dem Untergang bezeichnet, Sonnensturmintensivierungen mit apokalyptischer
Blackout-Zerstörungsmacht werden prognostiziert. Und immer wieder die Crash Termine mit Horror Kometen.

Die Phantasie scheint hier grenzenlos, doch wir machen da nicht mit. Wir wollen keine Panikmache.

 

Locker bleiben durch Autarkie mithilfe von Autarka.de

 

Bei AUTARKA machen wir da nicht mit. Wir erkennen zwar die autarke Unabhängigkeit vom Tropf der stetigen Versorgung mit Nahrung, Wasser und Energie als echten Mehrwert und Pluspunkt. Doch was haben Vorsorge und Notvorrat mit konkreten Befürchtungen und Prophezeiungen zu tun? Natürlich gibt es Gefahren, Leckstellen und Knackpunkte, doch wozu sollten wir uns konkret damit befassen? Notrationen und Notsrom für den Worst Case, ok, doch bitte nicht verrückt machen lassen und beeindrucken lassen und sicher nicht in Panik verfallen. Lieber schön fröhlich und entspannt in die Zukunft blicken.

Die Gesellschaft am Tropf

Hintergrund der Redewendung "am Tropf hängen"

Der Koma-Patient wird in der Klinik mit dem Tropf durch Infusion versorgt. Dies könnte der Ursprung dieser Redewendung sein. Tröpchen für Tröpchen mit dem Schlauch versorgt, vollkommen abhängig. Ein bedauernswerter Zustand. Der arme Tropf, ein Ausdruck, der hergenommen wird, wenn ein bemitleidenswerter Mensch beschrieben wird, könnte auch damit zusammenhängen.
Der arme Schlucker, damit wird oft der Alkoholiker benannt, der an der Flasche und somit am Tropf hängt. Auch der Drogensüchtige hängt am Tropf der Nadel, die er sich täglich injizieren muss. Ich hoffe, diese Bilder veranschaulichen die Redewendung "am Tropf hängen".

Die "am Tropf hängende Gesellschaft"

Eine Gesellschaft, die so wie ein Koma-Patient oder ein Drogensüchtiger am Tropf hängt. Ist dies wünschenswert, wollen wir das oder haben wir das bereits? Hoffentlich nicht, doch schauen wir genauer hin.

Der Nahrungs-Tropf

Der Umschreibung "Just-in-Time" passt zu unserem modernen Lebensstil. Der Tante Emma Laden mit kleinem Lager und der private Kartoffelkeller zu Hause sind von der Bildfläche verschwunden. Stattdessen werden heute die meisten Lebensmittel von wenigen Supermarktketten organisiert. Das Lager befindet sich im LKW auf der Autobahn, im Schiff auf dem Meer oder im Flugzeug. Die Supermärkte sind ruck zuck leer, wenn da etwas schief geht. Hängen wir nicht längst am Nahrungstropf. Wäre es nicht sinnvoll uns in diesem Bereich ein bißchen unabhängiger zu machen, z.B. mit den beliebten NRG-5 Kompaktweizenriegeln oder mit anderen Lebensmittel-Notvorräten? Nahrungs-Autarkie, AUTARKA hilft dabei.

Der Wasser-Tropf

Der gute alte Brunnen, wäre ja auch anstrengend zugegeben. Heute kommt das Wasser aus der Leitung. Ein längerer Stromausfall kann diese Versorgung jedoch lahmlegen, denn es werden stromabhängige Pumpen benötigt. Auch eine Vergiftung des Wassers würde Engpässe hervorrufen. Wie gut, dass auch eine gewisse Wasser-Autarkie mit Autarka durch einfache Mittel, wie dem Pumpwasserfilter Katadyn Pocket erreicht werden kann.

Der Strom-Tropf

Kerzen im Keller, hat die noch jemand? Batterien für die Taschenlampe, sind die noch voll? Was pasiert, wenn der Strom ausfällt? Kein Licht, kein PC, kein Kühlschrank, kein Radio, keine Heizung. Wer dann die Kurbeltaschenlampe zur Hand hat, mit dem Gaskocher kocht, die Petroleomlampe entzündet und das Notheizgerät einschaltet, hat klug vorgesorg für den Stromausfall. Ja natürlich, unsere Gesellschaft hängt am Strom-Tropf. Kurze Stromusfälle wären unangenehm, längere katastrophal, denn Supermärkte, Banken, Tankstellen und vieles mehr wären lahmgelegt. Wohl dem, der einen Stromgenerator zu Hause hat. Strom-Autarkie ist mit Autarka möglich.

Der Kommunikation-Tropf

Wann haben Sie Ihren letzten Brief geschrieben? Schriftverkehr per E-mail geht doch schneller und bequemer. Telefonieren, der Draht zur Welt. Internet-Banking, Internet-Informationen, Bestellungen per Internet, läuft nicht fast alles über das Internet? Könnte der Supermarkt heute ohne Internet und Telefon noch Nachschub organisieren? Wäre wohl schwierig. Ich glaube, in diesem Bereich haben wir uns komplett abhängig und auch angreifbar gemacht. Regierungen sind heute eifrig bemüht, Sicherheitslücken zu schließen. Cyberwar, Hackerangriffe, die neue Gefahr? Haben wir uns da an einen Tropf gehängt, der uns völlig abhängig, wehrlos und angreifbar macht? Wenn das Internet lahm liegt, ist derjenige froh, der ein Kurbelradio hat, denn selbst TV und Radio kommen immer mehr über das Netz. Ein Funkgerät zur Kommunikation im Nahbereich ist dann auch sehr willkommen. Kommunikations-Autarkie, ist zumindest in Ansätzen möglich. Und da die Folgen eine großflächigen Internet-Crashs massive Auwirkungen in anderen Bereichen, wie z.B. Lebensmittel- und Treibstoffversorgung hätte, schließt Kommunikations-Autarkie auch die Autarkie in anderen Bereichen mit ein. 

hallo
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
hallo

Notrucksack / Fluchtrucksack ... Inhaltstipps

Notrucksack / Fluchtrucksack


Es gibt Situationen, in denen wir unter Umständen so schnell wie möglich unser zu Hause verlassen müssen. Bei Brand, Erdrutsch, Überschwemmung und anderen Katastrophen bleibt uns möglicherweise keine Zeit, das Notwendigste zusammenzusuchen. Dann ist es sinnvoll, für jedes größere Familienmitglied einen fertig gepackten Notsack bereit zu halten.


Ihr Notgepäck darf nur so umfangreich sein, dass es ohne fremde Hilfe auch längere Zeit getragen werden kann. Zweckmäßigstes Transportmittel ist ein Rucksack, weil er Ihnen die Hände freilässt und auch längere Strecken und eventuell unwegsame Gelände überwunden werden können.

Achten Sie daher besonders auf das Gewicht und machen Sie einen Testgang! Eine gute Idee ist es auch, sich einen kleinen Handwagen zu besorgen, der ja auch im täglichen Leben seine Dienste erfüllen kann. Im Notfall kann er dann ganz einfach als Fluchtwagen umfunktioniert werden. Rucksack rein - und fertig!

Inhalt unseres Notrucksacks / Fluchtrucksacks

Dokumente

Hierzu gehören sämtliche Unterlagen, die überlicherweise in einer Dokumentenmappe sind. Wasserdicht verpackt als beglaubigte Kopie oder mikroverfilmt. Mikroverfilmt nehmen alle Unterlagen nur etwa die Größe einer Postkarte ein, sind feuchtigkeitsunempfindlich und werden als Originale anerkannt.
 

  • Geburts- und Heiratsurkunden, bzw. Stammbuch
  • Zeugnisse, Verträge, Grundbuchauszüge, Testament usw.
  • Versicherungspolice
  • Renten-, Pensions- und Einkommensbescheinigung
  • Personalausweis, Reisepass


Kleidung und andere Hilfsmittel

  • 1 Satz komplette, warme Kleidung
  • gute strapazierfähige Schuhe
  • Regenumhang
  • Schlafsack oder warme Decke
  • Schlafmatte
  • Zelt oder Notzelt
  • Handtuch, Waschlappen
  • Seife, Shampoo, Zahnpasta in kleinen Mengen
  • Zahnbürste, Kamm, Einmalrasierer, …
  • Toilettenpapier
  • Monatsbinden
  • evtl. Verhütungsmittel !
  • Waschmittel in der Tube
  • Verbandszeug, Dreiecktuch, Erste Hilfe Broschüre
  • nötige Medikamente, Schmerztabletten
  • Nähzeug, Sicherheitsnadeln
  • Schnur, stabiles Seil
  • Taschenmesser, evtl. kleine Säge
  • Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeug
  • Taschenlampe (möglichst ohne Batterie, z. B. Kurbellampen von Powerplus oder Freeplay)
  • Rundfunkgerät (möglichst ohne Batterie, z. B. Kurbelradios von Freeplay oder Powerplus)
  • Klappspaten
  • Arbeitshandschuhe
  • evtl. Schutzhelm, Schutzmaske oder behelfsmäßiger Atemschutz
  • SOS-Kapsel sollte nicht nur für Kinder bereitliegen
  • etwas Geld
  • Schreibzeug
  • Zeitvertreib (kleines Spiel, Spielkarten, …)
  • Foto von Familienangehörigen
  • evtl. Handwärmer


Verpflegung

  • Verpflegungsration (3 Tage)
  • Wasserfilter und/oder Micropur
  • Traubenzucker, Trockenfrüchte, Schokolade, Bonbons, Trockenfleisch
  • Notkocher (evtl. 2, einen für Gas, Brennstoffpaste oder Esbit und einen für Festbrennstoff also auch für Holz – besonders zu empfehlen ist hier der „Firepot“)
  • Besteck, Kochtopf, evtl. Dosenöffner nicht vergessen
  • Trinkgefäß, Thermosflasche


Am Rucksack kann eine (kurze!) Liste befestigt werden, was im allerletzten Moment noch eingepackt werden sollte. (Kontaklinsenträger brauchen die Brille, eine warme Jacke muss noch mit, an Trinkwasser denken, …)

Ihr Notgepäck sollte einmal jährlich durchgesehen und aktualisiert werden. Essen mit ablaufendem Mindesthaltbarkeitsdatum wird ausgetauscht. Besonders wichtig ist es, die Größe von Kinderkleidung regelmäßig anzupassen.

Dies ist eine Empfehlung von AUTARKA. In unserem Shop finden Sie viele nützliche Dinge, um Ihnen das Zusammenstellen des Notrucksacks zu erleichtern.



Lebensmittel gut lagern

Grundsätzliche Lagerprinzipien

  • möglichst lichtgeschützt lagern
  • möglichst temperaturkonstant lagern (keine extremen Temperaturschwankungen)
  • möglichst kühl lagern
  • möglichst trocken lagern
  • Nähe zu Wärmequelle (Heizung, Sonnenwinstrahlung) vermeiden
  • ca. 40% bis maximal 70% Luftfeuchtigkeit
  • optimale Temperatur unter 18-20 Grad Celsius



Wo sollte ich meinen Lebensmittelvorrat unterbringen? (Keller, Dachboden, Garage)? Wie wirken sich Temperatur, Licht, Feuchtigkeit aus? 


Im Rahmen einer sogenannten Überlebensvorsorge, welche im Zusammenhang mit Katastrophen sinnvoll ist, werden häusliche Vorräte angelegt, die im Notfall unverzichtbar sind. In diesem Zusammenhang ist es jedoch nicht nur von Bedeutung, die richtigen Lebensmittel und Notvorräte abzuwägen und einzukaufen. Auch deren Lagerung spielt eine große Rolle.

 

Räumliche Möglichkeiten für die Lagerung der Notfall-Lebensmittel

 

In einem eigenen Haus mit Garten gibt es viele Varianten, um den gut durchdachten Vorrat an Lebensmitteln für den Notfall adäquat lagern zu können. Die Unterbringung der Vorräte sollte jedoch möglichst unabhängig vom elektrischen Strom erfolgen. Eine ideale Unterbringung, falls die Umgebung in punkto Temperatur, Lichtverhältnisse und Luftfeuchtigkeit sowie Schädlingsbefall geeignet ist, stellen Dachböden, Keller oder sogar außerhalb des Hauses angelegte "Erdhöhlen" dar.


Wohnt man in einem Mietshaus, kann eine Lagerhaltung und Bevorratung im Keller oder einer ebenfalls separat abschließbaren Bodenkammer erfolgen. Unter den Dächern ist es jedoch im Sommer meist sehr warm, sodass dies zu Beeinträchtigungen und zum vorzeitigen Verderb von Langzeitnahrung führen kann. Darüber hinaus sollten die Dachfenster abgedunkelt werden, um einen direkten Lichteinfall zu vermeiden.

Keller, in denen das Mauerwerk oder die Wände durch Schimmelbefall beeinträchtigt sind, die eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen und in denen Schädlinge wie Mäuse, Ratten oder Schaben "zu Hause" sind, eignen sich nicht für die Unterbringung der Langzeitvorräte oder nur eingeschränkt für Konserven. Trockenobst, Dörrfleisch und Getreide können an diesen Orten nicht aufbewahrt werden. Auch verpackte gefriergetrocknete dehydrierte Erzeugnisse werden von den Nagern gern angeknabbert.

 

Auswahl der Räumlichkeiten

 

Grundsätzlich sind alle Räume mit hoher Feuchtigkeit und zu warmen Temperaturen gerade im Sommer nicht optimal, um Langzeitlebensmittel unterzubringen. In einigen Fällen können diese Notvorräte auch in der Wohnung gelagert werden, wenn sich genügend Platz ergibt. Insbesondere die komprimierten, dehydrierten, lyophylisierten Produkte sind auf einen kleinen Raum komprimiert und nehmen nur wenig Fläche ein.

Notfallreserven in einer Garage zu deponieren ist nur dann sinnvoll, wenn diese direkt durch das Haus erreicht werden kann. Liegt das Gebäude außerhalb des Hauses, kann es im Falle eines Atomunfalls zu Verstrahlungen führen, wenn man sich erst zur Garage oder zu einem Gartenbunker bewegen muss. Dies gilt ebenso für Schuppen.

 

Hygienische Vorkehrungen für die Lagerung

 

Nicht nur gegen Schädlinge, sondern auch gegen Nässe und zu starke Erwärmung sollten gerade Konserven und Eingewecktes geschützt werden. Dies gilt auch in Bezug auf Verschmutzungen. Beinhalten die Notvorräte schon sichtbar Beeinträchtigungen durch Schimmel oder Gären bereits, müssen sie verworfen werden.

Darüber hinaus ist das Trockenhalten der Lebensmittel sehr wichtig, um ein höheres Sättigungsgefühl zu erzielen. Trocken gegessene Nahrungsmittel können das Gefühl der Sättigung schneller herbei führen und es hält länger an. Einige Nahrungsmittel wie Zucker, Salz, Getreidekörner, Müsli oder Trockenobst neigen dazu, schnell Feuchtigkeit aufzunehmen und zu verklumpen.

Darüber hinaus sollten die Essensreserven geordnet in Regalen und möglichst übersichtlich aufbewahrt werden, damit ein gewisser Überblick erhalten bleibt. Nahrungsmittel mit schon teilweise beschädigten Verpackungen sollte man nicht mehr aufbewahren oder in gut verschließbare Dosen umfüllen. Steht für die Vorratshaltung kein geschlossener Schrank zur Verfügung, können die Lebensmittel und Getränke mit Folie abgedeckt werden, um eine Verstauben zu vermeiden. Alleinige Papierverpackungen wie bei Tee oder Mehl sollten durch verschließbare Behältnisse ersetzt werden.

Die Temperatur sollte einigermaßen gleichbleibend sein (keine extremen Temperaturschwankungen wie Frieren im Winter oder extreme Hitze im Sommer).

 

autarke Stromerzeugung

Welche Art der autarken Stromerzeugung passt in welcher Situation? (Strom durch Kurbeln, Treten, Solar, Öl, Diesel, Benzin)


Wo und Wofür brauche ich den Strom?

Elektrischer Strom gehört heutzutage so sehr zu unseren Selbstverständlichkeiten, dass sich niemand mehr diesem nützlichen Energieträger entziehen kann. Allein die Vorstellung, 14 Tage ohne Strom und weit ab von einer Energieversorgung auskommen zu müssen, reicht aus, um diese Tatsache zu erkennen. Selbst, wenn dabei auf alle Annehmlichkeiten wie Wärme, Licht, Kühlung und elektrisches Kochen verzichtet wird – nach diesen 2 Wochen würde kein Kommunikationsmittel, kein Laptop und kein elektrischer Batterieantrieb mehr funktionieren. Alles, was dann noch verbleibt, ist Survival und nur für Individualisten geeignet.


Es gibt aber auch Möglichkeiten der autarken Stromversorgung und diese sollen hier näher betrachtet werden.


Welche Voraussetzungen werden an eine autarke Stromversorgung gestellt?

Entscheidend bei jeder Form der Stromerzeugung ist die Höhe der elektrischen Leistung, die erzeugt werden soll. Sie muss ausreichen, um die Geräte zu betreiben, die angeschlossen werden sollen. Eine Heizung mit einer Leistung von 4000 Watt erfordert bereits z. B. einen Generator, der mit einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Im Gegensatz dazu reicht eine Autobatterie über mehrere Tage aus, um eine Glühlampe mit einer Leistung von 20 Watt zu betreiben. Wichtig ist bei einer solchen Stromversorgung aber auch die Verkabelung. Sie wird sehr oft unterschätzt. Ihre Betreiber sind sehr oft der Meinung, dass der selbst erzeugte Strom bereits mit einem Verlängerungskabel übertragen werden kann. Bei unserem Beispiel der Heizung mit einer Leistung von 4000 Watt würde ein solches Kabel in kurzer Zeit überhitzt und seine Anschlüsse zerstört sein.


Welche Form der autarken Stromversorgung eignet sich wann?


Eine der einfachsten Formen kennt jeder Radfahrer. Er treibt mit seiner Muskelkraft einen Dynamo an, der die Fahrradbeleuchtung in Betrieb setzt. Dieser Generator besitzt jedoch keine Speicherfähigkeit, und wenn der Radfahrer anhält, ist auch seine Fahrradbeleuchtung ohne Strom. Bei dieser Form der autarken Stromversorgung bildet also beim Treten oder auch Kurbeln die Muskelkraft die Energiequelle und der Generator übernimmt die Umwandlung in elektrische Energie. Der erzeugte Strom ist deshalb immer abhängig von der Muskelkraft als Energiequelle. Mit ihm lassen sich nur geringe Leistungen erzeugen, die zeitlich begrenzt und nur für Beleuchtungszwecke geeignet sind.

Akkumulatoren werden oftmals als autarke Stromversorgung angesehen. Das ist verkehrt, denn sie können keinen Strom erzeugen. Vielmehr sind sie von einer Stromquelle abhängig, mit der sie aufgeladen werden. Akkus im Normalverbrauch und ohne ständige Nachladung sind ebenfalls nur für geringe Leistungsabgaben geeignet.

Generatoren, die mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, erzeugen teils hohe Leistungen. Als Antriebsmedium kommen Öl, Diesel oder Benzin infrage. Unter der Voraussetzung der ständigen Nachbefüllung mit einem dieser Medien sind sie derzeit die gleichmäßig leistungsfähigste autarke Stromversorgung größerer Leistung.

In windreichen Gegenden kommen immer wieder selbstgebaute Windräder zum Einsatz. Sie können mit ihrem eingebauten Generator beträchtliche elektrische Leistungen erzeugen. Aber auch hier gilt, dass die Stromversorgung nur solange besteht, wie das antreibende Medium Wind aktiv ist.

Eine sehr gute Alternative der autarken Stromversorgung ist Solartechnik. Hier gilt kaum noch die Einschränkung, dass die Sonne scheinen muss. Solarmodule werden immer effektiver und in eine solche komplexe Anlage eingebaute Pufferspeicher geben die Energie ab, wenn sie gebraucht wird. Ihre Leistungsfähigkeit wird sich in den kommenden Jahren immer weiter erhöhen.

einfacher Lebensmittel-Vorrat

Wie baue ich ganz einfach einen Lebensmittelvorrat auf?
Konserven vom Supermarkt? Getreide lagern? Langzeitnahrung? Astronautennahrung?

Vorteile und Nachteile.
Ein Lebensmittelnotvorrat oder Notvorrat kann immer sinnvoll sein, um im Falle einer Katastrophe zumindest vorübergehend versorgt zu sein. Gerade Lebensmittel und Trinkwasser sind lebensnotwendig. Richtig ist es, beim Ermessen des Vorrates zunächst von ungefähr 20 Tagen auszugehen. Ein Grundbedarf von etwa 2.200 Kilokalorien pro Tag sollte die Grundlage für die mengen- und energiebezogene Zusammenstellung des Nahrungsvorrates sein.


Auswahl der Erzeugnisse treffen
Neben einer ganzen Reihe an trockenen Getreideprodukten, lagerfähigem Brot (Knäckebrot) und Nudeln gehören natürlich Konserven mit Gemüse und Obst sowie Fleisch und Wurst, Suppen und Hackfrüchte ebenfalls zu einem Notvorrat. Darüber hinaus werden Milchprodukte in Form von Trockenmilch oder als Instandprodukte sowie Trockenobst, Hartkäse und Dosenfisch eingelagert. Auch ein Vorrat an Getränken sowie Fetten und Ölen ist sinnvoll. Instantbrühen, Trockenprodukte aus Kartoffeln, Salz, Zucker, Tee und Honig sind ebenfalls in Abhängigkeit von deren Verbrauchsdatum extrem lange lagerfähig.

Handelt es sich bei den Langzeitnahrungsmitteln um dehydrierte, gefriergetrocknete Erzeugnisse, ist eine kühle Lagerung bei normaler Raumtemperatur in einer trockenen Umgebung günstig. Auch in kalter Umgebung halten sich diese Produkte hervorragend. Als eher unvorteilhaft werden Konservendosen angegeben, weil diese zu viel Platz benötigen und nur maximal 2 bis 5 Jahre gelagert werden können. Viele gefriergetrocknete Nahrungsmittel können mindestens 15 Jahre eingelagert werden und sind reich an lebenswichtigen Inhaltsstoffen. Diese gehen bei Konserven aufgrund der Verarbeitung meist verloren.

Viele Menschen möchten sich ihre Langzeitnahrung selbst zubereiten. In diesem Zusammenhang werden das Dörren und Trocknen von Nahrungsmitteln, die Keimung von Getreide und das Einsalzen vorgenommen. Trotz aller Vorteile, ist die selbst hergestellte Langzeitnahrung nicht so optimal, wie dies bei der dehydritisierten, gefriergetrockneten Nahrung der Fall ist.

Bei der Lagerung der Notfallvorräte sollte diese vor Licht geschützt und möglichst trocken vorgenommen werden. Nicht in jedem Fall erweist es sich als vorteilhaft, den Notvorrat einzig und allein in Tiefkühltruhen aufzubewahren. Auch getrocknete, gepökelte und unabhängig vom elektrischen Strom aufbewahrte Lebensmittel sind ideal. Die sogenannte Langzeitnahrung weist eine Haltbarkeit von mindestens 15 Jahren auf. Diese Langzeitlebensmittel gibt es für Vegetarier, als Fleischgerichte, Milchprodukte, in Großkonserven, als sogenannte Grundnahrung, Notrationen und Dosenbrot. Diese Lebensmittel sind perfekt und sollte mengenmäßig für mindestens 30 Tage berechnet werden. Darüber hinaus gibt es auch ein sogenanntes Langzeit-Saatgut.

Bei der Langzeitnahrung ist es nicht nur wichtig, dass diese extrem lange haltbar ist und möglichst auf geringem Stauraum untergebracht werden kann. Diese Nahrungsmittel sollten vor allen Dingen nicht allzu stark gesalzen und gewürzt sein und sich leicht zubereiten lassen.

Spezielle Vorkehrungen
Damit es bei längerem Umsteigen auf die Notfallreserven nicht zu einer einseitigen Ernährung kommt, kann es durchaus vorteilhaft sein, verschiedene Nahrungsarten auszuwählen. So kann Mangelerscheinungen vorgebeugt werden. Grundsätzlich ist die Notfallnahrung nur da, um Engpässe in der Lebensmittelversorgung und eventuelle Hungerzeiten zu überstehen. Trotzdem sollte eine in gewissem Umfang ausgeglichene Ernährung und eine entsprechende Versorgung mit Wasser durch Notreserven gegeben werden. Beim Wasser ist es wichtig, entsprechende Mengen nicht nur für das Trinken, sondern auch für das Aufweichen, Quellen und Garen bereit zu stellen. Darüber hinaus ist es relevant, bei der Einlagerung von Langzeitnahrung sowohl auf die Bedürfnisse von Kindern zu achten. Insbesondere dann, wenn diese noch klein sind und noch nicht alle Speisen essen können. Diabetiker sollten auf die Lagerung spezieller Diätzucker und für Diabetiker geeignete Getränke achten.

Kartoffeln ohne Garten

Wie kann ich Kartoffeln anpflanzen, ohne einen eigenen Garten zu haben?

Kartoffeln müssen nicht auf einem Acker kultiviert werden, um eine ertragreiche Ernte zu machen. Sie lassen sich auch sehr gut auf einem begrenzten Raum in einem Kartoffelturm heranziehen. Es handelt sich dabei nicht um ein ebenerdiges Gartenbeet, sondern um ein Beet, das Schicht für Schicht in die Höhe aufgetürmt wird.

Wenn wenig Platz zur Verfügung steht, reicht ein 50cm großer Eimer, Blumentopf oder Kasten, um 7kg Kartoffeln zu ernten. Die Vorgehensweise ist einfach. Zunächst befüllt man den Eimer mit einer 10cm hohen Schicht Komposterde, auf die die Pflanzkartoffeln gelegt werden. Hier können die Kartoffeln gerne dicht beieinander liegen. Es muss kein Mindestabstand der Knollen eingehalten werden. Es empfiehlt sich, unbehandelte Saatkartoffeln oder Biokartoffeln zu verwenden. Anschließend kommt auf die Kartoffeln eine weitere Schicht Komposterde. Diese Erde sollte mit Hornspänen vermischt sein. Nun muss man abwarten, bis die Kartoffeln keimen und das erste Kartoffelgrün zu sehen ist. Auf das erste zarte Grün der Kartoffeln wird erneut vorsichtig eine Gemisch aus Komposterde und Hornspänen gegeben, bis die Kartoffelpflanze vollständig bedeckt ist. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Eimer komplett mit dem Erde-Hornspänegemisch aufgefüllt ist. Die Kartoffelpflanze wird in jeder Schicht eine Frucht ansetzen.

Es lässt sich so eine erhebliche Menge an Kartoffeln ernten. Wichtig ist das regelmäßige Gießen der Pflanze. Es sollte aber keine Staunässe entstehen. Hier ist es sehr hilfreich, wenn man vor der Bepflanzung Löcher in den Eimer bzw. Behälter bohrt. Zum Keimen sollte der Eimer an einem kühlen, jedoch frostfreien und hellen Platz stehen. Die beste Jahreszeit für das Setzen der Saatkartoffeln ist Ende März bis Anfang April. Die Pflanzen sollten nicht in der prallen Sonne stehen, weil sie sonst verbrennen. Ist das Blattwerk der Kartoffelpflanze verwelkt oder am Verwelken, können die Kartoffeln geerntet werden. Das ist meist 4 Monate später, nachdem die Kartoffelpflanzlinge gesetzt wurden. Die Erde wird vorsichtig schichtweise abgetragen und die Kartoffeln eingesammelt. Das Kraut der Kartoffel sollte nicht auf den Kompost geworfen werden, da es nicht von den Bakterien und Lebewesen zersetzt werden kann.

Diese Variante eines Kartoffelturms eignet sich hervorragend, um Kartoffeln auf dem engsten Raum wie auf dem Balkon zu ziehen. Ist mehr Platz vorhanden, zum Beispiel im Garten oder auf dem Hof, kann auch ein großer Kartoffelturm gebaut werden. Hierfür benötigt man eine Bambus- oder Kunststoffmatte bzw. einen feinen Maschendraht von 1,50m Länge und Breite. Das Material wird dann mit einem Draht oder Kabelbinder zu einem Zylinder zusammengebunden, der aufrecht und möglichst auf geradem Untergrund aufgestellt wird. Um diesen zu füllen, werden ca. 50 Liter Erde benötigt. Heu isoliert den Boden des Kartoffelturms noch zusätzlich, wenn es als erste Schicht in den Zylinder gelegt wird. Das Verfahren des Befüllens mit Erde ist genau wie bei der kleineren Variante. Es werden insgesamt ca. 30 Steckkartoffeln benötigt, die auf einer Schicht von jeweils 15cm Erde verteilt werden. Löcher in der Seitenwand ermöglichen es, dass sich das Blattgrün frei entfalten kann. Der Turm sollte nicht höher als 80 cm aufgeschüttet werden.

Nach der Ernte kann die Erde aus dem Kartoffelturm für die nächste Bepflanzung in einem Sack aufbewahrt werden. Jedoch muss dann die Erde im nächsten Jahr mit frischer Humuserde als Nährstoffträger vermischt werden. Der Kartoffelturm kann aus den unterschiedlichsten Materialien gebaut werden. Es können unbehandeltes Holz, Naturstein, Ziegelstein, Blech, Plastik, Autoreifen sowie Bambus oder Schilfmatten zum Einsatz kommen.

 

 

Tipps bei Benzinpreis-Erhöhung

Wenn in Krisenzeiten das Benzin teuer wird. Was kann man tun?

Benzin und Diesel werden oft immer wieder teurer. Jeder Kraftfahrer kennt diese Tatsache und besonders bei berufsbedingten Vielfahrern bedeuten die monatlichen Tankfüllungen eine ziemliche Belastung des Haushaltbudgets. Aber nicht nur die beständige Preissteigerung ist dafür verantwortlich. Die Herstellerpreise orientieren sich an den Bezugskosten und schon oftmals haben militärische Krisen wie der Irakkrieg oder Umweltkatastrophen wie der Tsunami in Japan den Ölpreis und damit den Kraftstoffpreis in die Höhe getrieben.

Ein weiterer Punkt sind veränderte Umweltbedingungen durch Klimakatastrophen, wie im Dezember 2012 der Hurrikan Sandy in den USA gezeigt hat. Eine Millionenstadt wie New York war zehn Tage lang von der Versorgung mit Kraftstoffen nahezu ausgeschlossen und die Autofahrer mussten teils einen halben Tag lang nach einer Zuteilung von 20 Litern Benzin anstehen. In Deutschland kann Hochwasser oder auch Niedrigwasser dazu führen, dass Tankschiffe nicht mehr ans Ziel kommen. Auch andere Ereignisse, wie heftige Unwetter und untypische Wettererscheinungen können hierzulande die Spritbreise beeinflussen. Sollten wir uns also für den Fall mit Kraftstoffen bevorraten, wenn unsere Tankstellen ausverkauft sind? Ist dies überhaupt möglich?

Wie viel Kraftstoff darf gelagert werden?

In Internetforen berichten manche User stolz, dass sie ihren Balkon mit gefüllten Benzinkanister vollgestapelt haben. Sie sind der Meinung, dass der geringe Anteil des verdunstenden Kraftstoffes gefahrlos in die Luft entweicht. Sie haben sicher nie darüber nachgedacht, vor welche Probleme sie die Feuerwehr bei einem Hausbrand stellen. Aus diesem und vielen anderen Gründen bestehen strenge Vorschriften hinsichtlich der Mengen an Kraftstoffen. Diese bitte in Erfahrung bringen und beachten.

Ist die Bevorratung mit Benzin und Diesel sinnvoll?

Einen solchen Vorrat anzulegen, steht im direkten Zusammenhang mit den Fahrleistungen eines jeden Kraftfahrers. Der Vielfahrer, der wöchentlich mindestens einmal zur Tankstelle fahren muss, sucht sich den Tag mit den günstigsten Spritpreisen aus. Die Mehrzahl der Vielfahrer kennt sich in diesem Metier bestens aus. Eine Bevorratung lohnt sich für sie nur, wenn sie vorher abschätzen können, dass sie zwischen zwei preiswerten Tagen nachtanken müssten.

Für Wenigfahrer stellt sich die Problemlage völlig anders. Benzin lässt sich zwar über Monate lagern, verliert aber nach circa einem halben Jahr bereits an Oktanzahl und dies schädigt den Motor. Diesel sondert in diesem Zeitraum Sedimente ab und die führen zur Verunreinigung der Kraftstoffanlage im Auto. Das größere Problem besteht jedoch darin, dass die Hersteller den Sommer- und Winterkraftstoffen unterschiedliche Additive zusetzen. Die Verwendung eines solchen Kraftstoffes in der gegenteiligen Jahreszeit schadet dem Motor. Der Spritvorrat ist also nur sinnvoll, wenn er während der entsprechenden Haltbarkeitsdauer und Jahreszeit verbraucht werden kann.

Ökonomisches Fahren ist die beste Sparanlage

Manche Autofahrer räumen nie den Kofferraum ihres Autos aus und auch der Dachkoffer bleibt während der Sommersaison montiert. Jedes Kilogramm Zuladung, jeder nicht benötigte Außenanbau am Auto sowie zu niedriger Reifendruck erhöhen den Spritverbrauch und müssen deshalb vermieden werden. Neben Reifen mit günstigem Rollwiderstand, einem gut gewarteten und eingestellten Motor und einer vorausschauenden Fahrweise sind dies praktikable Möglichkeiten, Kraftstoff zu sparen. Eine Bevorratung mit Benzin oder Diesel ist nur unter Beachtung der Lagervorschriften und der Alterung sinnvoll.

 

Die gute alte Weßblechdose


Nahrung aus der Dose - ist das gut für den Notvorrat?


Konservennahrung - Gerichte aus der Weißblechdose - Ist so etwas gut für den Notvorrat? Wir bei AUTARKA benatworten diese Frage mit einem klaren JA !!!. 

Fertiggerichte aus der Dose - halten die eine Weile?



Normalerweise halten Konservengerichte mindestens 2 Jahre ab Produktionsdatum. Doch mal Hand auf´s Herz, glaubt hier wirklich jemand, dass damit schon Schluss ist? Wir wollen hier keine Garantien abgeben zur längeren Haltbarkeit, doch die Vernunft sagt uns, dass bei guter Lagerung mit einer vielfach längeren Haltbarkeit zu rechnen ist, als das Mindesthaltbarkeitsdatum vermuten lässt.

Welche Faktoren spielen bei der Konserven-Haltbarkeit eine Rolle?



Zunächst sollten wir den Inhalt und die Art der Dose betrachten. Handelt es sich um Nassgerichte oder Trockengerichte? Sind die Speisen erwärmt oder kurz hocherhitzt (autoklaviert) ? Handelt es sich um eine Voll- oder Halbkonserve? Handelst es sich um eine Dauerkonserve? Weiterhin sollte die Lagertemperatur möglichst kühl und konstant sein (unter 23° C., aber kein Frost). Kleine Dellen beinträchtigen die Haltbarkeit üblicherweise nicht, es sollte aber kontrolliert werden, ob die betreffende Dose ein Leck hat, denn ein Dosenleck hat sehr wohl Einfluss auf die Haltbarkeit. Eine aufgeblähte Dose sollte aussortiert werden. Auch eine stark angerostete Dose sollte nicht mehr aufbewahrt werden.

 

Interessante Aussage über die Haltbarkeit von Dosennahrung

Auch wenn die Canned Food Association (Abkürzung: CEF, Entstehung in den  U.S.A 1985 ) ein Zusammenschluss der Dosen- und Lebensmittelindustrie ist und deshalb ein Eigeninteresse am Konservenverkauf denkbar ist, zitieren wir folgende Aussage über die Haltbarkeit von eingedosten Lebensmitteln:

 

Die Mindesthaltbarkeit von Konserven beträgt zwei Jahre ab Produktion. Der Nährwert bleibt jedoch weit über zwei Jahre erhalten, die Konserven können weiterhin sicher konsumiert werden. Veränderungen im Bereich Farbe und Konsistenz sind jedoch möglich. Bei der Konservenherstellung werden die Lebensmittel durch die Hocherhitzung steril abgefüllt. Die Lebensmittelsicherheit bleibt auch bei länger gelagerten Konserven erhalten. Bei vernünftiger Lagertemperatur von maximal 23° C. haben Konserven sogar eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Auch wenn in versunkenen Schiffen 100 Jahre alte mikrobiologisch einwandfreie Konserven gefunden wurden, empfehlen wir nicht die Verspeisung so alter Konserven. Wir behaupten aber, dass völlig unbeschädigte Konserven, auch nach einer derart langen Lagerzeit immer noch essbar sind. Rost oder Dellen beeinflussen den Inhalt der Dose nicht negativ!!! Bedingung: Die Dose ist nicht undicht und es sind keinerlei Wölbungen erkennbar!!!

( Quelle: www.mealtime.org und www.foodreference.com *** frei übersetzt !!!)

 

Wir bei Autarka meinen, Konserven eignen sich gut für den Notvorrat und die Haltbarkeit kann weitaus länger sein, als das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt. Wir wollen aber für die Dauer der Haltbarkeit keine Garantien geben oder Spekulationen anzetteln. Deshalb raten wir dazu, darauf zu achten, dass Dosen gelagert werden, die so gut schmecken, dass sie als tägliche Speisemöglichkeit genutzt werden können. Denn nur, wenn der Konserven-Notvorrat mit Freude immer wieder verwendet wird, kann wieder frisch produzierte Ware zufließen. Wenn das Vorratslager in einem Rhythmus routiert, der unter dem angebenen MHD liegt, weil die Gerichte so gut schmecken, wird das Mindesthaltbarkeitsdatum wohl kaum überschritten werden. Wenn es doch mal dazu kommt, dann sollten die eigenen Sinne entscheiden, ob der Inhalt der Konserve noch essbar ist siehe Gedanken zum MHD.

Was passiert wenn der Strom ausfällt?

 

Grundsätzlich ist elektrischer Strom die Ader des Lebens, sodass es kaum Bereiche gibt, in denen vollständig unabhängig von elektrischem Strom gelebt oder produziert werden kann. Beispiel, Bauernhof, wer melkt heute noch stromlos? Die armen Kühe haben Schmerzen und sind ernsthaft gesundheitlich bedroht, wenn die Melkmaschine wegen des Stromausfalls nicht mehr funktioniert. Kein Licht in den Städten, Ausfall der Heizungen, Ausfall der Ampelanlagen und Tankstellen, leere Supermärkte, keine funktionierenden Bankautomaten, fast handlungsunfähige Krankenhäuser, Ausfall der Kühlanlagen der Atomkraftwerke. Diese Liste lässt sich fast unendlich weiter führen. Kommt es zu einem längeren und großflächigen Ausfall der Stromversorgung, wären die Folgen für jeden Einwohner durchaus merklich und irgendwann katastophal.

 

Notfälle in der Wirtschaft

 

Zunächst käme es bei der Versorgung der Bevölkerung zu starken Engpässen, welche sich durch die Einschränkungen im Waren- und Güterumschlag ergeben würden. Dies resultiert allein daraus, dass viele logistisch relevante Vorrichtungen und Transportmittel auf dem elektrischen Strom basieren. In den meisten Dienstleistungsbereichen und den sozialen Einrichtungen könnten zwar über einige Stunden die Notstromaggregate aushelfen. Sind jedoch keine stromunabhängigen Geräte vorhanden, welche wie Generatoren mit Benzin betrieben werden könnten, sind die vom Stromausfall betroffenen Branchen nicht mehr in der Lage, zu arbeiten. Darüber hinaus können Menschen keine öffentlichen Verkehrsmittel wie Züge und Bahnen oder Elektrofahrzeuge mehr nutzen, weil keine Energie zur Verfügung steht und sogar die Fahrzeugakkus nicht mehr aufgeladen werden. Nicht nur die üblichen Verkehrsmittel, sondern auch Flugzeuge wären von einem Stromausfall betroffen. Diese Tatsache trifft auch auf die mobilen Rettungskräfte und Feuerwehren zu. Die Abgabe von Kraftstoffen an Tankstellen ist ebenfalls enorm eingeschränkt, weil die Technik der Pumpen meist auf der Zufuhr von elektrischem Strom basiert.

 

Rohstoff- und Nahrungsmittelbereitstellung

 

Verschiedene kommerzielle Zweige könnten ohne elektrischen Strom weder Waren produzieren, noch Tiere und Pflanzen versorgen und verarbeiten. Sowohl die Bereitstellung tierischer als auch pflanzlicher Nahrungsmittel wäre nach einer gewissen Zeit nicht mehr realisierbar. Auch die Förderung von Brennstoffen wie Erdöl und Kohle kann ohne elektrischen Strom nicht mehr garantiert werden. Zu einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und zu Panik würde es bei einem länger dauernden Stromausfalle ebenfalls kommen. Dies geschieht deshalb, weil keine Informationen mehr an die Bürger mehr weitergeleitet werden könnten. Nur Radioempfänger oder mobile Handys könnten auf der Grundlage von Akkus noch Hinweise empfangen. Eine Alarmierung des Katastrophenschutzes und der medizinischen Einsatzkräfte würde lang dauern, weil dies ohne elektrischem Strom vorgenommen werden müsste.

 

Stromausfall zu Hause

 

In den privaten Lebensräumen führt ein Ausfall der Stromversorgung zwangsläufig zu fehlender Beleuchtung, die Heizeinrichtungen würden nicht mehr arbeiten und die Bereitstellung von Trinkwasser durch die Funktion des Pumpen wäre nicht gesichert. Sogar in großen Wasserreservoirs würde das Wasser zu faulen beginnen, weil die Umwälzpumpen nicht betriebsbereit sind. Dies gilt ebenso für die Verarbeitung von Abwasser. Würde der Stromausfall in die Sommerzeit fallen, könnt die Betriebsbereitschaft von Klimaanlagen und Kühleinrichtungen nicht mehr gewährleistet werden. Dies betrifft sowohl die Lebensmittelversorgung als auch die privaten Haushalte. Tritt ein Stromausfall im Winter oder bei kalten Temperaturen ein, werden Menschen erfrieren, weil es kaum Möglichkeiten zum Heizen gibt, außer ein offenes Feuer oder einen herkömmlichen Ofen. Durch die fehlende Stromzufuhr kommt es zum Ausfall von Haushaltsgeräten, Fahrstühlen und elektronischen Geräten. Die in Gefriertruhen eingelagerten Lebensmittel würden auftauen und verderben. Die Zubereitung von warmen Speisen und Getränken sowie deren Erwärmung sind nicht mehr gegeben, weil die Elektro- und Induktionsherde sowie die Mikrowellen nicht mehr funktionieren. Menschen mit Behinderungen, welche auf durch eine eingeschränkte Mobilität auf den Betrieb von Treppenliften oder elektrischen Rollstühlen angewiesen sind, können diese nur so lange nutzen, bis die Speicherelemente leer sind.

Was passiert, wenn Datenleitungen & Internet ausfallen?

 

Durch verschiedene Einflüsse, welche vom Menschen zum Teil nicht mehr kontrollierbar sind und die nicht beeinflusst werden können, ist es nicht nur eine Utopie, dass es zu Engpässen und Ausfällen in der Energieversorgung kommen kann.

Bedeutung des elektrischen Stroms für Netzbetreiber, kommerzielle und private Kunden Ohne die Zufuhr von elektrischem Strom ist es weder möglich, einen Computer, einen Host oder einen Großrechner zu betreiben. Lediglich bei einem Laptop können mit Energie geladene Akkus für einen begrenzten Zeitraum genügend Power liefern, um noch eine Weile in Betrieb zu bleiben. Wie abhängig man eigentlich im Bereich elektronischer Geräte sowie der Übertragung von Daten vom elektrischen Strom ist, wird man erst bemerken, wenn kein Empfang via Internet mehr da ist. Sowohl die kabellose als auch die kabellose Datenübertragung kommen ohne entsprechende Energie nicht aus, weil alle Komponenten auf dem Fließen oder Nicht-Fließen von elektrischen Ladungsträgern basieren. Aus diesem lässt sich verstehen, dass nicht nur der Internet-Anschluss, sondern auch das mobile Netz nicht für eine Kommunikation zur Verfügung steht, wenn es zu einem längeren Stromausfall kommt.

 

Leben ohne Internet

 

Funktioniert das Internet nicht, drehen sich viele "Räder" ebenfalls nicht mehr weiter, denn diese weltweite Kommunikationsmöglichkeit ist für die Mehrheit der Menschen zu einer echten Lebensgrundlage geworden. Überlegt man einmal, was alles über den Internetanschluss abgewickelt wird, dann wachsen die Befürchtungen für ein Stromchaos. Extreme Einschränkungen entstehen, die nicht mehr nur die Kommunikation mit unseren Mitmenschen betreffen. Auch Abwicklungen im Zahlungsverkehr.

Eine Vielzahl umfangreicher Informationen betrifft den öffentlichen Bereich, welcher wiederum die öffentliche Sicherheit, den Verkehr und die Wirtschaft betrifft. Ganze Programme fallen aus. Dies führt dazu, dass keine Flugtickets mehr erworben werden können oder dass keine Zugfahrkarten mehr zum Verkauf kommen. Die Menschen, welche auf diese Verkehrsmittel angewiesen sind, sitzen fest. Das Durcheinander ohne Internet würde also nicht nur die Bevölkerung Deutschlands betreffen, sondern auch die Menschen, welche aus anderen Ländern kommen oder ausreisen möchten.

Denkt man darüber nach, dass nicht der Versand von Waren aller Art, sondern auch deren Bestellung via Internet vorgenommen werden, ist es nicht auszuschließen, dass es mit der Belieferung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sowie Brenn- und Kraftstoffen extrem kritisch wird, wenn das Internet nicht funktioniert. Betrachtet man die gegenwärtig bestehenden Abhängigkeiten vom Internet weiter, so ist es nicht auszuschließen, dass eine Gefährdung von Menschenleben zu befürchten ist. Der überwiegende Teil der Koordination und Organisation von Hilfskräften im Katastrophenschutz und im medizinischen Bereich wird über das Internet gewährleistet. Durch eine Reduzierung der Netzstrukturen, welche auf dem Internetzugang basieren, ist die Sicherheit gerade für kranke Menschen im Notfall nicht mehr gegeben.

 

Informationsfluss

 

Die Weitergabe von lebenswichtigen Informationen über die Nachrichten erfolgt in zahlreichen Haushalten nicht mehr nur auf der Grundlage von Fernsehgeräten und Radioempfängern. Aufgrund der vielen Vorteile, welche die Internettechnik bietet, beziehen mehr als zwei Millionen Menschen bundesweit ihre Informationen über den Internetzugang. Diese Betroffenen wären im Falle eines Stromausfalles insbesondere in wenig besiedelten ländlichen Regionen aufgeschmissen. Spezielle lebensnotwendige Anweisungen oder Evakuierungsmaßnahmen würden gar nicht wahrgenommen werden. Ein ungehinderter Transfer von Daten ist zudem erforderlich, um wirtschaftliche Katastrophen verhindern zu können. Dies betrifft beispielsweise den Datenfluss zwischen einzelnen Energieanbietern, welche mit Atomkraft arbeiten.

Worin liegt der Sinn eines Notvorrats / einer Notration / der Notnahrung ?


Was ist ein Notvorrat denn überhaupt? So wie ein Notgroschen jederzeit bei Bedarf als Notbargeld genutzt werden kann, dient ein Notvorrat / die Notnahrung, bzw. die Notration als jederzeit griffbereite Lebensmittel-Rücklage (Vorratshaltung), die bei Nahrungs-Engpässen vor dem Verhungern schützt. Wir sprechen hier gerne von Keller-Supermarkt, der dann gefragt ist, wenn der übliche Lebensmittelmarkt leer gekauft ist.


Ist die Versorgung in unseren Breiten nicht gesichert? Sind Engpässe nicht eher unwahrscheinlich. Ist der Rat zur Vorratshaltung nicht eher Panikmache?


Ursachen für Lebensmittel-Engpässe gibt es viele. Technische Schwierigkeiten, wie Stromausfälle, Internetzusammenbrüche, Kommunikationsblockierungen, o.ä. können dazu führen, dass die Versorgung gestört ist und auf den Notvorrat zurück gegriffen werden muss. Unfälle können Verkehrswege blockieren. Internationale Spannungen oder Kriege können zu Problemen bei der Nachschubversorgung führen. Unfälle können Autobahnen blockieren. Naturkatastrophen können die Infrastruktur lahmlegen. Wie gut, wenn in solchen Situationen ein Notvorrat zur Hand ist. Oft sind es eher die kleinen und weniger spektakulären Ereignisse, bei denen die Dankbarkeit für den Notvorrat berechtigt ist.

 

Sind wir heute anfälliger für Engpässe als früher?

 

Gewiss, denn wo gestern noch Kartoffeln, Kohlen und Kerzen im Keller lagerten, kaufen die Menschen heute fast täglich frisch ein und verlassen sich fast blind auf die stetige Versorgung mit Brennstoff und Strom. Das Lebensmittellager befindet sich auf der Straße, im Haus ist kaum ein Notvorrat oder genug Notnahrung zu finden. Unsere Gesellschaft ist eine sogenannte „Just in Time Gesellschaft“ - die mit den notwendigen Gütern immer wieder frisch versorgt wird. Im Einzelhandel wird hierbei kein längerfristiges Lager aufgebaut. Die Nachschubkette darf nicht unterbrochen werden, denn im Ernstfall sind die Supermarkt-Regale schnell leer. Die Versorgungskette ist jedoch sehr störungsempfindlich, weshalb ein Lebensmittel-Notvorrat durchaus Sinn macht.

 

Wir können Naturkatastrophen nicht verhindern, doch wir können und müssen Einzelpersonen und die Öffentlichkeit besser ausrüsten, um ihnen widerstehen zu können. (We cannot stop natural calamities, but we can and must better equip individuals and communities to withstand them.)
Kofi Annan, UN secretary-general, October 2005 (frei übersetzt)

 

Wer vorbereitet ist, muss sich nicht fürchten. (Don’t be scared, be prepared.)
Earthquake safety campaign slogan, India (frei übersetzt)

 

Welche Ereignisse können uns heute in Bedrängnis bringen?

 

Es sind nicht nur die großen und bekannten Ereignisse, wie Flutkatastrophen, Tornados, Unwetter, Erdbeben, Vulkanausbrüche und Kriege, die den Aufbau eines Notvorrats rechtfertigen. Auch die täglichen, weniger spektakulären Ereignisse, wie Staus, Streiks, Stromausfälle, Internet-Crashs, verschneite oder vereiste Straßen, können die Lebensversorgung empfindlich stören. Stromausfälle häufen sich in Europa immer mehr und führen schon innerhalb von wenigen Stunden zu Problemen, weil Geräte zur Lebensmittelproduktion und -kühlung nicht mehr funktionieren.

 

Gibt es offizielle Empfehlungen zum Aufbau eines Notvorrats / einer Notration / von Notnahrung?

 

... bitte diese Frage selbst per z.B. Suchmaschine recherchieren ...

 

Wie kann ich mir mithilfe von Autarka.de einen einfachen Notvorrart aufbauen?

 

Wir bei Autarka.de empfehlen lang haltbare, kompakte Lebensmittel, die wenig Platz brauchen. Wer dieser Empfehlung folgt, hat für den Notfall vorgesorgt ohne den Notvorrat / die Notnahrung / die Notration ständig auf Haltbarkeit kontrollieren und aufbrauchen zu müssen. Wer dieser Notvorrats – Philosophie folgt, hat den Kopf frei für die schönen Dinge des Lebens. Wenn die Not – Lebensmittel dann doch mal nach vielen Jahren wegen massiver Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums ausgetauscht werden müssen, empfehlen wir das Ganze an Bedürftige zu spenden und eine neue Notvorratsladung einzukaufen.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Einblicke in mein Studium der Heiligen Schrift

 

In dieser Kategorie veröffentliche ich mein Schrift-Studium (Bibel, Buch Mormon, Lehre und Bündnisse, u.s.w.) Es werden für mich wichtige Verse gezeigt und u.U. auch Gedanken dazu geschrieben. Das Ganze erfolgt teilweise in Tages-Abschnitten, sodass eine Art "geistiger Gedanke für jeden Tag" daraus werden kann. Achtung: das Projekt ist in der Entstehung und kann bis zur Voll-Endung noch recht lange andauern.

Altes Testament (Übersetzng Hermann Menge)

1. Mose Genesis (Hermann Menge)

Tag 1

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

4 3-7

Nun begab es sich nach Verlauf geraumer Zeit, daß Kain dem HERRN eine Opfergabe von den Früchten des Ackers darbrachte; und auch Abel opferte von den Erstgeburten seiner Herde, und zwar von ihren Fettstücken. Da schaute der HERR (mit Wohlgefallen) auf Abel und seine Opfergabe; aber Kain und seine Gabe sah er nicht an. Darüber geriet Kain in heftige Erregung, so daß sein Angesicht sich finster senkte (oder: so daß er den Blick zu Boden schlug). Da sagte der HERR zu Kain: »Warum bist du erregt geworden, und warum hat dein Angesicht sich finster gesenkt (oder: schlägst du den Blick zu Boden)? Wird nicht, wenn du recht handelst, dein Opfer angenommen? Lagert (oder: lauert) nicht, wenn du böse handelst, die Sünde vor der Tür (als ein Feind, dessen) Verlangen auf dich gerichtet ist, den du aber bezwingen sollst.

 

Lutherübersetzung 2017 Vers 7: Ist's nicht so? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben? ...

... ergänzende Worte:

Und ich gehe bald an den Ort meiner Ruhe, die bei meinem Erlöser ist; denn ich weiß, daß ich in ihm ruhen werde. Und ich freue mich auf den Tag, da mein Sterbliches Unsterblichkeit anziehen und vor ihm stehen wird; dann werde ich sein Antlitz mit Wohlgefallen sehen, und er wird zu mir sprechen: Komm zu mir, du Gesegneter, für dich ist ein Platz bereitet in den Wohnungen meines Vaters. Amen.(Buch Mormon, Enos 1:27 ... hier spricht der Prophet Enos ca. 420 v.Chr.)

Wenn dann unser Herz verhärtet ist, ja, wenn wir unser Herz gegen das Wort verhärtet haben, so sehr, daß es in uns nicht zu finden ist, dann wird unser Zustand furchtbar sein, denn dann werden wir schuldig gesprochen werden. 14 Denn unsere Worte werden uns schuldig sprechen, ja, alle unsere Werke werden uns schuldig sprechen; wir werden nicht makellos befunden werden; und auch unsere Gedanken werden uns schuldig sprechen; und in diesem furchtbaren Zustand werden wir nicht wagen, zu unserem Gott aufzuschauen; und wir würden gar froh sein, könnten wir den Felsen und den Bergen gebieten, über uns zu fallen, um uns vor seiner Gegenwart zu verbergen. (Buch Mormon, Alma 12:13-14 ... hier diskutiert Alma der Jüngere im Land Ammoniha mit Zeezrom, einem vorrangigen Gesetzeskundigen, nachdem Amulek, Almas Missionspartner, ihn besänftigt hat ... um 82 v.Chr.).

Und die Könige der Erde, die Würdenträger und obersten Heerführer, die Reichen und Mächtigen, alle Sklaven und Freien verbargen sich in den Höhlen und zwischen den Felsen der Gebirge 16 und riefen den Bergen und Felsen zu: Fallet auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht des auf dem Throne Sitzenden und vor dem Zorn des Lammes! Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorngerichts: wer vermag da zu bestehen?! (Offenbarung 6:16 - Hermann Menge Übesetzung)

Darum, wenn so jemand nicht umkehrt und ein Feind Gottes bleibt und als solcher stirbt, erwecken die Forderungen göttlicher Gerechtigkeit in seiner unsterblichen Seele ein lebendiges Bewußtsein seiner eigenen Schuld, und dies läßt ihn vor der Gegenwart des Herrn zurückschrecken und füllt ihm die Brust mit Schuld und Schmerz und Pein, und das ist wie ein unauslöschliches Feuer, dessen Flamme für immer und immer emporsteigt. (Buch Mormon, Mosia 2: 38  ... hier spricht König Benjamin über Leute, die sich offen gegen Gott auflehnen und gegen SEINEN Willen rebellieren ... um 124 v. Chr.).

 

... den Blick frei erheben ...

 

Den Blick frei erheben zu können ist wohl eines der kostbarsten Geschenke, die ein Mensch sich selbst machen kann. Wir benennen diesen Zustand auch als "ein ruhiges Gewissen". Leg dir dieses angenehme "Ruhekissen" unter dein Haupt. Sei fromm, dann kannst du aufblicken, aufrecht stehen und inneren Frieden spüren.

Kains Brudermord

 

ca. 3000 v. Chr.

 

 

Tag 2

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

15 1

Nach diesen Begebenheiten erging das Wort des HERRN an Abram in einem Gesicht also: »Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin ja dein Schild; dein Lohn soll sehr groß sein.

 

Schutz und Lohn ...

... gut zu wissen, dass der HERR unser Schild (= Schutz) und unser Lohn ist. Angst oder Furcht sind hier nicht sinnvoll.

... dies sind die einleitenden Worte, als der Herr dem Abram einen Sohn verspricht.

ca. 2018 v. Chr.

 

 

Tag 3

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

16 13

Da nannte sie den Namen des HERRN, der zu ihr geredet hatte: Du bist der Gott des Schauens; denn, sagte sie, ich habe wirklich hier den geschaut, der nach mir geschaut hat.

 

Gott schaut nach uns ...

... erinnern wir uns stets daran

Hier spricht Hagar (die Hausmagd von Abraham) zum Herrn bzw. zum Engel des Herrn, als dieser sie davon abhalten will, vor Sarai (Abrahams Frau) zu fliehen.

ca. 2081 v. Chr.

 

 

Tag 4

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

24 27

Gepriesen sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Güte und Treue meinem Herrn nicht entzogen hat ...

Die Güte und Treue des HERRN

Wenn wir dem Herrn treu sind, lässt ER seine Barmherzigkeit und Treue nicht von uns weichen ...

Der älteste Knecht Abrahams zog zu Nahors Haus (Bruder Abrahams), um eine Frau für Isaak zu finden. Am Brunnen betete er für diesen Erfolg. Als Antwort kam Rebekka. Dies sind die lobenden Worte des Knechtes.

ca. 2026 v. Chr.

 

 

Tag 5

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

26 4, 5

... ich will deine Nachkommen so zahlreich werden lassen wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben; und in deiner Nachkommenschaft sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, zum Lohn dafür, daß Abraham meinen Weisungen gehorsam gewesen ist und meine Anordnungen beobachtet hat, meine Gebote, meine Satzungen und meine Gesetze.

... gehorsam wie Abraham ...

Gehorsam ist, wie Abraham auf die Stimme des Herrn zu hören.

Die Worte des Herrn an Isaak, den Sohn Abrahams.

ca. 1977 v. Chr.

 

 

Tag 6

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

27 28

So gebe Gott dir denn vom Tau des Himmels und von den Fruchtgefilden der Erde Überfluß sowohl an Korn als auch an Wein!

... fülliger Segen von oben und von unten ...

Unser himmlischer Vater kann uns alle Türen öffnen, wenn er will. Wenn wir durch Treue und Gehorsam die Vorrausetzungen schaffen, dann kann er uns vom Tau des Himmels und von den Fruchtgefilden der Erde geben. Alles wird dann im Überfluss vorhanden sein. Vertrauen wir darauf.

Dies ist der Erstgeburts-Segen Isaaks (Sohn Abrahams) an seinen Sohn Jakob. Jakob ist der zweite Sohn und hat sich als Esau verkleidet, um diesen Segen zu bekommen.

ca. 1929 v. Chr.

 

 

Tag 7

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

28 15

Und siehe, ich will mit dir sein und dich überall behüten, wohin du gehst, und will dich auch in dieses Land zurückbringen; denn ich will dich nicht verlassen, bis ich das ausgeführt habe, was ich dir verheißen habe. 

Gott ist mit uns ...

 

Gott ist mit uns !!! Er behütet uns und verlässt uns nicht ... bis alles erfüllt ist, was er uns verheißen hat ...

Auf dem Weg nach Mesopotamien zum Hause Bethuels (Vater von Rebekka, der Frau Isaaks) erlebt Jakob (Sohn Isaaks, dem Sohn Abrahams) die Vision von der Himmelsleiter. Dies sind Teile der Worte des Herren zu dieser Vision.

ca. 1928 v. Chr.

 

 

Tag 8

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

28 16, 17

Da erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sagte: »Wahrlich, der HERR ist an dieser Stätte gegenwärtig, ohne daß ich es wußte!« Da fürchtete er sich und rief aus: »Wie schaurig (Luther 1984: heilig) ist diese Stätte! Ja, hier ist das Haus (oder: die Wohnung) Gottes und hier die Pforte des Himmels!«

Hinweis: In der Luther-Übersetzung wird statt "schaurig" der Begriff "heilig" gewählt.

Zusatz: Bei einem späteren Besuch dieser Stätte wird sie folgendermaßen benannt: „El-Bethel“ … weil Gott sich dort dem Jakob selbst offenbart hatte. … bzw. noch einmal Bethel, weil Gott dort mit ihm geredet hatte. 1. Mose (Genesis) 35:7,15

... unsere heilgen Stätten ... 

Wir alle brauchen heilige Stätten, an denen nichts anderes ist, als NUR unser Herr Jesus Christus. Dieser Ort ist dann unsere Pforte des Himmels. So eine heilige Stätte kann das Haus des Herrn (der Tempel) sein. Wir können jedoch noch zusätzliche heilige Stätten um uns herum etablieren. Dies sind dann Freiräume bzw. Schutzräume. Dort ist dann nichts andereres, als NUR Jesus Christus und wir. Diese Plätze können reelle Örtlichkeiten sein, wie z.B. "unser Wald" oder "unser Sessel". Es können aber auch zeitliche Freiräume geschaffen werden, die für uns und Jesus Christus reserviert werden.

Nach seiner Vision von der Himmelsleiter, erkennt Jakob (Sohn Isaaks, des Sohnes Abrahams) die Heiligkeit dieses Ortes namens Lus. Er nennt diese heilige Stätte "Bethel" (Haus Gottes).

ca. 1928 v. Chr.

 

 

Tag 9

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

31 22-24

Erst am dritten Tage erfuhr Laban, daß Jakob entflohen war. Da nahm er seine Stammesgenossen mit sich, verfolgte ihn sieben Tagereisen weit und holte ihn am Gebirge Gilead ein. Aber Gott erschien dem Aramäer Laban nachts im Traum und sagte zu ihm: »Hüte dich wohl, mit Jakob anders als freundlich zu reden!

... hüte dich, anders zu reden, als freundlich ... 

Kinder wünschen sich einen Vater, der sie beschützt, wenn sie bedroht werden. Womöglich wünscht sich ein Sohn, dass sein Vater dem Bedroher folgende Worte sagt: "Hüte dich, mit meinem Sohn anders zu reden als freundlich". Wir können uns auf den Schutz unseres himmlischen Vaters verlassen, der selbst durch Einwirkungen im Traum unsere Feinde besänftigt.

Jakob (Sohn Isaaks, des Sohnes Abrahams) hat im Hause Labans (Bruder seiner Mutter Rebekka) 14 Jahre für seine Frauen Lea und Rahel und weitere 6 Jahre für das Vieh gedient. Durch schlaue Züchtungen hat Jakob viel Herden-Reichtum erworben. Heimlich floh er vor den wütenden Kindern Labans und wurde verfolgt.

ca. 1908 v. Chr.

 

 

Tag 10

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

32 10-13

Dann betete Jakob: Gott meines Vaters (= Großvaters) Abraham und meines Vaters Isaak, HERR, der du mir geboten hast: ›Kehre in dein Vaterland und zu deiner Verwandtschaft zurück, ich will dir Gutes tun – ich bin zu gering für all die Gnadenerweise und all die Treue, die du deinem Knecht erwiesen hast! Denn nur mit meinem Wanderstabe bin ich (einst) über den Jordan dort gezogen und bin jetzt zu zwei Heeren geworden. Ach, errette mich nun aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaus! Denn ich bin in Angst vor ihm, daß er kommt und uns erschlägt, die Mütter samt den Kindern! Du hast mir doch verheißen: ›Gewiß, ich will dir Gutes tun und deine Nachkommen so zahlreich werden lassen, daß sie sind wie der Sand am Meer, den man vor Menge nicht zählen kann.

... bete, wenn du Angst hast ...

Vor dem beängstigenden Treffen mit seinem Bruder Esau, betet Jakob und ist sich ganz seiner Wenigkeit vor Gott bewusst. Während seines demütigen Gebetes erinnert sich Jakob an die wohwollenden Zusagen Gottes und vertraut darauf. Auch wir können uns darauf verlassen, wenn unser Vater im Himmel uns zugesagt hat, wer werde uns wohltun. Wir können auf diese Zusage bauen und müssen uns nicht fürchten. Erinnern wir uns jedoch stets daran, dass wir im Vergleich zu Gottes Barmherzigkeit und Treue, geringe Geschöpfe sind.

Nach seiner Flucht aus dem Hause Labans (Bruder seiner Mutter Rebekka), bereitet sich Jakob (Sohn Isaaks, des Sohnes Abrahams) darauf vor, seinen Bruder Esau zu treffen. Jakob hat Angst vor diesem Treffen, denn er hat seinem Bruder den Erstgeburtssegen durch Betrug geraubt.

ca. 1906 v. Chr.

Tag 11

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

32 27

Da sagte jener: Laß mich los, denn die Morgenröte ist schon heraufgezogen! Jakob aber antwortete: Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast.

... lass Gott nicht los ...

Hier wird der Kampf Jakobs mit Gott beschrieben. Es handelt sich hier sicher um einen geistigen Kampf. Hier zeigt Gott dem Jakob, wie stark er ist, denn die Hüfte Jakobs ausgerenkt. Als Gott sich zurück ziehen will, sagt Jakob: "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn". Insofern hat Jakob den Kampf gewonnen.

Hat Jakob nun verstanden, dass er Gott nicht loslassen soll, an ihm festhalten soll, einen festen Bund mit ihm eingehen soll? Vor diesem Ereignis hieß er Jakob (=Überlister). Nun heißt er Israel (= Kämpfer Gottes)

Wenn wir unsere inneren Kämpfe erleben, ist es wichtig, an Gott festzuhalten, bis er uns segnet.

Nach seiner Flucht aus dem Hause Labans (Bruder seiner Mutter Rebekka), bereitet sich Jakob (Sohn Isaaks, des Sohnes Abrahams) darauf vor, seinen Bruder Esau zu treffen. Kurz vorher kämpft er noch mit Gott.

ca. 1906 v. Chr.

Tag 12

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

35 2, 3

Schafft die fremden Götter weg, die ihr bei euch habt, reinigt euch und legt andere Kleider an! Wir wollen aufbrechen und nach Bethel hinaufziehen: dort will ich einen Altar errichten dem Gott, der mich zur Zeit meiner Not erhört hat und auf dem Wege, den ich gezogen bin, mit mir gewesen ist.

... schafft die fremden Götter weg ...

Bevor wir zu einer heiligen Stätte gehen, sollten wir die fremden Götter entfernen, die unter uns sind. Heute sind dies tendenziell keine figürlichen Schnitzbilder mehr, sondern andere Ablenkungen. Bevor wir aufbrechen, sollten wir uns innerlich reinigen und unsere Kleider wechseln. Hilfreich kann es im Vorfeld der Reise auch sein, uns dankbar an den Gott zu erinnern, der uns erhört hat zur Zeit unserer Trübsal und mit uns gewesen ist.

Jakob (Sohn Isaaks, des Sohnes Abrahams) wird vom Herrn beauftragt nach Bethel zu ziehen (der Ort, an dem Jakob die Himmelsleiter sah). Vorgeschichte: Jakob hatte im Hause Labans lange gedient und Frauen und Reichtum mitgebracht. Von dort zog er weg und vertrug sich mit seinem Bruder Esau. Danach wurde Dina, die Tochter von Lea und Jakob vergewaltigt und gerächt.

ca. 1906 v. Chr.

Tag 13

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

39 2,3,5,6, 9,21,23

2, 3 Gott der HERR aber war mit Joseph, so daß ihm alles gelang, während er im Hause seines Herrn, des Ägypters, war. Weil nun sein Herr sah, daß Gott mit ihm war und daß Gott alles, was er vornahm, ihm gelingen ließ ...

5... Gott segnete das Haus des Ägypters um Josephs willen, so daß der Segen Gottes auf allem ruhte, was er besaß, im Hause und auf dem Felde ... 6 Joseph war aber schön von Gestalt und schön von Angesicht ...

9 ... nichts hat er mir vorenthalten ... Wie sollte ich da ein so großes Unrecht begehen und mich gegen Gott versündigen!

21 Aber Gott der HERR war mit Joseph und ließ ihn die Zuneigung aller gewinnen und wandte ihm auch die Gunst des obersten Aufsehers des Gefängnisses zu  23... denn Gott der HERR war mit ihm, und Gott ließ alles gelingen, was er vornahm ...

... weitere Stellen:

1. Mose bzw. Genesis 40:8 (Übersetzung nach Hermann
Menge) ... Da sagte Joseph zu ihnen:Traumdeutungen sind Sache Gottes ...

1. Mose bzw. Genesis 41:15-16 und 38,39 (Übersetzung nach Hermann Menge) ... Da sagte der Pharao zu Joseph: Ich habe einen Traum gehabt, aber niemand weiß ihn zu deuten. Nun habe ich von dir sagen hören, du brauchtest einen Traum nur zu hören, so könntest du ihn schon deuten. Da antwortete Joseph dem Pharao: O nein, nicht ich! Aber Gott wird etwas kundtun, was dem Pharao Segen bringt.

1. Mose bzw. Genesis 41:38,39 (Übersetzung nach Hermann Menge) Der Geist Gottes in Josef: und der Pharao sagte zu seinen Dienern: »Könnten wir wohl noch einen Mann finden, in dem der Geist Gottes wohnt wie in diesem? Zu Joseph aber sagte der Pharao: »Nachdem (oder: weil) Gott dir dieses alles geoffenbart hat, gibt es keinen, der so einsichtig und weise wäre wie du.

1. Mose bzw. Genesis 37:13 (Übersetzung nach Hermann Menge) ... Ich bin bereit (dienstbereit, als sein Vater ihn zu seinen Brüdern schickt)

1. Mose bzw. Genesis 42:18,24 (Übersetzung nach Hermann Menge) ... denn ich bin ein gottesfürchtiger Mann. (gottesfürchtig) Da wandte er sich von ihnen ab und weinte (die Reaktion des sensiblen Josefs, beim ersten Besuch seiner Brüder in Ägypten)

1. Mose bzw. Genesis 43:30 (Übersetzung nach Hermann Menge) ... Hierauf aber brach Joseph schnell ab, denn sein Gefühl überwältigte ihn beim Anblick seines Bruders, so daß er weinen mußte; er ging deshalb ins Innengemach und weinte sich dort aus. (Josef weint, als er Benjamin, den Jüngsten trifft)

1. Mose bzw. Genesis 45:1,2,5,14,15 (Übersetzung nach Hermann Menge) ... Da vermochte Joseph nicht länger an sich zu halten ... Er brach aber in ein so lautes Weinen aus ... Nun beunruhigt euch aber nicht und macht euch keine Vorwürfe darüber, daß ihr mich hierher verkauft habt! ... Darauf fiel er seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte, ... dann küßte er alle seine Brüder und umarmte sie unter Tränen; (Josef ist vergebungsbereit und sensibel)

1. Mose bzw. Genesis 46:29 (Übersetzung nach Hermann Menge)  ... und als er vor ihm erschien, fiel er ihm um den Hals und weinte lange an seinem Halse (Josef trifft seinen Vater Jakob)

1. Mose bzw. Genesis 47:29-31 (Übersetzung nach Hermann Menge)  Ja, ich werde nach deinem Wunsche tun und er schwur ihm. (Josef ist bereit, den letzten Willen seines Vaters Jakob (Israel) zu erfüllen, ihn in Kanaan zu begraben)

1. Mose bzw. Genesis 48:12 (Übersetzung nach Hermann Menge) Joseph ... verneigte sich vor ihm bis zur Erde. (Als Jakob die Söhne Josefs segnen will, verneigt er sich vor seinem Vater)

1. Mose bzw. Genesis 45:5-8 (Übersetzung nach Hermann Menge) Josef vergibt seinen Brüdern: Nun beunruhigt euch aber nicht und macht euch keine Vorwürfe darüber, daß ihr mich hierher verkauft habt! Denn um uns alle am Leben zu erhalten, hat Gott mich euch vorausgesandt.«Denn jetzt herrscht die Hungersnot erst zwei Jahre im Lande, und fünf Jahre stehen noch bevor, in denen kein Pflügen und kein Ernten stattfinden wird. Darum hat Gott mich euch vorausgesandt, um das Fortbestehen eures Geschlechts auf Erden zu sichern und um euch, eine große Schar von Erretteten, am Leben zu erhalten. So habt also nicht ihr mich hierher gebracht, sondern Gott; der hat mich dem Pharao zum Vater (= vertrauten Berater) gemacht und zum Herrn über sein ganzes Haus und zum Gebieter im ganzen Lande Ägypten ...

1. Mose bzw. Genesis 50:17,19-21 (Übersetzung nach Hermann Menge) ... Da weinte Joseph, als sie ihm das sagen ließen ... Joseph aber antwortete ihnen: Seid ohne Furcht! Denn stehe ich etwa an Gottes Statt? Ihr freilich hattet Böses gegen mich im Sinn, aber Gott gedachte es zum Guten zu wenden, um das auszuführen, was jetzt klar zutage liegt, nämlich um ein zahlreiches Volk (oder: viele Menschen) am Leben zu erhalten. Fürchtet euch also nicht! Ich selbst werde euch und eure Kinder versorgen.« So tröstete er sie und redete ihnen freundlich zu.

Glückspilz

Wollen wir das nicht alle?

Eine Glücksträhne, zahlreiche Glücksgriffe, bestes Gelingen unserer Aktivitäten, ein Lebenskünstler sein? Bei Josef war dies so !!! Ihm glückte alles, was er in die Hand nahm, der Herr war mit ihm und gab Glück zu Josefs Projekten. Überall waren der Segen und die Gnade des Herrn sichtbar. Der Herr neigte ihm die Herzen der Menschen zu. Josef war verständig und weise.

Warum war Josef ein Glückspilz?

Sicherlich auch deswegen, weil es für Josef nicht einmal ansatzweise vorstellbar war, das Gesetz der sexuellen Reinheit zu mißachten. Hinzu kommt, Josefs Demut, denn ihm war bewusst, dass seine Traumdeutungs-Fähigkeiten vom Herrn kommen. Und ganz bestimmt hat auch der Geist Gottes, der hoch konzentriert in Josef wohnte, zu seiner "glücklichen Hand" beigetragen. Außerdem war Josef dienstbereit, vergebungsbereit, treu, gottesfürchtig, eltern-ehrend und sensibel.

Und wie ist das mit uns?

Ich bin sicher, unser himmlischer Vater wird ebenso unser Glück maximieren, wenn wir IHM und seinen Geboten gehorsam sind und uns weiter josef-typische Eigenschaften aneignen. Wie bei Josef, gibt es jedoch keine Garantie dafür, dass durch Gehorsam etc. alles glatt läuft. Da kann schon mal ein "Gefängnis-Aufenthalt" stören. Doch auch wenn die äußern Umstände manchmal nicht ganz stimmig sind, die inneren Umstände werden sicher dank des Gehorsams durch den Herrn optimiert.

Alles wird gut !!!

Interessant ist, dass Josef am Ende den glücklichen Ausgang seiner Odyssee erkennt (Verkauf nach Ägypten, Gefängnis). Er sieht am Ende Gottes weise Absicht in seinem Lebenslauf. Dies wird in folgenden Worten deutlich:

"um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch hergesandt ... Gott hat mich vor euch hergesandt, dass er euch übrig lasse auf Erden und euer Leben erhalte zu einer großen Errettung. Und nun, ihr habt mich nicht hergesandt, sondern Gott" 1. Mose bzw. Genesis 45:5, 7, 8   (Übersetzung nach Hermann Menge)

"Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen" 1. Mose bzw. Genesis 50:20  (Übersetzung nach Hermann Menge)

Wundern wir uns demnach nicht zu sehr, wenn Dinge schief laufen, bzw. stören uns daran. Das Blatt kann sich schnell wenden. Die Beweggründe unseres liebenden himmlischen Vaters hinter einem negativen Geschehen, können irgendwann sichtbar werden. Womöglich sehen wir bald das Licht am Ende des Tunnels und vorallen Dingen die grossen Zusammenhänge, die nur Gott kennt und die uns wegen unseres begrenzten Blickfelds oft verschlossen bleiben.

Nach seinem Verkauf nach Ägypten durch seine Brüder, landet Josef bei Potifar, des Pharaos Kämmerer und Obersten der Leibwache.

Die Frau Potifar verliebte sich in Josef und bedrängte ihn, doch er lehnt jeglichen sexuellen Kontakt ab, weil er dem Herrn gehorsam bleiiben will. Einmal hielt sie ihm am Kleid fest. Bei seiner Flucht blieb das Kleid in ihrer Hand. Sie nutzte den falschen Beweis um ihn bei ihrem Mann der Vergewaltigung anzuklagen. Potifar war wütend und warf ihn ins Gefängnis.

Im Gefängnis deutet Josef die Träume vom Mundschenk und vom Bäcker. Zwei Jahre später deutet er die Träume des Pharao und prophezeit dadruch eine Hungersnot. Er wird der zweite Mann (Regent) im ägyptischen Reich, sammelt Weizen für schlechte Zeiten und ist für den Weizen-Verkauf zuständig.

Seine Brüder reisen wegen der Hungersnot nach Ägypten um Weizen zu kaufen. Sie reisen wieder zurück nach Kanaan und später zum zweiten mal nach Ägypten. Josef outed sich und vergibt seinen Brüdern. Die ganze Familie Jakoba (Israel) zieht nach Ägypten, um die Hungersnot zu überstehen.

ca. 1898 v.Chr.

Tag 14

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

46 1-4

So brach denn Israel mit allen seinen Angehörigen auf, und als er nach Beerseba gekommen war, brachte er dort dem Gott seines Vaters Isaak Schlachtopfer dar. Da redete Gott mit Israel nachts in einem Gesicht und sagte: »Jakob, Jakob!« Er antwortete: »Hier bin ich!« Darauf sagte Gott: »Ich bin Gott, der Gott deines Vaters! Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen; denn ich will dich dort zu einem großen Volk machen. Ich selbst will mit dir nach Ägypten hinabziehen, und ich selbst will dich (einst) auch wieder zurückführen, und Josephs Hand soll dir die Augen zudrücken.

Zwischenstopp

Bevor Jakob nach Ägypten reist, opfert er noch in Beerscheba.

Das ist gut so, denn dort spricht Gott zu ihm in einer wichtigen Offenbarung:

Jakob, Jakob! ... Ich bin Gott ... fürchte dich nicht ... hinabzuziehen; denn daselbst will ich dich zum großen Volk machen ... Ich will mit dir hinab ... ziehen und will dich auch wieder heraufführen.

Wenn auf uns eine schwere Aufgabe wartet, sollten wir einen Zwischenstopp bei Gott machen (Gebet, Schriftstudium, Meditieren, Opfern). Wenn wir dies tun, müssen wir uns nicht fürchten, denn der himmlische Vater wird uns Erfolg schenken und mit uns sein, bis zum finalen Happy End.

Der alte Jakob (neuer Name Israel, Sohn Isaaks, des Sohnes Abrahams) beginnt seine Reise nach Ägypten zu seinem geliebten Sohn Josef, der verkauft wurde von seinen Brüdern. Er macht einen Zwischenstopp in Beerscheba (an dem Brunnen, an dem Abraham den Bund mit Abimelech schloss) Dort erhält er eine sehr wichtige Offenbarung !!!

ca. 1875 v.Chr.

Tag 15

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

47 9

... Die Zahl der Jahre meiner Wanderschaft beträgt hundertunddreißig Jahre; gering an Zahl und mühselig sind die Tage meiner Lebensjahre gewesen und reichen nicht an die Tage der Lebensjahre meiner Väter in der Zeit ihrer Wanderschaft heran.

(Einheitsübersetung: Die Zahl der Jahre meiner Pilgerschaft beträgt 130. Gering an Zahl und unglücklich waren meine Lebensjahre)

Wanderschaft

Unser Leben ist eine Wanderschaft.

In der Elberfelder Bibelübersetzung wird die Wanderschaft als "Fremdlingschaft" bezeichnet, in der Einheitsübersetzung als "Pilgerschaft".

In den Psalmen heißt es: Deine Gebote sind mein Lied im Hause, in dem ich Fremdling bin Psalm 119: 54

Es ist wichtig zu bekennen, dass wir Gäste und Fremdlinge auf Erden sind ... (Hebräer 11:13)

Und auch, wenn unsere Wanderschaft zu kurz, zu unglücklich und zu böse war. Am Ende zählt doch nur das Eine: "Können wir Gott als unseren Hirten bezeichnen, als denjenigen, der uns geweidet hat, seitdem wir sind? (siehe 1. Mose 48:15 ... Martin Luther Übersetzung bzw. Elberfelder Übersetzung)

Wenn der Lebensabend kommt und es Zeit ist, weiter zu wandern, dann ist es wichtig diesen einen Schatz mitzunehmen, nämlich die Erkenntnis und die Freude darüber, dass ER unser Hirte ist, dass ER uns geweidet hat.

Im Buch Mormon steht die Einladung für alle, die im Herzen rein sind: "O ihr alle, die ihr im Herzen rein seid, hebt das Haupt empor und empfangt das angenehme Wort Gottes, und weidet euch an seiner Liebe, denn das dürft ihr, wenn ihr festen Sinnes seid, immerdar". (Jakob 3:2)

Ist es nicht wunderbar, uns für IMMER an seiner Liebe weiden zu dürfen. Nutzen wir die Chance und machen wir das Beste aus unserer Wanderschaft. Und weil wir fremd sind auf der Erde, ist es besonders wichtig, so eine Quelle des Glücks zu haben. Dank dieser Quelle können wir mit erhobenem Haupt durchs Leben wandern und dann, wenn es so weit ist, mit ebenso erhobenem Haupt weiter wandern.

Als Jakob (Israel) in Ägypten ankommt, bei seinem Sohn Josef, der verkauft wurde, stellt er sich beim Pharao vor. Dieser fragt ihn, wie alt er ist. Jakob gibt dem Pharao eine Antwort.

ca. 1875 v.Chr.

Tag 16

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

49 8-12

Juda (d.h. der Gepriesene), du bist’s, den deine Brüder preisen werden! Deine Hand wird deinen Feinden auf dem Nacken liegen; vor dir werden sich verbeugen die Söhne deines Vaters. Ein junger Löwe ist Juda: vom Raub bist du emporgestiegen, mein Sohn. Er kauert sich nieder, streckt sich hin wie ein Löwe und wie eine Löwin; wer darf ihn aufstören? Nicht wird das Zepter von Juda weichen noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis der kommt, dem er (d.h. der Herrscherstab) gebührt, und die Völker werden ihm Gehorsam leisten. Er bindet sein Eselfüllen an den Weinstock und das Junge seiner Eselin an die Edelrebe; er wäscht im Wein sein Gewand und im Blut der Trauben seinen Mantel; trübe sind ihm die Augen vom Wein, und die Zähne schimmern von Milch.

 

Erklärung:

Die Umschreibungen "Er wird seinen Esel an den Weinstock binden und seiner Eselin Füllen an die edle Rebe" und die Umschreibung "Seine Augen sind dunkel von Wein und seine Zähne weiß von Milch" könnten sich auch auf das Millenium beziehen, in der der Wohlstand extrem gross sein wird. So groß, dass es üblich ist, seinen Esel an die Rebe zu binden. Dunkel von Wein, bedeutet möglicherweise "strahlender und funkelnder als Wein" und will die gesunden Menschen symbolisieren, die im Millenium leben werden. Die Tatsache, dass die Völker ihm anhangen, könnte ein Hinweis auf den globalen Respekt sein, dem Jesus beim zweiten Kommen entgegenströmen wird. Quelle: Die Ryrie Studienbibel ... Elberfelder Bibel ... SCM R. Brockhaus, Witten ... Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg.

... du bist`s ...

 

Als Jakob alle seine Söhne segnet, wird der Sohn Juda als besonderer Stamm betitelt. Warum? ... Weil aus seiner Linie Jesus Christus entpringen wird.

Juda bedeutet "Lobpreis"

Die Sache mit dem "jungen Löwen" bezieht sich vermutlich auf die Herrschaft König Davids ca. 640 Jahre nach Jakobs Segen. Und dennoch kann auch ein Gesamtbezug hergestellt werden auf die Kraft Jesu.

 

 

Und dann wird der Held beschrieben, der seinen Esel an den Weinstock bindet und das Junge seiner Eselin an die edle Rebe. (in der Elberfelder Bibel wird für "Held" der Begriff "Schilo" gewählt. Dies bedeutet inetwa "der, der den Frieden bringt"

 

Hier ist nun Jesus Christus, der Messias gemeint, der sein Kleid in Wein waschen wird und seinen Mantel in Traubenblut.

 

Juda ist der besondere Stammvater, denn eines seiner Nachkommen wird Jesus Christus sein. Womöglich hilft uns diese Informationen, unseren Erlöser noch mehr zu verehren.

 

 

 

Paralellstellen:

 

Ich bin der wahre Weinstock ... Johannes 15 : 1

 

 

Und dann, an dem Tag, werden sie sich nicht freuen und ihren immerwährenden Gott, ihren Fels und ihre Errettung, preisen? Ja, werden sie an dem Tag nicht Kraft und Nahrung vom wahren Weinstock empfangen? Ja, werden sie nicht zur wahren Herde Gottes kommen? (Buch Mormon 1. Nephi 15 : 15 ... Nephi spricht zu seinen Brüdern um 600–592 v. Chr.)

 

Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft? »Ich bin's, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.« Warum ist denn dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie das eines Keltertreters?
Jesaja 63 : 1-2

 

 

... wenn er das Reich übergeben und es dem Vater makellos darreichen und sagen wird: Ich habe überwunden und habe die Weinkelter allein getreten, ja, die Weinkelter des heftigen Grimms des Allmächtigen Gottes (Lehre und Bündnisse 76 : 107 ... Eine Vision, gegeben an Joseph Smith, den Propheten, und Sidney Rigdon am 16. Februar 1832 zu Hiram, Ohio)

 

Und auch die vom Stamm Juda werden nach ihren Leiden vor dem Herrn in Heiligkeit geheiligt werden, daß sie Tag und Nacht in seiner Gegenwart wohnen, für immer und immer. Und der Herr wird rotfarbene Kleider tragen, und seine Gewänder werden sein wie dessen, der im Weinbottich tritt. (Lehre und Bündnisse 133 : 35, 48 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 3. November 1831 zu Hiram, Ohio)

Jakob (Israel) segnet seine Söhne ... besonders Juda

ca. 1859 v.Chr.

Tag 17

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

49 18

Auf dein Heil (oder: deine Hilfe) harre ich, HERR!

 

Luther 1984: Herr, ich warte auf dein Heil ...

... warten

Ein kurze Aussage von Jakob (Israel), als er seine Söhne, die Urväter der 12 Stämme Israels segnet. Nur ein kurzer Vers, der eines der zentralen Herausforderungen des Christenmenschen zusammenfasst. Wir alle warten auf MEHR vom Heil, vom Frieden durch Jesus. Vieles ist schon spürbar, schon da. Doch da kommt intensiveres Licht auf uns zu. Freuen wir uns darauf und genießen wir das, was schon greifbar ist. Das Warten lohnt sich, wir werden nicht enttäuscht, der vollkommene Tag wird kommen und das Licht wird bis dahin heller und heller werden, wenn wir in IHM verbleiben (siehe Lehre und Bündnisse 50: 23,24)

 

Paralellstellen

 

Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich. Denn du bist der Gott der mir hilft; täglich harre*** ich auf dich. (Psalm 25 : 5 ***in der King James Übersetzung wird das Wort "wait" verwendet, in der Einheitsübersetzung das Wort "hoffen")

 

... dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin ... und dass keiner beschämt wird, der auf mich hofft*** (Jesaja 49 : 23 ***in der King James Übersetzung wird das Wort "wait" verwendet)

 

... und das Volk des Herrn wird nicht beschämt werden. Denn das Volk des Herrn sind diejenigen, die auf ihn warten; denn noch immer warten sie auf das Kommen des Messias. (Buch Mormon 2. Nephi 6 : 13 ... Jakob, der Bruder Nephis beschreibt jüdische Geschichte ... ca. 559 - 545 v. Chr.)

 

Wahrlich, ich sage euch, meine Freunde: Fürchtet euch nicht, euer Herz sei getrost; ja, freut euch immerdar, und gebt in allem Dank; ... harrt (wartet) geduldig auf den Herrn, denn eure Gebete sind dem Herrn Zebaot in die Ohren gedrungen und sind mit diesem Siegel und Zeugnis aufgezeichnet: Der Herr hat geschworen und beschlossen, daß sie gewährt werden sollen. (Lehre und Bündnisse 98 : 2 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 6. August 1833 zu Kirtland, Ohio)

 

Denn seit Anbeginn der Welt haben die Menschen nicht vernommen, weder mit dem Ohr gehört, noch hat ein Auge gesehen—außer dir, o Gott—, was du Großes bereitet hast dem, der auf dich wartet. (Lehre und Bündnisse 133 : 45 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 3. November 1831 zu Hiram, Ohio

 

Bleib dran, das Licht wird heller und heller

 

Und was nicht erbaut, das ist nicht von Gott, sondern ist Finsternis. Was von Gott ist, das ist Licht; und wer Licht empfängt und in Gott verbleibt, empfängt mehr Licht; und jenes Licht wird heller und heller bis zum vollkommenen Tag. (Lehre und Bünsnisse 50 : 23,24 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, im Mai 1831 zu Kirtland, Ohio)

Nachdem Jakob (Israel) seinen Sohn Dan gesegnet hat, sagt er diese Worte.

ca. 1859 v.Chr.

Tag 18

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

49 24-26

... bleibt sein Bogen doch beständig gespannt, und gelenkig sind seine Arme und Hände infolge der Hilfe des starken Gottes Jakobs, von dorther, wo der Hirt, der Felsen Israels ist, von dem Gott deines Vaters: er helfe dir! –, und mit dem Beistand des Allmächtigen: er segne dich mit Segensfülle vom Himmel droben, mit Segensfülle aus der Urflut, die in der Tiefe lagert, mit Segensfülle aus Brüsten und Mutterschoß! Die Segnungen deines Vaters überragen die Segensfülle der uralten Berge, die köstlichen Gaben der ewigen Höhen; mögen sie zuteil werden dem Haupte Josephs und dem Scheitel des Geweihten (oder: Fürsten) unter seinen Brüdern!

 

Im 1. Mose bzw. Genesis 48:15,16 bezeichnet Jakob den Herrn als seinen Hirten und auch als Engel, der ihn von allem Übel erlöst hat. (Jakobs Segen für Ephraim und Manasse, die Söhne Josefs) "der Gott, der mein Hirt gewesen ist, seitdem ich lebe, bis auf diesen Tag, der Engel, der mich aus allem Unglück errettet hat"

Hirte und Fels (Segensfülle)

Beziehe diesen Vers auf dich selbst:

So bleibt doch dein Bogen fest und deine Arme und Hände stark durch die Hände des Mächtigen in Jakob, durch IHN, den Hirten und Fels Israels. Kraft durch den Mächtigen, durch IHN, den Hirten und Fels. Mehr brauchen wir nicht, stimmt`s?

Paralellstellen

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln Psalm 23 : 1

Du Hirte Israels, höre ... Psalm 80 : 1

Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Wenn ihr doch heut auf seine Stimme hören wolltet. Psalm 95 : 7

Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führen. (Die gleiche Stelle aus der Einheitsübersetzung, anstatt Luther 84: Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam). Jesaja 40 : 11

Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes. Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der HERR. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist. (Hesekiel 34 : 11-16)

Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Johannes 10 : 14,15

Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (Hebräer 13 : 21,21)

Denn ihr wart wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen. (1. Petrus 2 : 25) So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen. (1. Petrus 5 : 4)

... denn es ist ein Gott und ein Hirte über die ganze Erde. (Buch Mormon 1. Nephi 13 : 41 ... Der Prophet Nephi 600 - 592 v. Chr.)

Und die Zeit kommt schnell, da die Rechtschaffenen heraufgeführt werden müssen wie Kälber aus dem Stall, und der Heilige Israels muß regieren mit Herrschaft und Kraft und Macht und großer Herrlichkeit. Und er sammelt seine Kinder von den vier Enden der Erde; und er zählt seine Schafe, und sie kennen ihn; und es wird eine Herde sein und ein Hirte; und er wird seine Schafe weiden, und in ihm werden sie Weidegrund finden. (Buch Mormon 1. Nephi 22 : 24, 25 ... die Worte Nephis des Propheten 588 - 570 v. Chr.)

Und wer meine Stimme hören will, der wird mein Schaf sein; und ihn sollt ihr in die Kirche aufnehmen, und ihn werde ich auch aufnehmen. Denn siehe, dies ist meine Kirche; wer auch immer getauft wird, der soll zur Umkehr getauft werden. Und wen auch immer ihr aufnehmt, der soll an meinen Namen glauben, und ihm will ich ohne weiteres vergeben. Denn ich bin es, der die Sünden der Welt auf sich nimmt; denn ich bin es, der sie erschaffen hat; und ich bin es, der demjenigen, der bis ans Ende Glauben hat, einen Platz zu meiner rechten Hand gewährt. Denn siehe, mit meinem Namen werden sie gerufen; und wenn sie mich kennen, werden sie hervorkommen und auf ewig einen Platz zu meiner rechten Hand haben. (Buch Mormon Mosia 26 : 21- 26 ... Die Worte des Herrn asn Alma, den Propheten ... ca. 120 - 100 v. Chr.)

 

Siehe, ich sage euch: Der gute Hirte ruft euch; ja, und mit seinem eigenen Namen ruft er euch, und das ist der Name Christi; und wenn ihr auf die Stimme des guten Hirten nicht hören wollt, auf den Namen, mit dem ihr gerufen werdet, siehe, dann seid ihr nicht die Schafe des guten Hirten. Und nun sage ich euch, euch allen, die ihr den Wunsch habt, der Stimme des guten Hirten zu folgen: Kommt heraus von den Schlechten und sondert euch ab und rührt ihre Unreinheiten nicht an; und siehe, ihre Namen werden ausgelöscht werden, auf daß die Namen der Schlechten nicht den Namen der Rechtschaffenen zugezählt werden, damit sich das Wort Gottes erfülle, das da heißt: Die Namen der Schlechten werden nicht mit den Namen meines Volkes vermengt werden; denn die Namen der Rechtschaffenen werden in dem Buch des Lebens geschrieben sein, und ihnen werde ich ein Erbteil zu meiner rechten Hand gewähren. Und nun, meine Brüder, was habt ihr dagegen zu sagen? Ich sage euch: Wenn ihr dagegen sprecht, so macht dies nichts aus, denn das Wort Gottes muß sich erfüllen. Denn welcher Hirte unter euch, der viele Schafe hat, wacht nicht über sie, damit die Wölfe nicht in seine Herde einfallen und sie fressen? Und siehe, wenn ein Wolf in seine Herde einfällt, verjagt er ihn nicht? Ja, und schließlich wird er ihn, wenn er kann, vernichten. Und nun sage ich euch: Der gute Hirte ruft nach euch; und wenn ihr auf seine Stimme hört, so wird er euch in seine Herde bringen, und ihr seid seine Schafe; und er gebietet euch, nicht zuzulassen, daß ein reißender Wolf unter euch einfällt, damit ihr nicht vernichtet werdet. Und nun gebiete ich, Alma, euch in der Sprache dessen, der mir geboten hat: Achtet darauf, daß ihr die Worte tut, die ich zu euch gesprochen habe. Euch, die ihr der Kirche angehört, sage ich es als Gebot, denen aber, die nicht der Kirche angehören, sage ich es als Einladung, nämlich: Kommt und laßt euch taufen zur Umkehr, damit auch ihr von der Frucht des Baumes des Lebens essen könnt. (Buch Mormon ... Alma 5 : 38, 57 - 62 ... Die Worte Almas, des Propheten ca. 83 v. Chr.)

 

O kehrt um, kehrt um! Warum wollt ihr sterben? Wendet euch, wendet euch dem Herrn zu, eurem Gott. Warum hat er euch verlassen? Es ist, weil ihr euer Herz verhärtet habt; ja, ihr wollt nicht auf die Stimme des guten Hirten hören … (Buch Mormon Helaman 7 : 17, 18 ... ... die Worte Nephis, des Sohnes Helamans ... ca. 23 - 21 v. Chr.)

 

... sie werden wieder zur wahren Erkenntnis gebracht werden, nämlich zur Erkenntnis ihres Erlösers und ihres großen und wahren Hirten, und seinen Schafen zugezählt werden. (Buch Mormon ... Helaman 15 : 13 ... Samuel, der Prophet prophezeit über die Lamaniten ... ca. 6 v. Chr. )

 

Darum bin ich mitten unter euch, und ich bin der gute Hirte und der Stein Israels. Wer auf diesem Felsen baut, wird nie fallen. (Lehre und Bündnisse 50 : 44 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, im Mai 1831 zu Kirtland, Ohio)

 

Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. (Matthäus 7 : 24,25)

 

Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. (Matthäus 7 : 15-18 ***hier wird klar, die Kirche des Herrn wird auf dem Felsen der Offenbarung gebaut)

 

Und nun siehe, wer auch immer von meiner Kirche ist und in meiner Kirche bis ans Ende ausharrt, den werde ich auf meinen Felsen gründen, und die Pforten der Hölle werden ihn nicht überwältigen. (Lehre und Bünsnisse 10 : 69 ... Offenbarung, gegeben an Joseph Smith, den Propheten, im Sommer 1828 zu Harmony, Pennsylvania)

 

... ja, kehrt um und laßt euch taufen, ein jeglicher von euch, zur Vergebung eurer Sünden; ja, laßt euch taufen, nämlich mit Wasser, und dann kommt die Taufe mit Feuer und mit dem Heiligen Geist. Siehe, wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Das ist mein Evangelium; und denkt daran, daß sie Glauben an mich haben müssen, sonst können sie keineswegs errettet werden; und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen; ja, auf diesem Felsen seid ihr gebaut, und wenn ihr verbleibt, werden die Pforten der Hölle euch nicht überwältigen. (Lehre und Bündnisse 33 : 11-13 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, an Ezra Thayre und Northrop Sweet im Oktober 1830 zu Fayette, New York)

 

Ja, weh sei dem, der sagt: Wir haben empfangen, und wir brauchen nicht noch mehr! Und schließlich, weh all denen, die zittern und zornig sind wegen der Wahrheit Gottes! Denn siehe, wer auf dem Felsen gebaut ist, nimmt sie mit Frohsinn an; und wer auf sandigem Grund gebaut ist, zittert davor, zu fallen. (Buch Mormon 2. Nephi 28 : 28 ... Der Prophet Nephi spricht zu seinen Brüdern ca. 559 - 545 v. Chr.)

 

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Dies ist meine Lehre, und wer darauf baut, der baut auf meinen Felsen, und die Pforten der Hölle werden ihn nicht überwältigen. (Buch Mormon 3. Nephi 11 : 39 ... Jesus erscheint dem Volk Nephi nach seiner Auferstehung und verkündet seine Lehre ca. 34 n.Chr.)

 

Und wenn ihr dies immer tut, seid ihr gesegnet, denn ihr seid auf meinem Felsen gebaut. (Buch Mormon 3. Nephi 18 : 12 ... Hier empfiehlt Jesus dem Volk Nephi, das Abendmahl regelmäßig zu nehmen ca. 34 n. Chr.)

 

Darum fürchtet euch nicht, kleine Herde; tut Gutes; laßt Erde und Hölle sich gegen euch verbinden, denn wenn ihr auf meinem Felsen gebaut seid, können sie euch nicht überwältigen. (Lehre und Bündnisse 6 : 34 ... Offenbarung, gegeben an Joseph Smith, den Propheten, und an Oliver Cowdery im April 1829 zu Harmony, Pennsylvania)

 

Siehe, ich gebiete dir, nicht etwa zu meinen, du seiest berufen zu predigen, ehe du berufen bist. Warte noch ein wenig, bis du mein Wort haben wirst, meinen Fels, meine Kirche und mein Evangelium, damit du meine Lehre mit Gewißheit kennst ... Baue auf meinem Felsen, der mein Evangelium ist ... (Lehre und Bündnisse 11 : 15, 16, 24 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, an seinen Bruder Hyrum Smith im Mai 1829 zu Harmony, Pennsylvania)

 

Darum, wenn du meine Kirche auf der Grundlage meines Evangeliums und meines Felsens errichtest, werden die Pforten der Hölle dich nicht überwältigen. (Lehre und Bündnisse 18 : 5 ... Offenbarung an Joseph Smith, den Propheten, an Oliver Cowdery und David Whitmer, gegeben im Juni 1829 zu Fayette, New York)

Dies ist ein Teil des Segens Jakob (Israel) für seinen Sohn Josef

ca. 1859 v.Chr.

Tag 19

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

1. Mose (Genesis)

Übersetzung nach Hermann
Menge

50 24

... Gott aber wird sich euer sicherlich gnädig annehmen und euch aus diesem Lande in das Land zurückführen, das er Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen hat.

Unser Land der Verheißung

In unserem Leben hält unser himmlischer Vater immer wieder neue "Länder der Verheißung" bereit. Länder, in denen Milch und Honig fließen. Länder des Friedens, Länder der Freiheit, Länder der Freude. Dies sind unsere ersterbenswerten -Gefühls-Zustände, die wir mit seiner Hilfe erreichen können. Er führt uns hinaus aus den emotionalen Tiefen in die Glücksgefühl-Höhen, die wir erklimmen, wenn sein Geist uns berührt.

Dies sind die letzten Worte Josefs, des Sohnes Jakobs, des Sohnes Isaaks, des Sohnes Abrahams. Mit diesen Worten vesichert er seinen Brüdern, das Land Kanaan.

ca. 1859 v.Chr.

2. Mose - Exodus (Hermann Menge)

Tag 1

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

1 17, 20,21

Aber die Hebammen waren gottesfürchtig und befolgten den Befehl des Königs von Ägypten nicht, sondern ließen die Knaben am Leben ... Gott aber ließ es den Hebammen gut ergehen ... und weil die Hebammen gottesfürchtig waren, verlieh Gott ihnen reichen Kindersegen (Luther 1984: "segnetet er ihre Häuser").

 

... gottesfürchtig

Hier sind gottesfürchtige Hebammen am Werk, die aus Gewissensgründen Kinder schützen, gegen den Befehl des Pharaos. Dies ist Gottesfurcht pur. Ein Mensch, der gottesfürchtig ist, dem wird es gut ergehen, dem wird reicher Segen zuteil. Gottesfurcht ist jedoch nicht wörtlich zu nehmen und als "Furcht" oder "Angst" vor Gott zu interpretieren, sondern vielmehr als Respekt und Ehrfurcht. 

Die guten Hebammen weigern sich den Tötungsbefehl des Paharao auszuführen, der besagt, dass alle männlichen Nachkommen der Israeliten getötet werden sollen. Diese Maßnahme empfand der Pharao als dringend erforderlich, um die Größe der Israeliten zu drosseln und die Gefahr von Aufstand und Krieg zu stoppen.

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1600 v. Chr.

 Tag 2

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

2 23-25

Die Israeliten aber seufzten unter dem Frondienst und schrien auf, und ihr Hilferuf wegen des Frondienstes stieg zu Gott empor. Als Gott nun ihr Wehklagen hörte, gedachte er seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob; und Gott sah die Israeliten an, und Gott nahm Kenntnis davon (Luther 1984:"nahm sich ihrer an)

Die Worte Gottes im brennenden Busch 2. Mose bzw. Exodus 3:7-10, 16-17, 20-22:

Hierauf sagte der HERR: »Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Fronvögte gehört; ja, ich kenne ihre Leiden! Daher bin ich herabgekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu erretten und sie aus jenem Lande in ein schönes, geräumiges Land zu führen, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt, in die Wohnsitze der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter. Weil also jetzt das Wehgeschrei der Israeliten zu mir gedrungen ist und ich auch gesehen habe, wie schwer die Ägypter sie bedrücken, so gehe jetzt hin! Denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten hinausführst.

Ich habe auf euch und auf das, was euch in ... widerfahren ist, genau achtgegeben ... und habe beschlossen, euch aus dem Elend ... in das Land ... wegzuführen, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt.

Darum werde ich dann meine Hand ausstrecken und das Ägyptervolk mit all meinen Wundertaten schlagen, die ich in seiner Mitte verrichten werde; daraufhin wird er euch ziehen lassen. Auch will ich dieses Volk bei den Ägyptern Gunst finden lassen, so daß ihr bei eurem Auszug nicht mit leeren Händen ausziehen sollt, nein, jede Frau soll sich von ihrer Nachbarin und ihrer Hausgenossin silberne und goldene Schmucksachen und Kleider geben lassen; die sollt ihr dann euren Söhnen und Töchtern anlegen und so die Ägypter ausplündern.

 

Noch mehr aufbauende Worte von Gott für die Israeliten 2. Mose bzw. Exodus 6:5-8:

 

Ich habe auch die Klagen der Israeliten gehört, die von den Ägyptern geknechtet werden, und habe meines Bundes (= meiner Bundeszusage) gedacht. Darum sage zu den Israeliten: ›Ich bin der HERR und will euch von dem Druck der Fronarbeiten der Ägypter frei machen und euch aus ihrem Zwangsdienst erretten und euch erlösen mit hoch erhobenem Arm und mit gewaltigen Strafgerichten. Und ich will euch zu meinem Volk annehmen und will euer Gott sein, und ihr sollt erkennen, daß ich der HERR, euer Gott, bin, der euch vom Druck des Frondienstes der Ägypter frei macht. Ich will euch auch in das Land bringen, dessen Verleihung ich dem Abraham, Isaak und Jakob durch einen feierlichen Eid zugesagt habe, und will es euch zum erblichen Besitz geben, ich, der HERR!‹ 

Hilferuf

Wir dürfen sicher, sein, wenn wir aufschreien könnten, wenn wir Hilferufe zu Gott senden, wenn wir vor lauter Schwermut und Sorge seufzen. Unser Rufen steigt sicher zu Gott empor, Gott hört unser Wehklagen. Er erinnert sich an seinen Bund mit uns. Gott nimmt von uns Kenntnis und kümmert sich um uns und führt uns aus der Sklaverei in ein geräumiges Land, in dem Milch und Honig fließt. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass die Israeliten Mose nicht glaubten, als er ihnen die Befreiung ankündigte. In der Schrift wird uns auch der Grund für diesen Unglauben genannt. Es heißt im 2. Mose bzw. Exodus 6:9: "Mose berichtete dies den Israeliten; aber sie hörten nicht auf ihn aus Kleinmut und wegen des harten Frondienstes ... (Elberfelder Übersetzung: aber aus Verzagtheit und wegen ihrer schweren Arbeit, hörten sie nicht auf Mose)." Der Herr reagiert auf unseren Hilferuf. Es ist wichtig, sensibel genug zu sein, damit wir bemerken, dass er bereit ist, uns zu befreien. In diesem Moment ist es hinderlich, wenn wir zu verzagt und zu beschäftigt sind. 

Nachdem Mose durch ein Wunder vor der Ermordung gerettet wurde, musste er nach Midian fliehen, weil er im Alter von ca. 40 Jahren einen Ägypter erchlug. Dort heiratete er "Zippora", eine Tochter des Priesters. Einige Jahre später verschärft ein neuer Pharao die Versklavung der Israeliten enorm. Es kommt zu großem Wehklagen unter den Israeliten. Während der Erscheinens Gottes im brennenden Dornenbusch auf dem Berg Horeb, erklärt Gott, dass er das Elend seine Volkes gesehen hat.

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1446 v. Chr.

 Tag 3

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

4 10-12, 15

Mose aber sagte zum HERRN: Bitte, HERR! Ich bin kein Mann, der zu reden versteht; ich bin es früher nicht gewesen und bin es auch jetzt nicht, seitdem du zu deinem Knecht redest, sondern ich bin mit Mund und Zunge unbeholfen. Da antwortete ihm der HERR: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen, oder wer macht ihn stumm oder taub, sehend oder blind? Bin ich es nicht, der HERR? So gehe also hin! Ich will schon mit deinem Munde sein und dich lehren, was du reden sollst ... ich aber will mit deinem und mit seinem (Aaron, Bruder von Mose) Munde sein und euch angeben, was ihr zu tun habt.

Jeremia hatte ein ähnliches Erlebnis ... Jeremia 1:6-9:

Da antwortete ich: Ach, HERR, mein Gott, sieh doch: ich verstehe ja nicht zu reden, denn ich bin noch so jung! Doch der HERR erwiderte mir: Sage nicht, du seiest noch so jung! Denn (oder: sondern) zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir auftragen werde, sollst du reden. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu behüten!« – so lautet der Ausspruch des HERRN. Hierauf streckte der HERR seine Hand aus und berührte meinen Mund mit ihr; dann sagte der HERR zu mir: »Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund! Wisse wohl: ich bestelle dich heute über (oder: für) die Völker und über (oder: für) die Königreiche (oder: Königshäuser), um auszureißen und niederzureißen, zu vernichten und zu zerstören, (aber auch) um aufzubauen und zu pflanzen.

Ich bin zu schwach ...

Der unsichere Mose, wird vom Herrn sehr deutlich motiviert, indem er ihm sagt, dass er über all den Dingen steht und alles lenkt. Die Botschaft für uns ist: Machen wir den Mund auf, trotz Bedenken, Schwächen und Ängsten. Der Herr wird mit uns sein und sich um uns kümmern, egal wie groß die Aufgabe ist.

Der Prophet Ether zum Volk
Buch Mormon Ether 12:27: 

... und wenn Menschen zu mir kommen, so zeige ich ihnen ihre Schwäche. Ich gebe den Menschen Schwäche, damit sie demütig seien; und meine Gnade ist ausreichend für alle Menschen, die sich vor mir demütigen; denn wenn sie sich vor mir demütigen und Glauben an mich haben, dann werde ich Schwaches für sie stark werden lassen.

Matthäus 10: 19, 20 (Jesus zu seinen Jüngern): 

Wenn man euch nun den Gerichten überliefert, so macht euch keine Sorge darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben werden, was ihr reden sollt; nicht ihr seid es ja, die dann reden, sondern der Geist eures Vaters ist es, der in euch redet.

Lukas 12 : 12 (Jesus zum Volk):

Denn der heilige Geist wird euch in eben der Stunde lehren (= eingeben), was ihr sagen sollt.

 

Ein Auszug aus der Übersetzung der Bibel, wie sie dem Propheten Joseph Smith von Juni 1830 bis Februar 1831 offenbart wurde. Köstliche Perle, Mose 6: 32:

Und der Herr sprach zu Henoch: Gehe hin und tue, wie ich dir geboten habe, und niemand wird dich durchbohren. Tue deinen Mund auf, und er wird erfüllt werden, und ich werde dir zu reden eingeben; denn alles Fleisch ist in meiner Hand, und ich werde tun, wie es mir gut scheint.

Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 8. August 1831 im Kreis Jackson, Missouri ... Lehre und Bündnisse 60: 2-4:

... aber an einigen habe ich kein Wohlgefallen, denn sie wollen ihren Mund nicht auftun, sondern aus Menschenfurcht verbergen sie das Talent, das ich ihnen gegeben habe. Weh solchen, denn mein Zorn ist gegen sie entflammt. Und es wird sich begeben: Wenn sie mir nicht mehr Glaubenstreue erzeigen, wird ihnen selbst das weggenommen werden, was sie haben. Denn ich, der Herr, herrsche in den Himmeln oben und über die Heere der Erde; und an dem Tag, da ich meine Juwelen herrichte, werden alle Menschen wissen, was es ist, das die Macht Gottes bezeugt.

Offenbarung, gegeben an Joseph Smith, den Propheten im Juli 1830 zu Harmony, Pennsylvania ... Lehre und Bündnisse 24: 5-7:

Und du sollst auch weiterhin Gott in meinem Namen anrufen und das niederschreiben, was dir vom Tröster gegeben wird, und der Kirche alle Schriften erläutern. Und es wird dir im selben Augenblick eingegeben werden, was du reden und schreiben sollst, und sie sollen es vernehmen, sonst schicke ich ihnen einen Fluch statt eines Segens. Denn du sollst dein ganzes Dienen Zion widmen, und darin wirst du Kraft haben.

Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, an Oliver Cowdery im September 1830 zu Fayette, New York ... Lehre und Bündnisse 28: 4:

Und wann immer du durch den Tröster veranlaßt wirst, zur Kirche zu sprechen oder sie zu lehren, oder immer aufgrund eines Gebots, magst du solches tun. 

Der Herr hat Mose beauftragt zur Befreiung der Ägypter nach Ägypten zurück zu kehren, nachdem er nach Midian geflohen ist und Zippora geheiratet hat. Doch Mose fühlt sich schwach und unfähig, denn er isr kein guter Redner. Aaron, sein Bruder, wird sein Sprecher.

 

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1446 v. Chr.

 

 Tag 4

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

4 31

Da schenkte ihm das Volk Glauben, und als sie hörten, daß der HERR sich der Israeliten gnädig angenommen und ihr Elend angesehen habe, verneigten sie sich und warfen sich zur Erde nieder.(Luther: neigten sie sich und beteten an). 

... verneigen

Es ist gut, uns vor dem HERRN zu verneigen, uns vor IHM nieder zu werfen und IHN anzubeten. In erster Linie ist damit die innere Haltung gemeint. Diese ehrfürchtige Einstellung zu unserem "König", ist vorallen dann empfehlenswert, wenn wir erkennen, dass ER unser Elend angesehen hat und sich uns gnädig angenommen hat. JESUS hat uns von der Sünde befreit, ER hat uns Zugang zum ewigen Leben und zu seinem Reich verschafft. Schenken wir ihm unseren Glauben und verneigen wir uns vor IHM. 

Nach seiner Flucht nach Midian und seiner Heirat mit Zippora und seiner Berufung, kehrt Mose nach Ägypten zurück. Aaron, sein Bruder wird ihm vom Herrn entgegengeschickt. Die beiden informieren die Ältesten von der geplanten göttlichen Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei.

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1446 v. Chr.

 

 Tag 5

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

7 3-5, 10-13

Ich aber will das Herz des Pharaos verhärten, um viele Zeichen und Wunder im Lande Ägypten zu verrichten. Wenn der Pharao nun auf euch nicht hört, so will ich meine Hand an (oder: auf) die Ägypter legen und meine Heerscharen, mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten unter gewaltigen Strafgerichten wegführen. Dann werden die Ägypter zur Erkenntnis kommen, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Hand gegen die Ägypter ausgestreckt und die Israeliten aus ihrer Mitte weggeführt habe ...

... Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten so, wie der HERR ihnen geboten hatte: Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und dessen Hofleute hin, und er verwandelte sich in eine große Schlange.

Aber der Pharao ließ auch seinerseits die Weisen und Zauberer kommen, und auch sie, die ägyptischen Zauberkünstler, taten dasselbe vermittels ihrer Geheimkünste:

Jeder warf seinen Stab hin, da verwandelten diese sich in Schlangen; jedoch Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.

Aber das Herz des Pharaos blieb hart, so daß er nicht auf sie hörte, wie der HERR es vorausgesagt hatte.

 

... die Hand des Herrn

Der HERR ist stark, wenn es um Befreiung geht. Harte Herzen der Unterdrücker sind manchmal gottgewollt, damit ER durch Wunder zeigen kann, dass ER der HERR ist. ER wird uns wegführen aus der Gefangenschaft, manchmal auch mithilfe gewaltiger Strafgerichte. ER wird SEINE starke Hand ausstrecken gegen unsere Unterdrücker. Diese werden erkennen, dass ER der HERR ist. Im Beispiel bewirkt der Herr die Verwandlung des Stabes Aarons in eine große Schlange. Herbeigerufene Weise und Zauberer verwandeln ihre Stäbe ebenso in Schlangen, doch Aarons große Schlange frisst diese auf. Auch in unserem Leben, kann der HERR für uns Wunder vollbringen. Und wenn dann die Welt und das Gewöhnliche versucht, uns durch Zauberkünste zu beeindrucken, dürfen wir wissen, dass dies alles nichts ist, gegen die Wunder, die die starke Hand Gottes bewirkt. Die trickreiche Welt, die uns mit scheinbar so peppigen Faszinationen hypnotisieren will, sieht ganz blass und mager aus, wenn unser himmlischer Vater SEINE echte Kraft und Macht ins Spiel brngt. 

Moses ist jetzt 80 Jahre alt. Aaron 83 Jahre. Der Herr sendet sie zum Pharao und motiviert die beiden mit starken Worten. Beim Pharao geschieht das Wunder: der Stab Aarons wird zur Schlange !!!

Die Israeliten befinden sich noch in Ägypten, ca. 1446 v. Chr.

 

 

Tag 6

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

11

12

13

11 : 3

12 : 35, 36, 42, 51

13: 3, 5, 21, 22

11:3 Der HERR stimmte dann die Ägypter günstig gegen das Volk ...

12:35,36 Die Israeliten hatten aber (zuvor) die Weisung Moses befolgt und sich von den Ägyptern silberne und goldene Wertsachen sowie Kleider erbeten; und der HERR hatte dabei die Ägypter gegen das Volk günstig gestimmt, so daß sie ihnen das Erbetene gewährten; und so plünderten sie die Ägypter aus.

12:42 Eine Nacht des Wachens (= eine durchwachte Nacht) für den HERRN war das, damit er sie aus Ägypten wegführe ...

12:51 An eben diesem Tage führte der HERR die Israeliten aus Ägyptenland, nach ihren Heerscharen (= geordnet) = (Schar um Schar. Luther-Übersetzung 1984)

 

13:3 ... Denn mit starker (Luther 1984: mächtiger) Hand hat der HERR euch von dort weggeführt

13:5 ... ein Land, das von Milch und Honig überfließt ...

13:21,22 Der HERR aber zog vor ihnen her, bei Tage in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, und nachts in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht wandern könnten: nicht wich die Wolkensäule bei Tage und nicht die Feuersäule nachts von der Spitze des Zuges.

 

... unser Auszug aus Ägypten

 

Wir alle müssen immer wieder aus unserem "Ägypten" ausziehen. Ägypten könnte in diesem Fall eine Art Knechtschaft bzw. Verskalvung symbolisieren, in der wir uns wegen unserer unguten Gedanken, Gefühle, Worte und Taten befinden.

Es gibt den Gegenspieler von JESUS CHRISTUS, nämlich Satan. Er versucht wegzulocken vom HERRN. Die Folgen sind dann genau diese unguten und negativen Gedanken, Gefühle, Worte und Taten.

Es ist gut, wenn wir uns zum Auszug aus unserem Ägypten entscheiden. Das Resultat sind sehr positive und angenehme Gedanken, Gefühle, Worte und Taten.

Wir können uns darauf verlassen, wenn wir ausziehen aus dem Zustand der Unterdrückung und uns vom BEFREIER JESUS CHRISTUS führen lassen, dann wird das Ganze gut gelingen.

Die Umstände unseres Auszuges werden vom HERRN selbst begünstigt sein. Wir werden unser Ägypten mit dazugewonnenen Wertsachen verlassen. (siehe 1. Timotheus 4:7,8 ... Ich habe den guten Kampf gekämpft, habe den Lauf vollendet, den Glauben unverletzt bewahrt [oder: habe Treue gehalten]: fortan liegt für mich der Siegeskranz (Luther: die Krone) der Gerechtigkeit bereit, den der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem Tage zuteilen [oder: zuerkennen] wird ... Menge-Übersetzung).

Wenn wir ausziehen aus unserem Ägypten, erlebt der HERR eine durchwachte Nacht und kümmert sich um jeden Einzelnen, ganz so, wie eine Mutter um ihr Kind, bzw. wie eine Henne um ihre Küken (siehe Matthäus 23:37).

Der HERR zieht vor uns her und zeigt uns den Weg, ER erleuchtet uns die Nacht und bleibt an der Spitze.

Vor dem Auszug der Israeliter aus Ägypten, rettete ein Schutz-Zeichen an der Tür die Menschen vor der 10. Plage (Tod der Erstgeborenen), bzw. dem Verderber ... siehe 12:23. Mit diesem Zeichen signalisierten die Menschen ihre Bereitschaft zur Befreiung. Womöglich ist es gut, wenn auch wir ein Zeichen der Bereitschaft zur Befreiung, zum Auszug aus unserem Ägypten bereit halten (2. Korinher 3:3 "vom Brief Christi")

Hier spricht Alma der Jüngere vom äusserlichen Zeichen des Gesichtsaudruckes: Und nun siehe, ich frage euch, meine Brüder in der Kirche: Seid ihr geistig aus Gott geboren? Habt ihr sein Abbild in euren Gesichtsausdruck aufgenommen? Habt ihr diese mächtige Wandlung in eurem Herzen erlebt?
Buch Mormon Alma zum Volk in Zarahemla ... um 83 v. Chr. ) 

Nachdem die 10. Plage (Tod der Erstgeburten) übers Land gezogen ist, vertreiben die Ägypter die Israeliten. So beginnt der Auszug aus Ägypten, bzw. aus der Knechtschaft.

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 7

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

14

10-14

Als nun der Pharao nahe herangekommen war und die Israeliten hinschauten und die Ägypter erblickten, die hinter ihnen herzogen, da gerieten die Israeliten in große Angst und schrien zum HERRN und sagten zu Mose: »Hast du uns etwa deshalb, weil es in Ägypten keine Gräber gab, mitgenommen, damit wir in der Wüste sterben? Was hast du uns da angetan, daß du uns aus Ägypten weggeführt hast! Haben wir dir nicht schon in Ägypten aufs bestimmteste erklärt: Laß uns in Ruhe: wir wollen den Ägyptern dienen!; denn besser wäre es für uns, den Ägyptern zu dienen, als hier in der Wüste zu sterben! Da entgegnete Mose dem Volk: »Fürchtet euch nicht! Haltet nur stand, so werdet ihr sehen, welche Rettung euch der HERR heute noch schaffen wird! Denn so, wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie in alle Ewigkeit nicht wieder sehen. Der HERR wird für euch streiten, verhaltet ihr euch nur ruhig!

 

Die Ägypter kommen - fürchtet euch nicht ...

Wie oft stehen wir vor Herausforderungen, die uns zu mächtig sind. Angst und Sorge machen sich breit. Wie wichtig ist dann unsere innere Sicherheit, dass wir uns in Verbindung mit dem HERRN nicht fürchten müssen. Wir müssen lediglich konsequent und standhaft sein und die tägliche Rettung durch unseren ERLÖSER JESUS CHRISTUS im Blick behalten. Ganz ruhig und gelassen können wir jeden Tag neu beginnen, ER wird für uns streiten. Die täglichen Schwierigkeiten und Bedrohungen werden kleiner oder verschwinden völlig.  ) 

Die Israeliten sind nach der 10. Plage (Tod der Erstgeburten), von der sie dank des Schutzzeichens an der Tür verschont wurden, aus Ägypten vertrieben worden. Nach einer Richtungsänderung von süd-östlich nach süd-westlich, lagern sie nun direkt am Schilfmeer (wahrscheinlich das rote Meer) zwischen Migdol und Pi-Hahirot. Verfolgt werden sie von der ägyptischen Armee, bestehend aus 600 Wagen samt Kämpfern. Die Israeliten reagieren entsprechend und verständlicherweise ängstlich und vorwurfsvoll, doch Mose findet die richtigen Worte.

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 8

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

15

1-3, 6-7, 11, 13, 18

1-3 Singen will ich dem HERRN, denn hocherhaben ist er ... Meine Stärke und mein Lobgesang ist der HERR, der mir Rettung geschafft hat; er ist mein Gott: ihn will ich preisen ... ihn will ich erheben! Der HERR ist ein Kriegsheld, HERR ist sein Name ...

6-7 Deine Rechte, o HERR, ist herrlich durch Kraft; deine Rechte, o HERR, zerschmettert den Feind. Durch die Fülle deiner Hoheit vernichtest du deine Gegner; du läßt deine Zornglut ausgehn: die verzehrt sie wie Spreu ...

11 Wer ist dir gleich, HERR, unter den Göttern? wer ist wie du so herrlich an Majestät, furchtbar an Ruhmeswerken, ein Wundertäter? ...

13 Mit deiner Huld hast du das Volk geleitet, das du erlöst hast; mit deiner Kraft hast du es geführt zu deiner heiligen Wohnstatt ...

18 Der HERR ist (oder: bleibt) König immer und ewig! 

 

... sing dein Loblied ...

Nachdem die Israeliten dank der Meeresteilung vor den Ägyptern fliehen konnten, singen sie dem HERRN ein Loblied. Auch wir können den HERRN täglich loben, denn immer wieder befreit er uns aufs Neue. 

Nachdem Mose das Schilfmeer (wahrscheinlich rotes Meer) geteilt hat und die Israeliten erfolgreich vor der nachfolgenden ägyptischen Armee fliehen konnten, indem sie das Meer durchquerten, während die Ägypter ertranken, singen Mose und sein Volk ein Lob-Lied.

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 9

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

15

23-26

Als sie dann nach Mara kamen, konnten sie das Wasser dort nicht trinken, weil es bitter war; daher hieß der Ort Mara (= Bitterkeit). Da murrte das Volk gegen Mose und sagte: Was sollen wir trinken? Da flehte er laut zum HERRN, und der HERR zeigte ihm ein Holz; als Mose dieses in das Wasser geworfen hatte, wurde das Wasser süß. Dort gab er (d.h. der HERR) dem Volk Gesetze und Verordnungen und stellte es dort auf die Probe, indem er sagte: Wenn du auf die Weisungen des HERRN, deines Gottes, willig hörst und das tust, was ihm wohlgefällt, wenn du seinen Befehlen gehorchst und alle seine Gebote beobachtest, so will ich von allen Heimsuchungen (Luther: Krankheiten), die ich über die Ägypter verhängt habe, keine über dich kommen lassen; denn ich, der HERR, bin dein Arzt (= der dich heilt).

 

... ich der Herr bin dein Arzt ... Gehorsam macht gesund ... süß statt bitter ...

 

Hier erhalten wir eine Botschaft nach dem Motto: Gehorsam macht gesund, denn JESUS ist unser Arzt. Es ist gut, auf die Gesetze, Verordnungen und Weisungen des HERRN willig zu hören. Dabei ist es wichtig, das zu tun, was IHM gefällt, SEINE Befehle auszuführen und SEINE Gebote ernst zu nehmen. Als Belohnung für unsere Bereitschaft, werden wir so weit wie möglich von Krankheiten verschont. ***Hinweis: Für unser Leben bedeuted dies nicht, dass wir stets gesund bleiben, wenn wir JESUS folgen, denn wir werden geprüft, wenn es nötig ist. Doch wir werden tendenziell und weitmöglichst gesund sein und sicherlich stets innerlich eine gewisse Gesundheit spüren können, durch SEINEN Geist und SEINE Liebe und ganz sicherlich vollkommene und umfangreiche Gesundheit erleben, am Ende in SEINEM Reich, wenn wir IHM treu bleiben. Und ganz so, wie der HERR durch Mose bitteres Wasser süß gemacht hat, kann ER unser manchmal so bitter schmeckendes Leben versüßen, wenn wir es IHM durch unseren Gehorsam ermöglichen.

Nach der Meer-Teilung zogen die Israeliten drei Tage in die Wüste Schur, fanden jedoch kein Wasser. Später fanden sie verdorbenes, bitteres Wasser. Das Volk beschwert sich. Moses reinigt das Wasser, durch ein Holz, welches er hinein wirft ... Diesen Ort nannten sie Mara, weil das Wasser dort so bitter war. Nach diesem Ereignis ziehen die Israeliten weiter nach Elim, wo es 12 Wasserquellen und 70 Palmen gibt.

ca. 1446 v. Chr.

 

 Tag 10

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

16

22-30, 32-34, 36

22-30 Am sechsten Tage aber hatten sie doppelt so viel Brot gesammelt ... Folgendes ist es, was der HERR geboten hat: ›Ein Ruhetag, ein dem HERRN heiliger Feiertag (Sabbat) ist morgen (oder: soll morgen sein)! Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; alles aber, was übrigbleibt, legt beiseite und hebt es euch für morgen auf! Da hoben sie es bis zum folgenden Morgen auf, wie Mose angeordnet hatte, und diesmal wurde es nicht übelriechend, und auch kein Wurm war darin (Hinweis: zuvor hatten die Israeliten gegen die Anweisung unter der Woche am Abend Manna übrig gelassen, welches am nächsten Morgen verdorben war) ... Da sagte Mose: »Eßt es heute! Denn heute ist Sabbatfeier für den HERRN: heute werdet ihr auf dem Felde nichts finden. Sechs Tage sollt ihr es sammeln; aber am siebten Tage ist Sabbat (= Ruhetag), an diesem gibt es keins. Als trotzdem am siebten Tage einige vom Volk hinausgingen, um zu sammeln, fanden sie nichts. Da sagte der HERR zu Mose: »Wie lange wollt ihr euch noch weigern, meine Gebote und Weisungen zu befolgen? Seht doch! Weil der HERR euch den Sabbat eingesetzt hat, darum gibt er euch am sechsten Tage Brot für zwei Tage. Bleibt also alle daheim: niemand verlasse am siebten Tage seine Wohnung! So ruhte denn das Volk am siebten Tage.

 

32-34 Hierauf sagte Mose: Folgendes hat der HERR geboten: Ein Gomer voll soll davon für eure künftigen Geschlechter aufbewahrt werden, damit sie das Brot sehen, mit dem ich euch in der Wüste gespeist habe, als ich euch aus dem Lande Ägypten wegführte. Da befahl Mose dem Aaron: Nimm einen Krug, tu einen Gomer Manna hinein und stelle ihn hin vor den HERRN zur Aufbewahrung für eure künftigen Geschlechter! Nach dem Befehl, den der HERR dem Mose gegeben hatte, stellte Aaron (den Krug später) vor die Gesetzestafeln in der Bundeslade zur Aufbewahrung ...

 

36 Ein Gomer aber ist der zehnte Teil eines Epha.

 

... gib dem HERRN Zeit & Geld zurück (Sabbat und Zehnter)

 

Hier zeigt der HERR auf wundersame Weise, dass er den reichen Segen förmlich vom Himmel regnen lassen kann. ER versorgt sein Volk mit dem, was es braucht.

Besonders betrachtenswert ist das Manna, welches die Isaeliten ca. 40 Jahre ernährte.

Aussehen und Beschaffenheit: rund, klein, wie Reif auf der Erde, wie weißer Koriandersamen, wie eine Semmel, schmilzt in der Sonne.

Geschmack: süßlich.

Besonderheit:

Niemand kann sich daran bereichern, denn auch wenn einer mehr sammelt, hat am Ende jeder soviel, wie er zum Leben braucht.

Unter der Woche verdirbt es bis zum nächsten Morgen, wenn es aufgehoben wird. Am Sabbatvorabend bleibt es jedoch frisch für den Sabbat, wenn es aufgehoben wird.

Am Vorabend des Sabbats gibt es die doppelte Menge, am Sabbat selbst gibt es nichts.

 

Als der HERR die Himmelspforten öffnet und das Volk auf diese Weise versorgt, vermittelt er zwei wichtige Prinzipen.

Zum einen erwartet der HERR, IHM einen Tag zu weihen, nämlich den Sabbat. An diesem Tag ist es wichtig, IHN zu verehren und das Alltägliche abzuschalten. Zum anderen möchte der HERR 10% des Mannas zurück haben.

Hier wird noch vor der Übermittlung der 10 Gebote etwas Wichtiges verdeutlicht. Wir sollen einen Tag für IHN reservieren und IHM 10% dessen zurück zahlen, was uns als Einkommen zukommt.

Auch heute noch ist die Sabbat-Heiligung und das Gesetz des Zehnten in Kraft und von höchster Priorittät.

Nehmen wir das Ganze nicht auf die leichte Schulter, sondern beachten wir besser diese beiden fundamentalen Gesetze.

Interessant ist, dass auch heute noch Zeit und Geld zu den Dingen gehören, die meist sehr knapp sind. Hier fordert der HERR von uns wirklich die Dinge, an denen wir hängen.

... die Israeliten reisen von Elim in die Wüste „Sin“ (zwischen Elim und Sinai). 2,5 Monate sind seit dem Auszug aus Ägypten vergangen. Dort beschwert sich das hungernde Volk und sehnt sich zurück nach den Fleischtöpfen in Ägypten. Das Volk wird daraufhin mit Wachteln und Manna gespeist.

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 11

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

17

3-6,
8-13

3-6 Weil aber das Volk dort infolge des Wassermangels Durst litt, murrte es gegen Mose und sagte: Warum hast du uns nur aus Ägypten hergeführt? Etwa um mich und meine Kinder und mein Vieh hier verdursten zu lassen? Da betete Mose laut zum HERRN mit den Worten: Was soll ich mit diesem Volk machen? Es fehlt nicht viel, so steinigen sie mich!. Da antwortete der HERR dem Mose: Tritt an die Spitze des Volkes und nimm einige von den Ältesten der Israeliten mit dir! Auch deinen Stab, mit dem du den Nil geschlagen hast, nimm in die Hand und gehe! Dann will ich dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten, und wenn du dann an den Felsen geschlagen hast, wird Wasser aus ihm hervorfließen, so daß das Volk zu trinken hat.« Mose tat so vor den Augen der Ältesten Israels.

 

8-13 Als darauf die Amalekiter heranrückten, um mit den Israeliten bei Rephidim zu kämpfen, befahl Mose dem Josua: Wähle uns (oder: dir) Männer aus und ziehe zum Kampf mit den Amalekitern aus! Morgen will ich mich mit dem Gottesstabe in der Hand auf die Spitze des Hügels stellen. Josua tat, wie Mose ihm befohlen hatte, (und zog aus,) um mit den Amalekitern zu kämpfen, während Mose, Aaron und Hur auf die Spitze des Hügels stiegen. Solange nun Mose seinen Arm hochhielt, hatten die Israeliten die Oberhand; sobald er aber seinen Arm ruhen (= sinken) ließ, waren die Amalekiter siegreich. Als nun schließlich die Arme Moses erlahmten, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf; dann stützten Aaron und Hur seine Arme, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite; so blieben seine Arme fest bis zum Sonnenuntergang, so daß Josua die Amalekiter und ihr Kriegsvolk mit der Schärfe des Schwertes niederhieb.

 

Beten hilft !!!

 

Der verzweifelte und womöglich auch ängstliche Moses, schreit zum Herrn, denn die Israeliten sind wohl wegen ihrer Wut auf ihn kurz davor, ihn zu steinigen. Das Ganze geschieht in Refidim, kurz nach der Speisung mit Manna und Wachteln. Das Volk hat Durst, ist ärgerlich und bereut den Auszug aus Ägypten. Mose ist völlig ratlos und tut genau das Richtige. Er fragt den Herrn, was soll ich machen. Die Antwort kommt sofort und führt zum Wasser-Wunder am Berg Horeb, wo Mose durch das Schlagen mit einem Stock auf einen Felsen, eine Quelle aktiviert. Als dann die Amalekiter angreifen und Josua in den Kampf zieht, steht Mose mir erhobenen Armen betend auf dem Berg. Sobald er die Arme herabsenkt, wird die kämpfende israeltische Truppe vom Feind zurück gedrängt. Deshalb stützen Aaron und Hur die Arme, damit der Sieg geschieht. Wie schön ist dies für uns zu wissen. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, können wir jederzeit unseren himmlischen Vater um Rat bitten. Und selbst beängstigende Bedrohungen können wir mithilfe eines glaubensstarken Gebtes abwenden, wenn es der Wille Gottes ist. Nutzen wir also die Macht des Gebetes. Es kann Wunder wirken !!!

... nachdem die Israeliten mit Manna und Wachteln gespeist wurden, ziehen sie weiter nach Refidim, wo es kein Wasser gibt. Dort beschweren sie sich bei Moses, sodass Mose befürchten muss, gesteinigt zu werden. Er bittet den HERRN um Hilfe und kann anschließend durch das Schlagen mit seinem Stab auf den Felsen (Horeb), Trinkwasser strömen lassen. Kurze Zeit später greifen die Amalekiter an. Josua wird zum Heeresführer ernannt und Moses steht auf dem Berg und hält gebetserfüllt die Arme hoch, denn wenn er die Arme herablässt, verliert Josua. Aaron (der Bruder von Mose) und Hur, stützen dem ca. 80-jährigen Mose die Arme.

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 12

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

18

17-23

Da sagte sein Schwiegervater zu ihm: Dein Verfahren ist nicht zweckmäßig; dabei mußt du selbst und ebenso auch diese Leute, die bei dir stehen, ganz erschöpft werden; denn die Sache ist zu schwer für dich, und du allein kannst sie nicht durchführen. Nun höre mich an: ich will dir einen Rat geben, und Gott möge mit dir sein! Sei du der Vertreter des Volkes Gott gegenüber und bringe du ihre Anliegen vor Gott! Mache ihnen daneben die Rechtssprüche und Entscheidungen klar und gib ihnen den Weg an, den sie innezuhalten haben, und das Verfahren, das sie beobachten müssen. Zugleich sieh dich aber unter dem ganzen Volke nach tüchtigen, gottesfürchtigen und zuverlässigen Männern um, die keiner Bestechung zugänglich sind, und setze diese als Obmänner über sie, die einen über tausend, andere über hundert, andere über fünfzig und andere über zehn, damit sie dem Volke jederzeit Recht sprechen, und zwar so, daß sie alle wichtigen Sachen vor dich bringen, alle geringfügigen Sachen aber selbst entscheiden! Auf diese Weise verschaffe dir Erleichterung und laß sie die Last mit dir tragen! Wenn du es so machst und Gott es dir gestattet, so wirst du dabei bestehen können, und auch alle diese Leute werden befriedigt nach Hause zurückkehren.

 

... gemeinsam sind wir stark !!!

Wie oft meinen wir, wir müssten alles alleine schaffen und bitten nicht um Hilfe. Moses führt alle richterlichen Aufgaben alleine durch und ist dadurch extrem überlastet. Sein Schweigervater Jitro empfiehlt ihm, die Lasten zu verteilen, indem er ddiverse Aufgaben delegiert. Wir müssen nicht bis zur Erschöpfung alles alleine meistern. Hilfe annehmen können, ist das Zauberwort.

Nach dem wundersamen Sieg über die Amalekiter, kommt Jitro (Moses Schwiegervater, mit Zippora (Moses Ehefrau, die er zurückgesendet hat), sowie mit den beiden Söhnen Gerschon und Elieser zu Besuch !!! Jitro erlebt, wie Moses sich den ganzen Tag mit allen richterlichen "Klein-Aufgaben" aufhält und empfiehlt ihm, diese Dinge an Helfer zu delegieren. Moses folgt diesem Rat. Jitro reist wieder ab !!!

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 13

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

19

4-8

Ihr habt selbst gesehen, was ich an den Ägyptern getan und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch hierher zu mir gebracht habe. Und nun, wenn ihr meinen Weisungen willig gehorcht und meinen Bund haltet, so sollt ihr aus (oder: vor) allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn mir gehört die ganze Erde ... ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein ... Das ganze Volk aber antwortete einmütig: Alles, was der HERR geboten hat, wollen wir tun!

Paralellstelle:

Hierauf kam Mose und teilte dem Volke alle Verordnungen des HERRN und alle Rechtssatzungen mit. Da gab das ganze Volk einstimmig die Erklärung ab: Alle Verordnungen, die der HERR erlassen hat, wollen wir ausführen ... und sie erklärten: Alles, was der HERR geboten hat, wollen wir tun und willig erfüllen.
2. Mose (Exodus) 24:3, 7

Paralellstelle:

Und als nun das Volk diese Worte gehört hatte, klatschten sie vor Freude in die Hände und riefen aus: Das ist unser Herzenswunsch ... ...

Buch Mormon Mosia 18:11um 147–145 v. Chr.

Hier erleben wir eine ähnliche Begeisterung, als Alma der Ältere (der von den Knechten König Noas floh, nachdem er den Worten Abinadis glaubte und verfolgt wurde) in der Wildnis predigt.

Adlersflügel und
große Begeisterung ...

Hier beschreibt der HERR, wie ER sein Volk auf Adlersflügeln trägt und wie sie durch ihre Bündnisse und durch ihren Gehorsam SEIN Eigentum und ein heiliges Volk werden. Die Reaktion auf solch eine glorreiche Aussicht kommt einig und kraftvoll. Das Volk Israel ist freudig zum absoluten Gehorsam bereit. Auch wir werden oft vom HERRN wie durch Adlersflügel nach oben katapultiert und erhielten ähnliche Verheißungen. Ich denke, unsere Reaktion sollte auch so euphorisch sein.

Die Israeliten erreichen am ersten Tag des dritten Monats nach ihrem Auszug aus Ägypten die Wüste Sinai und den Berg Sinai (da, wo die zehn Gebote empfangen werden). Die vorherige Etappe war Refidim.

ca. 1446 v. Chr.

 

 Tag 14

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

20

22-24

Ihr habt selbst gesehen, daß ich vom Himmel her mit euch geredet habe.

Darum sollt ihr keine anderen Götter neben mir anfertigen: Götter von Silber und Götter von Gold sollt ihr euch nicht anfertigen! Einen Altar von Erde sollst du mir herstellen und auf ihm deine Brandopfer und Heilsopfer, dein Kleinvieh und deine Rinder darbringen! An jeder Stätte, wo ich ein Gedächtnis meines Namens stiften werde, will ich zu dir kommen und dich segnen. Paralellstelle: denn wo zwei oder drei auf meinen Namen hin (oder: in meinem Namen) versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen ... Matthäus 18:20

Gott treu bleiben ...

Gott erwartet unsere Treue zu IHM, zu IHM allein, denn er hat zu uns gesprochen. ER will, dass wir IHM Opfer bringen (auf Angenehmes verzichten). Sein Lohn ist großartig. Da, wo wir SEINEM Namen gedenken, da wird ER zu uns kommen und UNS segnen.

Nachdem Mose in der Wüste Sinai auf dem Berg Sinai die zehn Gebote empfangen hat, floh das Volk vor den Donnern und Blitzen, etc. Sie baten Mose zu sprechen und wollten aus Angst nicht direkt von Gott angesprochen werden. Das Volk hielt Abstand und Mose näherte sich der Dunkelheit, in der Gott sich befand. Dort sagte Gott ihm diese Worte.

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 15

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

22

 

23

20-30

 

1-9

Kapitel 22

20 Einen Fremdling sollst du nicht übervorteilen und nicht bedrücken 21 ... Keine Witwe oder Waise sollt ihr bedrücken .24 .. Wenn du jemandem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld leihst, so sollst du dich nicht als Wucherer gegen ihn benehmen: ihr sollt keine Zinsen von ihm fordern. 25 – Wenn du dir von einem andern den Mantel als Pfand geben läßt, so sollst du ihm diesen bis zum Sonnenuntergang zurückgeben ... 27 Gott sollst du nicht lästern und einem Fürsten in deinem Volk nicht fluchen ... 28 Mit der Abgabe von dem Überfluß deiner Tenne und von dem Abfluß deiner Kelter sollst du nicht zögern. – Den Erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir geben ... 29 Ebenso sollst du es mit deinen Rindern und deinem Kleinvieh halten! Sieben Tage soll (das Erstgeborene) bei seiner Mutter bleiben, und am achten Tage sollst du es mir darbringen ... 30 Heilige Männer sollt ihr mir sein ...

Kapitel 23

1 Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten ... 2 Du sollst dich nicht der großen Menge zu bösem Tun anschließen und bei einem Rechtsstreit nicht so aussagen, daß du dich nach der großen Menge richtest, um das Recht zu beugen ... 3 Den Vornehmen sollst du in seinem Rechtshandel nicht begünstigen ... 4 Wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel umherirrend antriffst, so sollst du ihm das Tier unweigerlich wieder zuführen ... 5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last zusammengebrochen siehst, so hüte dich, ihn bei dem Tier allein (= ohne Beistand) zu lassen! Du sollst unweigerlich im Verein mit ihm die Hilfeleistung vollbringen ... 6 Beuge nicht das Recht eines von den Armen deines Volkes in einem Rechtshandel ... 7 Von falscher Anklage halte dich fern und hilf nicht dazu, einen Unschuldigen, der im Recht ist, ums Leben zu bringen! denn ich lasse den Schuldigen nicht Recht haben (oder: nicht ungestraft) ... 8 Nimm keine Bestechungsgeschenke an; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache der Unschuldigen ... 9 Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken! Ihr wißt ja selbst, wie einem Fremdling zumute ist; denn ihr seid selbst Fremdlinge im Land Ägypten gewesen.

Rechtsordnungen

Hier lernen wir, wie wir heilige Leute sein können und dass es oft gut ist, NICHT mit dem Strom zu schwimmen.

Nachdem Mose in der Wüste Sinai auf dem Berg Sinai die zehn Gebote empfangen hat, werden ihm auch die Rechtsordnungen übermittelt ...

ca. 1446 v. Chr.

 

Tag 16

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

23

 

20-23

Wisse wohl: ich will einen Engel vor dir hergehen lassen, um dich unterwegs zu behüten und dich an den Ort zu bringen, den ich dir bestimmt habe. Nimm dich vor ihm in acht, gehorche seinen Weisungen und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er würde euch eure Verschuldungen nicht vergeben, weil ich persönlich in ihm bin. Doch wenn du seinen Weisungen willig gehorchst und alles tust, was ich (dir durch ihn) gebieten werde, so will ich der Feind deiner Feinde und der Bedränger deiner Bedränger sein. Wenn mein Engel nun vor dir hergeht und dich in das Land der Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Kanaanäer, Hewiter und Jebusiter bringt und ich sie ausrotte 

Der führende und beschützende Engel ... der Feind unserer Feinde ...

Auch für uns ist der Engel da, der uns behütet und uns an die richtigen Orte bringt. Es ist wichtig, den Weisungen dieses Engels (dieser Engel könnte auch Gott in Engelsform sein) zu gehorchen und NICHT widerspenstig zu sein, dann wird Gott der Feind unserer Feinde und der Bedränger unserer Bedränger sein (welch ein Schutzversprechen). Feinde und Bedränger haben wir genug. Wir alle haben unsere Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Kanaanäer, Hewiter und Jebusiter (unsere inneren und womöglich auch äusseren Angreifer und Störer). Gott selbst, bzw. sein gesendeter Engel wird diese inneren und äusseren Feinde vernichten.

Nachdem Mose in der Wüste Sinai auf dem Berg Sinai die zehn Gebote empfangen hat, werden ihm auch die Rechtsordnungen, Sabbat-Anweisungen und die Eckdaten zu den 3 jährlichen Festen (Fest der ungesäuerten Brote, Fest der Ernte, Fest der Lese) übermittelt ... Danach erhält das Volk die wunderbare Verheißung vom führenden und beschützenden Engel

... ca. 1446 v. Chr.

 

 

 Tag 17

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

23

 

24-33

... dann wirf dich vor ihren Göttern nicht nieder, diene ihnen nicht und ahme ihr Tun nicht nach! Nein, du sollst ihre Götzenbilder allesamt niederreißen und ihre Malsteine zertrümmern. Dient vielmehr dem HERRN, eurem Gott, so will ich dein Brot und dein Wasser segnen und Krankheiten von dir fernhalten; keine Frau soll in deinem Lande eine Fehlgeburt tun oder kinderlos bleiben, und ich will deine Lebenstage auf die volle Zahl bringen. Meinen Schrecken will ich vor dir hergehen lassen und alle Völker, zu denen du kommst, verzagt machen und alle deine Feinde vor dir die Flucht ergreifen lassen. Die Hornissen will ich vor dir hersenden, damit sie die Hewiter, Kanaanäer und Hethiter vor dir vertreiben. Nicht in einem Jahr will ich sie vor dir her vertreiben, sonst würde das Land zur Wüste (oder: Öde) werden und die wilden Tiere zu deinem Schaden überhandnehmen; nein, nach und nach will ich sie vor dir vertreiben, bis du so zahlreich geworden bist, daß du das ganze Land in Besitz nehmen kannst. Und ich will dein Gebiet sich ausdehnen lassen vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister und von der Wüste bis an den Euphratstrom; denn ich will die Bewohner des Landes in deine Gewalt geben, daß du sie vor dir her vertreibst. Du darfst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Vertrag schließen; sie dürfen in deinem Lande nicht wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verführen; denn wenn du ihren Göttern dientest, so würde das dich ins Verderben stürzen.

Fallstricke, oder lieber Schutz, Wohlergehen, Gesundheit und ein langes Leben?

 

Hier kommt klar zum Ausdruck, worum es wirklich geht. Wir müssen uns entscheiden, wem wir dienen wollen, Gott oder den Götzen (heute gibt es viele moderne Götzen). Es ist wichtig die Götzen-Vergangenheit bzw. die Götzen-Gefahr völlig zu beenden bzw. auszuschließen. Wenn wir lieber dem HERRN dienen, dann kann der Segen für uns stattfinden und die Fallstricke, die der Götzendienst mit sich bringt, werden vermieden. Hinweis: die aufgezählten Segnungen (Gesundheit, langes Leben, etc.) wurden speziell für die damaligen Israeliten ausgesprochen. Für uns ist dies nicht 1 zu 1 übertragbar. Wir können uns jedoch sicher sein, dass Gott uns gemäß seinem Willen behüten und beschützen wird. Ein Leben ohne Krankheit und Not wird uns nicht verheißen, doch Gott wird sicher auf unserer Seite sein. Durch Gehorsam schaffen wir jedoch optimale Vorraussetzungen und Bedingungen dafür, dass Gott uns genau mit diesen Dingen segnen kann, wenn es in seinen Plan passt.

Nachdem Mose in der Wüste Sinai auf dem Berg Sinai die zehn Gebote empfangen hat, werden ihm auch die Rechtsordnungen, Sabbat-Anweisungen und die Eckdaten zu den 3 jährlichen Festen (Fest der ungesäuerten Brote, Fest der Ernte, Fest der Lese) übermittelt ... Danach erhält das Volk die wunderbare Verheißung vom führenden und beschützenden Engel und wird dann über Götzendienst und Gehorsam aufgeklärt ...

ca. 1446 v. Chr.

 

 

Tag 18

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

29

 

43-46

Ich will dort nämlich mit den Israeliten in Verkehr treten (oder: mich den Israeliten offenbaren), und es (das Zelt) wird durch meine Herrlichkeit geheiligt werden. Ich will also das Offenbarungszelt und den Altar heiligen; auch Aaron und seine Söhne will ich heiligen, damit sie mir als Priester dienen; und ich will inmitten der Israeliten wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen erkennen, daß ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie aus Ägypten hinausgeführt habe, um mitten unter ihnen zu wohnen, ich, der HERR, ihr Gott.

ein heiliger Ort ...

... es ist wichtig, einen durch SEINE Herrlichkeit geheiligten Ort zu haben, an dem Gott anwesend ist, mit uns Kontakt aufnimmt und uns Erkenntnis schenkt.

Nachdem Mose in der Wüste Sinai auf dem Berg Sinai die zehn Gebote empfangen hat, wird ihm auch alles rund um die Stiftshütte offenbart.

... ca. 1446 v. Chr.

 

 

Tag 19

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

30

 

31-33, 37-38

31-33 Den Israeliten aber sollst du folgendes gebieten: Als ein mir heiliges Salböl soll dieses euch für alle eure Geschlechter gelten! Auf keines Menschen Leib darf es gegossen werden! und ihr dürft solches Salböl nicht in der gleichen Zusammensetzung für euren eigenen Gebrauch bereiten: es ist heilig und soll euch auch als heilig gelten! Wer ein gleiches durch Mischung herstellt und etwas davon an eine unbefugte Person bringt, der soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden!‹«

 

37-38 Das Räucherwerk aber, das ihr für euch selbst bereitet, dürft ihr nicht in dem gleichen Mischungsverhältnis herstellen; nein, es soll dir als dem HERRN geheiligt gelten! Wer sich das gleiche Räucherwerk bereitet, um seinen Wohlgeruch zu genießen, soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden!«

... für den HERRN das Besondere ...

Hier geht es um das Salböl und das Räucherwerk für die Stiftshütte. Es handelt sich hierbei um besondere Rezepte für heiligen Zweck. Im gleichen Mischungsverhältnis soll es niemals für den Alltagsgebrauch eingesetzt werden. Ich denke, heute gilt das Gleiche. Unsere Geschenke an den HERRN sollten NUR für IHN sein. Wir sollten Besonderes für IHN reservieren. Die Zeit, die wir IHM schenken, sollte wirklich nur zu seinem Glück bestimmt sein.

Nachdem Mose in der Wüste Sinai auf dem Berg Sinai die zehn Gebote empfangen hat, wird ihm auch alles rund um die Stiftshütte offenbart.

... ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

Tag 20

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

32

 

33

34

 

11-14, 30-32

2,3, 12-19

5-9

32: 11-14 Mose aber suchte den HERRN, seinen Gott, zu besänftigen, indem er sagte: Warum, o HERR, soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit großer Kraft und starkem Arm aus dem Land Ägypten herausgeführt hast? Warum sollen die Ägypter sagen: In böser Absicht (oder: zum Unheil) hat er sie hinausgeführt, um sie in den Bergen umkommen zu lassen und sie vom Erdboden zu vertilgen? Laß ab von deiner Zornesglut und laß dir das Unheil leid sein, das du deinem Volk zugedacht hast! Denke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst zugeschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommenschaft so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und will dies ganze Land, von dem ich geredet habe, euren Nachkommen zu ewigem Besitz geben. Da ließ der HERR sich das Unheil leid sein, das er seinem Volk zugedacht hatte.

32:30-32 Am andern Tage aber sagte Mose zum Volk: Ihr habt eine schwere Sünde begangen; darum will ich jetzt zum HERRN hinafsteigen! Vielleicht kann ich euch Sühne für eure Sünde erwirken. So kehrte denn Mose zum HERRN zurück und sagte: Ach bitte! Dieses Volk hat eine schwere Sünde begangen: es hat sich einen Gott aus Gold angefertigt! Und nun – vergib ihnen doch ihre Sünde! Wo nicht, so streiche lieber mich aus deinem Buche aus, das du geschrieben hast!

33:2,3 Ich will aber einen Engel vor dir hersenden und die Kanaanäer, Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben, – in ein Land, das von Milch und Honig überfließt. (Luther 1984: und will dich bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt). Doch ich selbst will nicht in deiner Mitte hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ; ich müßte dich sonst unterwegs vertilgen.

33:12-19 Hierauf sagte Mose zum HERRN: Siehe, du hast mir wohl geboten, dieses Volk (nach Kanaan) hinaufzuführen, hast mich aber nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst; und doch hast du zu mir gesagt: Ich kenne dich mit Namen, und du hast auch Gnade bei mir gefunden! Wenn ich denn wirklich Gnade bei dir gefunden habe, so laß mich doch deine Pläne wissen, damit ich dich erkenne und damit ich (inne werde, daß ich) Gnade bei dir gefunden habe! Bedenke doch auch, daß dies Volk dein Volk ist! Da antwortete der HERR: Wenn ich in Person mitzöge, würde ich dir dadurch Beruhigung verschaffen? (Luther 1984: Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen, ich will dich zur Ruhe leiten). Da entgegnete ihm Mose: Wenn du nicht in Person mitziehst, so laß uns lieber nicht von hier wegziehen! Woran soll man denn sonst erkennen, daß ich samt deinem Volk Gnade bei dir gefunden habe? Doch eben daran, daß du mit uns ziehst und daß wir, ich und dein Volk, dadurch vor allen Völkern auf dem Erdboden ausgezeichnet werden. Da antwortete der HERR dem Mose: Auch diese Bitte, die du jetzt ausgesprochen, will ich dir erfüllen; denn du hast Gnade bei mir gefunden, und ich kenne dich mit Namen. Als Mose nun bat: Laß mich doch deine Herrlichkeit schauen! antwortete der HERR: Ich will all meine Schöne (Luther 1984: Güte) vor deinen Augen vorüberziehen lassen und will den Namen des HERRN laut vor dir ausrufen, nämlich daß ich Gnade erweise, wem ich eben gnädig bin, und Barmherzigkeit dem erzeige, dessen ich mich erbarmen will.

34:5-9 Da fuhr der HERR im Gewölk hernieder, und er (Mose) trat dort neben ihn und rief den Namen des HERRN an. Da zog der HERR vor seinen Augen vorüber und rief aus: Der HERR, der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Gnade und Treue, der Gnade auf Tausende hin (oder: Tausenden; vgl. 20,6) bewahrt, der Unrecht, Übertretung und Sünde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter an Kindern und Kindeskindern heimsucht, am dritten und am vierten Glied. Da verneigte sich Mose eilends bis zur Erde, warf sich nieder und sagte: Habe ich irgend Gnade bei dir, o Herr, gefunden, so wolle mein Herr doch in unserer Mitte einherziehen! Denn es ist ein halsstarriges Volk. Aber vergib uns unsere Schuld und Sünde und laß uns dein Eigentum sein!

SEIN Eigentum werden und bleiben ...

Manchmal ist es angesichts unserer fatalen Schwächen und Fehler womöglich notwendig, den ewigen Richter zu besänfigen und angestrengt Vergebung zu bewirken, um nicht das ganze Strafmaß empfangen zu müssen.

Ich denke, wir alle sind zumindest gelegentlich halstarrig (= inetwa stolz und stur). Wir stehen uns of selbst im Weg und damit auch dem HERRN JESUS CHRISTUS, der alle Hindernisse beseitigen wird und allses Storende vertreiben wird, um uns sicher in das Land zu führen, welches überlfießt an allem erdenklich Begehrenswertem, in einen Ruhe- und Friedenszustand nämlich, der äusserst erstrebenswert ist.

Ergreifen wir doch demnach die göttliche Hand, die uns zugestreckt wird und tun alles dafür, um Gnade bei IHM zu finden.

Ganz sicher ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll und hilfreich, SEINE Pläne (Luther 1984: Wege) zu wissen, IHN zu erkennen und SEINE Herrlichkeit zu schauen.

ER kennt jeden von uns mit Namen, ER zeigt uns SEINE Schöne, SEINE Güte.

ER sichert uns SEINE Gnade und Barmherzigkeit zu, wenn wir bereit sind, gwisse Dinge abzulegen, wie die Israeliten damals ihren Körperschmuck.

Der HERR beschreibt sich ja selbst folgendermaßen: Der HERR, der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Gnade, der Unrecht, Übertretung und Sünde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft läßt ...

Es ist also absolut erforderlich und zielführend, wenn wir uns (genau wie Mose), eilends zur Erde neigen und unseren Schöpfer anbeten, damit ER gnädig in unsere Mitte einziehen kann und wir letztendlich SEIN Eigentum werden.

Die Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, brachte den Israeliten höchste göttliche Verachtung und harte Konsequenzen bis hin zur drohenden Vernichtung. Mose versucht mit allem Eifer und bis zur Selbstaufgabe, die Situation wieder gerade zu biegen. Dies gelingt ihm auch Schritt für Schritt, denn der HERR vernichtet nicht und belässt es bei Schlägen. Allerdings ist der HERR zunächst nicht bereit, das halsstarrige Volk während der Weitereise selbst zubegleiten und sichert zunächst lediglch einen Führungs-Engel zu. Später dann allerdings, nachdem die Israeliten umkehrwillig den Körperschmuck abgelegt haben und nachdem Mose die Sichtung SEINER Herrlichkeit extrem begehrt hat, ist der HERR offensichtlich wieder bereit, das Volk persönlich zu begleiten.

ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

Tag 21

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

34

 

10-17

Da antwortete der HERR: Wohlan, ich schließe einen Bund: vor deinem ganzen Volk will ich Wunder tun, wie sie auf der ganzen Erde und unter allen Völkern noch nie vollführt sind, und das ganze Volk, in dessen Mitte du lebst, soll das Walten des HERRN wahrnehmen; denn wunderbar soll das sein, was ich an dir tun werde. Beobachte wohl (Luther 1984: Halte), was ich dir heute gebiete! Siehe, ich will vor dir die Amoriter, Kanaanäer, Hethiter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben. Hüte dich wohl, mit den Bewohnern des Landes, in das du kommen wirst, einen Vertrag zu schließen, damit sie für dich nicht, wenn sie unter dir wohnen bleiben, ein Fallstrick werden! Ihr sollt vielmehr ihre Altäre niederreißen, ihre Malsteine zertrümmern und ihre Götzenbäume umhauen. Denn du sollst keinen andern Gott anbeten! Denn der HERR heißt Eiferer und ist ein eifersüchtiger Gott. Schließe daher ja keinen Vertrag mit den Bewohnern des Landes, damit du nicht, wenn sie ihren Götzendienst treiben und ihren Göttern opfern und sie dich dazu einladen, an ihren Opfermahlen teilnimmst. Du würdest dann auch von ihren Töchtern manche für deine Söhne zu Frauen nehmen, und diese würden, wenn sie ihren Götzendienst treiben, deine Söhne zu demselben Götzendienst verführen. Du sollst dir keine gegossenen Gottesbilder machen!

Bundeswunder und Götzen-Fallstrick

 

Nie dagewesene Wunder werden als Folge des erneuerten Bundes genannt. Jeder wird das Walten (Luther 1984: das Werk) des HERRN bemerken.

Wie gut es doch ist, dies zu wissen. Der HERR wird wunderbares vollbringen für uns, wenn wir uns mit IHM verbünden, z.B. durch die Taufe.

Er verspricht auch, unsere Feinde (diejenigen bzw. die Dinge, die uns auf unserem Weg zurück zum Vater im Himmel im Weg stehen), zu vertreiben. Was wollen wir mehr? Doch Vorsicht: Es ist nicht gut, uns zu stark mit dem Weltlichen zu verbinden zu verbinden, denn dies kann uns zum Fallstrick werden. Wir sollten unser Umfels sauber halten und notfalls die Dinge, die uns ablenken zertrümmern. Auf jeden Fall ist es wichtig, unserem Gott treu zu bleiben und IHN nicht eifersüchtig zu machen, indem wir uns nach anderen Göttern umsehen.

 

interessante Stellen zu diesem Thema:

 

darum will ich fernerhin wunderlich mit diesem Volk verfahren, wunderlich und wundersam, so daß die Weisheit seiner Weisen zuschanden werden soll und von dem Verstande seiner Verständigen (oder: von der Klugheit seiner Klugen) nichts zu sehen ist. Jesaja 29:14 (Menge-Übersetzung) ... hier spricht Jesaja über ein wunderbares Werk in den Letzten Tagen

 

Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt hinwegzunehmen, sondern sie vor dem Bösen zu behüten. Sie gehören nicht zur Welt, wie auch ich nicht der Welt angehöre. Johannes 17: 16-17 (Menge-Übersetzung) ... Jesus betet für seine Jünger

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, wird das Volk geschlagen und durch das Abnehmen des Körperschmucks gedemütigt. Mose war sehr wütend wegen dieser massiven Abkehr vom HERRN, zerstörte die Gesetzestafeln und verhandelte eindringlich mit dem HERRN, um ihn gnädig zu stimmen. Letztendlich willigt der HERR in eine Bundes-Errneuerung ein, beauftragt Mose, neue Gesetzestafeln zu fertigen und warnt das Volk jedoch eindringlich vor erneutem Götzendienst.

 

ca. 1446 v. Chr.

 

 

 

Tag 22

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

35

 

 

 

 

 

 

 

36

 

5, 8, 10, 21, 22, 23, 24, 25, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35

 

 

 

1-7

Kapitel 35

5 Bringt von eurem Besitz eine Abgabe für den HERRN! Jeder, den sein Herz dazu treibt ... 8 Öl für den Leuchter, sowie Gewürzkräuter für das Salböl und für das wohlriechende Räucherwerk ... 10 Und alle, die kunstverständig unter euch sind, mögen kommen und alles herstellen, was der HERR geboten hat ... 21 dann aber kam ein jeder, den sein Herz dazu trieb, und jeder, der einen willigen Sinn besaß, brachte die Beisteuer für den HERRN zur Herstellung des Offenbarungszeltes und für den gesamten heiligen Dienst in ihm und für die heiligen Kleider ... 22 und zwar kamen sowohl die Männer als auch die Frauen, jeder, den sein Herz dazu trieb; sie brachten Spangen, Ohrringe, Fingerringe und Halsgeschmeide, goldene Schmucksachen aller Art; und jeder, der dem HERRN etwas von Gold als Weihgabe darzubringen beschlossen hatte, brachte es herbei ... 23 und jeder, in dessen Besitz sich blauer und roter Purpur und Karmesin, Byssus und Ziegenhaar, rotgefärbte Widderfelle und Seekuhhäute befanden, brachte sie herbei ... 24 jeder, der eine Beisteuer an Silber und Kupfer leisten wollte, brachte die Spende für den HERRN herbei; und jeder, in dessen Besitz sich Akazienholz zu irgendeiner Verwendung befand, brachte es herbei ... 25 Und alle Frauen, welche die erforderliche Geschicklichkeit besaßen, spannen eigenhändig und brachten das Gespinst herbei: blauen und roten Purpur, karmesinfarbige Garne und Byssus ... 29 So brachten die Israeliten, alle Männer und Frauen, die sich dazu getrieben fühlten, zu dem ganzen Werk, dessen Ausführung der HERR durch Mose geboten hatte, etwas beizutragen, freiwillige Gaben für den HERRN dar ... 30 Hierauf sagte Mose zu den Israeliten: Wisset wohl: der HERR hat Bezaleel ... 31 mit göttlichem Geist erfüllt, mit Kunstsinn, Einsicht, Verstand und allerlei Fertigkeiten, 32 nämlich um Kunstwerke zu ersinnen, Arbeiten in Gold, Silber und Kupfer auszuführen, 33 Edelsteine zu schneiden, um Kunstwerke damit zu besetzen, Holz zu schnitzen, kurz Werke jeder Art kunstvoll herzustellen. 34 Aber auch die Gabe, andere zu unterweisen, hat er ihm verliehen, ihm und Oholiab ... 35 Er hat sie beide mit Kunstsinn reich ausgestattet ...

36:1-7

So werden denn Bezaleel und Oholiab und alle kunstverständigen Männer, denen der HERR Kunstsinn und Einsicht verliehen hat, so daß sie sich auf die Ausführung aller für das Heiligtum erforderlichen Arbeiten verstehen, alles nach den Anordnungen des HERRN ausführen ... Hierauf berief Mose den Bezaleel und Oholiab und alle kunstverständigen Männer, denen der HERR Kunstsinn verliehen hatte, alle, die sich dazu getrieben fühlten, sich an der Ausführung des Werkes zu beteiligen. Sie empfingen dann von Mose alle die Gaben, welche die Israeliten zur Ausführung der Arbeiten für das Heiligtum beigesteuert hatten; man brachte ihm aber an jedem Morgen immer noch freiwillige Geschenke. Da kamen alle Künstler, welche die ganze Arbeit für das Heiligtum auszuführen hatten, Mann für Mann, von der besonderen Arbeit, mit der sie beschäftigt waren, und sagten zu Mose: Das Volk bringt viel mehr, als zur Verwendung für die Arbeiten, deren Ausführung der HERR geboten hat, erforderlich ist. Da ließ Mose durch Ausruf im Lager bekanntmachen: Niemand, weder Mann noch Frau, möge fernerhin noch eine Arbeit als Beisteuer für das Heiligtum anfertigen! Da mußte das Volk aufhören, noch weitere Spenden zu bringen; denn der gelieferte Vorrat reichte für die Ausführung aller Arbeiten aus, ja es blieb davon noch übrig.

Opfer und Fähigkeiten

Das Schöne bei diesem Ereignis, ist die Freiwilligkeit und die individuelle Anpassung an die Einzel-Situation jedes Beteiligten. Das Motiv für das Opfer wird klar benannt. Das Herz sollte dazu antreiben, wir sollten uns zum Dienst getrieben fühlen. Interessant ist auch die Tatsache, dass die beiden Kunsthandwerker vom HERRN selbst mit göttlichem Geist, Kunstsinn, Einsicht, Verstand, Weisheit und allerlei Fertigkeiten, erfüllt und reich ausgestattet wurden. Sie waren befähigt worden, Kunstwerke zu ersinnen. Diese Handwerker waren kunstverständige Männer mit Kunstsinn und Einsicht, die die erforderlichen Arbeiten ganz nach den Anweisungen des HERRN (also in seinem Sinn) ausführten. Das Ganze endet im Überfluss von Gaben und Opfern, denn das Volk konnte kaum in seiner Gabe-Bereitschaft gebremst werden. Ich sehe hier eine Formel für unseren Dienst im Werk des HERRN. Es ist wichtig, dass jeder freiwillig dient und ganz gemäss seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Beim Dienst ist es wichtig, ganz im Sinne des HERRN zu handeln. Wichtig ist auch, dass der Dienst kunstvoll ausgeführt wird und nicht grob und unsensibel.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Stiftshütte erbaut. Hier wird beschrieben, wie gern das Volk seinen Beitrag zu diesem heiligen Gebäude leistet.

ca. 1446 v. Chr.

.

3. Mose - Levitikus (Hermann Menge)

Tag 1

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

4

5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27, 28

1-7, 10, 11, 16-26

 

 

 

 

4: 27, 28

Wenn sich aber jemand aus dem gemeinen Volk unvorsätzlich versündigt, indem er irgend etwas von dem tut, was nach den Geboten des HERRN nicht getan werden darf, und dadurch in Verschuldung geraten ist, so soll er, sobald das Vergehen, dessen er sich schuldig gemacht hat, ihm bekannt (oder: bewußt) geworden ist, eine fehlerlose Ziege als Opfergabe für sein Vergehen bringen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen. ...

Kapitel 5

1-7 Wenn jemand sich dadurch vergeht, daß er nach Anhörung der gerichtlichen Verfluchung (über einen Verbrecher), obgleich er als Zeuge auftreten könnte, weil er entweder die Tat gesehen oder die Sache sonst in Erfahrung gebracht hat, trotzdem keine Aussage (oder: Anzeige) macht und so in Verschuldung gerät; – oder wenn jemand irgend etwas Unreines berührt, sei es das Aas eines unreinen wilden Tieres oder das Aas eines unreinen Haustieres oder das Aas eines unreinen Kriechtieres, ohne sich dessen (zunächst) bewußt zu sein, aber doch so, daß er unrein geworden ist und sich dessen bewußt wird; – oder wenn er mit der Unreinigkeit eines Menschen in Berührung kommt, mit irgendeiner Unreinigkeit, durch die man sich verunreinigen kann, ohne daß er es (zunächst) weiß, nachher aber Kenntnis davon erhält und er sich schuldig fühlt; – oder wenn jemand unbesonnen schwört, indem der Schwur seinen Lippen entfährt, daß er etwas Gutes oder Böses tun wolle, wie ja jemandem ein Schwur unbesonnenerweise entfahren mag, ohne daß er sich dessen (zunächst) bewußt ist, nachher aber zur Erkenntnis kommt und so in bezug auf irgend etwas Derartiges sich schuldig fühlt: so soll er, wenn er durch irgend etwas Derartiges eine Schuld auf sich geladen hat, das Vergehen, dessen er sich schuldig gemacht hat, bekennen und dann dem HERRN als Buße für das Vergehen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen, ein weibliches Stück Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, als Sündopfer darbringen; und der Priester soll ihm dadurch Sühne für sein Vergehen erwirken. Wenn aber sein Vermögen zur Beschaffung eines Stückes Kleinvieh nicht ausreicht, so bringe er als seine Buße für das, wodurch er sich vergangen hat, dem HERRN zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben dar, die eine zum Sündopfer, die andere zum Brandopfer ..

10 ... Wenn der Priester ihm so Sühne für das Vergehen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen, erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden. – 11 Wenn aber sein Vermögen nicht einmal zur Beschaffung zweier Turteltauben oder zweier jungen Tauben ausreicht, so bringe er als seine Opfergabe für das, wodurch er sich vergangen hat, ein Zehntel Epha Feinmehl als Sündopfer dar, ohne jedoch Öl daraufzugießen oder Weihrauch hinzuzufügen; denn es ist ein Sündopfer ...

16-26 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes: Wenn jemand eine Veruntreuung begeht, daß er sich unvorsätzlich an Dingen vergreift, die dem HERRN geheiligt (oder: geweiht) sind, so soll er dem HERRN als sein Schuldopfer (= seine Buße) einen fehlerlosen Widder von seinem Kleinvieh, der nach deiner Schätzung mindestens zwei Schekel Silber nach dem Gewicht des Heiligtums wert ist, als Schuldopfer darbringen. Außerdem soll er den Betrag, um den er das Heiligtum freventlich geschädigt hat, erstatten und noch ein Fünftel des Betrags dazulegen und es dem Priester übergeben. Wenn der Priester ihm dann durch den als Schuldopfer dargebrachten Widder Sühne erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden. Wenn sich aber jemand vergeht, indem er unwissentlich irgend etwas tut, was man nach den Geboten des HERRN nicht tun darf, und er unbewußt in Schuld geraten ist und ein Unrecht auf sich geladen hat, so soll er einen fehlerlosen Widder von seinem Kleinvieh nach deiner Schätzung als Schuldopfer zum Priester bringen. Wenn der Priester ihm dann für sein Vergehen, das er unwissentlich begangen hat, Sühne erwirkt hat, so wird ihm Vergebung zuteil werden. Es ist ein Schuldopfer; er hat sich ja doch gegen den HERRN verschuldet. Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes: Wenn jemand sich versündigt und sich eine Veruntreuung gegen den HERRN zu Schulden kommen läßt, indem er seinem Volksgenossen gegenüber etwas Anvertrautes oder Hinterlegtes oder Entwendetes ableugnet oder seinen Volksgenossen um etwas übervorteilt oder etwas Verlorenes gefunden hat und es verhehlt, oder wenn er falsch schwört in bezug auf irgendeine Handlung, durch die sich jemand versündigen kann – wenn er sich also auf solche Weise vergangen hat und in Verschuldung geraten ist, so soll er das Entwendete, das er an sich gebracht, oder das Erpreßte, das er sich mit Unrecht angeeignet hat, oder das Anvertraute, das ihm in Verwahrung gegeben worden ist, oder das Verlorene, das er gefunden hat, zurückgeben oder alles, in bezug worauf er falsch geschworen hat, zurückerstatten, und zwar soll er es nach seinem vollen Wert erstatten und noch ein Fünftel des Betrags dazulegen: wem es zukommt, dem soll er es erstatten am Tage, an dem er sein Schuldopfer darbringt. Als seine Buße für den HERRN aber soll er einen fehlerlosen Widder von seinem Kleinvieh nach deiner Schätzung als Schuldopfer zum Priester bringen. Wenn der Priester ihm dann Sühne vor dem HERRN erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden für alle Handlungen, durch deren Begehung er sich eine Verschuldung zugezogen hat ...

Umkehr

... an dieser Stelle wird über die unvorsätzlichen (unbewussten, unwissentlichen) Fehler und Sünden gesprochen. Es ist jedoch für mich völlig klar, auch für vorsätzliche und absichtliche Sünden, kann es Vergebung geben. Es wird hier deutlich, dass auch versehentliche Fehler bereinigt werden müssen. Und auch wenn es hier nur um die Sünden geht, die ohne Absicht pasieren, werden hier dennoch allgemeingültige wertvolle Umkehr-Prinzipien vermittelt. Egal, ob absichtlich oder unabsichtlich geschehen, der Fehler bzw. die Tragweite und Wirkung des Fehlers muss uns erst einmal bewusst werden. Zunächst ist es für uns wichtig, uns schuldig zu fühlen. Oft handeln und sprechen wir unbesonnen, oft entfahren uns die negativen Dinge völlig ungewollt und uns ist der angerichtete Schaden zunächst nicht wirklich bekannt. Doch sobald uns klar ist, wir haben zum Schaden anderer gewirkt, sollten wir bekennen und wieder gut machen. Wir müssen dann in der Tat Sühne erwirken, durch "Opfer", die mehr zurück geben, als das, was wir "genommen" haben.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze festgelegt.

 

ca. 1445 v. Chr.

Tag 2

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

10

11

19

 

 

 

 

 

 

 

3, 10

43-47

2

 

 

 

Kapitel 10

3 Da sagte Mose zu Aaron: Hier trifft das ein, was der HERR angekündigt hat mit den Worten: An denen, die mir nahestehen, will ich mich als den Heiligen erweisen und vor dem ganzen Volk meine Herrlichkeit offenbaren. Aaron aber sagte kein Wort.
10 (ihr sollt lernen), einen Unterschied zwischen dem Heiligen und Unheiligen, zwischen dem Reinen und Unreinen zu machen,

Kapitel 11

43 ... Macht euch nicht selbst zum Greuel ... und verunreinigt euch , so daß ihr unrein werdet! 44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also und seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht selbst ... 45 Denn ich bin der HERR, der euch aus Ägypten hergeführt hat, um euer Gott zu sein; darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig ... 46 Dies sind die Vorschriften ... 47 damit man einen Unterschied macht zwischen dem Unreinen und dem Reinen ...

Kapitel 19

 

2 ... Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR euer Gott, bin heilig!

Heiliges und Reines ...

IHM nahestehen ... es ist so wichtig, IHM nahe zu stehen. Wenn wir dies schaffen, dann ist ER der HEILIGE für uns und offenbart SEINE Herrlichkeit. Wir schaffen es, IHM nahe zu sein, wenn wir das REINE und das HEILIGE erkennen, anstreben, nutzen, konsumieren, verinnerlichen und sind. Moroni ermaht uns in seinen letzten Worten folgendermaßen: Und weiter möchte ich euch ermahnen, zu Christus zu kommen und jede gute Gabe zu ergreifen und weder die böse Gabe, noch das, was unrein ist, anzurühren. Buch Mormon, Moroni 10:30 ... ca. 421 n. Chr.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze festgelegt. Nadab und Abihu (Sohne Aarons) opfern jedoch ein fremdes Feuer = unerlaubtes Brandopfer. Die Folge: ... sie werden durch göttliches Feuer getötet. Aaron akzeptiert die Strafe. Es macht den Anschein, als würde aus dieser Erfahrung eine weitreichende Lehre gezogen.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 3

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20-22

 

 

 

 

 

Nachdem er so die Sühnung des Heiligtums und des Offenbarungszeltes und des Altars vollzogen hat, soll er den noch lebenden Bock herbeiholen. Aaron lege diesem Bock seine beiden Hände fest auf den Kopf, bekenne über ihm alle Verschuldungen der Israeliten und alle Übertretungen, die sie sich irgendwie haben zuschulden kommen lassen; er lege sie auf den Kopf des Bockes und lasse diesen durch einen bereitstehenden Mann in die Wüste fortschaffen. So soll der Bock alle ihre Verschuldungen auf sich nehmen und sie in eine abgeschiedene Gegend tragen; (der Mann) soll ihn dann in der Wüste loslassen.

... die Schuld auf sich nehmen ...

Hier wird ein Ziegenbock samt der Sündenlast eines ganzen Volkes in die Wüste geschickt, nach dem Motto, nimm´s mit und verschwinde. Ich glaube, dies sollten wir öfters tun, die Lasten unserer Fehler wegzaubern. Das Ganze kann auch gehen, denn JESUS CHRISTUS ist derjenige, der uns diese Last wegnehmen will. Nutzen wir doch SEIN Angebot.

Jesaja 53:11 (Menge-Übersetzung): Infolge seiner Seelenqual wird er (Frucht erwachsen) sehen und satt werden; durch seine Erkenntnis wird als Gerechter mein Knecht den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, indem er ihre Verschuldungen (= Sünden) auf sich lädt.

Die Worte Jakobs, Nephis Bruder, Buch Mormon 2. Nephi 9: 19-22 ... um 559–545 v. Chr. : O die Größe der Barmherzigkeit unseres Gottes, des Heiligen Israels! Denn er befreit seine Heiligen von jenem furchtbaren Ungeheuer, dem Teufel, und Tod und Hölle und jenem See von Feuer und Schwefel, der endlose Qual ist. O wie groß die Heiligkeit unseres Gottes! Denn er weiß alles, und es gibt nichts, was er nicht weiß. Und er kommt in die Welt, auf daß er alle Menschen errette, wenn sie auf seine Stimme hören werden; denn siehe, er erleidet die Schmerzen aller Menschen, ja, die Schmerzen jedes lebenden Geschöpfes, sowohl der Männer als auch der Frauen und Kinder, die der Familie Adams angehören. Und er erleidet dies, damit die Auferstehung allen Menschen zuteil werde, damit alle am großen Tag, am Tag des Gerichts, vor ihm stehen können.

 

Die Worte Almas des Jüngeren, die er dem Volk in Gideon vortrug ... Buch Mormon, Alma 7: 11,12 ... um 83 v. Chr. Und er wird hingehen und Schmerzen und Bedrängnisse und Versuchungen jeder Art leiden; und dies, damit sich das Wort erfülle, das da sagt, er werde die Schmerzen und die Krankheiten seines Volkes auf sich nehmen. Und er wird den Tod auf sich nehmen, auf daß er die Bande des Todes löse, die sein Volk binden; und er wird ihre Schwächen auf sich nehmen, auf daß sein Inneres von Barmherzigkeit erfüllt sei gemäß dem Fleische, damit er gemäß dem Fleische wisse, wie er seinem Volk beistehen könne gemäß dessen Schwächen.

 

Offenbarung an Joseph Smith, den Propheten, an Oliver Cowdery und David Whitmer, gegeben im Juni 1829 zu Fayette, New York ... Lehre und Bündnisse 18:11 ... denn siehe, der Herr, euer Erlöser, erlitt den Tod im Fleische; darum hat er die Schmerzen aller Menschen gelitten, damit alle Menschen umkehren und zu ihm kommen können.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. In diesem Kapitel geht es um den Versöhnungstag, an dem ein Ziegenbock die Sünden von ganz Israel in die Wüste trägt.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 4

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2-6

 

 

 

 

 

Ich bin der HERR, euer Gott! Nach der Weise der Bewohner des Landes Ägypten, in dem ihr gewohnt habt, dürft ihr nicht verfahren; auch nach der Weise der Bewohner des Landes Kanaan, wohin ich euch bringen werde, dürft ihr nicht verfahren und nach ihren Satzungen nicht wandeln; nein, meine Gebote sollt ihr befolgen und meine Satzungen beobachten, um in (oder: nach) ihnen zu wandeln: ich bin der HERR, euer Gott! So beobachtet denn meine Satzungen und meine Gebote; denn der Mensch, der nach ihnen tut, wird durch sie das Leben haben: ich bin der HERR! Verunreinigt euch nicht durch etwas Derartiges! Denn durch alles dieses haben sich die Völkerschaften verunreinigt, die ich vor euch vertreiben werde. [Da das Land dadurch verunreinigt wurde, habe ich seine Verschuldung an ihm heimgesucht, so daß das Land seine Bewohner ausgespien hat.] Ihr aber sollt meine Satzungen und meine Gebote beobachten und dürft keinen von allen solchen Greueln verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der als Gast unter euch lebt – denn alle diese Greuel haben die Leute verübt, die vor euch im Lande gewohnt haben, und das Land ist dadurch verunreinigt worden – das Land würde auch euch sonst ausspeien, wenn ihr es verunreinigt, wie es das Volk ausgespien hat, das vor euch da war. Denn wer irgendeinen von diesen Greueln verübt: alle, die Derartiges verüben, sollen aus der Mitte ihres Volkes ausgerottet werden. So beobachtet denn, was mir gegenüber zu beobachten ist, daß ihr keinen von den greulichen Bräuchen übt, die vor euch geübt worden sind, und euch dadurch nicht verunreinigt: ich bin der HERR, euer Gott!

ICH bin der HERR ....lasst die gräulichen Bräuche

 

Ich meine, es ist auch heute noch die grundsätzliche Frage, die wir uns stellen müssen. Wer ist der HERR? ER oder wir? Wenn wir IHN (JESUS CHRISTUS) als unseren HERRN betrachten und anerkennen, dann darf auch ER bestimmen, was er grausam findet. Und wenn ER z.B. Homosexualität als etwas für sich Unangenehmes betitelt, dann ist dies SEIN gutes Recht. denn ER ist der Schöpfer und der HERR.

Wenn weltliche Institutionen (wie z.B. Regierungen) dann im Namen der Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung, z.B. die Homosexualität eben NICHT verbieten wollen oder die so Orientierten eben NICHT diskriminieren oder gar verfolgen wollen, dann ist dies ehrenvoll und sicher auch gut und notwendig.

Doch wir sollten diese Form der Sexualität auch nicht als göttlich gewollt, gewünscht oder geliebt betiteln, denn das ist sie nicht, definitiv nicht. Diese Form der Sexualität sollte eben NICHT als von Gott bewilligte Eheform angesehen werden, denn dann "enthaupten" wir IHN. Ich glaube, wir beleidigen, kränken und verärgern unseren Schöpfer, wenn wir behaupten, Homosexualtät sei von IHM gewünscht.

Homosexuelle zu respektieren und auf keinen Fall zu diskriminieren ist die eine Sache. Doch wir müssen auch unseren himmlischen Vater, unseren Schöpfer beschützen und verteidigen. IHM gefällt diese Praxis nicht, da sollten wir nicht daran rütteln. ER darf bestimmen, was für IHN grausam bzw. unangenehm ist.

Ich würde äusserst vorsichtig sein, indem ich einen sexuell nicht maintream-orientierten Menschen als Sünder betitele oder sein Verhalten als sündig, denn meist kann dieser Mensch sein Verhalten nicht als von Gott ungewollt erkennen, da ja unsere Gesellschaft und die Regierung das Verhalten nicht als für Gott inakzeptabel deklariert. So ist die Person nicht wirklich zu verantworten, solange sie die Zusammenhänge nicht erkennt und versteht.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um das Einhalten SEINER Gebote und das Nichtbefolgen der menschlichen bzw. weltlichen greulichen (gräulichen) Bräuche. In diesem Fall sind vorallen die sexuellen Sünden gemeint, die der himmlische Vater greulich (gräulich, grausam) findet.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 5

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1-5, 9, 10

 

 

 

 

 

Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes: Teile der ganzen Gemeinde der Israeliten folgende Verordnungen mit: Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR euer Gott, bin heilig! Ihr sollt ein jeder Ehrfurcht vor seiner Mutter und seinem Vater haben und meine Ruhetage beobachten: ich bin der HERR, euer Gott. Wendet euch nicht den Götzen zu und fertigt euch keine gegossenen Götterbilder an: ich bin der HERR, euer Gott! Wenn ihr dem HERRN ein Heilsopfer schlachten (= darbringen) wollt, sollt ihr es so opfern, daß ihr Wohlgefallen (beim HERRN) dadurch erlangt ...

9 Wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, so sollst du dein Feld nicht ganz bis an den äußersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte halten. 10 Auch in deinem Weinberge sollst du keine Nachlese vornehmen und die abgefallenen Beeren in deinem Weinberge nicht auflesen; dem Armen und dem Fremdling sollst du sie überlassen: ich bin der HERR, euer Gott!

... heilig sein, die Eltern ehren, den Sabbath heiligen, uns NICHT den Götzen zuwenden, dankbar sein und den Nächsten lieben ...

Hier werden zusammengefasst die Eckdaten eines guten gottesfürchtigen Lebens aufgezählt.

Als gläubiger Christ, sollten wir darum bemüht sein, möglichst heilig zu sein. Wir sollten auf keinen Fall unsere Eltern vernachlässigen und dem HERRN genug Raum geben, indem wir den Sabbath (hierzulande ist dies für viele der Sonntag) für IHN reservieren.

Ganz wichtig ist, dass wir uns keinesfalls den Götzen zuwenden. Götzen sind heute die vielfältigen Aktivitäten, die uns vom eigentlich Wichtigen ablenken. Ein weiterer Punkt ist die Dankbarkeit in der richtigen Form. Unser Heilsopfer (auch Dankopfer genannt), unsere Dankbarkeit dem HERRN gegenüber, sollte stets so gestaltet sein, dass er durch unsere Dankbarkeit erfreut wird.

Der letzte und sehr wichtige Punkt der Nächstenliebe, wird mit einem Bild aus der Ernte bildlich dargestellt. Es ist so wichtig, dass wir von unserem Reichtum übrig lassen für Bedürftige. Wir können so vieles geben, Geld, Zeit oder eben ein Lächeln.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um ganz alltägliche Dinge.

ca. 1445 v. Chr.

 Tag 6

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11-18, 32

 

 

 

 

 

11-18 Ihr sollt nicht stehlen und nicht ableugnen und euch nicht untereinander betrügen. Ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schwören, daß du den Namen deines Gottes entweihst: ich bin der HERR! – Du sollst deinen Nächsten (= Volksgenossen) nicht bedrücken (oder: übervorteilen) und nicht berauben; der Lohn eines Tagelöhners soll von dir nicht über Nacht bis zum (andern) Morgen zurückbehalten werden. – Du sollst einem Tauben nicht fluchen und einem Blinden keinen Anstoß in den Weg legen, sondern dich vor deinem Gott fürchten: ich bin der HERR! Begeht kein Unrecht beim Rechtsprechen; sieh die Person eines Geringen nicht an, begünstige aber auch keinen Vornehmen, sondern richte deinen Nächsten (= Volksgenossen) dem Rechte gemäß. Geh nicht als Verleumder unter deinen Volksgenossen umher; tritt im Gericht nicht gegen das Blut (= Leben) deines Nächsten auf: ich bin der HERR! – Du sollst gegen deinen Bruder keinen Haß in deinem Herzen hegen, sondern sollst deinen Nächsten (= Volksgenossen) ernstlich zurechtweisen, damit du seinetwegen keine Verschuldung auf dich lädst. Du sollst den Angehörigen deines Volkes gegenüber nicht rachgierig sein und ihnen nichts nachtragen, sondern sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst: ich bin der HERR! ...

 

32 Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und die Person eines Greises ehren und dich vor deinem Gott fürchten: ich bin der HERR!

... einfach lieb sein ...

... mithilfe dieser aufschlussreichen zwischenmenschlichen Benimm-Regeln, wird klar, wie wir mit unserem Umfeld umgehen sollten.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um ganz alltägliche Dinge.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 7

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33, 34

 

 

 

 

 

Wenn ein Fremdling sich bei dir in eurem Lande als Gast aufhält, so sollt ihr ihn nicht bedrücken; wie ein Einheimischer aus eurer eigenen Mitte soll euch der Fremdling gelten, der unter euch lebt, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid ja selbst Fremdlinge im Lande Ägypten gewesen: ich bin der HERR, euer Gott! ...

siehe auch Exodus (2. Mose) 22:20 ... Einen Fremdling sollst du nicht übervorteilen und nicht bedrücken; denn ihr selbst seid Fremdlinge im Land Ägypten gewesen. ...

siehe auch Levitikus (3. Mose) 19: 9-10 ... Wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, so sollst du dein Feld nicht ganz bis an den äußersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte halten. Auch in deinem Weinberge sollst du keine Nachlese vornehmen und die abgefallenen Beeren in deinem Weinberge nicht auflesen; dem Armen und dem Fremdling sollst du sie überlassen: ich bin der HERR, euer Gott! ... ähnlicher Vers in Levitikus (3. Mose) 23: 22 ...

Flüchtlinge, Gäste, Fremde und Arme

Merken wir es uns doch einfach. Behandeln wir doch Fremde wie Einheimische und helfen wir den Armen.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um ganz alltägliche Dinge.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 8

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

35-37

 

 

 

 

 

Ihr sollt kein Unrecht verüben weder beim Rechtsprechen noch mit dem Längenmaß (= der Elle), mit dem Gewicht und dem Hohlmaß; richtige Waage, richtige Gewichtstücke, richtiges Getreide- und Flüssigkeitsmaß sollt ihr führen: ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten weggeführt hat. So beobachtet denn alle meine Satzungen und alle meine Gebote und handelt nach ihnen: ich bin der HERR!

Ehrlichkeit und Gehorsam ...

 

hier sind zwei wichtige Merkmale und Eigenschaften eines guten Christenmenschen, die nicht so einfach unter den Tisch gekehrt werden können und sollten

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um ganz alltägliche Dinge.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 9

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7,8, 22-26

 

 

 

 

 

7 So heiligt euch denn, daß ihr heilig werdet; denn ich bin der HERR, euer Gott; 8 beobachtet meine Satzungen und tut nach ihnen: ich, der HERR, bin es, der euch heiligt.

 

22 So beobachtet denn alle meine Satzungen und alle meine Gebote und tut nach ihnen, damit euch das Land nicht ausspeie ... 23 Ihr dürft also nicht nach den Satzungen (oder: in den Bräuchen) der Völkerschaften wandeln ... ; denn alle diese Sünden haben sie verübt, so daß sie mir zum Ekel geworden sind ... 24 ... ich bin der HERR, euer Gott, der ich euch von den übrigen Völkern abgesondert habe. 25 So macht denn einen Unterschied zwischen den reinen und den unreinen ... und zwischen den unreinen und den reinen ..., und macht euch nicht selbst zu einem Greuel ... 26 Ihr sollt mir also heilig sein, denn ich, der HERR, bin heilig und habe euch von den übrigen Völkern abgesondert, damit ihr mir angehört.

... uns durch Heiligung absondern, damit wir IHM gehören ...

 

... es geht letztendlich darum, irgendwann IHM (dem HERRN) zu gehören. Um dieses hohe Ziel zu erreichen, ist es wichtig uns durch Heiligung von der übrigen Welt abzusondern. Diese Heiligung ist jedoch nur möglich, wenn wir bestimmte weltliche Gebräuche nicht tun.In diesem Kapitel werden die schweren sexuellen Sünden angesprochen, die wir meiden sollen. Es ist wichtig, die Ehe und die dadurch von Gott legitimierte sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau durch Treue und Liebe heilig zu halten. Dies ist das, was ER (der HERR) sich wünscht. Alle anderen sexuellen Beziehungs-Formen, werden abgelehnt und sind IHM (dem HERRN) unangenehm.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um die Strafen für schwere Sünden.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 10

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6, 8

 

 

 

 

 

6 Sie sollen ihrem Gott heilig sein und den Namen ihres Gottes nicht entweihen

8... denn ich bin heilig, der HERR, der euch heiligt.

 

... unserem Gott heilig sein ...

... so, wie die Priester damals, sollen auch wir unserem Gott in einem gewissen Maße heilig sein. ER ist der, der uns heiligt.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um die Regekn für die Priester.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 11

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31-33

 

 

 

 

 

So beobachtet denn meine Gebote und tut nach ihnen: ich bin der HERR! Und entweiht meinen heiligen Namen nicht, damit ich inmitten der Israeliten geheiligt werde: ich bin der HERR, der euch heiligt, der euch aus Ägypten herausgeführt hat, um euer Gott zu sein: ich bin der HERR!

 

... unser Gott

ER, der Herr hat uns aus der geistigen Gefangenschaft und Sklaverei geführt und uns befreit, ganz so, wie die Israeliten damals aus der ägyptischen Sklaverei. ER hat dies getan um unser GOTT zu sein. ER heiligt uns !!! Zeigen wir doch IHM unsere Dankbarkeit durch Gehorsam und entweihen wir SEINEN Namen nicht.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um Opfer.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 12

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

35

 

 

 

 

 

Wenn ferner einer deiner Volksgenossen verarmt, so daß er sich neben dir nicht zu halten vermag, so sollst du ihn unterstützen ...

 

... unterstützen ...

es ist wirklich ein christliches Grunprinzip, dass wir diejenigen unterstützen, die uns brauchen. Dies gilt in materiell-finanzieller Hinsicht, aber vortallen aber auch auf zeitlicher, geistiger und emotionaler Ebene. Wir sollen denmach unserer Zeit, geistige Stärke und positive Gefühle schenken.

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um das Sabbatjahr, das Erlassjahr und um Einlösungsgesetze.

ca. 1445 v. Chr.

Tag 13

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund

2. Mose (Exodus)

Übersetzung nach Hermann
Menge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1-13

 

 

 

 

 

Ihr sollt euch keine Götzen verfertigen und dürft euch keine Schnitzbilder und Malsteine aufrichten, auch keine Steine mit Bildwerk in eurem Lande aufstellen, um euch davor niederzuwerfen; denn ich, der HERR, bin euer Gott! Meine Sabbate sollt ihr beobachten und mein Heiligtum fürchten (= mit Ehrfurcht scheuen): ich bin der Herr! Wenn ihr in (oder: nach) meinen Satzungen wandelt und meine Gebote beobachtet und nach ihnen tut, so will ich euch Regen zu rechter Zeit geben, damit das Land seinen Ertrag liefert und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte spenden. Dann wird die Dreschzeit bei euch bis an die Weinlese reichen und die Weinlese bis an die Saatzeit; und ihr sollt Brot reichlich zu essen haben und sicher in eurem Lande wohnen. Dann will ich Frieden im Lande herrschen lassen, daß ihr euch niederlegen könnt, ohne daß jemand euch aufschreckt; auch die wilden Tiere will ich aus dem Lande verschwinden lassen, und kein Schwert soll durch euer Land ziehen. Ihr werdet eure Feinde in die Flucht schlagen, und sie sollen vor euch durch das Schwert fallen; fünf von euch sollen hundert in die Flucht schlagen und hundert von euch zehntausend vor sich her treiben, und eure Feinde sollen vor euch durch das Schwert fallen. Ich will mich euch gnädig zuwenden, will euch zahlreich werden lassen und euch mehren und meinen Bund mit euch aufrechthalten. Ihr werdet altes Getreide von der vorletzten Ernte zu essen haben und das vorjährige wegschaffen müssen, um für das neue Raum zu schaffen. Und ich will meine Wohnung in eurer Mitte aufschlagen, und mein Herz wird keine Abneigung gegen euch hegen, sondern ich will in eurer Mitte wandeln und euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, damit ihr ihnen nicht länger als Knechte dienen solltet; ich habe die Stäbe eures Joches zerbrochen und euch aufrecht (= mit aufgerichtetem Haupt) einhergehen lassen.

 

... ich will mich euch gnädig zuwenden und meine Wohnung in eurer Mitte aufschlagen ...

 

Zunächst werden hier entscheidente Eckdaten eines guten Christen dargelegt. Für einen Nachfolger Jesu, ist es wichtig, glötzenfrei durchs Leben zu gehen, den Sabbat zu heiligen und eben nicht zu einem Vergnügungs-, Konsum- oder Schlaftag verkommen zu lassen, sowie SEIN Heiligtum (z.B. den Tempel) zu achten. Hinzu kommt der Gehorsam SEINEN Geboten gegenüber. Wenn dies alles einigermaßen zur Zufriedenheit des HERRN läuft, dann folgen die Segnungen. ER sorgt dann für unser leibliches Wohl, für unsere Sicherheit, für Frieden, für Energie und Kraft und für einen ruhigen Schlaf. Sein Herz wird uns zugeneigt sein, welch schöner Gedanke !!!

Nach der Fertigung und Anbetung des goldenen Kalbes, der anschließenden Bestrafung der Israeliten und der letztendlichen Einwilligung in die Bündniserneuerung, wird die Siftshütte erbaut. In diesem Zusammenhang werden von Mose die Opfergesetze, die Priesterdienste und die Reinheitsvorschriften erläutert. Auch der Versöhnungstag (ein Ziegenbock wird mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wüste geschickt) wird eingeführt. Anschließend werden weitere Alltags- und Gottesdienst-Gesetze offenbart. In diesem Kapitel geht es um Segn und Fluch.

ca. 1445 v. Chr.

.

Buch Mormon - Schrift-Studium
... konkreter Einblick in mein Buch-Mormon-Studium ... siehe unten ...

... was ist das Buch Mormon?

... das Buch Mormon ist, ganz wie die Bibel eine antike heilige Schrift zum Thema JESUS CHRISTUS. Genau, wie die Bibel fungiert das Buch Mormon als bezeugendes Buch für JESUS CHRISTUS. Das Buch Mormon bestätigt die Wahrheit der Bibel, die Bibel bestätigt die Wahrheit des Buch Mormons. Beide Bücher ergänzen sich und ergeben eine Synergie. Gut, dass es ein weiteres Buch von. mit und für JESUS CHRISTUS gibt, von altertümlichen Propheten geschrieben. Der Haupt-Ort des Geschehens ist jedoch nicht der biblische Bezirk, sondern das alte Amerika. Das Buch Mormon ist lange bewahrt worden, um in den letzte Tagen VOR dem zweiten Kommen JESU CHRISTI, der Menschheit als göttliches Geschenk präsentiert zu werden, damit wichtigen Informationen und Hilfen zugänglich werden, die in diesen turbulenten und chaotischen Tagen DRINGEND benötigt werden. 

Fotolia_1985789_XS-Copy

Bildquelle: ©Sheri Armstrong
#1985789 stock.adobe.com

... schnupper mal rein ins Buch Mormon ...

In dieser Rubrik biete ich dir einen Einblick in mein Buch Mormon-Studium (Quelle: siehe weiter unten) mit eventuellen Kommentaren. Ich hoffe, ich ermögliche dir dadurch ein Hinein-Schnuppern in diese wertvolle, willkommene und begehrte Heilige Schrift, die der Bibel den Rücken stärkt und mit der Bibel eine echte Synergie eingeht. Du findest hier für mich wichtige Stellen einzelner Bücher des Buch Mormons in Tages-Abschnitten, sodass ich womöglich dazu motivieren kann, täglich ein paar Minuten im Buch Mormon zu lesen. Ich liste auch meine echten Favoriten des gesamten Buch Mormons auf. Greif also zu und guck rein in dieses goldene, köstliche und kostbare Buch. Schnapp dir gelegentlich einen kurzen motivierende geistigen Gedanken aus dieser wichtigen Heiligen Schrift und/oder bleib täglich dran mithilfe der Tages-Abschnitte, damit du deinen Tag immer wieder neu erhellen kannst, mit nährenden Worten aus dem Buch Mormon, die dich näher zu JESUS, deinem ERLÖSER bringen und dir helfen IHM zu folgen. Das Buch Mormon ist wirklich das Buch für diese letzten Tage vor SEINEM zweiten Kommen, durch das ER  sein Volk sammelt, damit es in diesen turbulenten Zeiten sicher, froh und getröstet sein kann. Das Buch mormon ist wie ein JESUS-Magnet, es zieht dich zu JESUS, lass dich magnetisieren. Und wenn die mal feststeckst im Schlamm bzw. im Schlamassel des Lebens, kann dich JESUS durch dieses magnetische Buch Mormon rausziehen aus dem Sumpf, damit du nicht versinkst. Wenn dein GOTT ein Werkzeug zur Erretung kreiert, wie das Buch Mormon, ist es gut, es dankbar zu empfangen. Es handelt sich um ein interkatives Werkzeug, ganz so, wie eine doppel-griffige Zwei-Personen Zugsäge. Dein VATER IM HIMMEL bzw. JESUS CHRISTUS halten dieses Werkzeug namens Buch Mormon schon in der Hand. Sobald du dieses Werkzeug auch in die Hand nimmst und nutzt, kann es seine kraftvolle Wirkung entfalten.

AdobeStock_125120944-Copy-_schnitt

Bildquelle: ©Thomas Söllner
#125120944 stock.adobe.com

 

link zum Buch Mormon
https://www.churchofjesuschrist.org/topics/book-of-mormon?lang=deu

... hier kannst du dein eigenes kostenlosen Buch Mormon bestellen ... HOL die dein eigenes Buch Mormon
https://www.kommzuchristus.org/formulare/buch-mormon-anfordern

 

1. Nephi

High-Lights meines Studiums des Buches 1. Nephi (Buch Mormon)
(in Tage aufgeteilt (siehe unten), damit eine Art "mit dem Buch Mormon durch´s Jahr" entstehen kann)

Geschichtlicher Überblick des Buches 1. Nephi:  Ein Bericht von Lehi, seiner Frau Saria und den vier Söhnen Laman, Lemuel, Sam und Nephi. Weil der Prophet Lehi den Einwohnern Jerusalems ca. 600 v.Chr. in Jerusalem mit ihrer Schlechtigkeit konfrontiert und die Zerstörung Jerusalems prophezeit, wollen sie ihn töten. Doch der Herr warnt ihn und rät ihm zur Flucht. Die Familie reist drei Tage in die Wildnis. Nephi kehrt mit seinen Brüdern zurück nach Jerusalem, um den Bericht der Juden zu holen. Die Familie Ischmaels, schließt sich der Familie Lehis an. Beide Familien durchqueren ca. 8 Jahre die Wildnis, bis sie schließlich das Meer und einen Ort erreichen, den sie wegen der vielen Früchte und des vielen Honigs "Bountiful = Überfluß" nennen. Dort baut Nephi ein Schiff, mit dem die Reise zum verheißenen Land möglich wird.

Tag 1 - trotz Bedrängnis viel Gunst und reiche Erkenntnis von der Güte GOTTES und SEINEN Geheimnissen

Tag 1 - trotz Bedrängnis viel Gunst und reiche Erkenntnis von der Güte GOTTES und SEINEN Geheimnissen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
1 1 Ich, Nephi, stamme von guten Eltern, darum ist mir von allem Wissen meines Vaters etwas beigebracht worden; und da ich im Laufe meiner Tage viele Bedrängnisse erlebt habe, da mir der Herr jedoch alle meine Tage auch viel Gunst erwiesen hat; ja, da mir eine reiche Erkenntnis von der Güte Gottes und seinen Geheimnissen zuteil geworden ist, darum mache ich einen Bericht von meinen Handlungen in meinen Tagen. der gute erste Vers

Der erste Vers dieses heiligen Berichtes, übertrifft nach meiner Meinung die Erwartungen, die an einen ersten Vers gerichtet werden können. Eltern wird Mut gemacht, gut zu sein und Wissen an die Kinder zu vermitteln. Dankbarkeit macht sich breit, denn es wird daran erinnert, dass wir uns während unserer Bedrängnis an die Gunst des HERNN erinnern sollen. Zudem wird die Güte GOTTES erwähnt und dazu motiviert, SEINE Geheimnisse zu ergründen. Könnte ein erster Vers einer heiligen Schrift mehr Sinnvolles und Gutes vermitteln?
Nephi, der Sohn Lehis lebt in Jerusalem ca. 600 v. Chr. (in Jerusalem)

Tag 2 zum HERRN aus ganzem Herzen für sein Volk beten

Tag 2 - zum HERRN aus ganzem Herzen für sein Volk beten

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
1 5 Darum begab es sich: Mein Vater Lehi ging hinaus und betete zum Herrn, ja, nämlich aus ganzem Herzen, für sein Volk. ... für andere beten

Wie wichtig ist es doch, für diejenigen, die uns anvertraut sind und die wir lieben und schätzen (unsere Kinder, unsere Schüler, unsere Angestellten, unsere Freunde, unsere Nachbarn u.s.w.), aus ganzem Herzen zu beten. Vergessen wir dies nicht !!!
Lehi, ein Prophet, lebt in Jerusalem in einer Zeit grosser Schlechtigkeit, in der mehrere Propheten das Volk zur Umkehr rufen
ca. 600 v. Chr. (in Jerusalem)

Tag 3 die Seele freut sich, das Herz ist ganz erfüllt … groß und wunderbar sind DEINE
Werke … DEIN Thron ist hoch, DEINE Macht, Güte, Barmherzigkeit sind über
allen … die zu DIR kommen, gehen nicht zugrunde

Tag 3 - die Seele freut sich, das Herz ist ganz erfüllt … groß und wunderbar sind DEINE Werke … DEIN Thron ist hoch, DEINE Macht, Güte, Barmherzigkeit sind über allen … die zu DIR kommen, gehen nicht zugrunde
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
1 14-15 14 Und es begab sich: Als mein Vater viel Großes und Wunderbares gelesen und gesehen hatte, rief er vieles zum Herrn, wie etwa: Groß und wunderbar sind deine Werke, o Herr, Allmächtiger Gott! Dein Thron ist hoch in den Himmeln, und deine Macht und Güte und Barmherzigkeit sind über allen Bewohnern der Erde; und weil du barmherzig bist, wirst du nicht zulassen, daß die zugrunde gehen, die zu dir kommen! 15 Und solche Worte gebrauchte mein Vater, als er seinen Gott pries; denn seine Seele freute sich, und sein Herz war ganz erfüllt wegen all dem, was er gesehen hatte, ja, was der Herr ihm gezeigt hatte.

Dankbarkeit und Freude

Haben wir nicht auch Großes und Wunderbares gesehen und allen Grund dazu den HERRN mit solchen oder ähnlichen Worten zu loben ?

Gibt es nicht täglich genug Ursachen, die unsere Seele erfreuen und unser Herz ganz erfüllen?

Der Prophet Lehi lobt GOTT, wegen einer Vision, die ihm gezeigt wurde.
ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 4 die liebevolle, große Barmherzigkeit des HERRN waltet über SEINEN Erwählten, um
sie mächtig zu machen, ja, zur Kraft der Befreiung

Tag 4 - die liebevolle, große Barmherzigkeit des HERRN waltet über SEINEN Erwählten, um sie mächtig zu machen, ja, zur Kraft der Befreiung …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
1 20 ... Aber siehe, ich, Nephi, werde euch zeigen, daß die liebevolle, große Barmherzigkeit des Herrn über all denen waltet, die er ihres Glaubens wegen erwählt hat, um sie mächtig zu machen, ja, zur Kraft der Befreiung.

Der HERR lässt uns NICHT hängen

Wenn wir uns dem HERRN im Glauben zuwenden und wir dadurch SEINE Erwählten sind, dann werden wir durch SEINE Barmherzigkeit mächtig und werden befreit von jeder Fessel, die uns bindet.

Nachdem Lehi, der Vater Nephis das Volk in Jerusalem zur Umkehr gerufen hatte, wollten sie ihn töten. An dieser Stelle schreibt Nephi seine berühmten Worte.
ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 5 wie dieser Fluß, der beständig zur Quelle aller Rechtschaffenheit eilt ... wie dieses
Tal, fest, standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote des HERRN

Tag 5 - wie dieser Fluß, der beständig zur Quelle aller Rechtschaffenheit eilt ... wie dieses Tal, fest, standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote des HERRN
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
2 9-10 9 O daß du wärest wie dieser Fluß und beständig zur Quelle aller Rechtschaffenheit eiltest! 10 O daß du wärest wie dieses Tal, fest und standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote des Herrn!

Die guten Wünsche eines Vaters für seine Söhne

Lehi wünscht seinen Söhnen Laman und Lemuel nur das Beste, nämlich Rechtschaffenheit und Gehorsam. Gute Eltern motivieren ihre Kinder zu guten Taten und zum Halten der Gebote. Wir alle sollten wie ein Fluss zur Quelle aller Rechtschaffenheit eilen und standhaft und unverrückbar sein, wie ein Tal, wenn es um das Befolgen der Gebote des HERRN geht.

... zum Glück hat GOTT Lehi vor Gefahren gewarnt und ihn zur Flucht aus Jerusalem aufgerufen. Sie fliehen 3 Tage lang in die Wildnis Richtung Rotes Meer. Es war eine schnelle Flucht vor den Bedrohern. Der Besitz wurde zurück gelassen. Sie befinden sich nun in einem Tal an einem Fluss. Das Tal und den Fluss benennt Lehi nach seinen rebellischen Söhnen Laman und Lemuel.
ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 6 sie murrten, weil sie das Walten jenes GOTTES nicht erkannten

Tag 6 - sie murrten, weil sie das Walten jenes GOTTES nicht erkannten
 Buch  Kapitel 
 Vers(e) 
 Text  Kommentar  Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
2 12 ... und sie murrten, weil sie das Walten jenes Gottes nicht erkannten, der sie erschaffen hatte.

konstruktiv oder destruktiv, positiv oder negativ

Laman und Lemuel waren meist negativ eingestellt bezüglich der Visionen ihres Vaters und ihres Bruders Nephi. Sie wirkten gegen die Reise ins verheißene Land und gegen den Aufbau einer rechtschaffenen Nation. Wir müssen uns entscheiden, ob wir positiv mitwirken wollen oder lieber kitisierend im Weg stehen wollen. Das Rezept zum Guten wird genannt: Wenn wir das Walten jenes GOTTES erkennen, dann tendieren wir weniger zum Murren (Motzen).

Auch Johannes wusste, dass Gotteserkenntnis die Grundlage ist, für ein gutes Leben: „3 Daran erkennen wir aber, daß wir ihn (d.h. Gott) erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. 4 Wer da behauptet: »Ich habe ihn erkannt (= ich kenne ihn)« und (dabei) seine Gebote nicht hält, der ist ein Lügner, und in diesem wohnt die Wahrheit nicht." 
1. Johannes 2:3,4 (Menge-Übersetzung)

Hier nennt Jesus die Ursache, warum manche die Jünger verfolgen: "2 Man wird euch in den Bann tun (vgl. 9,22); ja, es kommt die Stunde, wo jeder, der euch tötet, Gott eine Opfergabe darzubringen (= einen heiligen Dienst zu erweisen) meint. 3 Und so werden sie verfahren, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben (oder: kennen)."
Johannes 16:2-3 (Menge-Übersetzung)

Bemühen wir uns also, Gott zu erkennen, damit wir nicht zu den Feinden JESU werden.

Hier nennt Nephi den Grund dafür, warum Laman und Lemuel, seine rebellischen Brüder, murrten bzw. kritisierten.
ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 7 großes Verlangen, darum rief ich ... ER besuchte mich und erweichte mir das
Herz, so dass ich glaubte und mich nicht auflehnte

Tag 7 - großes Verlangen, darum rief ich ... ER besuchte mich und erweichte mir das Herz, so dass ich glaubte und mich nicht auflehnte
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
2 16 Ich, Nephi hatte auch großes Verlangen, von den Geheimnissen Gottes zu wissen; darum rief ich den Herrn an; und siehe, er besuchte mich und erweichte mir das Herz, so dass ich alle die Worte glaubte; darum lehnte ich mich nicht wie meine Brüder gegen ihn auf.

... ein weiches Herz bringt uns und andere voran

Wenn wir mit grossem Verlangen gebeterfüllt Gottes Geheimnisse ergünden wollen, wird unser Charakter durch ein weiches Herz geprägt. Ein weiches Herz ist wohl eines der wichtigsten und schönsten Eigenschaften, die ein Mensch in die Gesellschaft mit einbringen kann.

Hier nennt Nephi den Grund dafür, warum er gehorsamer war, als seine Brüder.
ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 8 gesegnet bist du deines Glaubens wegen; denn du hast mich eifrig, mit demütigem
Herzen gesucht

Tag 8 - gesegnet bist du deines Glaubens wegen; denn du hast mich eifrig, mit demütigem Herzen gesucht.
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
2 19 ... gesegnet bist du, Nephi, deines Glaubens wegen; denn du hast mich eifrig, mit demütigem Herzen, gesucht. 

IHN eifrig suchen

Glauben heisst, IHN eifrig suchen ... Funktioniert jedoch NUR mit demütigem Herzen.

Das sind die Worte des HERRN an Nephi, als er für seine rebellischen Brüder betet ...
ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 9 insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen, und ihr werdet ins
Bereitete und Erwählte geführt werden

Tag 9 - insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen, und ihr werdet ins Bereitete und Erwählte geführt werden
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
2 20 Und insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen, und ihr werdet in ein Land der Verheißung geführt werden; ja, selbst ein Land, das ich für euch bereitet habe; ja, ein Land, das vor allen anderen Ländern erwählt ist.

unser verheißenes Land

... der Herr hält für uns alle ein verheißenes Land bereit. Spätestens dann, wenn wir nach dem Tod zu IHM heimkehren in sein Reich. Doch warum so lange warten? Schon jetzt können wir immer wieder ein verheißenes Land ansteuern. Es handelt sich um höchst erwählte erstrebenswerte Länder der Zufriedenheit, des Wohlergehens und des Glücklichseins, die unsere Lebensqualität enorm verbessern. Machen wir uns doch alle auf die Reise in unsere Länder der Verheißung. Manchmal ist der Weg dorthin schwierig und steinig, doch der Aufwand lohnt sich, denn DORT fließen Milch und Honig. Der Preis für das Hinkommen lässt sich mit einem Wort benennen: GEHORSAM.

Zusatzstellen aus der Bibel:

"8 Wenn der HERR uns wohlwill, so wird er uns schon in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig überfließt."
Numeri / 4. Mose 14: 8 (Übersetzung nach Herrmann Menge)

"1 Dies ist nun das Gesetz, die Satzungen und die Verordnungen, die ich euch nach dem Befehl des HERRN, eures Gottes, lehren soll, damit ihr nach ihnen lebt in dem Lande, zu dessen Eroberung ihr jetzt hinüberzieht, 2  auf daß ihr, du und deine Kinder und Kindeskinder, den HERRN, euren Gott, euer ganzes Leben lang fürchtet und alle seine Satzungen und Gebote beobachtet, die ich dir zur Pflicht mache, und auf daß deine Tage lange Dauer haben. 3 So höre sie denn, Israel, und achte darauf, sie zu befolgen, damit es dir wohlgeht und ihr sehr zahlreich werdet, wie der HERR, der Gott deiner Väter, es dir zugesagt hat – in einem von Milch und Honig überfließenden Lande."

 Deuteronomium / 5. Mose 6: 1-3 (Übersetzung nach Herrmann Menge)

Fortsetzung der Worte des HERRN an Nephi, als er für seine rebellischen Brüder betet ... ca. 600 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 10 - ich will hingehen und das tun, was der HERR geboten hat; denn ich weiß, der HERR gibt den Menschenkindern keine Gebote, ohne ihnen einen Weg zu bereiten

Tag 10 - ich will hingehen und das tun, was der HERR geboten hat; denn ich weiß, der HERR gibt den Menschenkindern keine Gebote, ohne ihnen einen Weg zu bereiten
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
3 6-8 6 Darum gehe hin, mein Sohn, und der Herr wird dich begünstigen, weil du nicht gemurrt hast. 7 Und es begab sich: Ich, Nephi, sprach zu meinem Vater: Ich will hingehen und das tun, was der Herr geboten hat; denn ich weiß, der Herr gibt den Menschenkindern keine Gebote, ohne ihnen einen Weg zu bereiten, damit sie das vollbringen können, was er ihnen gebietet. 8 Und es begab sich: Als mein Vater diese Worte vernahm, war er überaus froh; denn er wußte, daß ich vom Herrn gesegnet worden war. 

Der Herr ebnet den Weg

Wir können sicher sein, der Herr gibt uns Möglichkeiten und öffnet Türen, damit wir die Dinge tun können, die er von uns erwartet. Die positive Einstellung, die Dinge des Herrn Jesus Christus ohne Murren (Motzen) tun zu wollen, resultiert daraus, dass wir vom Herrn gesegnet wurden. 

Lehi beauftragt seinen Sohn Nephi, den schweren Auftrag zu erledigen, die heiligen Aufzeichnungen von Laban in Jerusalem zu holen. Die Reaktion Nephis auf diesen Auftrag ist inspirierend.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 11 wir werden nicht aufgeben, ehe wir vollbracht haben, was der HERR uns geboten
hat. Darum laßt uns im Halten der Gebote des HERR treu sein

Tag 11 - wir werden nicht aufgeben, ehe wir vollbracht haben, was der HERR uns geboten hat. Darum laßt uns im Halten der Gebote des HERR treu sein
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
3 15, 16
21
15 Aber siehe, ich sprach zu ihnen: So wahr der Herr lebt und wir leben, wir werden nicht zu unserem Vater in die Wildnis hinabgehen, ehe wir vollbracht haben, was der Herr uns geboten hat. 16 Darum laßt uns im Halten der Gebote des Herrn treu sein ... 21 Mit solchen Worten bewog ich meine Brüder, daß sie treu sein mögen im Halten der Gebote Gottes. ...

... keep going ...

Nicht aufgeben, ist hier der Tenor. Dies ist ein gutes Lebensmotto für uns. Lasst uns eifrig und treu bleiben und die Dinge zu Ende bringen, die wir als richtig erkannt haben. Und lasst uns diejenigen, die schwach geworden sind, aufrichten und motivieren

Nephi und seine Brüder reisen nach Jerusalem um die prophetischen Platten zu holen. Der erste Versuch, an die Aufzeichnungen zu kommen, war gefährlich und lief schief. Nephis Brüder namens Laman und Lemuel, wollten aufgeben. Doch Nephi blieb eifrig und motivierend. ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 12 laßt uns treu sein, denn siehe, ER ist mächtiger als die ganze Erde, laßt uns stark
sein wie Mose. Der HERR kann uns befreien

Tag 12 - laßt uns treu sein, denn siehe, ER ist mächtiger als die ganze Erde, laßt uns stark sein wie Mose. Der HERR kann uns befreien
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
4 1-3 1 Und es begab sich: Ich sprach zu meinen Brüdern, nämlich: Laßt uns abermals nach Jerusalem hinaufgehen, und laßt uns im Halten der Gebote des Herrn treu sein; denn siehe, er ist mächtiger als die ganze Erde, warum also nicht auch mächtiger als Laban und seine fünfzig, ja, oder sogar als seine Zehntausende? 2 Darum laßt uns hinaufgehen; laßt uns stark sein wie Mose; denn er sprach wahrhaftig zu den Wassern des Roten Meeres, und sie teilten sich nach beiden Seiten, und unsere Väter gingen trockenen Fußes hindurch, aus der Gefangenschaft, und die Heere Pharaos folgten und ertranken in den Wassern des Roten Meeres. 3 Nun siehe, ihr wißt, daß dies wahr ist; und ihr wißt auch, daß ein Engel zu euch gesprochen hat—wie könnt ihr zweifeln? Laßt uns hinaufgehen! Der Herr kann uns befreien, ja, wie unsere Väter, und kann Laban vernichten, ja, wie die Ägypter. 

wie Moses sein

Manchmal ist es sinnvoll, an die Propheten der Vergangenheit zu denken. Wenn Gott damals so mächtig war, das Meer zu teilen, dann kann er uns ebenso heute die Bahn frei machen, auch wenn wir gegen eine gefühlte zehntausender Armee zu kämpfen haben. Glauben wir daran und überwinden wir mit seiner Hilfe die Lebens-Hindernisse. Wie können wir mit der Kenntnis solcher grossen Ereignisse im Hinterkopf noch daran zweifeln, dass Gott uns heute nicht unterstützen und wenn nötig durch Wunder befreien wird ?

Auch der zweite Versuch, an die Aufzeichnungen zu kommen, funktionierte nicht und resultierte im Verlust des gesamten Besitzes der Familie. Erneut bleibt Nephi positiv und gibt nicht auf. Am Ende gelingt es Nephi mit Gottes Hilfe, die Aufzeichnungen zu erlangen. Die Brüder reisen wieder in die Wildnis.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)


Tag 13 ich bin ein ein Mann mit Visionen ohne die ich GOTTES Güte nicht erfahren hätte …
ich habe ein Land der Verheißung erlangt, und darüber freue ich mich

Tag 13 - ich bin ein ein Mann mit Visionen ohne die ich GOTTES Güte nicht erfahren hätte … ich habe ein Land der Verheißung erlangt, und darüber freue ich mich
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
5 1-4 1 Und es begab sich: Nachdem wir zu unserem Vater in die Wildnis hinabgekommen waren, siehe, da war er voller Freude, und auch meine Mutter Saria war überaus froh; denn fürwahr, sie hatte um uns getrauert. 2 Denn sie hatte gemeint, wir seien in der Wildnis zugrunde gegangen; auch hatte sie meinem Vater Vorwürfe gemacht und gesagt, er sei ein Mann mit Visionen; sie sprach: Siehe, du hast uns aus dem Land unseres Erbteils hinweggeführt, und meine Söhne sind nicht mehr, und wir gehen in der Wildnis zugrunde. 3 Und mit solchen Worten hatte meine Mutter meinem Vater Vorwürfe gemacht. 4 Und es hatte sich begeben, daß mein Vater zu ihr sprach, nämlich: Ich weiß, daß ich ein Mann mit Visionen bin; denn wenn ich das, was von Gott ist, nicht in einer Vision gesehen hätte, dann hätte ich nicht Gottes Güte erfahren, sondern wäre zu Jerusalem geblieben und mit meinen Brüdern zugrunde gegangen. 5 Doch siehe, ich habe ein Land der Verheißung erlangt, und darüber freue ich mich.

... verrückt sein ...

Wer von Gottes Geist berührt wird, erscheint für sein Umfeld oft verrückt, ein Mensch mit Visionen eben. Die Gesellschaft betitelt ungewöhnlich Gläubige oftmals als Menschen mit Visisonen (Verrückte, Abgedrehte). Ich kann solche Einschätzungen durchaus nachvollziehen. Doch ganz ehrlich, ich stehe ,ganz wie Lehi dazu, ein Mann mit Visionen (ein Verrückter) zu sein. Wenn ich die Dinge Gottes nicht in einer Vision gesehen hätte, dann hätte ich seine Güte nicht erfahren und wäre stehen geblieben und womöglich zugrunde gegangen. Ich habe mein Land der Verheißung erlangt und freue mich darüber. Ich denke, wir alle müssen in unserem Leben unser Jerusalem (steht symbolisch für die Welt) verlassen um unser verheißenes Land (geistiges Domizil) zu finden. Es macht nichts, wenn andere uns in so einer Phase für verrückt erklären. 

Die Eltern Lehi und Saria freuen sich über die Rückkehr ihrer Söhne, die die heiligen Aufzeichnungen aus Jerusaelm holen sollten. Saria hatte Lehi verständlicher Weise Vorwürfe gemacht und nannte ihn einen (verrückten) Mann mit Visionen.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 14 Menschen dazu bewegen, zu GOTT zu kommen … nicht was der Welt gefällt,
sondern, was GOTT gefällt und denen, die nicht von der Welt sind

Tag 14 - Menschen dazu bewegen, zu Gott zu kommen … nicht was der Welt gefällt, sondern, was GOTT gefällt und denen, die nicht von der Welt sind
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
6 4-6 4 Denn meine Absicht ist einzig und allein, die Menschen zu bewegen, daß sie zum Gott Abrahams und Gott Isaaks und Gott Jakobs kommen und errettet werden. 5 Darum, was der Welt gefällt, schreibe ich nicht, sondern, was Gott gefällt und denen, die nicht von der Welt sind. 6 Darum werde ich meinen Nachkommen Gebot geben, diese Platten nicht mit etwas anzufüllen, was für die Menschenkinder keinen Wert hat. 

.. was Gott gefällt

 

... was Gott gefällt

Wie oft beißen sich die Dinge, die der Welt (oder uns) gefallen mit den Dingen, die GOTT gefallen. Wenn wir uns oder andere GOTT näherbringen wollen, dann ist es erforderlich uns zumindest ansatzweise und zeitweise von der Welt zu distanzieren und uns auf wertvolle, nachhaltige Dinge zu konzentrieren, die unserem VATER IM HIMMEL angenehm sind. Wie gut ist es zu wissen, dass der Prophet Nephi, einer der Schreiber des Buch Mormons, die WIRKLICH WICHTIGEN GOTTGEFÄLLIGEN INFORMATIONEN aufgeschrieben hat und auf die wertlosen Inhalte verzichtet hat. Das gesamte Buch Mormon ist in diesem Sinne eine Sammlung edelster Weisheiten.

Nephi beginnt seinen eigenen heiligen Bericht und nennt hier seine Beweggründe dafür.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 15 wie kommt es, daß ihr im Herzen so verhärtet, im Sinn so verblendet seid …
nicht auf die Worte des HERRN gehört habt … vergessen habt? … laßt uns IHM treu
sein

Tag 15 - wie kommt es, daß ihr im Herzen so verhärtet, im Sinn so verblendet seid … nicht auf die Worte des HERRN gehört habt … vergessen habt? … laßt uns IHM treu sein
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
7 8-13 8 Und nun war ich, Nephi, über ihre Herzenshärte betrübt, darum sprach ich zu ihnen, ja, zu Laman und Lemuel, nämlich: Siehe, ihr seid meine älteren Brüder, und wie kommt es, daß ihr im Herzen so verhärtet seid und im Sinn so verblendet, daß es notwendig ist, daß ich, euer jüngerer Bruder, zu euch sprechen, ja, und euch ein Beispiel geben muß? 9 Wie kommt es, daß ihr nicht auf die Worte des Herrn gehört habt? 10 Wie kommt es, daß ihr vergessen habt, daß ihr einen Engel des Herrn gesehen habt? 11 Ja, und wie kommt es, daß ihr vergessen habt, was der Herr Großes für uns getan hat, indem er uns aus den Händen Labans befreit hat und wir zudem die Aufzeichnungen erlangt haben? 12 Ja, und wie kommt es, daß ihr vergessen habt, daß der Herr nach seinem Willen für die Menschenkinder alles tun kann, wenn es so ist, daß sie Glauben an ihn ausüben? Darum laßt uns ihm treu sein. 13 Und wenn es so ist, daß wir ihm treu sind, dann werden wir das Land der Verheißung erlangen ... 

... wie kommt es, daß ihr vergessen habt?

Ein hartes Herz und ein verblendeter Sinn sollten vermieden werden. Gut ist es, auf die Worte des Herrn zu hören. Wichtig ist auch, dass wir NICHT vegessen: was wir gesehen und erlebt haben was der Herr Großes für uns getan hat, indem er uns befreit hat und was er alles tun kann, wenn wir Glauben an ihn ausüben Lasst uns IHM treu sein, dann werden wir UNSER Land der Verheißung erlangen. 

Ein viertes mal reisen die Brüder von der Wildnis nach Jerusalem. Diesmal um Ischmael und seine Familie zu überzeugen mitzukommen. Ischmaels Töchter sollten die Ehefrauen der Söhne Lehis werden. Ischmael und seine Familie sind dank des Einwirkens des Herrn, bereit mitzukommen. Auf dem Weg in die Wildnis, kommt es jedoch zu einer Rebellion unter der jüngeren Generation. Dies sind die Worte Nephis an seine Brüder in dieser Situation.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 16 sie ergriffen die eiserne Stange und sie strebten durch den Nebel der Finsternis
vorwärts und hielten sich fest, bis sie von der Frucht des Baumes aßen

Tag 16 - sie ergriffen die eiserne Stange und sie strebten durch den Nebel der Finsternis vorwärts und hielten sich fest, bis sie von der Frucht des Baumes aßen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
8 19-24, 30

19 Und ich erblickte eine eiserne Stange, und sie lief am Ufer des Flusses entlang und führte zu dem Baum, bei dem ich stand. 20 Und ich erblickte auch einen engen und schmalen Pfad, der an der eisernen Stange entlangführte, ja, zu dem Baum, bei dem ich stand; und er führte auch an dem Ursprung der Quelle vorbei zu einem Feld, so groß und weit, als sei es eine Welt. 21 Und ich sah zahllose Scharen von Menschen; viele von ihnen strebten vorwärts, um auf den Pfad zu gelangen, der zu dem Baum führte, bei dem ich stand. 22 Und es begab sich: Sie kamen herzu und betraten den Pfad, der zu dem Baum führte. 23 Und es begab sich: Es stieg ein Nebel der Finsternis auf, ja, ein überaus dichter Nebel der Finsternis, so daß diejenigen, die den Pfad betreten hatten, ihren Weg verloren, so daß sie abirrten und verlorengingen. 24 Und es begab sich: Ich sah andere vorwärtsstreben, und sie kamen herzu und ergriffen das Ende der eisernen Stange; und sie strebten durch den Nebel der Finsternis vorwärts und hielten sich an der eisernen Stange fest, ja, bis sie herzukamen und von der Frucht des Baumes aßen ... 30 ... sie kamen und ergriffen das Ende der eisernen Stange, und sie strebten auf ihrem Weg vorwärts und hielten sich dabei beständig an der eisernen Stange fest, bis sie herzukamen und niederfielen und von der Frucht des Baumes aßen.

Zusatzstelle 1. Nephi 11:25:

Und es begab sich: Ich sah, daß die eiserne Stange, die mein Vater gesehen hatte, das Wort Gottes ist, das zu der Quelle lebendigen Wassers oder zum Baum des Lebens führt; diese Wasser sind eine Darstellung der Liebe Gottes; und ich sah auch, daß der Baum des Lebens eine Darstellung der Liebe Gottes ist.

Die Stange zum Festhalten

Wer Jesus nachfolgt, begibt sich auf einen engen und schmalen Pfad. Das Ziel ist der Baum des Lebens mit seiner weißen und süßen Frucht (die Liebe Gottes). Vom Ziel abhalten will der Nebel der Finsternis (Versuchungen und Schwierigkeiten). Wer jedoch die eiserne Stange (das Wort Gottes) ergreift, sich daran festhält und vorwärtsstrebt, der kann den schwierigen Weg zum Baum des Lebens schaffen. Machen wir weiter, mithilfe der Kraft aus dem Wort Gottes, trotz der vielen Gegenwinde.

Jesus bestätigt in der Bibel, dass es nicht leicht ist, IHM zu folgen: "Eng ist dagegen die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden."
Matthäus 7:14 (Menge-Übersetzung) 

In der Wildnis hatte Lehi seinen berühmten visionären Traum vom Baum des Lebens. Hier beschreibt er die eiserne Stange mit dem enegen und schmalen Pfad, einen wichtigen Aspekt in diesem Traum. Auch Nephi, der Sohn Lehis erblickte später die lehrreichen Symbole dieses Traumes.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 17 nachdem sie von der Frucht gekostet hatten, schämten sie sich, weil die anderen sie
verspotteten, und sie fielen ab … aber wir beachteten die Spottenden nicht

Tag 17 - nachdem sie von der Frucht gekostet hatten, schämten sie sich, weil die anderen sie verspotteten, und sie fielen ab … aber wir beachteten die Spottenden nicht
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
8 25-28, 33-34

25 Und nachdem sie von der Frucht des Baumes gegessen hatten, ließen sie ihre Augen umherschweifen, als schämten sie sich. 26 Und auch ich ließ meine Augen umherschweifen und sah auf der anderen Seite des Flusses mit Wasser ein großes und geräumiges Gebäude; und es stand gleichsam in der Luft, hoch über dem Erdboden. 27 Und es war voll von Menschen, alt und jung, männlich und weiblich; und sie waren überaus fein gekleidet; und sie standen da in der Haltung des Spottens und zeigten mit Fingern auf diejenigen, die herzugekommen waren und eben von der Frucht aßen. 28 Und nachdem diese von der Frucht gekostet hatten, schämten sie sich, weil die anderen sie verspotteten; und sie fielen ab auf verbotene Pfade und gingen verloren.

 

33 Und groß war die Schar, die in jenes seltsame Gebäude ging. Und nachdem sie in das Gebäude eingetreten waren, deuteten sie mit dem Finger der Verachtung auf mich und auf diejenigen, die ebenfalls von der Frucht aßen; aber wir beachteten sie nicht … 34 denn wer sie beachtete, fiel ab.

 

 

schäme dich nicht

Wer Jesus Christus konsequent nachfolgt, muss stets mit Unverständnis, ja sogar mit Spott rechnen; da die echte und wirkliche Nachfolge Jesu häufig NICHT zu dem aktuellen gesellschaftlichen Lebensmodell passt und demnach unpopulär ist. Die meisten Menschen bleiben den im Lande üblichen Traditionen und religiösen Main-Stream-Bewegungen treu. Nur wenige schwimmen gegen den Strom, setzen sich kritisch mit den etablierten Institutionen auseinander und folgen Jesus in der Weise, wie er es möchte. Schnell wird das Verhalten dieser Menschen von der Masse als seltsam betrachtet. In Lehis Traum vom Baum des Lebens, wird das Bild vom "großen, seltsamen, geräumigen Gebäude" benutzt, in dem sich viele Menschen befinden, die mit dem Finger auf diejenigen zeigen, die von der Frucht des Baumes essen. Der Rat ist eindeutig und kurz: "einfach nicht beachten"

Paulus schreibt in seinen Briefen dazu folgendes:

"Denn ich schäme mich der Heilsbotschaft nicht; ist sie doch eine Gotteskraft, die jedem, der da glaubt, die Rettung bringt." Römer 1: 16 (Übersetzung nach Herrmann Menge)

"So schäme dich also nicht, Zeugnis von unserm Herrn (oder: für unsern Herrn) abzulegen" …  2. Timotheus 1:8 (Übersetzung nach Herrmann Menge)

In der Wildnis hatte Lehi seinen berühmten visionären Traum vom Baum des Lebens. Hier beschreibt er die Aspekte rund um das große geräumige Gebäude. ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 18 er ermahnte er sie mit allem Gefühl eines liebevollen Vaters, auf seine Worte zu
hören, damit der HERR doch zu ihnen barmherzig sei und sie nicht verstoße

Tag 18 - er ermahnte er sie mit allem Gefühl eines liebevollen Vaters, auf seine Worte zu hören, damit der HERR doch zu ihnen barmherzig sei und sie nicht verstoße
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
8 35-38

35 Und Laman und Lemuel aßen nicht von der Frucht, sagte mein Vater. 36 Und es begab sich: Nachdem mein Vater alle Worte seines Traumes oder seiner Vision gesagt hatte, und es waren viele, sprach er zu uns, er sei aufgrund dessen, was er in der Vision geschaut habe, überaus besorgt wegen Laman und Lemuel; ja, er sei besorgt, sie würden aus der Gegenwart des Herrn verstoßen werden. 37 Und dann ermahnte er sie mit allem Gefühl eines liebevollen Vaters, auf seine Worte zu hören, damit der Herr doch zu ihnen barmherzig sei und sie nicht verstoße; ja, mein Vater predigte ihnen. 28 Und nachdem er ihnen gepredigt und ihnen auch vieles prophezeit hatte, hieß er sie, die Gebote des Herrn zu halten; und dann hörte er auf, zu ihnen zu sprechen.

Das Gefühl eines liebevollen Vaters

Ein guter Vater ermahnt seine Kinder liebevoll und mit viel Gefühl, wenn es nötig ist. Ein guter Vater wünscht sich den Gottes-Gehorsam seiner Kinder, weil er die positive Wirkung der Evangeliums-Treue kennt und seinen Kindern das Glück wünscht, welches aus der Nachfolge Jesu resultiert. Ein guter Vater sorgt sich um seine Kinder. Zur Info: Auch unser himmlischer Vater ist besorgt um uns und versucht uns voller Liebe zu erreichen !!! 

In Lehis Traum vom Baum des Lebens, essen seine Söhne Laman und Lemuel nicht von der begehrenswerten Frucht. Daraufhin spricht Lehi mit diesen Söhnen. ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 19 der HERR weiß alles und bereitet einen Weg … ER hat alle Macht, SEINE
sämtlichen Worte zu erfüllen

Tag 19 - der HERR weiß alles und bereitet einen Weg …  ER hat alle Macht, SEINE sämtlichen Worte zu erfüllen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
9 6

Darum hat der Herr mir geboten, diese Platten anzufertigen, und zwar in seiner weisen Absicht, aber ich kenne diese Absicht nicht. Doch der Herr weiß alles von Anfang an; darum bereitet er einen Weg, um alle seine Werke unter den Menschenkindern zu vollbringen; denn siehe, er hat alle Macht, seine sämtlichen Worte zu erfüllen. Und so ist es. Amen.

... doch der Herr weiß alles

Auch wenn wir manchmal im Dunkeln tappen und nicht wissen, wozu das Ganze gut ist, dürfen wir uns getrost darauf verlassen, dass der Herr alles weiß, und alle Macht hat. Er bereitet einen Weg und erfüllt seine sämtlichen Worte. 

Dies schreibt Nephi, nachdem er bemerkt hat, dass er die Absichten Gottes bezüglich der heiligen Platten, die er anfertigen soll, nicht kennt.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 20 MESSIAS … ERRETTER UND ERLÖSER DER WELT … alle bleiben für immer
verloren und gefallen, wenn sie nicht auf IHN bauen

Tag 20 - MESSIAS … ERRETTER UND ERLÖSER DER WELT … alle bleiben für immer verloren und gefallen, wenn sie nicht auf IHN bauen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
10 2, 4-6

2 Denn siehe, es begab sich: Nachdem mein Vater damit zu Ende gekommen war, die Worte seines Traumes zu erzählen, und sie zu allem Eifer ermahnt hatte, sprach er zu ihnen über die Juden —. 4 Ja, nämlich ... einen Propheten werde der Herr, Gott, unter den Juden erwecken, selbst einen Messias oder, mit anderen Worten, einen Erretter der Welt. 5 Und er sprach auch von den Propheten, welch große Zahl davon Zeugnis gegeben hatte, von diesem Messias, von dem er gesprochen hatte, oder diesem Erlöser der Welt. 6 Darum seien alle Menschen in einem verlorenen und in einem gefallenen Zustand und würden für immer darin verbleiben, wenn sie nicht auf diesen Erlöser bauten.

...auf den Erlöser bauen

Ein Messias, oder, mit anderen Worten, ein Erretter der Welt wird angekündigt. Diesen Erlöser der Welt haben viele Propheten angekündigt. Die Menschen werden verloren und gefallen bleiben, wenn sie nicht auf diesen Erlöser bauen.

Lehi spricht nach der Darlegung seines Traumes vom Baum des Lebens zu Laman und Lemuel. Bei dieser Gelegenheit prophezeit er vieles.
ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 21 HEILIGER GEIST … Gabe GOTTES … ER ist derselbe, Weg ist bereitet … wer eifrig
sucht, der wird finden, Geheimnisse GOTTES werden entfaltet … die Bahn des
HERRN ist eine ewige Runde

Tag 21 - HEILIGER GEIST … Gabe GOTTES … ER ist derselbe, Weg ist bereitet … wer eifrig sucht, der wird finden, Geheimnisse GOTTES werden entfaltet … die Bahn des HERRN ist eine ewige Runde
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
10 17-19

17 Und es begab sich: Nachdem ich, Nephi, alle die Worte meines Vaters vernommen hatte über das, was er in einer Vision geschaut hatte, auch das, was er durch die Macht des Heiligen Geistes geredet hatte, und diese Macht hatte er durch Glauben an den Sohn Gottes empfangen—und der Sohn Gottes ist der Messias, der da kommen soll - - da wünschte ich, Nephi, daß auch ich das alles sehen und vernehmen und wissen möge durch die Macht des Heiligen Geistes, ... denn dies ist die Gabe Gottes an alle, die ihn eifrig suchen, in alter Zeit ebenso wie zu der Zeit, da er sich den Menschenkindern kundtun wird. ... 18 Denn er ist derselbe gestern, heute und immerdar; und der Weg ist für alle Menschen bereitet von der Grundlegung der Welt an, wenn es so ist, daß sie nur umkehren und zu ihm kommen ... 19 Denn wer eifrig sucht, der wird finden; und die Geheimnisse Gottes werden ihnen durch die Macht des Heiligen Geistes entfaltet werden, in dieser Zeit ebenso wie in alter Zeit, und in alter Zeit ebenso wie in zukünftiger Zeit; denn die Bahn des Herrn ist eine ewige Runde.

Die Entfaltung der Geheimnisse Gottes

Zunächst waren die Visionen und Worte seines Vaters für Nephi verschlossene Geheimnisse. Doch er wollte Gleiches erleben und hat eifrig gesucht. Sein Lohn war die Entfaltung dieser Geheimnisse. Heute gilt für uns ALLE: Wenn wir IHN eifrig suchen, wird uns die Gabe und Macht des Heiligen Geistes zuteil, sodass uns die Gottes-Geheimnisse offenbart werden. An dieser Tatsache ändert sich nichts, denn der Herr bleibt stets der Gleiche und offenbart sich den Suchenden.

Nach dem "Baum-des Lebens-Traum" seines Vaters und seinen anchließenden inspirierten Worten, wünscht sich Nephi die gleichen Erfahrungen. Hier beschreibt Nephi seine Gefühle und Gedanken.
ca. 600-592 v. Chr. ...(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 22 bedenke, für deine Taten wirst du gerichtet … wenn du darauf bedacht warst, Böses zu
tun, wirst du für unrein befunden … nichts Unreines kann bei GOTT wohnen

Tag 22 - bedenke, für deine Taten wirst du gerichtet … wenn du darauf bedacht warst, Böses zu tun, wirst du für unrein befunden … nichts Unreines kann bei GOTT wohnen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
10 20-22

20 Darum bedenke, o Mensch, daß du für alle deine Taten vor Gericht gestellt werden wirst. 21 Wenn ihr daher in den Tagen eurer Bewährung darauf bedacht wart, Böses zu tun, werdet ihr vor dem Richterstuhl Gottes für unrein befunden werden; aber nichts Unreines kann bei Gott wohnen; darum müßt ihr für immer verstoßen werden. 22 Und der Heilige Geist gibt die Vollmacht, daß ich dies sage und es nicht verschweige.

bedenke

Zu den Dingen, die wir stets bedenken und NICHT vergessen sollten, gehört mit Sicherheit die Tatsache, dass wir uns nicht ohne Konsequenz benehmen dürfen, wie wir Lust haben. Bei Gott wohnt nichts Unreines, der Herr, der Richter wird denjenigen keinen Einlass in sein Reich gewähren, die bedacht waren, Böses zu tun. Vergessen wir dies nicht, bemühen wir uns, verbessern wir uns, dann kann die Gnade Christi siegen. 

Die Worte Nephis in der Wildnis.

ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 23 im Geist auf einen überaus hohen Berg hinweggeführt … Hosanna dem HERRN, dem
ALLERHOCHSTEN GOTT; denn ER ist GOTT über die ganze Erde, ja, selbst über
alles … gesegnet bist du, weil du glaubst; darum sollst du das sehen, was du gewünscht hast

Tag 23 - im Geist auf einen überaus hohen Berg hinweggeführt …  Hosanna dem HERRN, dem ALLERHOCHSTEN GOTT; denn ER ist GOTT über die ganze Erde, ja, selbst über alles … gesegnet bist du, weil du glaubst; darum sollst du das sehen, was du gewünscht hast
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
11 1-6

1 Denn es begab sich: Nachdem ich gewünscht hatte, das zu wissen, was mein Vater geschaut hatte, und weil ich glaubte, daß der Herr imstande sei, es mir kundzutun, wurde ich, als ich dasaß und in meinem Herzen nachsann, im Geist des Herrn hinweggeführt, ja, auf einen überaus hohen Berg, den ich nie zuvor gesehen und auf den ich nie zuvor meinen Fuß gesetzt hatte. 2 Und der Geist sprach zu mir: Siehe, was wünschst du? 3 Und ich sprach: Ich wünsche das zu sehen, was mein Vater gesehen hat. 4 Und der Geist sprach zu mir: Glaubst du, daß dein Vater den Baum gesehen hat, von dem er gesprochen hat? 5 Und ich sprach: Ja, du weißt, daß ich allen Worten meines Vaters glaube. 6 Und als ich diese Worte gesprochen hatte, rief der Geist mit lauter Stimme, nämlich: Hosanna dem Herrn, dem allerhöchsten Gott; denn er ist Gott über die ganze Erde, ja, selbst über alles. Und gesegnet bist du, Nephi, weil du an den Sohn des allerhöchsten Gottes glaubst; darum sollst du das sehen, was du gewünscht hast.

ein überaus hoher Berg

Wenn der Wunsch da ist und der Glaube vorhanden ist, dass der Herr imstande ist, uns zu segnen und sich uns zu offenbaren; müssen wir uns nur noch die Zeit nehmen, im Herzen nachzusinnen. Wenn wir dies alles tun, dann werden wir hinweggeführt in bisher unbekannte Sphären, in bisher nicht betretetenes und nie gesehenes Terrain. Wir werden geistig wachsen, uns werden ganz neue Sichtweisen eröffnet, wir werden nie dagewesene Glücksgefühle erleben und überaus hohe Höhen erklimmen. Dies wird eine Entdeckungsreise im unbekannten Land. Lassen wir es zu, gehen wir auf die Reise, wachsen wir über uns hinaus, erforschen wir Neues, durch den Geist des Herrn, der uns beflügeln kann. Und das Sahnehäubchen auf dem ganzen Geschehen wird sein, wenn der Geist wissen will, was wir uns wünschen und wir NUR noch unsere tiefsten Sehnsüchte aussprechen müssen und dann Dinge sehen, die wir noch nie gesehen haben. Dank unseres Glaubens wird uns der Herr dann sehr gerne alles zeigen und geben, was wir wünschen.

Die Worte Nephis.

Nephi war enorm daran interessiert, die göttlichen Visionen zu erleben, die sein Vater Lehi erlebt hat. Hier beschreibt Nephi, was er getan hat, um so weit zu kommen, dass der Geist Gottes ihm die Vision vom Baum des Lebens zugänglich machen konnte.

ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 24 sie sind rechtschaffen immerdar, ihre Kleider sind in SEINEM Blut weiß gemacht … und
ihre Kleider waren weiß, ja, so wie das LAMM GOTTES ... diese sind im Blut des
LAMMES weiß gemacht durch ihren Glauben an IHN

Tag 24 - sie sind rechtschaffen immerdar, ihre Kleider sind in SEINEM Blut weiß gemacht … und ihre Kleider waren weiß, ja, so wie das LAMM GOTTES ... diese sind im Blut des LAMMES weiß gemacht durch ihren Glauben an IHN
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
12 10,11

10 Und siehe, sie sind rechtschaffen immerdar; denn durch ihren Glauben an das Lamm Gottes sind ihre Kleider in seinem Blut weiß gemacht ... 11  und ihre Kleider waren weiß, ja, so wie das Lamm Gottes ... diese sind im Blut des Lammes weiß gemacht durch ihren Glauben an ihn.

 

 

Etwa 421 n.Chr. bekräftigt der Prophet Moroni dieses gute Lebensmotto ... Ja, kommt zu Christus, und werdet in ihm vollkommen, und verzichtet auf alles, was ungöttlich ist, und wenn ihr auf alles verzichtet, was ungöttlich ist und Gott mit all eurer Macht, ganzem Sinn und aller Kraft liebt, dann ist seine Gnade ausreichend für euch, damit ihr durch seine Gnade in Christus vollkommen seiet; und wenn ihr durch die Gnade Gottes in Christus vollkommen seid, könnt ihr die Macht Gottes keineswegs leugnen. Und weiter: Wenn ihr durch die Gnade Gottes in Christus vollkommen seid und seine Macht nicht leugnet, dann werdet ihr durch die Gnade Gottes in Christus geheiligt, nämlich dadurch, daß das Blut Christi vergossen wurde, das im Bund des Vaters der Vergebung eurer Sünden dient, damit ihr heilig werdet, ohne Makel.

Buch Mormon ...  Moroni 10: 32, 33

... für immer rechtschaffen

Im irdischen Leben wird wohl niemand dauerhaft und lückelos rechtschaffen werden. Was wir durch unseren Glauben an Jesus jedoch erreichen können, ist ein gewisser Status der Rechtschaffenheit bzw. der Reinheit. Die Richtung und die Tendenz können wir festlegen. Wir können unseren Charakter stetig verbessern und optimieren um dann eines Tages durch sein Blut weiß zu sein und immerdar rechtschaffen.

Die Worte Nephis ... Nephi durfte auch die Dinge sehen, die sein Vater im "Traum vom Baum des Lebens" sah. Auch Symbol-Interpretationen wurden ihm vermittelt. Zusätzlich prophezeite Nephi vieles, wie z.B. das Erscheinen des Herrn auf dem amerikanischen Kontinent als Auferstandener ca. 630 Jahre später und das Berufen der dortigen Jünger. Hier beschreibt Nephi die Rechtschaffenheit und den Glauben der Jünger Jesu auf dem amerikanischen Kontinent.

ca. 600-592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 25 wer danach trachtet, Zion hervorzubringen, wird gesegnet und durch Ausharren
emporgehoben … diejenigen, die Frieden verkünden, ja, Botschaften großer
Freude, wie schön auf den Bergen werden sie sein

Tag 25 - wer danach trachtet, Zion hervorzubringen, wird gesegnet und durch Ausharren emporgehoben … diejenigen, die Frieden verkünden, ja, Botschaften großer Freude, wie schön auf den Bergen werden sie sein
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
13 37 Und gesegnet sind, die an jenem Tage danach trachten, mein Zion hervorzubringen, denn sie werden die Gabe und die Macht des Heiligen Geistes haben; und wenn sie bis ans Ende ausharren, werden sie am letzten Tag emporgehoben werden und werden im immerwährenden Reich des Lammes errettet werden; und die Frieden verkünden, ja, Botschaften großer Freude, wie schön auf den Bergen werden sie sein.

 

... schön sein, auf den Bergen

Natürlich ist es gut, zu versuchen, Zion aufzurichten. Es ist auch empfehlenswert, bis ans Ende auzuharren. Das Optimum scheint es jedoch zu sein, Frieden und Botschaften großer Freude zu verkünden. Diejenigen, die dies tun, werden schön sein, auf den Bergen.

... und ihr werdet allen um meines Namens willen verhaßt sein; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Matthäus 10:22 (Menge-Übersetzung) 

 

Der Engel aber sagte zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! Denn wisset wohl: ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volke widerfahren wird ...
Lukas 2:10 (Menge-Übersetzung) 

Wie lieblich (oder: willkommen) sind auf den Bergen die Füße (oder: Schritte) des Freudenboten, der Glück verkündet, der Gutes als frohe Botschaft verkündet und Heil zu melden hat, der zu Zion sagt: »Dein Gott hat sein Königtum angetreten. Jesaja 52:7 (Menge-Übersetzung)

und unter allen Völkern muß zuvor die Heilsbotschaft verkündigt werden.
Markus 13:10 (Menge-Übersetzung)

Nephi, der Sohn Lehis erlebt eine Vision vom Reich des Teufels, von Entdeckung und Kolonialisierung Amerikas; den Verlust vieler klarer und kostbarer Teile der Bibel, über den Abfall, über die Wiederherstellung des Evangeliums; das Aufkommen weiterer Heiliger Schrift neben der Bibel und über den Aufbau Zions. um 600–592 v. Chr. Im Zusammenhang mit dieser Vision erwähnt und lobt Nephi diejenigen, die sich am Aufbau Zions aktiv beteiligen.

um 600–592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 26 die Letzten werden die Ersten sein, und die Ersten werden die Letzten sein

Tag 26 - die Letzten werden die Ersten sein, und die Ersten werden die Letzten sein
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
13 42 Und die Zeit wird kommen, da er sich allen Nationen offenbaren wird, den Juden ebenso wie den Andern; und nachdem er sich den Juden und auch den Andern offenbart hat, wird er sich den Andern offenbaren und ebenso den Juden, und die Letzten werden die Ersten sein, und die Ersten werden die Letzten sein.

Lukas 13:30 (Menge-Übersetzung):

Und wisset wohl: Es gibt Letzte, die werden Erste sein, und es gibt Erste, die werden Letzte sein ...

Lehre und Bündnisse 14:9-10 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, an David Whitmer im Juni 1829 zu Fayette, New York:

Siehe, ich bin Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, der die Himmel und die Erde erschaffen hat, ein Licht, das nicht in der Finsternis verborgen werden kann; darum muß ich die Fülle meines Evangeliums von den Andern her zum Haus Israel hervorbringen.

Buch Mormon, Ether 12:27:

... und wenn Menschen zu mir kommen, so zeige ich ihnen ihre Schwäche. Ich gebe den Menschen Schwäche, damit sie demütig seien; und meine Gnade ist ausreichend für alle Menschen, die sich vor mir demütigen; denn wenn sie sich vor mir demütigen und Glauben an mich haben, dann werde ich Schwaches für sie stark werden lassen.

Die Ersten und die Letzten

Hier wird erklärt, dass Jesus sich erst den Juden und dann den Anderen offenbart ... und dann wiederum zuerst den Anderen und dann den Juden. So kommt die Bibrel von den Juden zu den anderen ... und dann das Buch Momon von den Andern zu den Juden. Diese Umkehrung der Verhältnisse, scheint ein göttliches Prinzip zu sein. Ähnliches wird nach meiner Ansicht hier angewendet: "... das Schwache der Welt wird hervorkommen und die Mächtigen und Starken niederbrechen, damit der Mensch nicht seinem Mitmenschen rate, auch nicht auf den Arm des Fleisches vertraue— sondern damit jedermann im Namen Gottes, des Herrn, ja, des Erretters der Welt, sprechen könne; damit auch der Glaube auf Erden zunehme; damit mein immerwährender Bund aufgerichtet werde; damit die Fülle meines Evangeliums durch die Schwachen und die Einfachen bis an die Enden der Welt und vor Königen und Herrschern verkündigt werde" (Lehre und Bündnisse 1:19-23 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, während einer Sonderkonferenz von Ältesten der Kirche, abgehalten am 1. November 1831 zu Hiram, Ohio)

 

Ja, es stimmt, die Letzten werden die Ersten sein und die Schwachen werden die Starken sein. Jesus ist Derjenige, der genau da ansetzt. wo die Gesellschaft und die Menschheit oft scheitert. Er holt die Leute aus der Reserve, die im Schatten stehen.

Nephi, der Sohn Lehis erlebt eine Vision vom Reich des Teufels, von der Entdeckung und Kolonialisierung Amerikas; den Verlust vieler klarer und kostbarer Teile der Bibel, über den Abfall, über die Wiederherstellung des Evangeliums; das Aufkommen weiterer Heiliger Schrift neben der Bibel und über den Aufbau Zions. um 600–592 v. Chr. Im Zusammenhang mit dieser Vision, schreibt Nephi, der Sohn Lehis diese Worte ...

um 600–592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 27 wenn sie hören und ihr Herz nicht verhärten, werden sie gesegnet und nicht
gefangen … große Grube mit denen gefüllt, die sie gegraben haben … wer nicht
umkehrt, muß zugrunde gehen … ein großes und ein wunderbares Werk …

Tag 27 - wenn sie hören und ihr Herz nicht verhärten, werden sie gesegnet und nicht gefangen … große Grube mit denen gefüllt, die sie gegraben haben … wer nicht umkehrt, muß zugrunde gehen … ein großes und ein wunderbares Werk …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
14 1-7 1 Und es wird sich begeben: Wenn die Andern auf das Lamm Gottes hören an dem Tag, da er sich ihnen im Wort und auch mit Macht, ja, durch die Tat offenbaren wird, um ihre Stolpersteine wegzuräumen— 2  und ihr Herz nicht gegen das Lamm Gottes verhärten, sollen sie den Nachkommen deines Vaters zugezählt werden; ja, sie sollen dem Haus Israel zugezählt werden; und sie sollen ein gesegnetes Volk im verheißenen Land sein immerdar; sie sollen nicht mehr in Gefangenschaft hinabgebracht werden; und das Haus Israel soll nicht mehr vermischt werden. 3 Und jene große Grube, die für sie gegraben ist von jener großen und greuelreichen Kirche, die vom Teufel und von seinen Kindern gegründet worden ist, damit er die Menschenseelen in die Hölle hinabführen könne—ja, jene große Grube, die zur Vernichtung der Menschen gegraben worden ist, wird mit denen gefüllt werden, die sie gegraben haben, zu ihrer völligen Vernichtung, spricht das Lamm Gottes; nicht zur Vernichtung der Seele, außer daß sie in jene Hölle geworfen wird, die kein Ende hat. 4 Denn siehe, dies ist gemäß der Gefangenschaft des Teufels und auch gemäß der Gerechtigkeit Gottes für alle diejenigen, die Schlechtigkeit und Greuel vor ihm begehen. 5 Und es begab sich: Der Engel sprach zu mir, Nephi, nämlich: Du hast gesehen, daß es den Andern wohl ergehen wird, wenn sie umkehren; und du weißt auch von den Bündnissen des Herrn für das Haus Israel; und du hast auch vernommen, daß, wer nicht umkehrt, zugrunde gehen muß. 6 Darum: Weh sei den Andern, wenn es so ist, daß sie ihr Herz gegen das Lamm Gottes verhärten. 7 Denn es kommt die Zeit, spricht das Lamm Gottes, da ich ein großes und ein wunderbares Werk unter den Menschenkindern bewirken werde; ein Werk, das immerwährend sein wird, entweder auf der einen Seite oder auf der anderen—entweder daß sie sich zu Frieden und ewigem Leben überzeugen lassen oder daß sie der Härte ihres Herzens und der Verblendung ihres Sinnes ausgeliefert bleiben, so daß sie in Gefangenschaft hinabgebracht und vernichtet werden, sowohl zeitlich als auch geistig, gemäß der Gefangenschaft des Teufels, von der ich gesprochen habe. Stolpersteine wegräumen und Gruben befüllen, damit ein großes und wunderbares Werk beginnen kann.

Das Lamm Gottes, nämlich Jesus Christus offenbart sich heute mächtig in Wort und Tat. Er bringt MEHR von seinem Wort (Buch Mormon + Lehre und Bündnisse), wodurch Stolpersteine beseitigt werden, die sich durch den Wegfall von klaren und kostbaren Wahrheiten aus der Bibel, gebildet haben. Wichtig ist hierbei, auf Jesus zu hören, dann werden wir seinem Volk zugezählt, immerdar gesegnet sein und nicht mehr in Gefangeschaft geraten. Und diejenigen, die das Reich Gottes vernichten wollen, fallen selbst in die Grube, die sie gegraben haben. Wichtig ist auch umzuzkehren und unser Herz NICHT gegen Jesus zu verhärten, dann wird es uns wohlergehen und wir werden nicht zugrunde gehen. Das große und wunderbare Werk, welches der Herr Jesus unter uns bewirkt, kann Frieden und ewiges Leben in uns erblühen lassen. Wenn unser Herz jedoch hart ist und unser Sinn verblendet ist, werden wir zeitlich und geistig gefangen sein vom Satan. Auch in unserem täglichen Leben wird Jesus die Stolpersteine wegräumen und die Gruben zuschütten, wenn wir auf ihn hören. Jesus wird große und wunderbare Werke für uns tun, wenn wir offen sind für IHN,

Nephi, der Sohn Lehis erlebt eine Vision vom Reich des Teufels, von Entdeckung und Kolonialisierung Amerikas; den Verlust vieler klarer und kostbarer Teile der Bibel, über den Abfall, über die Wiederherstellung des Evangeliums; das Aufkommen weiterer Heiliger Schrift neben der Bibel und über den Aufbau Zions. um 600–592 v. Chr. Im Zusammenhang mit dieser Vision, schreibt Nephi, der Sohn Lehis diese Worte
... um 600–592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

 

Tag 28 zwei Kirchen, Kirche des LAMMES GOTTES und Kirche des Teufels (groß und
greuelreich) … kleine aber verbreitete Kirche des LAMMES, mit Rechtschaffenheit,
Macht und großer Herrlichkeit ausgerüstet

Tag 28 - zwei Kirchen, Kirche des LAMMES GOTTES und Kirche des Teufels (groß und greuelreich) … kleine aber verbreitete Kirche des LAMMES, mit Rechtschaffenheit, Macht und großer Herrlichkeit ausgerüstet
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
14 9-14 9 Und es begab sich: Er sprach zu mir: Schau, und sieh jene große und greuelreiche Kirche, welche die Mutter der Greuel ist, deren Gründer der Teufel ist. 10 Und er sprach zu mir: Siehe, es gibt nur zwei Kirchen; die eine ist die Kirche des Lammes Gottes, und die andere ist die Kirche des Teufels; wer also nicht zur Kirche des Lammes Gottes gehört, der gehört zu jener großen Kirche, die die Mutter der Greuel ist; und sie ist die Hure der ganzen Erde. 11 Und es begab sich: Ich schaute und sah die Hure der ganzen Erde, und sie saß an vielen Wassern, und sie hatte Herrschaft über die ganze Erde, bei allen Nationen, Geschlechtern, Sprachen und Völkern. 12 Und es begab sich: Ich sah die Kirche des Lammes Gottes, und sie war an Zahl nur klein wegen der Schlechtigkeit und der Greuel der Hure, die an vielen Wassern saß; ich sah aber auch, daß die Kirche des Lammes, nämlich die Heiligen Gottes, ebenfalls über das ganze Antlitz der Erde verbreitet war; und ihre Herrschaft auf dem Antlitz der Erde war nur gering, wegen der Schlechtigkeit der großen Hure, die ich sah. 13 Und es begab sich: Ich sah, daß die große Mutter der Greuel auf dem Antlitz der ganzen Erde, unter allen Nationen der Andern, Scharen sammelte, um gegen das Lamm Gottes zu streiten. 14 Und es begab sich: Ich, Nephi, sah die Macht des Lammes Gottes, daß sie auf die Heiligen der Kirche des Lammes herabkam und auf das Bundesvolk des Herrn, das über das ganze Antlitz der Erde zerstreut war; und sie waren mit Rechtschaffenheit und mit der Macht Gottes in großer Herrlichkeit ausgerüstet.

... nur zwei Kirchen

Ja so ist es, es gibt nur zwei Kirchen, nach dem Motto, wir können nicht zwei sich widersprechenden Herren dienen.

"Niemand kann gleichzeitig zwei sich widerstreitenden Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen ergeben sein und den andern mißachten: ihr könnt nicht gleichzeitig Gott und dem Mammon dienen." (Menge Übersetzung Matthäus 6:24 ... Bergpredigt Jesu)

Entweder wir bekennen uns zu SEINER KIRCHE zur KIRCHE des HERRN JESUS CHRISTUS (jeder kann für sich entscheiden, welche Kirche dies ist ... Ich personlich fand heraus, die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" ist SEINE Kirche) oder wir sind Teil der Kirche des Teufels (große greuelreiche Kirche).

Er ist der Hirte, wir sind die Schafe, es ist wichtig auf seine Stimme zu hören. "Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach" (Menge Übersetzung Johannes 10:27 ... Jesus spricht beim Fest der Tempelweihe zu den Juden)

Zu diesem Thema passt auch folgende Stelle: "Habt nicht lieb die Welt, auch nicht das, was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so wohnt die Liebe zum Vater nicht in uhm; denn alles weltliche Wesen, die Fleischeslust und die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern stammt aus der Welt; und die Welt vergeht samt ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit". (Menge Übersetzung 1. Johannes 2:15-17 ... Brief des Johannes)

 

Kurz vor seiner Kreuzigung betet Jesus folgende Worte: "Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt hinwegzunehmen, sondern sie vor dem Bösen zu behüten. Sie gehören nicht zur Welt, wie auch ich nicht der Welt angehöre. Heilige sie in deiner Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt; (Menge Übersetzung Johannes 17:15-18)

 

Es geht demnach darum in der Welt zu leben, doch nicht zur Welt zu gehören oder von der Welt zu sein. Als Jesus vom römischen Statthalter Pilatus verhört wurde, sagte er folgendes: Mein Reich (= mein Königtum) ist nicht von dieser Welt. (Menge Übersetzung Johannes 18:36)

Paulus schreibt an die Römer: Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise dieser Weltzeit (Menge Übersetzung Römer 12:2)

Und hier spricht der Herr: Und wahrlich, ich sage dir: Du sollst die Dinge dieser Welt ablegen und nach den Dingen einer besseren trachten. (Lehre und Bündnisse 25:10 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, im Juli 1830 zu Harmony, Pennsylvania)

Und auch hier spricht der Herr: Und damit du dich selbst noch mehr von der Welt unbefleckt halten mögest, sollst du an meinem heiligen Tag ins Haus des Betens gehen und deine heiligen Handlungen darbringen; (Lehre und Bündnisse 59:9 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 7. August 1831 zu Zion, Kreis Jackson, Missouri)

 

Es ist so wichtig, der richtigen Kirche anzugehören bzw. auf die richtige Stimme zu hören. Es ist so wichtig dem richtigen Herren zu dienen und nicht von der Welt zu sein. Suchen wir SEINE Kirche und tun wir SEINEN Willen, dann wird alles gut.

Hinweis: Mit der großen und greuelreichen Kirche ist nach meiner Interpretation keine einzelne Institution gemeint, sondern vielmehr all diejenigen, die auf die Stimme des Satans hören. Ich persönlich meine, der Satan ist in vielen oder gar in allen Institutionen vertreten. Eben überall dort, wo Menschen sich von ihm beeinflussen lassen. So sind wir immer dann Teil der großen und greuelreichen Kirche, wenn wir schwach werden und den tugendhaften Pfad verlassen. Ähnlich verhält es sich mit der Kirche des Herrn. Überall dort, wo die Menschen auf seine Stimme hören, sind seine Schafe. Die Kirche des Herrn ist im Gegensatz zur großen greuelreichen Kirche jedoch schon eine Institution, denn sein Haus ist ein Haus der Ordnung und sollte nicht verwässert werden durch eine Vielzahl unterschiedlicher Organisationen. Hier ist die Herausforderung: Es ist wichtig, die eine Organisation zu finden, die von IHM anerkannt und geleitet wird.

Nephi, der Sohn Lehis erlebt eine Vision vom Reich des Teufels, von Entdeckung und Kolonialisierung Amerikas; den Verlust vieler klarer und kostbarer Teile der Bibel, über den Abfall, über die Wiederherstellung des Evangeliums; das Aufkommen weiterer Heiliger Schrift neben der Bibel und über den Aufbau Zions ... um 600–592 v. Chr. I

m Zusammenhang mit dieser Vision, schreibt Nephi, der Sohn Lehis diese Worte ... um 600–592 v. Chr. (erste Station - Tal Lemuel)

Tag 29 schwer zu verstehen, wenn man nicht den HERRN befragt … im Herzen verhärtet,
nicht auf den HERRN blicken … habt ihr den HERRN befragt?

Tag 29 - schwer zu verstehen, wenn man nicht den HERRN befragt … im Herzen verhärtet, nicht auf den HERRN blicken … habt ihr den HERRN befragt?
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 3, 7, 8, 9 3 Denn er hatte wahrhaftig viel Großes zu ihnen gesprochen, was schwer zu verstehen ist, wenn man nicht den Herrn befragt; und weil sie im Herzen verhärtet waren, deshalb blickten sie nicht auf den Herrn, wie sie sollten. 7 Und sie sagten: Siehe, wir können die Worte nicht verstehen, die unser Vater von den natürlichen Zweigen des Ölbaums und auch von den Andern gesprochen hat ... 8 Und ich sprach zu ihnen: Habt ihr den Herrn befragt? 9 Und sie sprachen zu mir: Das haben wir nicht; denn der Herr tut uns so etwas nicht kund. auf denn HERRN blicken und IHN befragen

Laman und Lemuel waren im Herzen zu verhärtet um den Herrn bezüglich der himmlischen Botschaft ihres Vaters zu befragen. Sie versäumten es, auf den Herrn zu blicken. Sie meinten, der Herr tut ihnen so etwas nicht kund. Nehmen doch wir uns diese Verse zu Herzen und seien wir weichherzig genug um auf den Herrn zu blicken. Wir sind eingeladen, IHN zu befragen, wenn es Unklarheiten, Hindernisse, Herausforderungen und fehlende Orientierung gibt.

Der Prophet Lehi hat seinen Söhnen Laman und Lemuel von seinern Visionen berichtet und die beiden eifrig zum Gehorsam eingeladen. Seine Söhne konnten sich jedoch nicht auf die Botschaft einlassen. In diesem Vers wird erklärt, warum Laman und Lemuel keinen Zugang zur Wahrheit fanden ... um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 30 bekümmert wegen ihrer Herzenshärte … ich wurde von meinen Bedrängnissen
überwältigt … nachdem ich Kraft empfangen hatte, sprach ich zu meinen Brüdern

Tag 30 - bekümmert wegen ihrer Herzenshärte … ich wurde von meinen Bedrängnissen überwältigt … nachdem ich Kraft empfangen hatte, sprach ich zu meinen Brüdern
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 4-6 4 Und nun war ich, Nephi, bekümmert wegen ihrer Herzenshärte und auch dessentwegen, was ich gesehen hatte, und wußte, daß es wegen der großen Schlechtigkeit der Menschenkinder unweigerlich geschehen müsse. 5 Und es begab sich: Ich wurde von meinen Bedrängnissen überwältigt, denn ich sah meine Bedrängnisse wegen der Vernichtung meines Volkes als überaus schwer an; denn ich hatte seinen Fall gesehen. 6 Und es begab sich: Nachdem ich Kraft empfangen hatte, sprach ich zu meinen Brüdern und wollte von ihnen wissen, warum sie sich stritten. ... bekümmert sein

Wann und warum sind wir bekümmert? Nephi ist wegen der Herzenshärte anderer bekümmert. Es ist gut, wenn wir uns um diejenigen sorgen, die sich vom Herrn abwenden. Es ist gut, wenn wir traurig sind, weil andere eine ablehnende Haltung zum Evangelium bzw. zu Herrn Jesus Christus zeigen. Nephi fühlte sich sogar unerträglich belastet, weil er gesehen hat, zu welchem Ende Schlechtigkeit führt. Womöglich kennen wir ähnliche Gefühle, wenn wir an Menschen denken, die ihren Kurs nicht verändern wollen. Doch wir können vom Herrn wieder Kraft empfangen, ganz wie Nephi und unsere Hilfe anbieten.

Hier wird die Herzensgüte des Propheten Nephi sichtbar, der wirklich traurig ist wegen der Herzenshärte seiner Brüder. Nephi sah den Fall seines Volkes, dies brachte ihn emotional in tiefe Regionen.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 31 erinnert ihr euch nicht dessen, was der HERR gesagt hat? … wenn ihr euer Herz
nicht verhärtet und im Glauben bittet … wird euch gewißlich kundgetan
werden …

Tag 31 - erinnert ihr euch nicht dessen, was der HERR gesagt hat? … wenn ihr euer Herz nicht verhärtet und im Glauben bittet … wird euch gewißlich kundgetan werden …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 10,11

10 Siehe, ich sprach zu ihnen: Wie kommt es, daß ihr die Gebote des Herrn nicht haltet? Wie kommt es, daß ihr wegen eurer Herzenshärte zugrunde gehen wollt? 11 Erinnert ihr euch nicht dessen, was der Herr gesagt hat? — Wenn ihr euer Herz nicht verhärtet und mich im Glauben bittet, im Vertrauen darauf, daß ihr empfangen werdet, mit Eifer im Halten meiner Gebote, so wird euch dies* gewißlich kundgetan werden.

*mit dies sind die Worte Lehis gemeint, die nicht verstanden wurden

... erinnert ihr euch nicht?

Wir werden Antworten erhalten, uns werden sicher Türen geöffnet. Wir müssen uns nur daran erinnern, dass wir gläubig, vertrauensvoll und weichherzig um Hilfe bitten dürfen.

wichtig: Dies funktioniert nur dann, wenn wir eifrig die Gebote Gottes halten.

Dies ist die Reaktion des Propheten Nephis, auf die Unwilligkeit seiner Brüder Laman und Lemuel, den HERRN um Verständnis für die geistigen Informationen ihres Vaters Lehi zu bitten.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 32 ein Zweig … Bundesvolk , Kenntnis von der Lehre … sich freuen und GOTT preisen …
Kraft und Nahrung vom wahren Weinstock empfangen … zur wahren Herde GOTTES
kommen?

Tag 32 - ein Zweig … Bundesvolk , Kenntnis von der Lehre … sich freuen und GOTT preisen … Kraft und Nahrung vom wahren Weinstock empfangen … zur wahren Herde GOTTES kommen?
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 12-18 12 Siehe, ich sage euch, daß das Haus Israel durch den Geist des Herrn, der in unserem Vater war, mit einem Ölbaum verglichen worden ist; und siehe, sind wir nicht vom Haus Israel abgebrochen, und sind wir nicht ein Zweig des Hauses Israel? 13 Und was nun unser Vater mit dem Einpfropfen der natürlichen Zweige durch die Fülle der Andern meint, ist, daß in den Letzten Tagen, wenn unsere Nachkommen in Unglauben verfallen sein werden, ja, für den Zeitraum vieler Jahre und viele Generationen nachdem sich der Messias den Menschenkindern leiblich offenbart haben wird, dann wird die Fülle des Evangeliums des Messias zu den Andern gelangen und von den Andern zum Überrest unserer Nachkommen— 14 und an jenem Tage wird der Überrest unserer Nachkommen wissen, daß sie zum Haus Israel gehören und daß sie das Bundesvolk des Herrn sind; und dann werden sie ihre Vorväter erkennen und Kenntnis von ihnen erhalten und auch Kenntnis vom Evangelium ihres Erlösers, mit dem er ihren Vätern gedient hat; darum werden sie Kenntnis von ihrem Erlöser und den genauen Punkten seiner Lehre erhalten, so daß sie wissen, wie sie zu ihm kommen und errettet werden können. 15 Und dann, an dem Tag, werden sie sich nicht freuen und ihren immerwährenden Gott, ihren Fels und ihre Errettung, preisen? Ja, werden sie an dem Tag nicht Kraft und Nahrung vom wahren Weinstock empfangen? Ja, werden sie nicht zur wahren Herde Gottes kommen? 16 Siehe, ich sage euch: Ja; ihrer soll im Haus Israel wiederum gedacht werden; sie sollen in den wahren Ölbaum eingepfropft werden, denn sie sind ein natürlicher Zweig des Ölbaums. 17 Und das ist es, was unser Vater meint; und er meint, es werde nicht geschehen, bis daß sie durch die Andern zerstreut worden sind; und er meint, es werde durch die Andern geschehen, damit der Herr den Andern seine Macht zeigen kann, aus genau dem Grund, daß er von den Juden, nämlich vom Haus Israel, verworfen werden wird. 18 Darum hat unser Vater nicht nur von unseren Nachkommen gesprochen, sondern auch vom ganzen Haus Israel, und auf den Bund hingewiesen, der in den Letzten Tagen erfüllt werden wird; welchen Bund der Herr für unseren Vater Abraham gemacht hat, nämlich: In deinen Nachkommen werden alle Geschlechter der Erde gesegnet sein. ... wahre Freude, Kraft und Nahrung durch Zugehörigkeit ...

Ich bin recht sicher, jeder Mensch wünscht es sich, irgendwo dazu zu gehören. Sei es in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, bei den Kollegen, im Verein, in der Gemeinde, oder sonst wo. Das Gefühl der Zugehörigkeit bringt Geborgenheit, Wohlbefinden und Sicherheit. Im konkreten Fall, geht es um die Nachkommen Lehis (natürliche Zweige des Hauses Israels), die vom Glauben abfallen und in den letzten Tagen durch die Anderen (Nichtjuden) vom wiederhergestellten Evangelium erfahren. Dadurch wissen Lehis Nachkommen, dass sie zum Haus Israel gehören und das Bundesvolk des Herrn sind. Sie lernen das Evangelium und die genauen Punkte der Lehren Jesu kennen, sodass sie wissen, wie sie errettet werden können. Dieser Bekehrungsprozess, der durch die Taufe bekräftigt wird, wird als das Einpropfen der natürlichen Zweige in den Ölbaum symbolisiert. Das Resultat dieser Heimkehr in den Ursprung, die Wirkung des Wieder-Einpropfens der zerstreuten Zweige in den Ölbaum wird folgendemaßen beschrieben: "Und dann, an dem Tag, werden sie sich nicht freuen und ihren immerwährenden Gott, ihren Fels und ihre Errettung, preisen? Ja, werden sie an dem Tag nicht Kraft und Nahrung vom wahren Weinstock empfangen? Ja, werden sie nicht zur wahren Herde Gottes kommen?"  Es ist gut, zu Hause zu sein, dazu zu gehören. Es gibt viele Gruppierungen in denen wir uns wohl fühlen. Die Krönung ist jedoch die Zugehörigkeit zum Volk des Herrn, zum wahren Weistock. Dort empfangen wir wahre Freude, Kraft und Nahrung Es lohnt sich, alles dafür zu tun, um dieses glorreiche Ziel zu erreichen..
Lehi der große patriarcharische Buch Mormon Prophet, verglich das Haus Israel mit einem Ölbaum, dessen zerstreute Zweige wieder gesammelt bzw. eingepropft werden. (siehe 1. Nephi 10:14) Diese Aussage verstanden die Söhne Laman und Lemuel nicht. Hier erklärt Nephi, der gehorsame Sohn Lehis, die Sache mit dem Ölbaum.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 33 Kenntnis vom Evangelium des ERLÖSERS, Kenntnis vom ERLÖSER und den
genauen Punkten SEINER Lehre, um zu wissen, wie wir zu IHM kommen und
errettet werden können

Tag 33 - Kenntnis vom Evangelium des ERLÖSERS, Kenntnis vom ERLÖSER und den genauen Punkten SEINER Lehre, um zu wissen, wie wir zu IHM kommen und errettet werden können
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 14 ... und an jenem Tage wird der Überrest unserer Nachkommen wissen, daß sie zum Haus Israel gehören und daß sie das Bundesvolk des Herrn sind; und dann werden sie ihre Vorväter erkennen und Kenntnis von ihnen erhalten und auch Kenntnis vom Evangelium ihres Erlösers, mit dem er ihren Vätern gedient hat; darum werden sie Kenntnis von ihrem Erlöser und den genauen Punkten seiner Lehre erhalten, so daß sie wissen, wie sie zu ihm kommen und errettet werden können. ... die genauen Punkte

Neben der Kenntnis vom Evangelium unseres Erlösers und der Kenntnis vom Erlöser selbst, benötigen wir auch Kenntnis von den genauen Punkten seiner Lehre, sonst wissen wir nicht, wie wir zu IHM kommen können und errettet werden können. Es ist demnach nicht unwichtig, in welcher Kirche wir aktiv sind. Es ist wichtig SEINE Kirche zu finden, in denen die genauen Punkte seiner Lehre zu finden sind.
Lehi der große patriarcharische Buch Mormon Prophet, verglich das Haus Israel mit einem Ölbaum, dessen zerstreute Zweige wieder gesammelt bzw. eingepropft werden. (siehe 1. Nephi 10:14) Diese Aussage verstanden die Söhne Laman und Lemuel nicht. Hier erklärt Nephi, der gehorsame Sohn Lehis, die Sache mit dem Ölbaum.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 34 mit allen Kräften der Seele und mit aller Fähigkeit dazu ermahnen, dem Wort des
HERRN und GOTTES Beachtung zu schenken und darauf bedacht zu sein,
SEINE Gebote jederzeit in allem zu halten

Tag 34 - mit allen Kräften der Seele und mit aller Fähigkeit dazu ermahnen, dem Wort des HERRN und GOTTES Beachtung zu schenken und darauf bedacht zu sein, SEINE Gebote jederzeit in allem zu halten
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 25

25 Darum ermahnte ich, Nephi, sie, dem Wort des Herrn Beachtung zu schenken; ja, ich ermahnte sie mit allen Kräften meiner Seele und mit aller Fähigkeit, die ich besaß, dem Wort Gottes Beachtung zu schenken und darauf bedacht zu sein, seine Gebote jederzeit in allem zu halten.

 

Nephi hatte dank seines Eifers auch Erfolg (siehe 1. Nephi 16:4,5) Und es begab sich: Ich, Nephi, ermahnte meine Brüder mit allem Eifer, die Gebote des Herrn zu halten. Und es begab sich: Sie demütigten sich vor dem Herrn, so daß ich mich freute und sehr zu hoffen begann, sie würden auf den Pfaden der Rechtschaffenheit wandeln.

... schütteln

Wollen wir nicht manchmal eine Person schütteln, um sie dadurch zum Nachdenken oder zur Vernunft zu bringen? Hier wird deutlich, wie Nephi seine rebellischen Brüder kraftvoll und energisch mit Worten aufrüttelt. Es geht ihm um die zentralen Eigenschaften eines Christen, nämlich "das Wort Gottes zu beachten" und "die Gebote treu zu halten".

Wichtig: Es ist gut, wenn wir diese Worte insbesondere auf uns selbst beziehen und uns aufrütteln lassen, zu mehr Achtsamkeit und Gehorsam.

Dies sind die ermahnenden Worte Nephis an seine Brüder Laman und Lemuel, nachdem er ihnen die Bedeutung der "eisernen Stange" aus dem "Lehis Traum vom Baum des Lebens" erklärte hatte.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 35 das Wasser bedeutet Schmutziges, doch der Sinn war so sehr mit anderem
beschäftigt, daß nicht gesehen wurde, wie schmutzig das Wasser war

Tag 35 - das Wasser bedeutet Schmutziges, doch der Sinn war so sehr mit anderem beschäftigt, daß nicht gesehen wurde, wie schmutzig das Wasser war
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 27 Und ich sagte ihnen, das Wasser, das mein Vater gesehen habe, bedeute Schmutziges; aber sein Sinn sei so sehr mit anderem beschäftigt gewesen, daß er nicht gesehen habe, wie schmutzig das Wasser gewesen sei.

... be positive

Wenn wir wollten, könnten wir uns den ganzen Tag mit den negativen Dingen und Ereignissen beschäftigen, die uns umgeben. Doch hier kommt ein wichtiger Rat für uns daher: Beschäftigen wir uns doch lieber mit dem Positiven (in Lehis Traum war dies die unvergleichlich süße und höchst begehrenswerte Frucht des Baumes des Lebens, die die Liebe Gottes darstellt). Diese Konzentration auf das Positive bzw. auf das Wesentliche kann so konsequent, nachhaltig und ergiebig sein, dass wir das Negative nicht mehr bemerken.

Ein Symbol in "Lehis Traum vom Baum des Lebens" war ein schmutziger Fluss. Hier erklärt Nephi seinen Brüdern gerade die Bedeutung dieses Symbols.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

 Tag 36 schmutzige Werke, wir schmutzig … nicht im Reich GOTTES wohnen … Das Reich
GOTTES ist nicht schmutzig, nichts Unreines im Reich GOTTES … ein Ort des
Schmutzes … die Schlechten werden ferngehalten von jenem Baum des Lebens

Tag 36 - schmutzige Werke, wir schmutzig … nicht im Reich GOTTES wohnen … Das Reich GOTTES ist nicht schmutzig, nichts Unreines im Reich GOTTES … ein Ort des Schmutzes … die Schlechten werden ferngehalten von jenem Baum des Lebens
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
15 33-36 33 Darum, wenn sie in ihrer Schlechtigkeit stürben, müßten sie ... im Geistigen, was die Rechtschaffenheit betrifft, verstoßen werden; darum müßten sie dazu gebracht werden, vor Gott zu stehen, um nach ihren Werken gerichtet zu werden; und wenn ihre Werke Schmutz wären, müßten sie notwendigerweise schmutzig sein; und wenn sie schmutzig seien, würden sie notwendigerweise nicht im Reich Gottes wohnen können, denn sonst müßte das Reich Gottes ebenfalls schmutzig sein. 34 Aber siehe, ich sage euch: Das Reich Gottes ist nicht schmutzig, und es kann nichts Unreines in das Reich Gottes eingehen; darum muß notwendigerweise ein Ort des Schmutzes bereitet sein für das, was schmutzig ist. 35 Und ein solcher Ort ist bereitet, ja, nämlich jene furchtbare Hölle, von der ich gesprochen habe, und der Teufel ist deren Vorbereiter; darum ist es der schließliche Zustand der Menschenseele, im Reich Gottes zu wohnen oder ausgestoßen zu werden, der Gerechtigkeit wegen, von der ich gesprochen habe. 36 Darum werden die Schlechten ferngehalten von den Rechtschaffenen und auch von jenem Baum des Lebens, dessen Frucht überaus kostbar und vor allen anderen Früchten überaus begehrenswert ist; ja, und sie ist die größte aller Gaben Gottes. Und so sprach ich zu meinen Brüdern. Amen.

Schmutz bleibt Schmutz ... ferngehalten vom Baum des Lebens

Niemand wird gerne ferngehalten von begehrenswerten Dingen. Doch letztendlich kann dies dauerhaft so kommen, wenn wir in Schlechtigkeit verbleiben und uns nicht bemühen, unsere Schwächen abzulegen. Das Reich Gottes ist NICHT schmutzig, dies ist eine glasklare Aussage. Deshalb müssen wir rein werden durch Jesus Christus. Gut, dass ER uns dazu einlädt. Es gibt den Ort des Schmutzes, namens Hölle. Dies ist nach meiner Ansicht kein Ort, an dem durch Höllenfeuer gequält wird. Das Bild des Höllenfeurs ist vielmehr ein Symbol für unser eigenes Gewissensfeuer, welches uns quält, weil wir gute Chancen verpasst haben. Es handelt sich demnach mehr um einen Gemüts-Zustand, als um einen Ort. Greifen wir doch lieber zu den Sternen, zur absolut begehrenswerten und kostbaren Frucht des Lebensbaumes, zur größten aller Gottesgaben, namens Liebe, Freude und Glück. Niemand will einst fern gehalten werden, von dieser Wonne. Greifen wir zu und folgen wir Jesus.

Ein Symbol in "Lehis Traum vom Baum des Lebens" war ein schmutziger Fluss. Hier erklärt Nephi seinen Brüdern gerade die Bedeutung dieses Symbols in Verbindung mit "schlechten" Menschen.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 37 du hast uns Hartes verkündet, mehr als wir ertragen können … ich habe gemäß der
Wahrheit, Hartes gegen die Schlechten gesprochen … die Schuldigen empfinden die
Wahrheit als hart, denn sie trifft sie bis tief ins Innerste

Tag 37 - du hast uns Hartes verkündet, mehr als wir ertragen können … ich habe gemäß der Wahrheit, Hartes gegen die Schlechten gesprochen … die Schuldigen empfinden die Wahrheit als hart, denn sie trifft sie bis tief ins Innerste
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
16 1-3 1 Und nun begab es sich: Nachdem ich, Nephi, mit meinen Worten an meine Brüder zu Ende gekommen war, siehe, da sprachen sie zu mir: Du hast uns Hartes verkündet, mehr als wir ertragen können. 2 Und es begab sich: Ich sagte ihnen, ich wisse, daß ich, gemäß der Wahrheit, Hartes gegen die Schlechten gesprochen habe; und die Rechtschaffenen habe ich gerechtfertigt und habe bezeugt, daß sie am letzten Tag emporgehoben werden würden; darum empfinden die Schuldigen die Wahrheit als hart, denn sie trifft sie bis tief ins Innerste. 3 Und nun, meine Brüder, wenn ihr rechtschaffen wärt und bereit, auf die Wahrheit zu hören und ihr Beachtung zu schenken, damit ihr untadelig vor Gott wandeln könnt, dann würdet ihr nicht wegen der Wahrheit murren und sagen: Du sprichst Hartes gegen uns.

Harte Wahrheit

Wie oft geht es uns so, dass wir die Härte Wahrheit nicht ertragen können, weil sie uns zur Änderung verpflichtet. So, wie wir es zulassen sollten, dass uns ein guter Freund die Wahrheit zu unserem negativen Verhalten vor Augen hält, damit wir uns ändern können, so sollten wir auch zulassen, dass uns jemand über unsere Glaubens-Irrwege aufklärt.

Denn genauso wenig, wie es uns weiterhilft in unseren Verhaltens-Sackgassen steckenzubleiben, so wird es uns wenig bringen, wenn wir in einer Kirche bleiben, der die Kraft zu Errettung fehlt, weil sie nicht SEINE Kirche ist. Lassen wir doch die uns zur Änderung zwingende Härte der Wahrheit zu, die uns bis ins Innerste trifft, denn sie verhilft uns zum Glück. Seien wir bereit, auf die Wahrheit zu hören UND ihr Beachtung zu schenken. Dieses Prinzip der Öffnung ist wichtog, wenn es um alltäglichen Fehlerchen geht, die wir begehen. Manchmal ist es auch gut, uns selbst die Wahrheit vor dem Spiegel zu sagen. Und nochmal, wir sollten auch bereit sein, diese Wahrheit zu hören, wenn es darum geht, welcher Kirche wir angehören wollen. Hinweis Ich will mit diesen Gedanken, niemanden als "schlecht" bezeichnen, der seinem Glauben treu ist und treu bleiben will. Ich will lediglich für die Möglichkeit werben, dass es sinnvoll sein kann, sich zu öffnen, wenn es darum geht die Richtigkeit des eigenen Glaubens neu zu beleuchten und zu überdenken.

Nephi hat viel zu seinen Brüdern Laman und Lemuel gesprochen, um die Visionen des Vaters Lehi zu erklären. Er hat ihnen in diesem Zusammenhang die Wahrheit ins Gesicht gesagt. Seine Brüder empfinden das Gesagte als Härte. Bei dieser Gelegenheit erklärt Nephi, warum seine Brüder, seine Aussagen als Härte empfinden.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station - Tal Lemuel)

Tag 38 wir folgten den Weisungen der Kugel in die fruchtbareren Gebiete, die Zeiger der Kugel
arbeiteten gemäß Glauben, Eifer und Beachtung … der HERR kann durch kleine
Mittel Großes zuwege bringen

Tag 38 - wir folgten den Weisungen der Kugel in die fruchtbareren Gebiete, die Zeiger der Kugel arbeiteten gemäß Glauben, Eifer und Beachtung … der HERR kann durch kleine Mittel Großes zuwege bringen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
16 16, 23 28, 29, 30-32

16 Und wir folgten den Weisungen der Kugel, die uns in den fruchtbareren Gebieten der Wildnis führten. 23 Und es begab sich: Ich, Nephi, machte aus Holz einen Bogen und aus einem geraden Stock einen Pfeil; und so bewaffnete ich mich mit einem Bogen und einem Pfeil, mit einer Schleuder und mit Steinen. Und ich sprach zu meinem Vater: Wohin soll ich gehen, um Nahrung zu beschaffen? 28 Und es begab sich: Ich, Nephi, sah die Zeiger, die in der Kugel waren, daß sie gemäß dem Glauben und dem Eifer und der Beachtung arbeiteten, die wir darauf verwandten. 29 Und auf ihnen stand auch eine neue Inschrift geschrieben, die klar zu lesen war, die uns die Wege des Herrn verstehen ließ; und sie wurde von Zeit zu Zeit geschrieben und geändert, je nach dem Glauben und dem Eifer, die wir darauf verwandten. Und so sehen wir, daß der Herr durch kleine Mittel Großes zuwege bringen kann.

30 Und es begab sich: Ich, Nephi, ging hinauf auf den Gipfel des Berges, gemäß den Anweisungen, die auf der Kugel gegeben wurden. 31 Und es begab sich: Ich erlegte wilde Tiere, so daß ich unseren Familien Nahrung beschaffte. 32 Und es begab sich: Ich kehrte zu unseren Zelten zurück und brachte die Tiere mit, die ich erlegt hatte. Und als sie nun sahen, daß ich Nahrung beschafft hatte, wie groß war da ihre Freude! Und es begab sich: Sie demütigten sich vor dem Herrn und brachten ihm Dank dar.

 

... die fruchtbaren Gebiete der Wildnis

 

Zunächst folgten Lehi und seine Familie dem Kompass, der ihnen gegeben wurde und sie in fruchtbare Wildnisgebiete führte. Doch dann funktionierte der Kompass nicht mehr, sodass die Familie Lehis hungern musste, nachdem Nephi seinen Bogen zerbrach und nicht mehr jagen konnte. Auch wenn einige den Mut verloren, war Nephi glaubensstark und fertigte sich einen neuen Bogen. Schnell wurde erkannt, dass der Kompass gemäß dem Glauben funktionierte, den der Nutzer in ihn investierte. Mit Nephi konnte das Wunder geschehen, denn er glaubte an die Kraft des Kompasses namens Liahona. Der Kompass zeigte den Weg zu den wilden Tieren, die Nephi erlegen konnte. Die Familie war gerettet. Es ist gut, wenn auch wir unseren Liahona (Kompass) nutzen. Unser Kompass sind u.a. die Heiligen Schriften, die wir glaubensvoll anwenden sollten, damit wir in die fruchtbaren Gebiete der Wildnis geführt werden. Der Herr kann in der Tat durch kleine Mittel Großes bewirken.

Nachdem Lehi und seine Familie im Tal Lemuel den Traum vom Baum des Lebens erlebten, zogen sie weiter zum Ort Schazer und später zu einem Rastplatz. Zur Orientierung wurde ihnen vom Herrn der "Liahona" gegeben, ein heiliger kugelförmiger Kompass, der gemäß dem Glauben des Nutzers den Weg weist und geistige Wahrheiten offenbart. Nephis Bogen zerbrach, sodass keine Nahrung mehr herbei geschafft werden konnte. Die Familie litt großen Hunger, der einige der Mitreisenden verzweifeln lies. Nephi ergriff aber die Initiative und machte sich glaubensvoll bereit, sich vom Herrn bei der Jagd unterstützen zu lassen.

um 600–592 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel
zweite Station: Schazer ... jetzt: Rastplatz)

Tag 39 der HERR war mit uns, die Stimme des HERRN erging an sie und sprach viele Worte
und züchtigte heftig

Tag 39 - der HERR war mit uns, die Stimme des HERRN erging an sie und sprach viele Worte und züchtigte heftig
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
16 39

Und es begab sich: Der Herr war mit uns, ja, sogar die Stimme des Herrn erging an sie und sprach viele Worte zu ihnen und züchtigte sie heftig; und nachdem sie durch die Stimme des Herrn gezüchtigt worden waren, ließen sie von ihrem Zorn ab und kehrten von ihren Sünden um, so daß der Herr uns wieder mit Nahrung segnete, daß wir nicht zugrunde gingen.

 

... der Herr mit uns

Womöglich fühlen wir uns manchmal so, als würden alle gegen uns sein oder sich gegen uns verbünden. Womöglich haben wir das Gefühl, niemand würde uns verstehen. Es könnte auch sein, dass wir uns bedroht fühlen. Doch wir dürfen uns sicher sein. Wenn wir glaubenstreu sind, dann ist der Herr mit uns. Er wird uns mit allen Mitteln unterstützen, sodass uns wieder Segen zufließen kann.

Nach der langen Reise der Familie Lehis in der Wildnis, stirbt Ischmael in Nahom. Die Töchter Ischmaels trauern, beschweren sich und wollen zurück nach Jerusalem. Laman und Lemuel heizen die Stimmung gegen Lehi und Nephi auf, die beiden sollen getötet werden.


um 600–592 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel
zweite Station: Schazer ... jetzt: dritte Station: Nahom)

Tag 40 so großen Segen schüttete der HERR über uns aus … wenn Menschenkinder die
Gebote GOTTES halten, nährt und stärkt ER sie und und bereitet Mittel, wodurch
sie das vollbringen können, was ER ihnen geboten hat

Tag 40 - so großen Segen schüttete der HERR über uns aus … wenn Menschenkinder die Gebote GOTTES halten, nährt und stärkt ER sie und und bereitet Mittel, wodurch sie das vollbringen können, was er ihnen geboten hat
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 1-3

1 Und es begab sich: Wir setzten unsere Reise in der Wildnis wieder fort; und wir zogen von der Zeit an nahezu ostwärts. Und wir wanderten und wateten durch viel Bedrängnis in der Wildnis; und unsere Frauen gebaren Kinder in der Wildnis. 2 Und so großen Segen schüttete der Herr über uns aus, daß unsere Frauen ihre Kinder reichlich säugen konnten und stark waren, ja, sogar wie die Männer, während wir in der Wildnis von rohem Fleisch lebten; und sie fingen an, ihre Reise ohne Murren zu ertragen. 3 Und so sehen wir, daß die Gebote Gottes erfüllt werden müssen. Und wenn es so ist, daß die Menschenkinder die Gebote Gottes halten, nährt er sie und stärkt sie und bereitet Mittel, wodurch sie das vollbringen können, was er ihnen geboten hat ... ... deshalb hatte er auch für uns Mittel bereitet, während wir in der Wildnis weilten.

ER nährt, ER stärkt, ER bereitet Mittel ...

Auch wenn viele Bedrängnisse zu unserem Leben gehören, wird der Herr uns nähren, stärken und Mittel für uns bereiten. Vergessen wir jedoch nicht unseren Teil: Gehorsam, den Geboten gegenüber.

 

Die Reise der Familie Lehis dauert ca. 8 Jahre und beninhaltet viele Schwierigkeiten. Doch obwohl die Nahrung oft rohes Fleisch ist, stärkt der Herr die Frauen und ermöglicht deren Schwangerschaft und die Geburt gesunder Kinder.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel
zweite Station: Schazer ... jetzt: zwischen dritter Station "Nahom" und "Bountiful")

Tag 41 ICH will eure Speise süß machen und euer Licht sein, ICH will den Weg vor euch
bereiten … wenn ihr MEINE Gebote haltet, werdet ihr geführt … ich bemühte mich,
die Gebote zu halten und ich ermahnte zu Glaubenstreue und Eifer

Tag 41 - ICH will eure Speise süß machen und euer Licht sein, ICH will den Weg vor euch bereiten … wenn ihr MEINE Gebote haltet, werdet ihr geführt … ich bemühte mich, die Gebote zu halten und ich ermahnte zu Glaubenstreue und Eifer
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 12-15

12 Denn der Herr hatte bisher nicht zugelassen, daß wir viel Feuer machten, während wir in der Wildnis reisten; denn er sprach: Ich will eure Speise süß machen, daß ihr sie nicht kocht. 13 Und ich will auch euer Licht in der Wildnis sein; und ich will den Weg vor euch bereiten, wenn es so ist, daß ihr meine Gebote haltet; darum: Insofern ihr meine Gebote haltet, werdet ihr zum verheißenen Land geführt werden; und ihr werdet wissen, daß ich es bin, von dem ihr geführt werdet. 14 Ja, und der Herr sprach auch dieses: Nachdem ihr in das verheißene Land gekommen seid, werdet ihr wissen, daß ich, der Herr, Gott bin und daß ich, der Herr, euch vor der Zerschlagung bewahrt habe; ja, daß ich euch aus dem Land Jerusalem geführt habe. 15 Darum bemühte ich, Nephi, mich, die Gebote des Herrn zu halten, und ich ermahnte meine Brüder zu Glaubenstreue und Eifer.

ICH bin euer Licht in der Wildnis

Unsere Lebenswildnis ist manchmal schwierig und trostlos. Wir können uns aber darauf verlassen, ER macht unsere Speise süß, ER ist unser Licht, Er bereitet den Weg. ER führt uns sicher zu unserem verheißenen Land und wir werden wissen, dass ER es ist, der uns führt. Wir Christen müssen das alte Leben hinter uns lassen (im Schriftbeispiel ist es die Stadt Jerusalem). Wir Christen bemühen uns, unser neues Leben nach JESUS CHRISTUS auszurichten um zu IHM kommen zu können. Dieses neue Leben und der ewige Lohn dafür, dass ist unser verheißenenes Land. Oft sind es mehrere verheißene Länder, die wir in unerem Leben erreichen müssen und mehrere Wüsten, die wir durchqueren müssen. Doch jedesmal, wenn wir eine Wüste durchquert haben, indem wir uns geändert und verbessert haben, werden wir wissen, dass JESUS CHRISTUS, der HERR ist und dass ER uns vor der Zerschlagung bewahrt hat. Greifen wir also zu, machen wir uns auf die Reise und bemühen wir uns voll Eifer und Glaubenstreue, die Gebote des HERRN zu halten.

 

Die Reise der Familie Lehis dauert ca. 8 Jahre und endet am Meer im fruchtvollen Land, welches Bountiful = Überfluß genannt wird. Hier ist Nephi nun damit beschäftigt, ein Schiff für die Reise ins verheißenen Land zu bauen.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel
zweite Station: Schazer ...
dritte Station: "Nahom" ,  jetzt: "Bountiful", am Meer)

Tag 42 ER ging vor ihnen her und führte sie und gab ihnen Licht und tat für sie alles,
was ratsam ist, daß der Mensch es empfange … gemäß SEINEM Wort tat ER alles
für sie und es geschah nichts, außer es war durch SEIN Wort

Tag 42 - ER ging vor ihnen her und führte sie und gab ihnen Licht und tat für sie alles, was ratsam ist, daß der Mensch es empfange … gemäß SEINEM Wort tat ER alles für sie und es geschah nichts, außer es war durch SEIN Wort
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 30-31

30 Und obwohl sie geführt wurden, denn der Herr, ihr Gott, ihr Erlöser, ging vor ihnen her und führte sie des Tags und gab ihnen Licht des Nachts und tat für sie alles, was ratsam ist, daß der Mensch es empfange, verhärteten sie ihr Herz und verblendeten ihren Sinn und schmähten Mose und den wahren und lebendigen Gott. 31 Und es begab sich: Gemäß seinem Wort zerschlug er sie; und gemäß seinem Wort führte er sie; und gemäß seinem Wort tat er alles für sie; und es geschah nichts, außer es war durch sein Wort.

... sein Wort

Wir Menschen tendieren dazu, unser Herz zu verhärten, unseren Sinn zu verblenden, sowie Gott und seinem Propheten den Rücken zuzuwenden. Diese Abwendung geschieht sehr häufig, obwohl wir geführt werden, obwohl Jesus Christus als Licht vor uns her geht und obwohl alles Ratsame für uns getan wird. Erinnern wir uns lieber daran, dass ER durch sein Wort alles für uns tun kann und geschehen lassen kann. Wenden wir uns dem HERRN JESUS CHRISTUS zu, dann wird SEIN WORT alles für uns richten.

 

Gemäß dem Auftrag des Herrn , ist der Prophet Nephi im Land Überfluß = Bountiful damit beschäftigt, ein Schiff zu bauen. Seine Brüder Laman und Lemuel machen sich jedoch lustig über ihn, beschweren sich über die unnötige und anstrengende Reise und verweigern ihre Hilfe beim Schiffsbau. Um seine Brüder zur Vernunft zu bringen und positiv zu stimmen, erwähnt Nephi das Beispiel der Israeliten, die unter der Führung des Mose aus der Hand der Ägypter befreit wurden und ebenso eine lange Reise erdulden mussten, bis zur Erreichung des verheißenen Landes.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , jetzt: "Bountiful", am Meer)

 

Tag 43 alles Fleisch gleich … die Guten finden Gunst … ER erweckt rechtschaffene Nation
… ER führt die Guten in kostbare Länder … ER herrscht hoch in den Himmeln,
denn das ist SEIN Thron … ER liebt diejenigen, die IHN zu ihrem GOTT haben
wollen

Tag 43 - alles Fleisch gleich … die Guten finden Gunst … ER erweckt rechtschaffene Nation … ER führt die Guten in kostbare Länder … ER herrscht hoch in den Himmeln, denn das ist SEIN Thron … ER liebt diejenigen, die IHN zu ihrem GOTT haben wollen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 32-40

32 Und nachdem sie den Fluß Jordan überquert hatten, machte er sie mächtig, so daß sie die Kinder des Landes verjagen, ja, zerstreuen konnten bis zur Vernichtung. 33 Und nun, meint ihr, die Kinder dieses Landes, die sich im Land der Verheißung befunden haben, die von unseren Vätern verjagt worden sind, meint ihr, sie seien rechtschaffen gewesen? 34 Siehe, ich sage euch: Nein. Meint ihr, unsere Väter wären mehr erwählt gewesen als diese, wenn diese rechtschaffen gewesen wären? Ich sage euch: Nein. 35 Siehe, der Herr achtet alles Fleisch gleich; wer rechtschaffen ist, findet Gunst vor Gott. Aber siehe, dieses Volk hatte jedes Wort Gottes verworfen, und sie waren reif geworden im Übeltun; und der volle Grimm Gottes war auf ihnen; und der Herr verfluchte ihnen das Land und segnete es unseren Vätern; ja, er verfluchte es ihnen zu ihrer Vernichtung, und er segnete es unseren Vätern, so daß sie Macht darüber erlangten. 36 Siehe, der Herr hat die Erde erschaffen, auf daß sie bewohnt werde; und er hat seine Kinder erschaffen, auf daß sie sie besitzen. 37 Und er erweckt eine rechtschaffene Nation und vernichtet die Nationen der Schlechten. 38 Und er führt die Rechtschaffenen weg in kostbare Länder, und die Schlechten vernichtet er und verflucht ihnen das Land ihretwegen. 39 Er herrscht hoch in den Himmeln, denn das ist sein Thron, und diese Erde ist sein Fußschemel. 40 Und er liebt diejenigen, die ihn zu ihrem Gott haben wollen. Siehe, er hat unsere Väter geliebt, und er hat mit ihnen einen Bund gemacht, ja, nämlich Abraham, Isaak und Jakob; und er gedachte der Bündnisse, die er gemacht hatte; darum führte er sie aus dem Land Ägypten.

... mehr erwählt und begünstigt ... von IHM geliebt ...

 

Der Herr achtet alle seine Kinder gleich, er macht keine Unterschiede. Dennoch begünstigt er die Rechtschaffenen und gibt ihnen Gutes und Kostbares. ER hat die Erde erschaffen, ER sitzt auf dem himmlischen Thron und die Erde ist sein Fußschemel. ER liebt diejnigen, die IHN als Gott akzeptieren. Auch wenn manche in dieser Vorgehensweise eine Ungerechtigkeit entdecken könnten, ich meine, es wäre schlimm, wenn es anders wäre.
Alles andere wäre ungöttlich !!!

 

Die Familie Lehis befindet sich immer noch im Land Überfluß = Bountiful, in dem das Schiff gebaut wird und Nephi damit beschäftigt ist, seine rebellierenden Brüder Laman und Lemuel zu besänftigen und zur Vernunft zu bringen. Eigentlich logisch, dass Nephi in der Rede zu seinen Brüdern, als Beispiel aus der Schrift, den Auszug des Mose aus Ägypten hernimmt und den Einzug der Israeliten ins verheißene Land, denn die Situation der Familie Lehis ist zumindest ansatzweise vergleichbar. In diesen Worten beleuchtet Nephi das Prinzip Gottes, seine RECHTSCHAFFENEN in kostbare Länder zu führen. Er beginnt seine Worte damit, dass die Israeliten ins verheißene Land einziehen und die dortigen NICHT RECHTSCHAFFENEN Völker vertreiben.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , jetzt: "Bountiful", am Meer)

Tag 44 ER bereitete einen Weg, daß sie geheilt werden konnten … und weil der Weg so
einfach war, ja, weil er so leicht war, gab es viele, die zugrunde gingen …
durch SEINE unvergleichliche Macht in das Land der Verheißung geführt

Tag 44 - ER bereitete einen Weg, daß sie geheilt werden konnten … und weil der Weg so einfach war, ja, weil er so leicht war, gab es viele, die zugrunde gingen … durch SEINE unvergleichliche Macht in das Land der Verheißung geführt
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 41-42

41 Und er züchtigte sie in der Wildnis mit seiner Rute; denn sie hatten ihr Herz verhärtet, so wie ihr es auch tut; und der Herr züchtigte sie wegen ihres Übeltuns. Er sandte feurige fliegende Schlangen unter sie; und nachdem sie gebissen worden waren, bereitete er einen Weg, daß sie geheilt werden konnten; und die Arbeit, die sie tun mußten, war zu schauen; und weil der Weg so einfach war, ja, weil er so leicht war, gab es viele, die zugrunde gingen. 42 Und sie verhärteten ihr Herz von Zeit zu Zeit, und sie schmähten Mose und auch Gott; doch ihr wißt, daß sie durch seine unvergleichliche Macht in das Land der Verheißung geführt worden sind.

der einfache Weg zur Heilung ... seine unvergleichliche Macht

Wir müssen nur aufblicken zu Jesus und wir werden schnell "vom Gift" geheilt. Und in der Tat ist es so, dass viele dieses Angebot ablehnen, weil es ihnen zu einfach ist. Das Evangelium Jesu Christi ist nicht komplex und auch nicht kompliziert. Es ist einfach und simple. Oft sind wir ganztags uns fast pausenlos mit den verwirrenden Dingen beschäftigt, die der Alltag zu bieten hat. Ist dann nicht das natürlich gradlinige, schnell zugängliche Evangelium, eine Insel, eine Wohltat? Gehören wir lieber nicht zu den Menschen, die lieber Kompliziertes suchen, sondern lassen wir uns lieber durch seine uvergleichliche Macht mit einfachen Mitteln in unser verheißenes Land führen.

 

Hier sind die Worte Almas ca. 74 v.Chr. zu diesem Thema siehe Buch Mormon Alma 33: 18-22):

Aber siehe, dies ist nicht alles; dies sind nicht die einzigen, die in bezug auf den Sohn Gottes gesprochen haben. Siehe, Mose hat über ihn gesprochen, ja, und siehe, in der Wildnis wurde ein Sinnbild aufgerichtet, damit jeder, der zu ihm aufblickte, lebe. Und viele blickten auf und lebten. Aber wenige verstanden die Bedeutung davon, und zwar wegen ihrer Herzenshärte. Aber es gab viele, die so verstockt waren, daß sie nicht aufblicken wollten, darum gingen sie zugrunde. Nun war der Grund, daß sie nicht aufblicken wollten, der, daß sie nicht glaubten, es würde sie heilen. O meine Brüder, wenn ihr allein dadurch geheilt werden könntet, daß ihr eure Augen hebt, um geheilt zu werden, würdet ihr nicht rasch aufblicken, oder würdet ihr lieber euer Herz in Unglauben verhärten und träge sein, so daß ihr eure Augen nicht hebt und darum zugrunde geht? Dann aber wird Weh über euch kommen; andernfalls aber hebt eure Augen und fangt an den Sohn Gottes zu glauben an, daß er kommen wird, um sein Volk zu erlösen, und daß er leiden und sterben wird, um für ihre Sünden zu sühnen, und daß er wieder von den Toten auferstehen wird, wodurch die Auferstehung zustande gebracht wird, so daß alle Menschen vor ihm stehen werden, um am letzten Tag, dem Tag des Gerichts, gemäß ihren Werken gerichtet zu werden.

 

Nephi ist im Land Überfluß immer noch damit beschäftigt, seine rebellischen Brüder zu besänftigen, damit sie ihm beim Schiffsbau helfen. Er spricht über Moses und die Israeliten und deren Erfahrungen in der Wildnis. Hier erklärt Nephi den Grund dafür, warum so viele ncht aufblickten, als Mose eine "Heilschlange" gegen giftige Schlangenbisse errichtete.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , jetzt: "Bountiful", am Meer)

 

 

 

Tag 45 schnell, Übles zu tun … langsam, euch zu erinnern … leise, sanfte Stimme gehört,
kein Gefühl mehr dafür, nicht fühlen … Herz verhärtet … Seele euretwegen von
Schmerz zerrissen, Herz tut mir weh

Tag 45 - schnell, Übles zu tun … langsam, euch zu erinnern … leise, sanfte Stimme gehört, kein Gefühl mehr dafür, nicht fühlen … Herz verhärtet … Seele euretwegen von Schmerz zerrissen, Herz tut mir weh
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 45-47

45 Ihr seid schnell, Übles zu tun, aber langsam, euch des Herrn, eures Gottes, zu erinnern. Ihr habt einen Engel gesehen, und er hat zu euch gesprochen; ja, ihr habt seine Stimme von Zeit zu Zeit gehört; und er hat mit einer leisen, sanften Stimme zu euch gesprochen, aber ihr hattet kein Gefühl mehr dafür, und so konntet ihr seine Worte nicht fühlen; darum hat er wie mit einer Donnerstimme zu euch gesprochen, so daß davon die Erde bebte, als würde sie zerbersten. 46 Und ihr wißt auch, daß er durch die Macht seines allmächtigen Wortes bewirken kann, daß die Erde vergeht; ja, und ihr wißt, daß er durch sein Wort die zerklüfteten Orte ebnen und ebene Orte aufbrechen kann. O wie kommt es dann, daß euer Herz so verhärtet sein kann? 47 Siehe, meine Seele ist euretwegen von Schmerz zerrissen, und das Herz tut mir weh; ich fürchte, ihr werdet immerdar verstoßen sein. Siehe, ich bin so sehr vom Geist Gottes erfüllt, daß mein Leib keine Kraft hat.

... kein Gefühl mehr für die leise sanfte Stimme ...

gut, einen Engel haben die meisten von uns wohl nicht gesehen. doch die leise sanfte göttliche Stimme, wodurch der Heilige Geist in uns wirkt, kennen wahrscheinlich wesentlich mehr. Wenn wir zu langsam sind, uns des Herrn zu erinnern und kein Gefühl mehr haben für die sanfte leise Stimme, dann müssen wir mit einer himmlischen Donnerstimme rechnen, die uns aufrütteln will. Spätestens dann sollten wir uns daran erinnern, dass der Herr mächtiger ist als alles Irdische und unser Herz erweichen, damit ER uns Herrliches, Erbauendes, Beglückendes, Angenehmes, Erfrischendes und Erqickendes zuflüstern kann. Ich bin sicher, wenn wir uns bemühen, uns in dieser Weise seiner Stimme zu öffnen, wird die Seele und das Herz unseres HIMMLISCHEN VATERS, wegen uns nicht weh tun.

 

Nephi ist im Land Überfluß = Bpuntiful immer noch damit beschäftigt, seine rebellischen Brüder zu besänftigen, damit sie ihm beim Schiffsbau helfen. Er bringt hier seine enorme Besorgnis und Enttäuschung bezüglich seiner unwilligen Brüder zum Ausdruck.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , jetzt: "Bountiful", am Meer)

 

 

 

Tag 46 wenn GOTT mir geboten hätte, was immer zu tun, könnte ich es tun. wenn ich zu
diesem Wasser sprechen soll, sei Erde, so würde es zu Erde … warum sollte ER mich
nicht unterweisen können, ein Schiff zu bauen

Tag 46 - wenn GOTT mir geboten hätte, was immer zu tun, könnte ich es tun. wenn ich zu diesem Wasser sprechen soll, sei Erde, so würde es zu Erde … warum sollte ER mich nicht unterweisen können, ein Schiff zu bauen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
17 48, 50-51

48 ... Im Namen des Allmächtigen Gottes gebiete ich euch, mich nicht anzurühren, denn ich bin von der Macht Gottes erfüllt, selbst bis es mir mein Fleisch verzehrt; und wer Hand an mich legt, wird vergehen wie ein dürres Schilfrohr; und er wird ein Nichts sein vor der Macht Gottes, denn Gott wird ihn schlagen ... 50 Und ich sprach zu ihnen: Wenn Gott mir geboten hätte, was immer zu tun, könnte ich es tun. Wenn er mir geböte, ich solle zu diesem Wasser sprechen: Sei Erde, so würde es zu Erde werden; und wenn ich es spräche, so würde es geschehen. 51 Und nun, wenn der Herr so große Macht hat und unter den Menschenkindern so viele Wundertaten vollbracht hat, warum sollte er mich dann nicht unterweisen können, ein Schiff zu bauen?

wenn Gott mir geboten hätte, was immer zu tun, könnte ich es tun ...

Wenn eine schwierige Aufgabe zu bewältigen ist, kann uns eine nephi-ähnliche Einstellung durchaus dem Ziel näher bringen. Egal, wie schwer das Projekt ist, mit der Hilfe des himmlischen Vaters können wir alles bewältigen, selbst die Elemente kommandieren. Früher gab es Wunder, warum nicht heute, warum nicht für uns?

 

Nachdem Nephi im Land Überfluß = Bountiful seine Worte an seine Brüder beendet hatte, wurden sie wütend und wollten ihn töten. Doch Nephi stellte sich ihnen mit machtvollen Worten entgegen und forderte sie auf, ihm beim Schiffsbau zu helfen. Nephi bekräftigt seine Entschlossenheit und Fähigkeit, gemäß dem Gebot Gottes, ein Schiff zu bauen.

um 592–591 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , jetzt: "Bountiful", am Meer)

 

 

 

Tag 47 ich baute das Schiff auf die Weise, die der HERR mir gezeigt hatte; darum war es
nicht nach der Weise der Menschen … ich betete oft zum HERRN, darum zeigte
der HERR mir Großes

Tag 47 - ich baute das Schiff auf die Weise, die der HERR mir gezeigt hatte; darum war es nicht nach der Weise der Menschen … ich betete oft zum HERRN, darum zeigte der HERR mir Großes
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
18 1-4

1 Und es begab sich: Sie beteten den Herrn an und gingen mit mir hin; und wir bearbeiteten Holzstämme auf eine gediegene Machart. Und der Herr zeigte mir von Zeit zu Zeit, wie ich die Holzstämme für das Schiff bearbeiten sollte. 2 Nun bearbeitete ich, Nephi, die Holzstämme nicht auf die Weise, wie die Menschen es lernen, noch baute ich das Schiff auf die Weise der Menschen; sondern ich baute es auf die Weise, die der Herr mir gezeigt hatte; darum war es nicht nach der Weise der Menschen. 3 Und ich, Nephi, stieg oft auf den Berg, und ich betete oft zum Herrn; darum zeigte der Herr mir Großes. 4 Und es begab sich: Nachdem ich das Schiff gemäß dem Wort des Herrn vollendet hatte, sahen meine Brüder, daß es gut war und daß dessen Machart überaus sorgfältig war; darum demütigten sie sich abermals vor dem Herrn.

... auf die Weise des Herrn

Manchmal ist es sooo wichtig, die engefahrenen Bahnen zu verlassen, umzudenken und neue Wege zu denken und zu gehen. Wenn wir unseren himmlischen Vater im Gebet in unsere Projekte mit einbeziehen, dann kann das Vorhaben richtig gut gelingen. Der Herr wird uns zeigen, was zu tun ist. Und wenn wir oft zum Beten "auf den Berg steigen" ... dann wird der Herr Großes zeigen und es wird uns gelingen Ungewöhnliches zu kreieren. Wir werden Dinge tun und sagen, die nach der Weise des Herrn sind und nicht nach der Weise der Menschen, Dinge die beeindrucken.

 

Nachdem Nephi im Land Überfluß = Bountiful seine Worte an seine Brüder Laman und Lemuel beendet hatte, wurden sie wütend und wollten ihn töten. Daraufhin wurden sie von der Macht Gottes geschockt, sodass sie GOTT und Nephi, seinen Diener anerkannten, umkehrten und beim Schiffsbau halfen. Hier wird der Vorgang des Schiffsbaus näher beschrieben.

um 591–589 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , jetzt: "Bountiful", am Meer)

 

 

 

Tag 48 vom Wind zum verheißenen Land hin getrieben, sie vergaßen, durch welche Macht
sie bis hierher gebracht wurden, sie wurden überheblich … nur Vernichtungs-
Drohung konnte ihnen das Herz erweichen

Tag 48 - von Wind zum verheißenen Land hin getrieben, sie vergaßen, durch welche Macht sie bis hierher gebracht wurden, sie wurden überheblich … nur Vernichtungs-Drohung konnte ihnen das Herz erweichen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
18 8, 9, 12-15, 20-22

8 Und es begab sich: Nachdem wir alle in das Schiff hinabgestiegen waren und unsere Vorräte und alles, was uns geboten worden war, mit uns genommen hatten, begaben wir uns hinaus auf die See und wurden von dem Wind zum verheißenen Land hin getrieben. 9 Und nachdem wir für den Zeitraum vieler Tage von dem Wind getrieben worden waren, siehe, da fingen meine Brüder und die Söhne Ischmaels und auch ihre Frauen an, sich zu belustigen, so daß sie anfingen, zu tanzen und zu singen und sehr rohe Reden zu führen; ja, sie vergaßen sogar, durch welche Macht sie bis hierher gebracht worden waren; ja, sie wurden überheblich bis zu äußerster Roheit.

12 Und es begab sich: Nachdem sie mich so fest gebunden hatten, daß ich mich nicht bewegen konnte, hörte der Kompaß, den der Herr bereitet hatte, zu arbeiten auf. 13 Darum wußten sie nicht, wohin sie das Schiff steuern sollten; daraufhin erhob sich ein großer Sturm, ja, ein großes und schreckliches Unwetter, und wir wurden für den Zeitraum von drei Tagen auf den Wassern zurückgetrieben; und sie fingen über die Maßen zu fürchten an, sie könnten im Meer ertrinken; trotzdem banden sie mich nicht los. 14 Und am vierten Tag, da wir zurückgetrieben wurden, fing das Unwetter an, überaus heftig zu werden. Und es begab sich: 15 Wir waren nahe daran, von den Tiefen des Meeres verschlungen zu werden. Und nachdem wir für den Zeitraum von vier Tagen auf den Wassern zurückgetrieben worden waren, fingen meine Brüder an einzusehen, daß die Strafgerichte Gottes über sie gekommen waren und daß sie zugrunde gehen mußten, wenn sie von ihren Übeltaten nicht umkehrten; darum kamen sie zu mir und lösten die Fesseln, die um meine Handgelenke waren; und siehe, sie waren über die Maßen angeschwollen; und auch meine Knöchel waren sehr geschwollen, und sie schmerzten sehr ...

20 ... Und es gab nichts, außer die Macht Gottes, die ihnen mit Vernichtung drohte, konnte ihnen das Herz erweichen; darum, als sie sahen, daß sie daran waren, von den Tiefen des Meeres verschlungen zu werden, kehrten sie von dem um, was sie getan hatten; deshalb banden sie mich los. 21 Und es begab sich: Nachdem sie mich losgebunden hatten, siehe, da nahm ich den Kompaß, und er arbeitete, wie ich es wünschte. Und es begab sich: Ich betete zum Herrn; und nachdem ich gebetet hatte, legte sich der Wind, und der Sturm legte sich, und es war eine große Stille. 22 Und es begab sich: Ich, Nephi, lenkte das Schiff, so daß wir wieder nach dem verheißenen Land segelten.

... wenn der Wind gut steht ...

 

Machmal läuft alles rund. Wir genießen den Rückenwind und den Aufwind. Es scheint alles zu gelingen. In solchen Augenblicken sollten wir vorsichtig sein, denn genau dann tendieren wir dazu, uns selbst auf die Schulter klopfen. Womöglich werden wir in solchen Lebensglücks-Phasen überheblich und vergessen, wer uns diesen Drive verleiht, nämlich Gott. Wenn wir dann nicht still halten und uns zurück besinnen auf die himmlische Kraft, die uns antreibt und lenkt, dann wird der Lebenskompass schnell den Geist aufgeben und Gegenwind wird uns zurückwerfen und niederdrücken. Erinnern wir uns lieber stets daran, dass nicht wir es sind, die gutes Gelingen und guten Wind bringen, sondern unser himmlischer Vater, der uns beschenkt, befähigt und inspiriert. Sobald wir uns wieder unserem Schöpfer zuwenden, werden wir unser Lebensschiff wieder lenken können, hin zum verheißenen Land.

 

Das Schiff ist fertig. Die Auswanderungsgruppe belädt das Schiff und beginnt die Reise über das Meer Richtung verheißenes Land. Zunächst geht es dank gutem Wind zügig voran, doch dann schleicht sich Überheblichkeit bei Laman und Lemuel und anderen ein, sodass Nephi mit grosser Ernsthaftigkeit eingreifen muss und deshalb gefesselt wird. Das Resultat ist ein nicht funktionierender Kompass (Liahona) und stürmischer Gegenwind. Erst nachdem die Rebellen Nephis Fesseln wieder lösen, geht es wieder vorwärts.

um 591–589 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , vierte Station: "Bountiful = Überfluß" am Meer, jetzt: auf dem Schiff)

 

 

 

Tag 49 sie behandelten mich mit großer Härte, doch ließ der HERR es zu, damit ER SEINE
Macht zeigen könne … meine Handgelenke und Knöchel schmerzten sehr … dennoch
schaute ich zu meinem GOTT auf und pries IHN und murrte nicht wegen meiner
Bedrängnisse

Tag 49 - sie behandelten mich mit großer Härte, doch ließ der HERR es zu, damit ER SEINE Macht zeigen könne … meine Handgelenke und Knöchel schmerzten sehr … dennoch schaute ich zu meinem GOTT auf und pries IHN und murrte nicht wegen meiner Bedrängnisse
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
18 10, 11, 15, 16 10 Und ich, Nephi, fing an, überaus zu fürchten, der Herr werde zornig auf uns sein und uns wegen unseres Übeltuns schlagen, so daß wir von den Tiefen des Meeres verschlungen würden; darum fing ich, Nephi, an, mit großer Ernsthaftigkeit zu ihnen zu reden; aber siehe, sie waren zornig auf mich und sprachen: Wir wollen nicht, daß unser jüngerer Bruder Herrscher sein soll über uns. 11 Und es begab sich: Laman und Lemuel ergriffen mich und banden mich mit Stricken, und sie behandelten mich mit großer Härte; doch ließ der Herr es zu, damit er seine Macht zeigen könne, auf daß sein Wort erfüllt werde, das er in bezug auf die Schlechten gesprochen hatte ... 15 ... und siehe, meine Handgelenke waren über die Maßen angeschwollen; und auch meine Knöchel waren sehr geschwollen, und sie schmerzten sehr 16 ... dennoch schaute ich zu meinem Gott auf, und ich pries ihn den ganzen Tag lang; und ich murrte nicht gegen den Herrn wegen meiner Bedrängnisse.

... unser Nephi

 

Hier verhält sich Nephi fast außerirdisch vorbildlich und offenbart absolut christusähnliche nachahmenswerte Charaktereigenschaften. Obwohl er mit großer Härte behandelt und bis zur Bewegungsunfähigkeit gefesselt wurde, obwohl das Ganze vier Tage dauerte und seine Gelenke und Knöchel sehr geschwollen waren und schmerzten, schaute Nephi nach seiner Befreiung zu seinem Gott auf, pries ihn den ganzen Tag und beschwerte sich nicht wegen seiner Bedrängnisse. Ein großer Mann, lernen wir von ihm.

 

Nephi wurde von seinen Brüdern brutal gefesselt, weil er wegen deren Übeherheblichkeit und Rohheit mit großer Ernsthaftigkeit auf sie einredete. Vier Tage dauert das Leiden und auch der Sturm, der das Schiff zurücktrieb und fast zum Untergang führte. Hier wird beschrieben, wie Nephi sich nach seiner Befreiung verhält.

um 591–589 v. Chr.

(erste Station: Tal Lemuel zweite Station: Schazer ... dritte Station: "Nahom" , vierte Station: "Bountiful = Überfluß" am Meer, jetzt: auf dem Schiff)

 

 

 

Tag 50 was einige SEHR schätzen, achten andere als ein Nichts und treten es mit
Füßen, ja, sogar den GOTT ISRAELS treten sie mit Füßen oder achten IHN nicht
und hören nicht auf IHN … ER erduldet wegen seines liebevollen Wohlwollens
und seiner Langmut

Tag 50 - was einige SEHR schätzen, achten andere als ein Nichts und treten es mit Füßen, ja, sogar den GOTT ISRAELS treten sie mit Füßen oder achten IHN nicht und hören nicht auf IHN … ER erduldet wegen seines liebevollen Wohlwollens und seiner Langmut
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
19 7-9 7 Denn was einige Menschen für besonders wertvoll halten, für den Leib wie auch für die Seele, das achten andere als ein Nichts und treten es mit Füßen. Ja, sogar den Gott Israels selbst treten Menschen mit Füßen; ich sage, mit Füßen treten, aber ich möchte es mit anderen Worten sagen: Sie achten ihn für ein Nichts und hören nicht auf die Stimme seiner Ratschläge. 8 Und siehe, gemäß den Worten des Engels kommt er sechshundert Jahre nach der Zeit, da mein Vater Jerusalem verlassen hat. 9 Und wegen ihres Übeltuns wird die Welt über ihn urteilen, er sei ein Nichts; darum geißeln sie ihn, und er erduldet es; und sie schlagen ihn, und er erduldet es. Ja, sie speien ihn an, und er erduldet es wegen seines liebevollen Wohlwollens und seiner Langmut gegenüber den Menschenkindern.

... mit Füßen treten

Es ist wirklich erstaunlich, wie unterschiedlich die Menschen die Dinge bewerten. Dies scheint inbesondere für Heiliges zu gelten. Es ist natürlich des Menschen Recht, selbst zu entscheiden, was ihm wichtig ist. Eines sollte uns jedoch allen klar sein. Wenn wir unseren Schöpfer und ERLÖSER JESUS CHRISTUS bewusst und gewollt verachten, und seinen Rat ignorieren, dann kränken wir IHN, dann treten wir IHN mit Füßen. Dies sollten wir so weit wie möglich unterlassen, denn ER hat uns alles gegeben und uns jede erdenkliche Tür geöffnet durch SEIN Sühnopfer. SEIN liebevolles Wohlwollen und seine Langmut uns gegenüber. Ich denke, es ist gut, IHN hoch zu schätzen, zu verehren und IHM nachzufolgen.

 

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nephi erklärt, welche heiligen Schrift-Platten er schreiben wird und welchen Inhalt er plant. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, wie unterschiedlich die Reaktionen der Menschen auf Heiliges ist.

um 588-570 v. Chr.

(im verheißenen Land ... vor der Trennung der Nephiten und Lamaniten)

Tag 51 ER wird sich einigen wegen ihrer Rechtschaffenheit mit SEINER Stimme zu ihrer
großen Freude und Errettung kundtun … und anderen mit Donnern, Blitzen,
Unwettern, Feuer, u.s.w.

xx

Tag 51 - ER wird sich einigen wegen ihrer Rechtschaffenheit mit SEINER Stimme zu ihrer großen Freude und Errettung kundtun … und anderen mit Donnern, Blitzen, Unwettern, Feuer, u.s.w.
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi
19 11 Denn so sprach der Prophet: Der Herr, Gott, wird sich an dem Tag gewiß dem ganzen Haus Israel kundtun, einigen mit seiner Stimme, wegen ihrer Rechtschaffenheit, zu ihrer großen Freude und Errettung, und anderen mit dem Donnern und dem Blitzen seiner Macht, durch Unwetter, durch Feuer und durch Rauch und finsteren Dunst und indem die Erde sich auftut und indem Berge sich auftürmen.

SEINE Stimme

Die Stimme des Herrn kann heilsam und angenehm sein und wirkliche Freude auslösen, ja zur Errettung führen. Für diejenigen jedoch, die sich Jesus Christus nicht zuwenden wollen, wird SEINE Stimme negativ und unangenehm, ja vernichtend sein.

 

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nephi erklärt, welche heiligen Schrift-Platten er schreiben wird und welchen Inhalt er plant. In diesem Zusammenhang prophezeit er vom Kommen Jesu Christi und zitiert Propheten, die auch von IHM prophezeit haben

um 588-570 v. Chr.

(im verheißenen Land ... vor der Trennung der Nephiten und Lamaniten)

xx

Tag 52 - Friede, wie ein Fluss, kein Friede für die Schlechten, Weidegründe, nicht hungern noch dürsten, Wasserquellen, jauchzen, Trost, Barmherzigkeit für Bedrängte, nicht vergessen, auf die Handfläche gezeichnet, nicht beschämt, für dich streiten

 

xx

 

Tag 52 - Friede, wie ein Fluss, kein Friede für die Schlechten, Weidegründe, nicht hungern noch dürsten, Wasserquellen, jauchzen, Trost, Barmherzigkeit für Bedrängte, nicht vergessen, auf die Handfläche gezeichnet, nicht beschämt, für dich streiten
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi

20

21

18,20, 22

 

 

9, 10, 11, 13-16, 23, 25

20

18 O dass du auf meine Gebote gehört hättest—dann wäre dein Friede gewesen wie ein Fluss und deine Rechtschaffenheit wie die Wogen des Meeres ... 20 Zieht aus von Babylon, flieht von den Chaldäern, verkündet mit jauchzender Stimme, lasst es hören, es erschallen bis an die Enden der Erde, und sprecht: Der Herr hat seinen Diener Jakob erlöst ... 22 es gibt keinen Frieden, spricht der Herr, für die Schlechten.

21

9 ... dass du zu den Gefangenen sagen mögest: Kommt heraus; zu denen, die im Finstern sitzen: Zeigt euch.***. Sie werden an den Wegen weiden und ihre Weidegründe auf allen Höhen haben. 10 Sie werden nicht hungern noch dürsten, auch die Hitze und die Sonne werden sie nicht schlagen; denn der zu ihnen barmherzig ist, wird sie leiten, ja, an die Wasserquellen wird er sie führen.

11 Und ich will alle meine Berge zu einem Weg machen, und meine Straßen werden erhöht sein. 13 Jauchzet, o Himmel, und freue dich, o Erde ... brecht in Jauchzen aus, o Berge; denn sie werden nicht mehr geschlagen werden; denn der Herr hat sein Volk getröstet und wird Barmherzigkeit haben für seine Bedrängten. 14 Aber siehe, Zion hat gesprochen: Der Herr hat mich verlassen, und mein Herr hat mich vergessen — aber er wird zeigen, dass er es nicht hat. 15 Kann denn eine Frau ihren Säugling vergessen, dass sie kein Mitleid hätte mit dem Sohn ihres Leibes? Ja, sie mögen vergessen, doch werde ich dich nicht vergessen, o Haus Israel. 16 Siehe, ich habe dich auf die Flächen meiner Hände gezeichnet; deine Mauern sind beständig vor mir. ... 23 und du wirst wissen, dass ich der Herr bin; denn die sollen nicht beschämt werden, die auf mich warten. 25 … ich werde gegen den streiten, der gegen dich streitet …

***zu den Gefangenen sage ich: Geht heraus ! und zu denen, die in der Dunkelheit sitzen: Kommt ans Licht! (Bruns Übersetzung)
Jesajas Worte

Der Friede dessen, der auf SEINE Gebote hört, wird sein wie ein Fluss. Hinzu kommen positive Charaktereigenschaften (Rechtschaffenheit), die stark und machtvoll sein werden, wie die Meereswellen. Dies sind hervorragende Segnungen, die HERR für seine Nachfolger bereit hält. Ja, es ist gut Babyblon (die Welt) mit jauchzender Stimme zu verlassen und das Gute erschallen zu lassen. Frieden gibt es in der Tat NUR für diejenigen, die IHM nachfolgen. ER empfiehlt uns, uns zu zeigen und aus der Finsternis heraus zu treten. ER verpricht uns Weidegründe und Sättigung. ER führt uns zu den Wasserquellen, die uns in der Hitze erfrischen. ER wird uns den Weg ebnen. Es gibt genug Grund zur Freude, weil ER uns tröstet und die Bedrängten erlöst. Ok, manchmal meinen wir, ER hat uns vergessen, doch dies kann er genauso wenig, wie eine Mutter ihren Säugling vergessen könnte. Wer auf IHN wartet, wird nicht beschämt werden, der HERR wird für uns streiten.

 

Für die Auswanderer waren die mitgenommenen heiligen Schriften von großer Bedeutung. So schätzten sie z.B. die Bücher des Mose (Und ich las ihnen vieles vor, was in den Büchern des Mose steht ... 1. Nephi 19:23). Zur geistigen Konzentration auf den Erlöser wurden jedoch bevorzugt die Worte Jesajas als Werkzeug genutzt (damit ich sie aber noch eindringlicher bewegen könne, an den Herrn, ihren Erlöser, zu glauben, las ich ihnen vor, was der Prophet Jesaja geschrieben hatte; denn ich wandte alle Schriften auf uns an, damit wir davon Nutzen hätten und lernen könnten ... 1. Nephi 19:23). Insbesondere Nephi schätzte die Worte Jesajas sehr (Und nun schreibe ich, Nephi, weitere Worte Jesajas, denn meine Seele erfreut sich an seinen Worten ... 2.Nephi 11:2). Vermutlich erfreute sich Nephi deshalb an seinen Worten, weil sie für ihn klar und eindeutig sind. Klarheit war für Nephi ein Gütesiegel (Denn meine Seele erfreut sich an Klarheit; denn auf diese Weise wirkt der Herr, Gott, unter den Menschenkindern. Denn der Herr, Gott, gibt dem Verständnis Licht; denn er spricht zu den Menschen gemäß ihrer Sprache zu ihrem Verständnis ... 2.Nephi 31:3). Im Buch Mormon befinden sich Auszüge der Worte Jesajas.

um 588-570 v. Chr.

(im verheißenen Land ... vor der Trennung der Nephiten und Lamaniten)

xx

 

Tag 53 wunderbares wertvolles Werk … ER entblößt SEINEN Arm, indem ER SEINE
Bündnisse und SEIN Evangelium zukommen lässt … ER führt aus Gefangenschaft,
sammelt, bringt aus Dunkel und Finsternis … wissen, daß ER ihr ERRETTER,
ERLÖSER, DER MÄCHTIGE ist

Tag 53 - wunderbares wertvolles Werk … ER entblößt SEINEN Arm, indem ER SEINE Bündnisse und SEIN Evangelium zukommen lässt … ER führt aus Gefangenschaft, sammelt, bringt aus Dunkel und Finsternis … wissen, daß ER ihr ERRETTER, ERLÖSER, DER MÄCHTIGE ist
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi

 

 

 

 

22

 

 

 

 

8, 11, 12

8 Und nachdem unsere Nachkommen zerstreut sind, wird der Herr, Gott darangehen, unter den Andern ein wunderbares Werk zu tun, das für unsere Nachkommen von großem Wert sein wird ... 11 Darum wird der Herr, Gott, darangehen, seinen Arm vor den Augen aller Nationen zu entblößen, indem er seine Bündnisse und sein Evangelium denjenigen zukommen läßt, die vom Haus Israel sind. 12 Darum wird er sie wieder aus der Gefangenschaft führen, und sie werden in die Länder ihres Erbteils gesammelt werden; und sie werden aus dem Dunkel gebracht werden und aus der Finsternis; und sie werden wissen, daß der Herr ihr Erretter ist und ihr Erlöser, der Mächtige Israels.

... von großem Wert ...

das wunderbare Werk des HERRN, SEIN wiederhergestelltes Evangelium ist von großem Wert für uns, denn ER hat seinen Arm entblößt und den Menschen SEINE Bündnisse und SEIN Evangelium gebracht. Das Resultat ist die Befreiung aus der Gefangenschaft und die Rückkehr in die Erbteile. Oft sind wir in uns gefangen durch diverse Verstrickungen der Seele. Hier kann JESUS helfen und uns befreien. Ja, ER kann uns zurückführen zu unserem Ursprung, zu uns selbst. Durch JESUS finden wir uns selbst. ER wird uns aus dem Dunkeln führen (englisch: obscurity = Obskurität, Unklarheit, Verworrenheit). Wir werden wieder klar sehen, die Finsternis geht vorbei,. Wir werden wissen, ER ist der HERR, der ERRETTER, der ERLÖSER, der MÄCHTIGE.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi aus Jesaja zitiert hat, spricht er weiter zu seinen Brüdern.

um 588-570 v. Chr.

(im verheißenen Land ... vor der Trennung der Nephiten und Lamaniten)

Tag 54 keine Vernichtung … bewahrt … nicht fürchten … Weg für SEIN Volk …
heraufgeführt, wie Kälber … ER regiert mit Herrschaft, Kraft, Macht,
Herrlichkeit … ER sammelt, zählt, weidet, sie kennen IHN, eine Herde, ein
Hirte … Weidegrund, sicher wohnen

Tag 54 - keine Vernichtung … bewahrt … nicht fürchten … Weg für SEIN Volk … heraufgeführt, wie Kälber … ER regiert mit Herrschaft, Kraft, Macht, Herrlichkeit … ER sammelt, zählt, weidet, sie kennen IHN, eine Herde, ein Hirte … Weidegrund, sicher wohnen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
1. Nephi

 

 

 

 

22

 

 

 

 

16-22, 24, 25, 28, 31

16 Denn die Zeit kommt bald, da der Grimm Gottes in seiner Fülle sich über alle Menschenkinder ergießen wird; denn er wird nicht zulassen, daß die Schlechten die Rechtschaffenen vernichten. 17 Darum wird er die Rechtschaffenen durch seine Macht bewahren, selbst wenn es so ist, daß die Fülle seines Grimms kommen muß, um die Rechtschaffenen zu bewahren, ja, so daß ihre Feinde durch Feuer vernichtet werden. Darum brauchen die Rechtschaffenen sich nicht zu fürchten; denn so spricht der Prophet, sie werden errettet werden, selbst wenn es durch Feuer sein muß. 18 Siehe, meine Brüder, ich sage euch, daß diese Dinge in Kürze geschehen müssen; ja, selbst Blut und Feuer und Rauchschwaden müssen kommen, und es muß notwendigerweise auf dem Antlitz dieser Erde geschehen; und es kommt über die Menschen im Fleische, wenn es so ist, daß sie ihr Herz gegen den Heiligen Israels verhärten.
19 Denn siehe, die Rechtschaffenen werden nicht zugrunde gehen; denn die Zeit muß gewiß kommen, da alle, die gegen Zion kämpfen, abgeschnitten werden. 20 Und der Herr wird gewiß einen Weg für sein Volk bereiten, damit die Worte des Mose erfüllt werden können, die er sprach, nämlich: Einen Propheten gleich mir wird der Herr, euer Gott, euch erwecken; auf ihn sollt ihr hören in allem, was auch immer er euch sagen wird. Und es wird sich begeben: Alle, die nicht auf diesen Propheten hören wollen, sollen aus dem Volk abgeschnitten werden. 21 Und ich, Nephi, verkünde euch nun, daß dieser Prophet, von dem Mose gesprochen hat, der Heilige Israels ist; darum wird er Gericht halten in Rechtschaffenheit. 22 Und die Rechtschaffenen brauchen sich nicht zu fürchten, denn sie sind es, die nicht zuschanden werden sollen.
Sondern es ist das Reich des Teufels, das unter den Menschenkindern aufgebaut werden wird, und dieses Reich ist unter denen aufgerichtet, die im Fleische sind — 24 Und die Zeit kommt schnell, da die Rechtschaffenen heraufgeführt werden müssen wie Kälber aus dem Stall, und der Heilige Israels muß regieren mit Herrschaft und Kraft und Macht und großer Herrlichkeit. 25 Und er sammelt seine Kinder von den vier Enden der Erde; und er zählt seine Schafe, und sie kennen ihn; und es wird eine Herde sein und ein Hirte; und er wird seine Schafe weiden, und in ihm werden sie Weidegrund finden ... 28 Aber siehe, alle Nationen, Geschlechter, Sprachen und Völker werden im Heiligen Israels sicher wohnen, wenn es so ist, daß sie umkehren ... 31 Darum sollt ihr nicht meinen, ich und mein Vater seien die einzigen, die dies bezeugt und auch gelehrt haben. Darum, wenn ihr den Geboten gehorcht und bis ans Ende ausharrt, werdet ihr am letzten Tag errettet werden. Und so ist es. Amen.
... unter dem Schutzmantel des HERRN

Gut zu wissen, dass die Schlechten die Rechtschaffenen nicht vernichten werden. Der Herr bewahrt durch seine Macht. Wir brauchen keine Angst haben, wir werden errettet und gehen nicht zugrunde, wenn wir rechtschaffen sind. Ein vom HERRN bereiteter Weg ist stets vorhanden. Es kann noch so schlimm werden um uns herum, wir sind in der Hand GOTTES. ER ist der Hirte, ER weidet uns, in IHM sind wir sicher. Wer die Gebote hält und bis ans Ende ausharrt, wird am letzten Tag errettet werden. So ist es !!!

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi aus Jesaja zitiert hat, spricht er weiter zu seinen Brüdern.

um 588-570 v. Chr.

(im verheißenen Land ... vor der Trennung der Nephiten und Lamaniten)

 

High-Lights meines Studiums des Buches 2. Nephi (Buch Mormon)
(in Tage aufgeteilt (siehe unten), damit eine Art "mit dem Buch Mormon durch´s Jahr" entstehen kann)

 

Geschichtlicher Überblick des Buches 2. Nephi:  Ein Bericht über Lehis Tod. Nephis Brüder lehnen sich gegen ihn auf. Der Herr warnt Nephi und sendet ihn zur Flucht in die Wildnis. Es kommt zur Trennung. Nephis Reisen in der Wildnis und so weiter.

2. Nephi

 

Tag 1

Tag 1 - der HERR hat Großes getan, gewarnt und aus Jerusalem geführt … große Barmherzigkeit, NICHT vom Meer verschlungen … trotz unserer Bedrängnisse haben wir ein vor allen anderen Ländern erwähltes Land der Verheißung erlangt
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
1 1-5 1 Und nun begab es sich: Nachdem ich, Nephi, mit der Belehrung meiner Brüder zu Ende gekommen war, sagte auch unser Vater Lehi vieles zu ihnen und trug ihnen vor, was der Herr Großes für sie getan hatte, indem er sie aus dem Land Jerusalem geführt hatte. 2 Und er sprach zu ihnen in Bezug auf ihre Auflehnungen auf den Wassern und die große Barmherzigkeit Gottes, der ihr Leben verschont hatte, sodass sie nicht vom Meer verschlungen worden waren. 3 Und er sprach auch zu ihnen in Bezug auf das Land der Verheißung, das sie erlangt hatten—wie barmherzig der Herr gewesen sei, indem er uns gewarnt hatte, daß wir aus dem Land Jerusalem fliehen sollten. 4 Denn siehe, sagte er, ich habe eine Vision gesehen, daher weiß ich, daß Jerusalem zerstört worden ist; und wären wir in Jerusalem geblieben, so wären auch wir zugrunde gegangen. 5 Aber, sagte er, trotz unserer Bedrängnisse haben wir ein Land der Verheißung erlangt, ein Land, das vor allen anderen Ländern erwählt ist; ein Land, worüber Gott, der Herr, mit mir den Bund gemacht hat, dass es ein Land des Erbteils für meine Nachkommen sein werde. Ja, der Herr hat dieses Land mir und meinen Kindern mit einem Bund gegeben immerdar und ebenso auch all denen, die durch die Hand des Herrn aus anderen Ländern geführt werden würden..

... gut, hier zu sein ...

Lehi versucht seine Söhne daran zu erinnern, wie gut es ist, im Land der Verheißung angekommen zu sein und welch reichen Segen diese Ankunft in diesem Land mit sich bringt. Womöglich ist es auch für uns gut, uns immer wieder daran zu erinnen, wie gut es ist, dass wir "unser Jerusalem" durch unsere Bekenntnis zum HERRN verlassen haben. ER hat Großes für uns getan, ER hat uns weggeführt, ER hat uns verschont, sodass wir nicht verschlungen wurden. Dank seiner Barmherzigkeit und seiner Warnung, konnten wir in unser vor allen anderen Ländern erwähltes Land der Verheißung fliehen und sind nicht zugrunde gegangen.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel.

... um 588-570 v. Chr. (auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten)

Tag 2

Tag 2 - SEINE Gebote halten … wohlergehen … gesegnet … niemand wird sie belästigen und sie werden sicher wohnen immerdar … wenn sie in Unglauben verfallen, dann werden die Strafgerichte DESSEN DER GERECHT IST, auf ihnen ruhen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
1 9-11

9 Darum habe ich, Lehi, eine Verheißung erhalten: Insoweit diejenigen, die der Herr, Gott, aus dem Land Jerusalem führen wird, seine Gebote halten werden, wird es ihnen wohl ergehen in diesem Land; und sie werden vor allen anderen Nationen bewahrt bleiben, damit sie dieses Land für sich selbst besitzen können. Und wenn es so ist, daß sie seine Gebote halten, werden sie in diesem Land gesegnet sein, und niemand wird sie belästigen noch ihnen das Land ihres Erbteils nehmen; und sie werden sicher wohnen immerdar.

10 Aber siehe, wenn die Zeit kommt, da sie in Unglauben verfallen, nachdem sie so große Segnungen aus der Hand des Herrn empfangen haben—denn sie haben Kenntnis von der Erschaffung der Erde und aller Menschen und wissen von den großen und wunderbaren Werken des Herrn von der Erschaffung der Welt an; und ihnen ist die Macht gegeben, durch Glauben alles zu tun; und sie haben alle Gebote von Anfang an und sind durch seine grenzenlose Güte in dieses kostbare Land der Verheißung geführt worden—, siehe, ich sage, falls der Tag kommt, da sie den Heiligen Israels, den wahren Messias, ihren Erlöser und ihren Gott, verwerfen, siehe, dann werden die Strafgerichte dessen, der gerecht ist, auf ihnen ruhen.


11 Ja, er wird andere Nationen zu ihnen herführen, und er wird ihnen Macht geben, und er wird von ihnen die Länder ihrer Besitzungen nehmen, und er wird sie zerstreuen und schlagen lassen.

Wohlergehen ODER Strafgerichte

Wenn wir die Gebote halten, wird es uns wohlergehen und wir bleiben bewahrt und gesegnet. Niemand wird uns belästigen und uns etwas wegnehmen. Wir sind sicher !!! Doch wenn wir in Unglauben verfallen und den Heiligen Israels, den wahren Messias, unseren Erlöser und unseren Gott verwerfen, dann kommen die Strafgerichte dessen, der gerecht ist. Dann wird uns vieles genommen, dann werden wir zerstreut.

 

Werfen wir noch einen Blick auf das, was wir verwerfen würden, falls wir uns abwenden würden vom Glauben:

wir haben große Segnungen vom HERRN empfangen

wir haben Kenntnis von der Erd- und Menschenerschaffung

wir wissen von den großen und wunderbaren Werken des HERRN

uns ist Macht gegeben, durch Glauben alles zu tun

wir haben alle Gebote

wir sind durch SEINE grenzenlose Güte geführt worden

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und prophezeit vieles bezüglich des Landes der Verheißung. Hier spricht Lehi über seine Nachkommen und die Entwicklung im Land der Verheißung.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 3

Tag 3 - erwacht aus dem tiefen Schlaf, und schüttelt die furchtbaren Ketten ab … erhebt euch aus dem Staub … seid Männer mit festem Vorsatz eines Sinnes, eines Herzens, einig in allem … Waffenrüstung … kommt hervor aus dem Dunkel
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
1 12-14,
21, 23

12 ... darum, meine Söhne, wollte ich, ihr würdet daran denken, ja, ich wollte, ihr würdet auf meine Worte hören. 13 O daß ihr erwachtet, erwachtet aus einem tiefen Schlaf, ja, nämlich aus dem Schlaf der Hölle, und die furchtbaren Ketten abschütteltet, womit ihr gebunden seid, sind es doch die Ketten, womit die Menschenkinder gebunden sind, sodass sie in die Gefangeschaft verschleppt werden, hinab in den ewigen Abgrund des Elends und Wehs. 14 Erwacht! Und erhebt euch aus dem Staub, und hört die Worte eines zitternden Vaters ...

 

21...  erhebt euch aus dem Staub, meine Söhne, und seid Männer, und seid mit festem Vorsatz eines Sinnes und eines Herzens, einig in allem ...

 

23 Erwacht, meine Söhne; legt die Waffenrüstung der Rechtschaffenheit an. Schüttelt die Ketten ab, womit ihr gebunden seid, und kommt hervor aus dem Dunkel, und erhebt euch aus dem Staub.

... erwache

 

Manchmal ist unser Schlaf einfach zu tief. Wir sind mutlos, schwach, orientierungslos, antriebslos und unterlassen die Aktivitäten, die unser himmlischer Vater von uns erwartet. In solchen Momenten ist es gut aufzuwachen. Wir müssen dies tun, sonst werden wir sie nicht los die bindenden Ketten, die uns gefangen halten. Raus aus dem Abgrund. Schluss mit Elend und Weh. Erheben wir uns aus dem Staub.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und ermahnt sie eindringlich zuzuhören und aufzuwachen.

 

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 4

Tag 4 - der HERR hat meine Seele erlöst; ich habe SEINE Herrlichkeit geschaut, ich bin auf ewig ringsum umschlossen von den Armen seiner Liebe
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
1 14-15

14 ... hört die Worte eines zitternden Vaters, dessen Gebeine ihr bald in das kalte und stille Grab niederlegen müßt, von wo kein Reisender zurückkehren kann; wenige Tage noch, und ich gehe den Weg alles Irdischen. 15 Aber siehe, der Herr hat meine Seele von der Hölle erlöst; ich habe seine Herrlichkeit geschaut, und ich bin auf ewig ringsum umschlossen von den Armen seiner Liebe.

... am Ende des Lebens

 Hier verrät Lehi, der große Buch Mormon Patriarch, wie er sich kurz vor seinem Tod fühlt. Er ist sich bewusst, dass sein irdisches Leben bald vorbei ist. Er erwähnt sogar das kalte Grab und die Reise OHNE Rückkehr. Lehi scheint die gleichen Gefühle zu haben, wie wir alle, wenn wir an das Sterben denken. Doch dann kommt die Hoffnungsbotschaft, denn der HERR hat Lehi von der Hölle erlöst, er hat SEINE Herrlichkeit gesehen und fühlt sich für immer von den Armen SEINER Liebe umschlossen. Mit diesen Gefühlen im Herzen verliert der Tod seinen Schrecken.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und beschreibt, wie er sich kurz vor seinem Tod fühlt.

 

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 5

Tag 5 - Besorgnis meiner Seele … Herz von Sorge bedrückt … ich wünsche, daß ihr daran denkt, die Satzungen und Richtersprüche des Herrn zu beachten … seid ein erwähltes und ein vom Herrn begünstigtes Volk … erhebt euch …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
1 16-23

16 Und ich wünsche, daß ihr daran denkt, die Satzungen und Richtersprüche des Herrn zu beachten; siehe, dies war von Anfang an die Besorgnis meiner Seele. 17 Von Zeit zu Zeit war mir das Herz von Sorge bedrückt; denn ich fürchtete, der Herr, euer Gott, würde wegen eurer Herzenshärte in der Fülle seines Grimms über euch kommen, so daß ihr ausgelöscht und für immer vernichtet würdet; 18 oder dass ein Fluch für den Zeitraum vieler Generationen über euch kommen würde und dass ihr mit Schwert und mit Hungersnot heimgesucht würdet und gehasst würdet und nach dem Willen und der Gefangenschaft des Teufels geleitet würdet 19 O meine Söhne, daß dies nicht über euch komme, sondern daß ihr ein erwähltes und ein vom Herrn begünstigtes Volk sein möget. Aber siehe, sein Wille geschehe; denn seine Wege sind immerdar Rechtschaffenheit.

 

20 Und er hat gesagt: Insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen im Land; aber insofern ihr meine Gebote nicht haltet, werdet ihr von meiner Gegenwart abgeschnitten werden. 21 Und nun, damit meine Seele Freude an euch habe und damit mein Herz diese Welt mit Frohsinn über euch verläßt, damit ich nicht durch Kummer und Sorge in das Grab hinabgebracht werde, erhebt euch aus dem Staub, meine Söhne, und seid Männer, und seid mit festem Vorsatz eines Sinnes und eines Herzens, einig in allem, damit ihr nicht hinab in Gefangenschaft geratet, 22 damit ihr nicht verflucht werdet mit einem schweren Fluch; und auch, damit ihr nicht den Unmut eines gerechten Gottes über euch bringt zur Vernichtung, ja, zur ewigen Vernichtung sowohl der Seele als auch des Leibes.

 

23 Erwacht, meine Söhne; legt die Waffenrüstung der Rechtschaffenheit an. Schüttelt die Ketten ab, womit ihr gebunden seid, und kommt hervor aus dem Dunkel, und erhebt euch aus dem Staub.

... die Besorgnis der Seele

Gibt es überhaupt Anlass zur Sorge, wenn wir uns in enger Verbindung mit unserem himmlischen Vater befinden? Klare Antwort: JA !!! Es ist gut, wenn unsere Seele stets um den Gehorsams-Status besorgt ist. Personen, um die wir uns sorgen, sollten nicht nur Andere sein, sondern vorallen Dingen wir selbst, denn wir alle können fallen. Es ist erforderlich, die Satzungen und Richtersprüche des HERRN zu beachten. Herzenshärte ist kontraproduktiv und führt zu negativen Konsequenzen. Durch Gehorsam dem Vater im Himmel gegenüber, bleiben wir erwählt und begünstigt. Gehorsam sichert unser Wohlergehen. Gehorsam fördert Freude und Frohsinn und vertreibt Kummer und Sorge. Wir wollen nicht den Unmut Gottes durch Ungehorsam auf uns ziehen, sondern uns lieber aus dem Staub erheben und mit festem Sinne eines Sinnes und eines Herzens sein, einig in allem. Durch Gehorsam und Rechtschaffenheit schütteln wir bindende Ketten ab. wir eheben uns aus dem Staub und verlassen das Dunkle. Gehorsam ist wie eine Waffenrüstung, Gehorsam ist wie ein Erwachen.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und drückt seine große Sorge aus.

 

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 6

Tag 6 - Gebote gehalten … Werkzeug … nach Herrlichkeit GOTTES und eurem Wohlergehen getrachtet … Schärfe der Macht des Wortes GOTTES … Zorn war Wahrheit, die er nicht zurückhalten konnte … der Geist des HERRN öffnete den Mund …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
1 24-29

24 Lehnt euch nicht mehr gegen euren Bruder auf, denn was er gesehen hat, ist herrlich, und er hat die Gebote gehalten von der Zeit an, da wir Jerusalem verlassen haben; und er ist ein Werkzeug in den Händen Gottes gewesen, indem er uns in das Land der Verheißung geführt hat; denn wenn er nicht gewesen wäre, so wären wir in der Wildnis vor Hunger zugrunde gegangen; und doch habt ihr ihm nach dem Leben getrachtet, ja, und er hat euretwegen viel Kummer gelitten. 25 Und ich ängstige mich sehr und zittere um euretwillen, dass er wiederum leide; denn siehe, ihr habt ihn beschuldigt, er trachte nach Macht und nach Gewalt über euch; ich aber weiß, dass er weder nach Macht noch Gewalt über euch getrachtet hat, sondern er hat nach der Herrlichkeit Gottes getrachtet und eurem eigenen ewigen Wohlergehen. 26 Und ihr habt gemurrt, weil er euch gegenüber klar gesprochen hat. Ihr sagt, er sei euch mit Schärfe begegnet; ihr sagt, er sei auf euch zornig gewesen; aber siehe, seine Schärfe war die Schärfe der Macht des Wortes Gottes, die in ihm war; und was ihr Zorn nennt, war die Wahrheit gemäß dem, was in Gott ist, die er nicht zurückhalten konnte und die eure Übeltaten unerschrocken kundgetan hat. 27 Und es muß notwendigerweise so sein, dass die Macht Gottes in ihm sein muss, selbst so sehr, dass er euch befiehlt, und ihr müsst gehorchen. Aber siehe, es war nicht er, sondern es war der Geist des Herrn, der in ihm war, der ihm den Mund zum Reden geöffnet hat, sodass er ihn nicht schließen konnte. 28 Und nun, mein Sohn Laman und auch Lemuel und Sam und auch meine Söhne, die ihr die Söhne Ischmaels seid, siehe, wenn ihr auf die Stimme Nephis hören werdet, dann werdet ihr nicht zugrunde gehen. Und wenn ihr auf ihn hören werdet, so hinterlasse ich euch einen Segen, ja, nämlich meinen ersten Segen. 29 Wenn ihr aber nicht auf ihn hören werdet, so nehme ich meinen ersten Segen von euch, ja, selbst meinen Segen, und er wird auf ihm ruhen.

... unser Nephi - ein Mann Gottes - ein Prophet

 

Hier wird ein gehorsamer Mann beschrieben, der Herrliches gesehen hat. Ein Werkzeug in den Händen Gottes. Ein Mann, der eben nicht Macht und Gewalt anstrebt, sondern die Herrlichkeit Gottes und das ewige Wohlergehen seiner Mitmenschen im Sinn hat. Ein Mann, der sich nicht zurückhält sondern klar und offen spricht, wenn nötig mit der Schärfe des Wortes Gottes. Dieser Mann ist unerschrocken und kann die Wahrheit nicht zurück halten, er kann den Mund nicht schließen, sondern benennt das Übeltun. In diesem Mann ist die Macht GOTTES und der Geist des HERRN zu finden. Wer so einem Gottesmann bzw. Propheten zuhört, wird in die richtige Richtung geführt und wird nicht zugrunde gehen. Auch heute gibt es einen Propheten. Hören wir auf ihn, dann wird der Segen des HERRN mit uns sein. Versuchen wir auch, uns die guten Eigenschaften Nephis anzueignen. Dies wird uns voranbringen.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel. Lehi erwähnt die Größe Nephis und rät seinen anderen Söhnen, nicht mehr gegen Nephi zu rebellieren.

 

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 7

Tag 7 - Größe GOTTES kennen  … Bedrängnisse zum Gewinn weihen … gesegnet … sicher wohnen … erlöst … Herrlichkeit geschaut … der Geist ist derselbe … Weg bereitet… Errettung freie Gabe
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 1-4

1 Und nun, Jakob, spreche ich zu dir: Du bist mein Erstgeborener in den Tagen meiner Drangsal in der Wildnis. Und siehe, in deiner Kindheit hast du Bedrängnisse und viel Kummer ertragen wegen der Roheit deiner Brüder. 2 Und doch, Jakob, mein Erstgeborener in der Wildnis, kennst du die Größe Gottes; und er wird dir deine Bedrängnisse zum Gewinn weihen. Darum wird deine Seele gesegnet sein, und du wirst bei deinem Bruder Nephi sicher wohnen und wirst deine Tage im Dienste deines Gottes verbringen. 3 Darum weiß ich, dass du durch die Rechtschaffenheit deines Erlösers erlöst bist; denn du hast geschaut, dass er, wenn die Zeit erfüllt ist, kommt, um den Menschen die Errettung zu bringen. 4 Und du hast in deiner Jugend seine Herrlichkeit geschaut; darum bist du gesegnet, selbst so wie diejenigen, denen er im Fleische dienen wird; denn der Geist ist derselbe gestern, heute und immerdar. Und der Weg ist seit dem Fall des Menschen bereitet, und die Errettung ist eine freie Gabe.

... unser Jakob - Bedrängnisse werden nützlich

 

Hier wird klar, selbst Bedrängnisse kann Gott für uns nützlich werden lassen (zum Gewinn weihen). Jakob musste viel Bedrängnisse und Kummer ertragen. Doch er kennt die Größe GOTTES, der Jakob helfen wird, aus den negativen Erfahrungen Positives zu extrahieren. Jakob wird ein Segen für die Seele versprochen und Sicherheit. Und weil Jakob im Dienste seines GOTTES bleibt, ist er dank der Rechtschaffenheit Jesu erlöst. Jakob hat schon in seiner Jugend die Herrlichkeit des HERRN erblickt und wird reichlich belohnt. Verändern wir doch unseren Blickwinkel indem wir die Herrlichkeit des Herrn anvisieren, dann sind unsere Bedrängnisse nicht mehr so belastend, denn letztendlich können wir Nutzen aus den Erfahrungen ziehen. Auf jeden Fall wartet der reiche Segen des HERRN auf uns, wenn wir unseren Blick in SEINE Richtung lenken.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Hier spricht Lehi zu seinem Sohn Jakob.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 8

Tag 8 - Erlösung im und durch den HEILIGEN MESSIAS … voller Gnade und Wahrheit … bringt sich selbst als Opfer für die Reuigen und Zerknirschten … Verdienste, Barmherzigkeit, Gnade, Leben niederlegen und nehmen, Erstlingsgabe, Fürsprecher
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 6-10

6 Darum kommt die Erlösung im heiligen Messias und durch ihn; denn er ist voller Gnade und Wahrheit. 7 Siehe, er bringt sich selbst als Opfer für Sünde dar, um den Zwecken des Gesetzes Genüge zu leisten für alle, die ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist haben; und für niemanden sonst kann den Zwecken des Gesetzes Genüge geleistet werden. 8 Wie wichtig ist es daher, daß all dies den Bewohnern der Erde verkündet wird, damit sie erkennen mögen, daß kein Fleisch in der Gegenwart Gottes wohnen kann außer durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias, der sein Leben niederlegt gemäß dem Fleische und es wieder nimmt durch die Macht des Geistes, auf daß er die Auferstehung der Toten zustande bringe; denn er wird der erste sein, der aufersteht. 9 Darum ist er die Erstlingsgabe für Gott, sodass er für alle Menschenkinder Fürsprache einlegen wird; und wer an ihn glaubt, der wird errettet werden. 10 Und wegen der Fürsprache für alle, kommen alle Menschen zu Gott; darum stehen sie in seiner Gegenwart, um von ihm gerichtet zu werden gemäß der Wahrheit und Heiligkeit, die in ihm ist. Darum also die Zwecke des Gesetzes, das der Heilige gegeben hat, um die festgesetzte Strafe zu verhängen, und die festgesetzte Strafe steht im Gegensatz zu dem Glücklichsein, das festgesetzt ist, um so die Zwecke des Sühnopfers zu erfüllen.

... unser heiliger MESSIAS - in IHM und durch IHN - wie wichtig ist es, von IHM zu sprechen

 

JESUS hat sich für uns freiwillig geopfert und will von uns nur Weniges, nämlich unseren Glauben unser reuges Herz und unseren zerknirschten Geist. Wenn wir IHM dies geben, dann dürfen wir ewig und glücklich bei IHM und Beim HIMMLISCHEN VATER wohnen, dann ist die Erlösungstür geöffnet. Es ist wichtig, alle über diese freudige Nachricht zu informieren. ER ist voller Gnade, Barmherzigkeit, Heiligkeit und Wahrheit, ER ist unser Fürsprecher, ER ist der HEILIGE. Folgen wir IHM, denn dank seines Erlösungswerkes, kann Gnade wirken. Ohne IHN wären wir verloren, denn wir würden aufgrund unserer Unvollkommenheiten vom HIMMLISCHEN VATER getrennt bleiben müssen.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über den Messias.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 9

Tag 9 - Gegensatz in allen Dingen … alles aus Teilen … etwas von nur einerlei Beschaffenheit ist etwas Totes, Nichtiges, Zweckloses, das GOTTES Weisheit, ewige Absichten, Macht, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit zunichte macht …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 11-13

11 .denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen Gegensatz gibt. Wäre es nicht so, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, dass alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müsste es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit. 12 Dann aber wäre es notwendigerweise als etwas Nichtiges erschaffen worden; darum hätte es keine Absicht in dem Zweck seiner Erschaffung gegeben. Darum müßte dies notwendigerweise die Weisheit Gottes und seine ewigen Absichten zunichte machen und ebenso die Macht und die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit Gottes. 13 Und wenn ihr sagt, es gebe kein Gesetz, so sagt ihr auch, daß es keine Sünde gibt. Wenn ihr sagt, es gebe keine Sünde, so sagt ihr auch, daß es keine Rechtschaffenheit gibt. Und wenn es keine Rechtschaffenheit gäbe, so gäbe es kein Glücklichsein. Und wenn es weder Rechtschaffenheit noch Glücklichsein gäbe, so gäbe es weder Strafe noch Elend. Und wenn es all dies nicht gibt, so gibt es keinen Gott. Und wenn es keinen Gott gibt, so gibt es uns nicht, auch die Erde nicht; denn es hätte keine Erschaffung geben können, weder dessen, was handelt, noch dessen, worauf eingewirkt wird; darum hätte alles vergehen müssen.

Plus und Minus Gedanken

Ohne Gegensätze geht überhaupt nichts. Wir leben in einem Umfeld der Gegensätze und dies ist gut. Alles wäre wie tot, Positives und Negatives würde es nicht geben. Diese Gegensätzlichkeit bringt für mich Faszination und Sinn, in der Gegensätzlichkeit entpuppt sich für mich die Schönheit des Daseins. Wir kennen und erleben das Negative, das Schlechte, das Unschöne ... Wir müssen dies auch, denn nur dann schätzen, erkennen und bemerken wir das Positive, das Gute und das Schöne. Seien wir froh, es gibt Gegensätze, überwinden wir das Negative und halten wir am Guten fest, dann geht es aufwärts.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über Gegensätze.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 10

Tag 10 - umkehren können, solange wir im Fleische weilen … Zustand der Bewährung … ER gab das Gebot, dass alle Menschen umkehren müssen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 21

Und die Tage der Menschenkinder wurden verlängert gemäß dem Willen Gottes, damit sie umkehren können, solange sie im Fleische weilen; darum wurde ihr Zustand zu einem Zustand der Bewährung, und ihre Zeit wurde verlängert, gemäß den Geboten, die der Herr, Gott, den Menschenkindern gab. Denn er gab das Gebot, dass alle Menschen umkehren müssen; denn er hat allen Menschen gezeigt, dass sie verloren sind wegen der Übertretung ihrer Eltern.

Umkehr und gut

 

Der Kerngedanke des Evangeliums JESU Christi ist und bleibt die Umkehr. Wir sind verloren OHNE JESUS, doch wir können alles erreichen MIT IHM. Kehren wir demnach um und folgen wir IHM, dann wird es wohl sein mit uns.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über Umkehr.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 11

Tag 11 - alles geschah gemäß der Weisheit dessen, der alles weiß
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 24

Aber siehe, alles geschah gemäß der Weisheit dessen, der alles weiß.

EINER weiss alles !!!

 

... dieser Vers ist kurz, aber wichtig. ER, der hnimmlische Vater und auch sein Sohn Jesus Christus, wissen alles. In ihrer Weisheit haben sie alles geplant und organisiert. Ist es nicht schön, dass wir uns darauf verlassen dürfen? Übrigens, dass was für die Vergangenheit gilt, stimmt auch für die Zukunft !!! Alles wird gemäß der Weisheit dessen geschehen, der alles weiß.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über Jesus.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 12

Tag 12 - für immer frei … Gut von Böse … selbst handeln … Freiheit und ewiges Leben durch den GROSSEN MITTLER … auf IHN blicken, hören, treu sein gemäß dem Willen SEINES Heiligen Geistes … das immerwährende Wohlergehen der Seele
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
2 26-30

26 Und der Messias kommt, wenn die Zeit erfüllt ist, damit er die Menschenkinder vom Fall erlöse. Und weil sie vom Fall erlöst sind, so sind sie für immer frei geworden und können Gut von Böse unterscheiden; sie können für sich selbst handeln und müssen nicht auf sich einwirken lassen, außer durch die Strafe des Gesetzes am großen und letzten Tag, gemäß den Geboten, die Gott gegeben hat. 27 Darum sind die Menschen gemäß dem Fleische frei; und alles ist ihnen gegeben, was für den Menschen notwendig ist. Und sie sind frei, um Freiheit und ewiges Leben zu wählen durch den großen Mittler für alle Menschen oder um Gefangenschaft und Tod zu wählen gemäß der Gefangenschaft und Macht des Teufels; denn er trachtet danach, daß alle Menschen so elend seien wie er selbst. 28 Und nun, meine Söhne, möchte ich, daß ihr auf den großen Mittler blickt und auf seine großen Gebote hört und seinen Worten treu seid und ewiges Leben wählt gemäß dem Willen seines Heiligen Geistes 29 und nicht den ewigen Tod wählt gemäß dem Wollen des Fleisches und des Bösen, das darin ist, wodurch der Geist des Teufels Macht erlangt, gefangenzunehmen, um euch in die Hölle hinabzuführen, damit er in seinem eigenen Reich über euch regiere. 30 Diese wenigen Worte habe ich zu euch allen gesprochen, meine Söhne, in den letzten Tagen meiner Bewährung; und ich habe, gemäß den Worten des Propheten, das gute Teil erwählt. Und es kommt mir allein auf das immerwährende Wohlergehen eurer Seele an. Amen.

... auf den großen Mittler blicken wegen des immerwährenden Wohergehens unserer Seele ...

... manchmal ist es gut, einen Fürsprecher zu haben, der sich für uns einsetzt und zu unserem Vorteil spricht. JESUS CHRISTUS ist genau das in ewiger Hinsicht. ER hat sich als Schnittstelle, als Mediator hingegeben, um zu vermitteln, um eine Brücke zwischen Gott dem Vater und den Menschen zu bauen, die eigentlich wegen der göttlichen Gerechtigkeit nicht existieren würde, doch dank IHM, seinem Sühnopfer und SEINER Gnade begehbar ist.

 

Durch IHN sind wir für immer frei geworden, wir wissen von Gut und Böse, uns ist aslles Nötige gegeben und wir können selbst entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen, ohne Zwang und ohne Fremdeinwirkung. Entscheiden wir uns doch besser gemäss dem Willen des Heiligen Geistes für die Freiheit und für das ewige Leben, indem wir auf IHN, den großen Mittler blicken, sowie IHM und SEINEN Geboten treu sind. Es geht um nichts weniger, als um das immerwährende Wohlergehen unsere Seele.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell an andere) über den Messias.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 13

Tag 13 - damit sie aus der Finsternis ans Licht geführt würden, ja, aus verborgener Finsternis und aus Gefangenschaft in die Freiheit
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
3 4-11

4 Denn siehe, du bist die Frucht meiner Lenden; und ich bin ein Abkömmling Josefs, der gefangen nach Ägypten geführt wurde. Und groß waren die Bündnisse des Herrn, die er für Josef gemacht hat. 5 Darum hat Josef wahrhaftig unseren Tag geschaut. Und er erhielt vom Herrn die Verheißung, daß aus der Frucht seiner Lenden der Herr, Gott, dem Haus Israel einen rechtschaffenen Zweig erwecken werde; nicht den Messias, sondern einen Zweig, der abgebrochen werden würde, dessen aber dennoch in den Bündnissen des Herrn gedacht werden solle, dass ihnen in den Letzten Tagen der Messias im Geist der Macht kundgetan werden solle, damit sie aus der Finsternis ans Licht geführt würden, ja, aus verborgener Finsternis und aus Gefangenschaft in die Freiheit. 6 Denn Josef hat wahrhaftig bezeugt, nämlich: Einen Seher wird der Herr, mein Gott, erwecken, der ein erwählter Seher für die Frucht meiner Lenden sein wird. 7 Ja, Josef hat wahrhaftig gesagt: So spricht der Herr zu mir: Einen erwählten Seher werde ich aus der Frucht deiner Lenden erwecken; und er wird unter der Frucht deiner Lenden hoch geachtet sein. Und ihm werde ich Gebot geben, dass er für die Frucht deiner Lenden, seine Brüder, ein Werk tun wird, das für sie von großem Wert sein wird, nämlich, daß ihnen die Bündnisse zur Kenntnis gebracht werden, die ich mit deinen Vätern gemacht habe. 8 Und ich werde ihm ein Gebot geben, dass er keine andere Arbeit tun wird außer der Arbeit, die ich ihm gebieten werde. Und ich werde ihn in meinen Augen groß machen, denn er wird mein Werk tun. 9 Und er wird groß sein gleichwie Mose, von dem ich gesagt habe, ich würde ihn für euch erwecken, um mein Volk zu befreien, o Haus Israel. 10 Und Mose werde ich erwecken, um dein Volk aus dem Land Ägypten zu befreien. 11 Aber einen Seher werde ich aus der Frucht deiner Lenden erwecken; und ihm werde ich Macht geben, mein Wort für die Nachkommen deiner Lenden hervorzubringen– und nicht nur, mein Wort hervorzubringen, spricht der Herr, sondern, um sie von meinem Wort zu überzeugen, das schon unter ihnen verbreitet worden sein wird. 

... aus der Finsternis ans Licht

 

Mose hat die Israeliten aus der Gefangenschaft geführt. Welch großes göttliches Befreiungs-Ereignis. Ein Volk wird aus der Sklaverei befreit und in verheißenes Land geführt. In geistiger Hinsicht gibt es auch heute einen Mose, nämlich Joseph Smith.

Er hat den Auftrag erhalten, die Menschen aus der Finsternis ans Licht zu führen, aus verborgener Finsternis und Gefangenheit in die Freiheit.

Der Messias selbst hat sich ihm im Geist der Macht kundgetan.

Joseph Smith, der erwählte und hoch geachtete Seher hat ein Werk vollbracht, welches von großem Wert ist, denn die alten Bündnisse werden dank dieses Werkes wieder aufgefrischt und erneuert. So hat der himmlische Vater in diesen Letzten Tagen einen Propheten wie Mose erweckt, der für die geistige Befreiung des Volkes Gottes zuständig ist. Greifen wir zu, gehen wir mit in unser verheißenen Land. ...

 

weitere Stellen über Joseph Smith:(Verse 13, 14, 24 im gleichen Kapitel):

13 Und aus Schwäche heraus wird er stark gemacht werden ... 14 ... Siehe, diesen Seher wird der Herr segnen; und wer danach trachtet, ihn zu vernichten, wird zuschanden werden ... 24 Und ein Mächtiger wird sich unter ihnen erheben, der viel Gutes wirken wird, in Wort und auch in Tat, und ein Werkzeug sein wird in den Händen Gottes, mit überaus großem Glauben, damit er mächtige Wunder wirke und das vollbringe, was in den Augen Gottes groß ist, um vieles für das Haus Israel und für die Nachkommen deiner Brüder wiederherzustellen.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Joseph, den Letztgeborenen. Hier erwähnt Lehi den Joseph, der nach Ägypten verkauft wurde, von dem Lehi abstammt. Er erwähnt auch, dass dieser Joseph von Joseph Smith wusste und von der Wiederhertstellung. 

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 14

Tag 14 - insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
4 4

Denn der Herr, Gott, hat gesagt: Insoweit ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen im Land; und wenn ihr meine Gebote nicht haltet, werdet ihr von meiner Gegenwart abgeschnitten werden.

Gehorsam

Mit dem Gehorsam scheint alles zu stehen und zu fallen. Erinnern wir uns daran.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Kurz vor seinem Tod spricht Lehi zu seinen Nachkommen.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 15

Tag 15 - Herz weinet, Seele trauert, Kraft ermattet, der Böse findet Raum, um den Frieden zu zerstören und die Seele zu bedrängen? … erwache, freue dich, ermatte nicht. O HERR, wirst du meine Seele erlösen? … mache meinen Weg frei vor mir …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
4 16-35

16 Siehe, meine Seele erfreut sich an dem, was des Herrn ist; und mein Herz sinnt ständig über das nach, was ich gesehen und gehört habe. 17 Und doch, trotz der großen Güte des Herrn, da er mir seine großen und wunderbaren Werke gezeigt hat, ruft mein Herz aus: O was bin ich doch für ein unglückseliger Mensch! Ja, mein Herz grämt sich meines Fleisches wegen; meine Seele ist bekümmert meiner Übeltaten wegen. 18 Ich bin ringsum umschlossen, wegen der Versuchungen und der Sünden, die mich so leicht bedrängen. 19 Und wenn ich mich freuen möchte, stöhnt mein Herz meiner Sünden wegen; doch ich weiß, in wen ich mein Vertrauen gesetzt habe. 20 Mein Gott ist mein Beistand gewesen; er hat mich durch meine Bedrängnisse in der Wildnis geführt; und er hat mich auf den Wassern der großen Tiefe bewahrt. 21 Er hat mich mit seiner Liebe erfüllt, selbst bis es mir mein Fleisch verzehrt. 22 Er hat meine Feinde zuschanden gemacht und bewirkt, daß sie vor mir beben. 23 Siehe, er hat mein Rufen gehört am Tage, und er hat mir Erkenntnis gegeben durch Visionen in den Stunden der Nacht. 24 Und bei Tage habe ich mich vor ihm zu machtvollem Gebet erkühnt; ja, meine Stimme habe ich emporsteigen lassen in die Höhe, und Engel sind herabgekommen und haben mir gedient. 25 Und auf den Schwingen seines Geistes ist mein Leib auf überaus hohe Berge hinweggeführt worden. Und meine Augen haben Großes geschaut, ja, allzu groß für den Menschen; darum ist mir geboten worden, es nicht niederzuschreiben. 26 Nun denn, wenn ich so Großes gesehen habe, wenn der Herr in seiner Herablassung gegenüber den Menschenkindern mit soviel Barmherzigkeit Menschen besucht hat, warum soll mein Herz weinen und meine Seele im Tal der Trauer verweilen und mein Fleisch dahinschwinden und meine Kraft ermatten, meiner Bedrängnisse wegen? 27 Und warum soll ich mich, meines Fleisches wegen, der Sünde hingeben? Ja, warum soll ich Versuchungen nachgeben, so daß der Böse in meinem Herzen Raum finde, um meinen Frieden zu zerstören und meine Seele zu bedrängen? Warum bin ich zornig meines Feindes wegen? 28 Erwache, meine Seele! Welke nicht länger in Sünde dahin. Freue dich, o mein Herz, und gib dem Feind meiner Seele nicht länger Raum. 29 Erzürne dich nicht abermals meiner Feinde wegen. Lass nicht meine Kraft ermatten meiner Bedrängnisse wegen. 30 Freue dich, o mein Herz, und rufe zum Herrn und sprich: O Herr, ich werde dich preisen immerdar; ja, meine Seele wird sich freuen an dir, mein Gott und der Fels meiner Errettung. 31 O Herr, wirst du meine Seele erlösen? Wirst du mich aus den Händen meiner Feinde befreien? Wirst du mich zittern machen beim Anblick von Sünde? 32 Mögen die Pforten der Hölle auf immer vor mir verschlossen bleiben, weil ja mein Herz reuig ist und mein Geist zerknirscht ist! O Herr, verschließe nicht die Pforten deiner Rechtschaffenheit vor mir, auf daß ich auf dem Pfad der Niederung wandeln kann, auf daß ich mich streng an den ebenen Weg halte! 33 O Herr, umschließe mich doch ringsum mit dem Gewand deiner Rechtschaffenheit! O Herr, bereite mir doch einen Weg, daß ich meinen Feinden entrinne! Mache doch meinen Pfad vor mir gerade! Lege mir doch keinen Stolperstein in den Weg, sondern mache meinen Weg frei vor mir, und versperre nicht meinen Weg, sondern die Wege meines Feindes. 34 O Herr, ich habe auf dich vertraut, und ich werde auf dich vertrauen immerdar. Ich werde mein Vertrauen nicht in den Arm des Fleisches setzen; denn ich weiß, dass der verflucht ist, der sein Vertrauen in den Arm des Fleisches setzt. Ja, verflucht ist, wer sein Vertrauen in Menschen setzt oder Fleisch zu seinem Arm macht. 35 Ja, ich weiß, daß Gott dem gern gibt, der bittet. Ja, mein Gott wird mir geben, wenn ich nichts Unrechtes bitte; darum werde ich meine Stimme zu dir erheben; ja, ich werde zu dir rufen, mein Gott, dem Fels meiner Rechtschaffenheit. Siehe, meine Stimme wird immerdar emporsteigen zu dir, mein Fels und mein immerwährender Gott. Amen.

Freude vertreibt Kummer - dem Bösen nicht nachgeben

 

Trotz der Freude an dem, was des Herrn ist und obwohl Nephi dank der Güte Gottes wunderbare Werke gezeigt wurden, versinkt Nephi in Unglückseligkeit und Kummer, wegen seiner Menschlichkeit, seiner Fleischlichkeit und seiner Übeltaten. Nephi gelingt die Freude nicht so recht, denn sein Herz stöhnt, weil er sich von bedrängenden Sünden umschlossen fühlt. In dieser Stimmung erinnert sich Nephi jedoch daran, in wen er sein Vetrauen gesetzt hat, nämlich in GOTT. ER war sein Beistand, ER hat ihn durch Bedrängnisse und durch die Wildnis geführt sowie vor der großen Tiefe und vor Feinden bewahrt. Und ganz wichtig: ER hat ihn mit seiner Liebe erfüllt, sein Rufen gehört, Erkenntnis gegeben und dienende Engel gesendet, weil Nephi seine Stimme in die Höhe emporsteigen lies. Auf den Schwingen SEINES Geistes ist Nephis Leib auf überaus hohe Berge hinweggeführt worden um unbeschreiblich Großes zu sehen. Da fragt sich Nephi zurecht, warum denn angesichts der barmherzigen Herablassung des HERRN, sein Herz weinen soll, seine Seele im Tal der Tauer veweilen soll und seine Kraft weniger werden soll. Nephi will sich nicht den Versuchungen und Sünden hingeben, wodurch der Böse in seinem Herzen Raum finden würde und seinen Frieden zerstören und seine Seele befrängen würde. Nephis Motto ist vielmehr: Erwachen, NICHT in Sünde dahinwelken, Freude an Gott, dem Fels seiner Errettung. Nephi bietet ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist und will sich streng an den ebenen Weg halten. Zudem will er dem HERRN weiterhin vertrauen, anstatt dem Arm des Fleisches und zu ihm rufen. Als göttliche Gegenleistung erhofft sich Nephi Erlösung, Befreiung, verschlossene Höllenpforten, geöffnete Pforten SEINER Rechtschaffenheit, Umhüllung durch das Gewand der Rechtschaffenheit und geebnete stolpersteinfreie Pfade.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Kurz nach dem Tod seines Vaters Lehi, äussert sich Nephi über seinen Sünden-Kummer und die Freude am Herrn.

... um 588-570 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... vor der Trennung von Lamaniten und Nephiten ...

Tag 16

Tag 16 - an die Warnungen und Offenbarungen GOTTES glauben … Richtersprüche, Satzungen, Gebote in allem befolgen … der HERR mit uns … über die Maßen wohlergehen und gedeihen … nach der Weise der Glückseligkeit
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
5 1, 2, 5, 6, 10, 11, 13, 27

1 Siehe, es begab sich: Ich, Nephi, schrie wegen des Zornes meiner Brüder viel zum Herrn, meinem Gott. 2 Aber siehe, ihr Zorn gegen mich nahm so sehr zu, dass sie danach trachteten, mir das Leben zu nehmen. 5 Und es begab sich: Der Herr warnte mich; ich, Nephi, solle von ihnen fortgehen und in die Wildnis fliehen und alle jene, die mit mir kommen wollten 6 ... Und alle jene, die mit mir kommen wollten, waren diejenigen, die an die Warnungen und die Offenbarungen Gottes glaubten; darum hörten sie auf meine Worte 10 Und wir waren darauf bedacht, die Richtersprüche und die Satzungen und die Gebote des Herrn in allem zu befolgen, gemäß dem Gesetz des Mose. 11 Und der Herr war mit uns; und es erging uns über die Maßen wohl ... 13 Und es begab sich: Wir begannen, über die Maßen zu gedeihen und uns im Land zu mehren .27 Und es begab sich: Wir lebten nach der Weise des Glücklichseins. 

Gehorsam, Wohlergehen, Gedeihen, Vermehren und Glückseligkeit ...

 

Es kommt zur Trennung zwischen den Anhängern von Laman und Lemuel und denjenigen, die auf Nephi hören. Diejenigen, die sich für Nephi (den Propheten) entscheiden, glauben an die Warnungen und Offenbarungen Gottes. und sind darauf bedacht, die Richtersprüche, Satzungen und Gebote des Herrn in allem zu befolgen.

Hier zeigt sich ein beachtenswerter Gehorsam.

Die Folgen dieses beispielhaften Gehorsams sind Wohlergehen, Gedeihen, Vermehrung und Glückseligkeit.

Wie gut es tut, zu wissen, dass Gehorsam den Geboten und den Worten Gottes gegenüber solch positive Folgen auf unser Leben haben kann.

Es lohnt sich ein genauerer Blick auf den Begriff "gedeihen". Dieser Begriff bezieht sich auf das englische Wort "prosper" (Prosperity). Dieser Begriff kann folgendermaßen übersetzt werden: florieren, gedeihen, prosperieren, im Wohlstand leben, blühen, vorankommen, wachsen. Quelle: https://dict.leo.org

... gedeihen bedeuted: "sich in positiver Weise entwickeln" , "gut voranschreiten" Quelle: Google Search "im pflanzlichen, körperlichen oder geistigem Wachstum (erfreulich) gut vorankommen" Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/gedeihen ...

... interessante Synonyme für den Begriff "gedeihen" (Bedeutung = "gelingen") sind: aufblühen, geraten, wachsen, aufleben, werden, erblühen, florieren, gut gehen, gut wachsen, sich entwickeln, sich steigern, strotzen, einen Aufschwung erleben, einen Aufstieg erleben Quelle: http://synonyme.woxikon.de/synonyme/gedeihen.php

Obwohl Nephi sich viel um seine rebellischen Brüder (Laman und Lemuel) bemüht hat und auch viel für sie gebetet hat, bleiben sie feindseelig und wollen ihn töten. Doch der Herr warnt ihn und fordert ihn und seine Anhänger zur Flucht auf. Es kommt zur Volkstrennung. Mit Lehi ziehen Zoram (der Diener Labans, den Nephi wegen der heiligen Aufzeichnungen getötet hat), Sam (Nephis älterer Bruder), Jakob und Joseph (Nephis jüngere Brüder), sowie Nephis Schwestern und weitere Personen. Zu den aufgezählten Personen kommen die jeweiligen Familien dazu. Die Gruppe flieht viele Tage in die Wildnis und bleibt an einem Ort, den sie "Nephi" nennen. Sie nennen sich "Nephiten".

... um 588–559 v. Chr. ... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 17

Tag 17 - das Wohlergehen eurer Seele ist mein Wunsch … ich sorge mich sehr … habe euch mit allem Eifer ermahnt … ich spreche zu euch um euretwillen, damit ihr lernt und den Namen eures Gottes verherrlicht
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
6 2-4

2 Siehe, meine geliebten Brüder, ich, Jakob, berufen von Gott und ordiniert nach der Weise seiner heiligen Ordnung und geweiht von meinem Bruder Nephi, den ihr als König oder Schutzherrn anseht und dem ihr eure Sicherheit anvertraut, siehe, ihr wisst, dass ich überaus vieles zu euch gesprochen habe. 3 Dennoch spreche ich abermals zu euch; denn das Wohlergehen eurer Seele ist mein Wunsch. Ja, ich sorge mich sehr um euch; und ihr wisst selbst, dass dies immer so gewesen ist. Denn ich habe euch mit allem Eifer ermahnt, und ich habe euch die Worte meines Vaters gelehrt; und ich habe zu euch über alles gesprochen, was geschrieben steht, von der Schöpfung der Welt an. 4 Und nun siehe, ich möchte zu euch in bezug auf das sprechen, was ist und was kommen wird; darum will ich euch die Worte Jesajas vorlesen. Und es sind die Worte, die ich auf Wunsch meines Bruders zu euch sprechen soll. Und ich spreche zu euch um euretwillen, damit ihr lernt und den Namen eures Gottes verherrlicht.

... damit ihr den Namen eures GOTTES verherrlicht ...

 

Hier wird deutlich, welcher Beweggrund Jakob antreibt, sich für die Sache Gottes einzusetzen. Er sagt, das Wohlergehen eurer Seele ist mein Wunsch !!! Welch edles Motiv zum Handeln. Hier lernen wir, was uns antreiben sollte, was unser Leitgedanke sein sollte, wenn wir uns in den Dienst für Gott begeben: Wir sollten uns um diejenigen sorgen, die uns anvertraut sind und sie um ihretwillen mit allem Eifer ermahnen, damit sie lernen und den Namen Gottes veherrlichen.

Dies sind die einleitenden Worte Jakobs (Bruder von Nephi) für eine Rede an das Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede werden die Worte Jesajas dienen (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 18

Tag 18 - die auf MICH warten, werden nicht beschämt ... das Volk des HERRN wartet auf das Kommen des MESSIAS
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
6 7, 13

7 ... denn die werden nicht beschämt werden, die auf mich warten. 13 Denn das Volk des Herrn sind diejenigen, die auf ihn warten; denn noch immer warten sie auf das Kommen des Messias.

... auf den Herrn warten ...

 

Hier wird mitgeteilt, wie wichtig es ist, auf den Herrn zu warten. Das Warten auf den Herrn wird sogar als Merkmal für das Volk des Herrn genannt. Für uns ist das freudenvolle Warten auf SEIN ZWEITES KOMMEN gemeint und sicherlich auch das tägliche Warten auf SEINEN persönlichen Besuch bei uns, auf SEINE heilenden Berührungen durch den Heiligen Geist. Auf wen sollen wir nun eigentlich warten? In diesem Zusammenhang gefällt mir besonders der Titel FRIEDENSFÜRST bzw. FÜRST DES FRIEDENS, der immer wieder für den MESSIAS verwendet wird. Warten wir doch getrost und freudig auf das Kommen der Person, die den FRIEDEN bringt, in uns und um uns herum. Ich weiß und erlebe es immer wieder neu, ER, der HEILAND heilt die Wunden und bringt in der Tat den Frieden, jeden Tag neu und sicher auch dann, wenn ER als König wieder kommt.

 

Paralellstellen (für das Wort "harren" wird im englischen meist oder immer "wait" verwendet)

Auf dein Heil (oder: deine Hilfe) harre ich, HERR!
Genesis 49:18 (Menge-Übersetzung ... hier spricht Jakob)

Laß mich wandeln in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils: deiner harre ich allezeit.
Psalmen 25:5 (Menge-Übersetzung)

Sage nicht: Ich will das Böse vergelten! Harre auf den HERRN, so wird er dir helfen.
Sprüche 20:22 (Menge-Übersetung)

Wer einen Feigenbaum pflegt, wird seine Früchte genießen; und wer seinem Herrn aufmerksam dient (King James Version: he that waiteth on his master), wird geehrt werden (oder: reichen Lohn ernten).
Sprüche 27:18 (Menge-Übersetung)

Weißt du es denn nicht, oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Erde. Er wird nicht müde und wird nicht matt, unergründlich ist seine Einsicht. Er verleiht dem Ermatteten Kraft und gewährt dem Ohnmächtigen Stärke in Fülle. Mögen Jünglinge müde und matt werden und junge Männer strauchelnd zusammenbrechen, die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft, daß ihnen neue Schwingen (oder: Schwungfedern ... King James: wings) wachsen wie den Adlern, daß sie laufen und nicht müde werden, daß sie wandern und nicht ermatten.
Jesaja 40:28-31 (Menge-Übesetzung)

Gütig ist der HERR gegen die, welche auf ihn harren, gegen ein Herz, das ihn sucht. Gut ist es, geduldig zu sein und schweigend zu warten auf die Hilfe des HERRN.
Klagelieder 3: 25, 26 (Menge-Übersetzung)

Ich habe den guten Kampf gekämpft, habe den Lauf vollendet, den Glauben unverletzt bewahrt (oder: habe Treue gehalten): fortan liegt für mich der Siegeskranz (Luther: die Krone) der Gerechtigkeit bereit, den der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem Tage zuteilen (oder: zuerkennen) wird; jedoch nicht nur mir, sondern überhaupt allen, die sein Erscheinen lieb gehabt (= mit Liebe erwartet) haben.
2. Timotheus 4:7-8 (Menge-Übersetzung)

Wahrlich, ich sage euch, meine Freunde: Fürchtet euch nicht, euer Herz sei getrost; ja, freut euch immerdar, und gebt in allem Dank; harrt geduldig auf den Herrn, denn eure Gebete sind dem Herrn Zebaot in die Ohren gedrungen und sind mit diesem Siegel und Zeugnis aufgezeichnet: Der Herr hat geschworen und beschlossen, daß sie gewährt werden sollen.
(Lehre und Bündnisse 98:1-2 (Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 6. August 1833 zu Kirtland, Ohio)

Darum wacht, denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde ... Denn seit Anbeginn der Welt haben die Menschen nicht vernommen, weder mit dem Ohr gehört, noch hat ein Auge gesehen—außer dir, o Gott—, was du Großes bereitet hast dem, der auf dich wartet.
(Lehre und Bündnisse 133:11, 45 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 3. November 1831 zu Hiram, Ohio)

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559-545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 19

Tag 19 - gesegnet und errettet sind jene, die umkehren und nicht gegen Zion streiten und sich nicht mit jener großen und gräuelreichen Kirche vereinigen, denn der HERR, GOTT, wird seine Bündnisse erfüllen, die er für seine Kinder gemacht hat
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
6 12

Und gesegnet sind die Andern, jene, von denen der Prophet geschrieben hat; denn siehe, wenn es so ist, dass sie umkehren und nicht gegen Zion streiten und sich nicht mit jener großen und gräuelreichen Kirche vereinigen, werden sie errettet werden; denn der Herr, Gott, wird seine Bündnisse erfüllen, die er für seine Kinder gemacht hat. ...

... streite NICHT gegen Zion ... 

... alles, was wir für unsere Errettung tun müssen, ist es, NICHT zu streiten gegen Zion (das Volk de Herrn, SEIN Reich). Ist dies wirklich so schwer? Dazu gehört auch eine innige Umkehr von störenden, kontraproduktiven Eigenschaften und Handlungsweisen. Ein wichtiges Element dieses "Nicht-Streitens" gegen Zion, dieses "Friedens mit Zion", ist auch eine ausreichende Distanz zur "großen und gräuelreichen Kirche" (Überbegriff für das Böse in der Welt). Wenn wir gegeneinander streiten, dann streiten wir auch gegen Zion. Unterlassen wir demnach auch besser die alltäglichen zwischenmenschlichen Streitigkeiten, dann wird es wohl sein mit uns.

Paralellstellen:

Da sagte Abram zu Lot: »Laß doch keine Streitigkeiten zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten herrschen: wir sind ja Brüder (= nahe Verwandte). Genesis 13:8 (Menege Übesetzung)

Bei Übermut gibt es nichts als Streit, aber bei denen, die sich raten lassen, ist Weisheit. Sprüche 13:10 (Menge-Übersetzung)

ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand dem andern etwas vorzuwerfen hat; wie der Herr euch vergeben hat, so tut auch ihr es. Kolosser 3:13 (Menge-Übersetzung)

Dagegen mit törichten Untersuchungen (oder: Streitfragen) und Geschlechtsverzeichnissen sowie mit Streitigkeiten und Gezänk über das Gesetz habe du nichts zu tun, denn das sind unnütze und unfruchtbare Dinge. Titus 3:9 (Menge-Übersetzung)

32 Und weiter hat der Herr, Gott, geboten, dass die Menschen nicht morden sollen; dass sie nicht lügen sollen; dass sie nicht stehlen sollen; dass sie den Namen des Herrn, ihres Gottes, nicht unnütz gebrauchen sollen; dass sie nicht neiden sollen; dass sie nicht boshaft sein sollen; dass sie nicht einer mit dem anderen streiten sollen; dass sie keine Hurerei begehen sollen und dass sie nichts von dem allen tun sollen; denn wer es tut, wird zugrunde gehen. 33 Denn keine dieser Übeltaten kommt vom Herrn; denn er tut unter den Menschenkindern das, was gut ist; und er tut nichts, was nicht klar ist für die Menschenkinder; und er lädt sie alle ein, zu ihm zu kommen und an seiner Güte teilzuhaben; und er weist niemanden ab, der zu ihm kommt, schwarz und weiß, geknechtet und frei, männlich und weiblich; und er gedenkt der Heiden; und alle sind vor Gott gleich, die Juden ebenso wie die Andern ... Buch Mormon ... 2. Nephi 26:32, 33 (hier spricht Nephi zum Volk ... um 559–545 v. Chr.)

 

9 Glaubt an Gott; glaubt daran, dass er ist und dass er alles erschaffen hat, sowohl im Himmel wie auf Erden; glaubt daran, dass er alle Weisheit und alle Macht hat, sowohl im Himmel wie auf Erden; glaubt daran, dass der Mensch nicht alles erfasst, was der Herr erfassen kann ... 10 Und weiter, glaubt daran, dass ihr von euren Sünden umkehren und von ihnen lassen und euch vor Gott demütigen müsst; und bittet mit aufrichtigem Herzen, er möge euch vergeben; und nun, wenn ihr an dies alles glaubt, so seht zu, daß ihr es tut. 11 Und weiter sage ich euch ... , wenn ihr zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes gekommen seid oder wenn ihr seine Güte erkannt und von seiner Liebe gekostet habt und Vergebung für eure Sünden empfangen habt, wodurch so überaus große Freude in eurer Seele entsteht, ja, so möchte ich, dass ihr an die Größe Gottes und an eure eigene Nichtigkeit und an seine Güte und Langmut gegenüber euch unwürdigen Geschöpfen denkt und dies immer im Gedächtnis bewahrt und euch bis in die Tiefen der Demut demütigt, den Namen des Herrn täglich anruft und standhaft dasteht im Glauben an das, was kommen wird ... . 12 Und siehe, ich sage euch, wenn ihr dies tut, werdet ihr euch immer freuen und von Gottesliebe erfüllt sein und euch immer Vergebung für eure Sünden bewahren; und ihr werdet an Erkenntnis der Herrlichkeit dessen zunehmen, der euch erschaffen hat, oder an Erkenntnis dessen, was gerecht und wahr ist. 13 Und ihr werdet nicht im Sinn haben, einander zu verletzen, sondern friedlich zu leben und jedermann gemäß dem zu geben, was ihm zukommt. 14 Und ihr werdet nicht zulassen, dass eure Kinder hungrig seien oder nackt; ihr werdet auch nicht zulassen, dass sie die Gesetze Gottes übertreten und miteinander kämpfen und streiten und dem Teufel dienen, der der Meister der Sünde ist oder der der böse Geist ist, von dem unsere Väter gesprochen haben, weil er ein Feind aller Rechtschaffenheit ist ... Buch Mormon Mosia 4:9-14 (hier spricht König Benjamin ... um 124 v. Chr.)

21 Und er gebot ihnen, sie sollten keinen Streit untereinander haben, sondern sie sollten eines Sinnes vorwärtsblicken, einen Glauben und eine Taufe haben und ihre Herzen in Einigkeit und gegenseitiger Liebe verbunden haben ... Buch Mormon Mosia 18:21 (hier spricht Alma 1 im Verborgenen, nachdem er vor den Knechten König Noas geflohen ist. 147-145 v. Chr.)

15 So lehrte Alma sein Volk, dass jedermann seinen Nächsten lieben solle wie sich selbst, dass es unter ihnen keinen Streit geben solle ... Buch Mormon Mosia 23:15 (hier spricht Alma 1 im Verborgenen, nachdem er vor den Knechten König Noas geflohen ist. 147-145 v. Chr.)

22 ... und das Volk war sehr beunruhigt, denn der Satan stachelte sie auf, beständig Übles zu tun; ja, er ging umher und verbreitete Gerüchte und Streitigkeiten auf dem ganzen Antlitz des Landes, um dem Volk das Herz zu verhärten gegen das Gute und gegen das, was kommen würde ... Buch Mormon Helaman 16:22 (nachdem der Prophet Samuel die Nephiten gewarnt hat, reagiert das Volk unterschiedlich. Die einen glauben, die anderen sind nicht bereit. Hier wird der Zustand der Ungläubigen beschrieben. um 6-1 v. Chr.)

29 Denn wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer den Geist des Streites hat, ist nicht von mir, sondern ist vom Teufel, der der Vater des Streites ist, und er stachelt den Menschen das Herz auf, im Zorn miteinander zu streiten ... Buch Mormon 3.Nephi 11:29 (hier spricht der auferstandene Jesus zu den den Gläubigen, als er sie nach seinem Tod am Tempel auf dem amerikanischen Kontinent besucht. um 34 n. Chr.)

23 Hört auf, miteinander zu streiten; hört auf, voneinander Böses zu reden ... Lehre und Bündnisse 136:23 ... Das Wort und der Wille des Herrn, gegeben durch Präsident Brigham Young in Winter Quarters, dem Lager Israel, Omaha-Nation, am Westufer des Missouri in der Nähe von Council Bluffs, Iowa ( Journal History of the Church [Geschichte der Kirche aus Tagebüchern], 14 Jan. 1847).

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen) 

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 20

Tag 20 - der MESSIAS gewinnt zum zweitenmal zurück … tut sich mit Macht und großer Herrlichkeit kund, vernichtet Feinde der Glaubenden … sie werden wissen, daß der HERR GOTT ist, der HEILIGE ISRAELS
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
6 14, 15

14 Und siehe, gemäß den Worten des Propheten wird der Messias sich zum zweitenmal aufmachen, sie zurückzugewinnen; darum wird er sich ihnen mit Macht und großer Herrlichkeit kundtun, sodass ihre Feinde vernichtet werden, wenn der Tag kommt, da sie an ihn glauben werden; und keinen wird er vernichten, der an ihn glaubt. 15 Und die nicht an ihn glauben, sollen vernichtet werden, sowohl durch Feuer als auch durch Unwetter und durch Erdbeben und durch Blutvergießen und durch Seuche und durch Hungersnot. Und sie werden wissen, daß der Herr Gott ist, der Heilige Israels

... mit Macht und großer Herrlichkeit kundtun ...

 

Der HERR wird bei seinem zweiten Kommen mit Macht und großer Herrlichkeit vom Himmel herabkommen und Jerusalem von seinen Feinden befreien. Hierzu gibt es höchst interessante Paralellstellen: Sacharja 14:2, Offenbarung: 11:2,3, Lehre und Bündnisse:88:95, Sacharja 14:4, Lehre und Bündnisse 45:51-53, Sacharja 14:3, Sacharja 14:12, Ezekiel 39:11,12 Auch wenn es hier um die Befreiung der Stadt Jerusalems beim zweiten Kommen des HERRN geht, dürfen wir diese Stelle doch sicher auch auf uns beziehen. Wenn wir an IHN glauben, wird er uns mit Macht und großer Herrlichkeit befreien. Alle werden am Ende wissen, dass ER der HERR ist, der HEILIGE ISRAELS. Alle, sowohl die Gläubigen, als auch die Ungläubigen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 21

Tag 21 - Gefangene und Beute des Mächtigen und Schrecklichen werden weggenommen, befreit … der MÄCHTIGE GOTT befreit sein Bundesvolk, streitet gegen die, die gegen dich streiten … jeder wird wissen, dass ICH, der HERR, ERLÖSR, MÄCHTIGE JAKOBS bin
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
6 16-18 (vergleiche Jesaja 49:24-26)

16 Soll die Beute denn dem Mächtigen genommen werden oder der rechtmäßig Gefangene befreit?  17 Aber so spricht der Herr: Selbst die Gefangenen des Mächtigen werden weggenommen werden, und die Beute des Schrecklichen wird befreit werden; denn der Mächtige Gott wird sein Bundesvolk befreien. Denn so spricht der Herr: Ich werde gegen die streiten, die gegen dich streiten - 18 und ich werde diejenigen, die dich bedrücken, mit ihrem eigenen Fleisch speisen; und sie werden trunken sein von ihrem eigenen Blut wie von süßem Wein; und alles Fleisch wird wissen, dass ich, der Herr, dein Erretter bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs.

... die Beute des Schrecklichen wird befreit werden

 

Auch hier geht es wieder um die Befreiung Jerusalems beim zweiten Kommen des HERRN. Hier wird gefragt, ob die Beute (damit ist Israel gemeint) dem Mächtigen (Israels Feinden) genommen werden soll und die rechtmäßig Gefangenen (das Bundesvolk des HERRN) befreit werden sollen. Die Antwort ist ein eindeutiges JA !!! Die Gefangenen werden dem Mächtigen (dem Feind) weggenommen, die Beute des Schrecklichen (tyrannische Herscher) wird befreit, denn der HERR gedenkt seines Bundesvolkes. Und nun wird das Versprechen des HERRN handfest. Er wird gegen die streiten, die gegen sein Bundesvolk streiten. Bei den Feinden wird dann Chaos sein, sie werden gegeneinander kämpfen, alles wird außer Kontrolle geraten (mit ihrem eigenen Fleisch gespeist, trunken vom eigenen Blut) Am Ende wissen dann alle, dass ER unser ERETTER, unser ERLÖSER, der MÄCHTIGE JAKOBS ist.

 

 

Ich glaube, auch diese Verse dürfen wir getrost auf uns beziehen: Wir können täglich wissen, dass ER der ERRETTER, der ERLÖSER, der MÄCHTIGE JAKOBS ist, denn ER wird uns dem Schrecklichen, dem Mächtigen (unserem Feind, nämlich Satan) entreißen, falls wir seine Beute geworden sind. Wir müssen es nur immer wieder zulassen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 22

Tag 22 - habe ich fortgeschickt, verstoßen, verkauft? … eurer Übeltaten wegen habt ihr euch selbst verkauft … als ich kam und rief, war niemand da … ist denn meine Hand zu kurz geworden zum Erlösen, habe ich keine Befreiungs-Macht?
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
7 1-3 (vergleiche Jesaja 50:1-3)

1 Ja, denn so spricht der Herr: Habe ich dich fortgeschickt, oder habe ich dich für immer verstoßen? Denn so spricht der Herr: Wo ist der Scheidungsbrief eurer Mutter? Zu wem habe ich dich fortgeschickt, oder an welchen meiner Gläubiger habe ich euch verkauft? Ja, an wen habe ich euch verkauft? Siehe, eurer Übeltaten wegen habt ihr euch selbst verkauft, und eurer Übertretungen wegen ist eure Mutter fortgeschickt. 2 Darum, als ich kam, war niemand da; als ich rief, ja, war keiner da, um zu antworten. O Haus Israel, ist denn meine Hand zu kurz geworden, dass sie nicht erlösen kann, oder habe ich keine Macht, zu befreien? Siehe, mit meiner Zurechtweisung trockne ich das Meer aus; ich mache ihre Flüsse zur Wildnis und ihre Fische stinkend, weil die Gewässer ausgetrocknet sind, und sie sterben vor Durst. 3 Ich kleide die Himmel in Schwärze, und ich mache Sackleinen zu ihrer Hülle.

... der HERR lässt uns nicht im Stich ...

 

Er hat uns (sein Volk) NICHT fortgeschickt oder verstoßen. ER verkauft uns auch nicht. Wir verkaufen uns selbst, durch unsere negativen Taten. Wir entfernen uns von IHM, SEINE mächtige rettende Hand bleibt jedoch ausgestreckt. Greifen wir zu !!!

... interessante Paralellstellen:

15 Aber siehe, der Herr hat meine Seele von der Hölle erlöst; ich habe seine Herrlichkeit geschaut, und ich bin auf ewig ringsum umschlossen von den Armen seiner Liebe.
Buch Mormon ... 2.Nephi 1:15 ... Eines der letzten Worte Lehis vor seinem Tod ... um 588-570 v. Chr.

33 Denn keine dieser Übeltaten kommt vom Herrn; denn er tut unter den Menschenkindern das, was gut ist; und er tut nichts, was nicht klar ist für die Menschenkinder; und er lädt sie alle ein, zu ihm zu kommen und an seiner Güte teilzuhaben; und er weist niemanden ab, der zu ihm kommt, schwarz und weiß, geknechtet und frei, männlich und weiblich; und er gedenkt der Heiden; und alle sind vor Gott gleich, die Juden ebenso wie die Andern. Buch Mormon ... Buch Mormon ... 2.Nephi 26:33 ... Hier spricht Nephi zu seinem Volk ... um 549-545 v. Chr.

5 Darum, meine geliebten Brüder, flehe ich euch mit ernsthaften Worten an, daß ihr umkehren möget und mit voller Herzensabsicht kommt und an Gott festhaltet, wie er an euch festhält. Und solange sein Arm der Barmherzigkeit im Licht des Tages zu euch hin ausgestreckt ist, verhärtet nicht euer Herz. ... Buch Mormon ... Jakob 6:5 ... Jakob, der Bruder Nephis, spricht zum Volk ... um 544-421 v. Chr.

20 O wie wunderbar sind die Werke des Herrn, und wie lange hält er es mit seinem Volk aus; ja, und wie blind und unzugänglich ist doch das Verständnis der Menschenkinder; denn sie trachten nicht nach Weisheit und haben auch nicht den Wunsch, dass sie über sie herrsche! 21 Ja, sie sind wie eine wilde Herde, die vor dem Hirten flieht und sich zerstreut und gejagt wird und von den wilden Tieren des Waldes gefressen wird. Buch Mormon ... Mosia 8:20,21 ...  Hier belehrt Ammon (einer der vier Söhne Mosias) das Volk Limhi ... um 121 v. Chr.

33 Siehe, er lädt alle Menschen ein, denn die Arme der Barmherzigkeit sind ihnen entgegengestreckt, und er spricht: Kehrt um, und ich werde euch empfangen ... Buch Mormon ... Alma 5:33 ... Die Worte Almas (des Jüngeren) ... um 83 v. Chr.

36 Und so begann das Werk des Herrn unter den Lamaniten; so fing der Herr an, seinen Geist über sie auszugießen; und wir sehen, dass sein Arm zu allen Menschen ausgestreckt ist, die umkehren und an seinen Namen glauben ... Buch Mormon ... Alma 19:36 ... Die Söhne Mosias sind auf Missionsreise im Land Nephi bei den Lamaniten. Ammon befindet sich bei König Lamoni, der auf wundersame Weise bekehrt wird ... um 90 v. Chr.

27 Darum, o mein Sohn, kann jeder, der kommen will, kommen und uneingeschränkt von den Wassern des Lebens nehmen; und jeder, der nicht kommen will, der ist nicht gezwungen zu kommen; aber am letzten Tag wird ihm gemäß seinen Taten wiederhergestellt werden ... Buch Mormon ... Alma 42:27 ... Die Gebote Almas (des Jüngeren) an seinen Sohn Korianton ... um 74 v. Chr.

14 Ja, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr zu mir kommt, werdet ihr ewiges Leben haben. Siehe, mein Arm der Barmherzigkeit ist euch entgegengestreckt, und wer auch immer kommt, den werde ich empfangen; und gesegnet sind jene, die zu mir kommen ... Buch Mormon ... 3. Nephi 9:14 ... Auf dem amerikanischen Kontinent liegt als Zeichen des Todes Christi eine tiefe Dunkelheit. Die Stimme des HERRN wir jedoch vernommen ... um 34 n. Chr.

25 Und ihr seht, ich habe geboten, daß keiner von euch weggehen soll, sondern habe vielmehr geboten, daß ihr zu mir kommen sollt, damit ihr fühlen und sehen könnt ... Buch Mormon ... 3. Nephi 18:25 ... Bei seinem Besuch auf dem amerikanischen Kontinent nach seiner Auferstehung, hat der HERR JESUS CHRISTUS den Menschen erlaubt seine Nägel Wundmale an Händen und Füßen zu berühren ... um 34 n. Chr.

Und wo euch jemand empfängt, da werde ich auch sein, denn ich werde vor eurem Angesicht hergehen. Ich werde zu eurer rechten Hand sein und zu eurer linken, und mein Geist wird in eurem Herzen sein und meine Engel rings um euch, um euch zu stützen ...  Lehre und Bündnisse 84:88 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 22. und 23. September 1832 zu Kirtland, Ohio.

... naht euch mir, und ich werde mich euch nahen; sucht mich eifrig, dann werdet ihr mich finden; bittet, und ihr werdet empfangen; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden ... Lehre und Bündnisse 88:63 ... Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 27. Dezember 1832 zu Kirtland, Ohio.

Suchet den HERRN, solange (oder: weil) er sich finden läßt; ruft ihn an, solange (oder: weil) er nahe ist! ... Jesaja 55:6 (Menge Übesetzung)

... Ich will euch eine Zukunft und Hoffnung geben. Wenn ihr dann zu mir ruft, will ich euch antworten; wenn ihr dann zu mir betet, will ich auf euch hören. Wenn ihr mich sucht, so sollt ihr mich finden. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, so will ich mich von euch finden lassen ... Jeremia 29:11-14 (Bruns Übersetzung)

Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! ... Matthäus 7:7 (Menge-Übersetzung) 

Wie oft habe ich deine Kinder um mich sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel sammelt; doch ihr habt nicht gewollt ... Matthäus 23:37 (Menge-Übersetzung)

... sie sollten Gott suchen, ob sie ihn wohl wahrnehmen und finden möchten, ihn, der ja nicht fern von einem jeden unter uns ist; ... Apostegeschichte 17:27 (Menge-Übersetzung)

Denn hier gibt es keinen Unterschied zwischen dem Juden und dem Griechen: sie alle haben ja einen und denselben Herrn, ihn, der sich reich erweist an allen, die ihn anrufen; denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden ...  Römer 10:12,13 (Menge-Übersetzung).

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 23

Tag 23 - die Zunge eines Gelehrten (Jüngers), Ohr geöffnet, nicht gesträubt und gewehrt …  die Müden durch Zuspruch aufrichten, durch ein aufmunterndes Wort stärken, mit einem guten Wort erquicken … zur rechten Zeit
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
7 4,5 (vergleiche Jesaja 50:4,5)

4 Der Herr, Gott, hat mir die Zunge eines Gelehrten gegeben, damit ich dir zur rechten Zeit ein Wort zu sagen wisse, o Haus Israel. Wenn ihr müde seid, weckt er Morgen für Morgen. Er weckt mir das Ohr, so daß ich höre wie ein Gelehrter. Der Herr, Gott, hat mir das Ohr geöffnet; und ich war nicht widerspenstig, bin auch nicht zurückgewichen.

... die gleiche Stelle in der Bibel (Hermann Menge Übersetzung): Gott der HERR hat mir die Zunge von Jüngern (= eines Jüngers) verliehen, damit ich den Müden durch Zuspruch aufzurichten wisse; er weckt mich alle Morgen, regt mir das Ohr an, damit ich aufmerke nach Jüngerweise (d.h. gleich solchen, die belehrt werden). Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet, und ich habe mich nicht gesträubt, bin nicht zurückgewichen.

... die gleiche Stelle in der Bibel (Einheits-Übersetzung): Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, / damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, / damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. / Ich aber wehrte mich nicht / und wich nicht zurück.

... die gleiche Stelle in der Bibel (Hans Bruns Übersetzung): Gott, der HERR hat mir die gelehrte Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich die Müden mit einem guten Wort erquicken kann. Jeden Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich wie ein Jünger höre. Gott, der HERR hat mir das Ohr aufgetan und ich habe mich nicht gesträubt und gewehrt.

... mit guten Worten erquicken ...

Hier wird der MESSIAS JESUS CHRISTUS als Jünger seines Vaters, Gott dem HERRN, bezeichnet. JESUS CHRISTUS erhält von seinem himmlischen Vater die Zunge eines Gelehrten (eines Jüngers). Diese besondere Rede-Fähigkeit, ermöglicht es JESUS CHRISTUS, zur richtigen Zeit zu reden, damit ER den Müden durch Zuspruch aufrichten, durch aufmunterndes Wort stärken, durch gutes Wort erquicken kann.

Wichtig: JESUS CHRISTUS selbst hat seinem Vater gut zugehört, damit ER die vom Vater eigegeben Worte weiter geben konnte. Ich bin sicher, wir können im kleinen Rahmen und im geringerem Maße Ähnliches tun. Hören wir gut zu, was unser himmlischer Vater uns durch seinen Heiligen Geist zuflüstert. Geben wir das Gehörte dann an der richtigen Stelle weiter, zur Erquickung und Aufrichtung unserer Mitmenschen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 24

Tag 24 - Rücken  und Wangen darbieten, Angesicht hart machen, NICHT verbergen. GOTT hilft , NICHT zuschanden, NICHT beschämt … der HERR ist nahe, ER rechtfertigt … wer will gegen mich streiten? Laßt uns zusammen vortreten. Wer ist mein Gegner?
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
7 6-9 (vergleiche Jesaja 50:6-9)

6 Ich habe meinen Rücken dem Schlagenden dargeboten und meine Wangen denen, die das Haar ausgerissen haben. Ich habe mein Angesicht nicht vor Beschämung und Bespeiung verborgen. 7 Denn der Herr, Gott, wird mir helfen, darum werde ich nicht zuschanden werden. Darum habe ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; und ich weiß, daß ich nicht beschämt sein werde. 8 Und der Herr ist nahe, und er rechtfertigt mich. Wer will gegen mich streiten? Laßt uns zusammen vortreten. Wer ist mein Gegner? Laßt ihn hertreten zu mir, und ich werde ihn schlagen mit der Stärke meines Mundes. 9 Denn der Herr, Gott, wird mir helfen. Und alle, die mich schuldig sprechen werden, siehe, sie alle werden zerfallen wie ein Gewand, und die Motten werden sie auffressen.

... der himmlische Vater hilft ...

JESUS beschreibt hier SEIN Leiden und SEINE Bereitschaft das Leiden zu ertragen. ER läuft nicht davon, ER versteckt sich nicht. Im Gegenteil, ER geht entschlossen voran (darum habe ich mein Angesicht hart gemacht, wie einen Kieselstein) , ER verlässt sich auf die Hilfe SEINES VATERS, wissend, dass ER nicht beschämt und vernichtet wird. JESUS ist sich der Nähe SEINES VATERS sicher. JESUS weiss, dass SEIN VATER hinter IHM steht. JESUS hat keine Angst, ER ist bereit zu kämpfen und verlässt sich auf die Hilfe SEINES VATERS. Sind diese Verse nicht eine wunderbare Anleitung für uns, wenn wir vor schwierigen Zeiten stehen. Auch uns wird unser himmlischer Vater helfen. Gehen wir also mutig voran.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 25

Tag 25 - welche fürchtende und hörende Person geht in Finsternis und hat kein Licht? … ihr alle, die ihr Feuer entzündet und euch mit Funken umgebt … ihr werdet euch in Kummer niederlegen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
7 10,11 (vergleiche Jesaja 50:10,11)

10 Wer ist unter euch, der den Herrn fürchtet, der auf die Stimme seines Knechtes hört, der in Finsternis geht und kein Licht hat? 11 Siehe, ihr alle, die ihr Feuer entzündet, die ihr euch mit Funken umgebt, geht in dem Licht eures Feuers und in den Funken, die ihr entzündet habt. Dies werdet ihr von meiner Hand erhalten—ihr werdet euch in Kummer niederlegen.

... von Licht, Finsternis, Feuer und Funken ...

 

Diejenigen, die Respekt vor dem HERRN haben und die Worte SEINES Propheten beachten, muss nicht im Dunkeln umherirren, sondern wird mit göttlichen Licht (mit ewiger Orientierung und Perspektive) gesegnet. Natürlich können wir unser eigenes Feuer anzünden und uns mit Funken umgeben (menschengemachtes Licht, menschliche Inspiration, menschliche Pilosophien). Doch wenn wir es dabei belassen und uns nicht am ergiebigen Licht des HIMMLISCHEN VATERS erfreuen, dann wird dies im Kummer enden.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 26

Tag 26 - hört auf MICH … blickt hin zum Fels, aus welchem ihr gehauen seid, und zum Loch des Schachtes, aus welchem ihr gegraben seid … blickt hin zu Abraham …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 1,2 (vergleiche Jesaja 51:1,2)

1 Hört auf mich, ihr, die ihr der Rechtschaffenheit nachfolgt. Blickt hin zum Fels, aus welchem ihr gehauen seid, und zum Loch des Schachtes, aus welchem ihr gegraben seid. 2 Blickt hin zu Abraham, eurem Vater, und zu Sara, sie, die euch geboren hat; denn ich habe ihn allein berufen und ihn gesegnet.

Alternativ-Übersetzungen:

"Hans Bruns Jesaja 51:1": Hört auf mich, die ihr nach Heil trachtet und den HERRN sucht! Schaut auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, und auf den Steinbruch, aus dem ihr gebrochen seid ...

"Einheitsübesetzung Jesaja 51:1": Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagd und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet ...

... blickt hin ...

 

Es ist wichtig nach vorne zu blicken. Doch auch ein Blick zurück, auf unsere Wurzeln, auf unseren Ursprung, ist anzuraten. Es ist gut zu wissen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind (aus welchem Fels wir gehauen wurden bzw. aus welchem Schacht wir gegraben wurden). So kann es helfen, uns daran zu erinnen, dass wir Kinder unserer Eltern sind, dass wir Nachkommen Abrahams sind (direkt, oder durch die Taufe adoptiert) und das wir Kinder unseres himmlischen Vaters sind. Ein Blick in die Vergangenheit, eine emotionale und geistige Verknüpfung mit unseren Wurzeln, stärkt uns in der Gegenwart, macht Mut für die Zukunft und lässt einen gesunden Stolz in uns erwachen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 27

Tag 27 - der HERR tröstet Zion und die wüsten Stätten, ER macht die Wildnis und die Wüste zum Garten MIT Freude, Frohsinn, Danksagung und Liederklang
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 3 (vergleiche Jesaja 51:3)

Denn der Herr wird Zion trösten, er wird alle ihre wüsten Stätten trösten; und er wird ihre Wildnis wie Eden machen und ihre Wüste gleich dem Garten des Herrn. Freude und Frohsinn werden sich darin finden, Danksagung und Liederklang.

... erquickend ...

Wie oft sieht es in uns aus, wie in der Wildnis, wie in der Wüste. Wir fühlen uns vertrocknet, durcheinander und desoreintiert. Doch dann kommt der HERR und tröstet uns. Wir erblühen innerlich, wie ein Garten. Freude, Frohsinn, Danksagung und Liederklang sind dann wieder Teil des Tenors. Das Evangelium Jesu Christi und dessen Früchte sind definitiv erquickend.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 28

Tag 28 - Gesetz, Recht, Errettung, Rechtschaffenheit verbleiben als Licht und werden nicht abgeschafft. Hört auf mich, ihr, die ihr Rechtschaffenheit kennt und in dessen Herz ich mein Gesetz geschrieben habe; fürchtet euch nicht vor Hohn und Schmähungen …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 4-8 (vergleiche Jesaja 51:4-8)

4 Höre auf mich, mein Volk; und schenke mir Gehör, o meine Nation; denn ein Gesetz wird von mir ausgehen, und ich werde machen, dass mein Recht für das Volk als Licht verbleibt. 5 Meine Rechtschaffenheit ist nahe; meine Errettung ist hervorgekommen, und mein Arm wird die Völker richten. Die Inseln werden auf mich harren, und auf meinen Arm werden sie vertrauen. 6 Hebt eure Augen zu den Himmeln empor, und blickt hin zur Erde unterhalb; denn die Himmel werden vergehen wie Rauch, und die Erde wird zerfallen wie ein Gewand; und die darauf wohnen, werden gleichermaßen sterben. Aber meine Errettung wird sein immerdar, und meine Rechtschaffenheit wird nicht abgeschafft werden. 7 Hört auf mich, ihr, die ihr Rechtschaffenheit kennt, das Volk, in dessen Herz ich mein Gesetz geschrieben habe; fürchtet nicht den Hohn der Menschen, auch seid nicht bange vor ihren Schmähungen. 8 Denn die Motte wird sie fressen wie ein Gewand, und der Wurm wird sie verzehren wie Wolle. Aber meine Rechtschaffenheit wird sein immerdar und meine Errettung von Generation zu Generation.

Licht - Hoffnung - Vertrauen ... das Gesetz ins Herz geschrieben ...

Hier spricht der HERR von SEINEM Gesetz und SEINEM Recht. Auch SEINE Rechtschaffenheit, SEINE Errettung und das Gericht werden erwähnt. Das Ganze ist wie ein Licht für die Menschen und etwas, worauf sie hoffen und vertrauen können, etwas NIE endendes. Der HERR ermutigt hier sein Volk, oder diejenigen, die Rechtschaffenheit kennen und in dessen Herzen ER SEIN Gesetz geschrieben hat. ER macht klar, dass sie sich nicht vor denen fürchten müssen, die sich über sie lustig machen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 29

Tag 29 - erwache, erwache, lege Stärke an; erwache wie in den alten Tagen. Bist du nicht der, welcher zerhauen, erschlagen und ausgetrocknet hat?
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 9-10 (vergleiche Jesaja 51:9-10)

9 Erwache, erwache! Lege Stärke an, o Arm des Herrn; erwache wie in den alten Tagen. Bist du nicht der, welcher Rahab zerhauen und den Drachen erschlagen hat? 10 Bist du nicht der, welcher das Meer ausgetrocknet hat, die Wasser der großen Tiefe; der die Tiefen des Meeres zum Weg gemacht hat, damit die Losgekauften darüberschreiten?

... wie früher ...

Hier geschieht ein Weckruf an die Israeliten, die ja aus der ägyptischen Gefangenschaft geflohen sind und das Meer überquert haben. Das hier gelehrte Prinzip: Erinnere dich an deine ursprüngliche Kraft und Motivation. Lass nicht nach, bleib dran !!!

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 30

Tag 30 - die Erlösten werden mit Jauchzen nach Zion heimkehren … immerwährende Freude und Heiligkeit auf ihrem Haupt, sie werden Frohsinn und Freude erlangen … Mühsal und Trauer werden weithin fliehen … ICH bin derjenige, der euch tröstet
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 11, 12 (vergleiche Jesaja 51:11, 12)

11 Darum werden die Erlösten des Herrn heimkehren und mit Jauchzen nach Zion kommen; und immerwährende Freude und Heiligkeit werden auf ihrem Haupt sein; und sie werden Frohsinn und Freude erlangen; Mühsal und Trauer werden weithin fliehen. 12 Ich bin derjenige, ja, ich bin derjenige, der euch tröstet ...

... die freudige Heimkehr ...

Die geistige Verknüpfung mit dem HERRN JESUS CHRISTUS, ist wie "ankommen" oder "heimkommen". Stichpunkte für diese Heimkehr sind Freude, Frohsinn und Heiligkeit. Mühsal und Trauer kann ER vertreiben.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 31

Tag 31 - ICH bin derjenige der euch tröstet, wer bist du, dass du dich ängstigst und fürchtest und den HERRN vergisst, deinen SCHÖPFER … Ich bin der HERR, dein GOTT, ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt und habe dich im Schatten meiner Hand geborgen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 12-13, 15-16 (vergleiche Jesaja 51:12-13, 15-16)

12 Ich bin derjenige, ja, ich bin derjenige, der euch tröstet ...  wer bist du, daß du dich ängstigst vor dem Menschen, der sterben wird, und vor dem Menschenkind, das wie Gras gemacht werden wird? 13 Und den Herrn vergißt, deinen Schöpfer, der die Himmel ausgespannt hat und die Grundmauern der Erde gelegt, und daß du dich beständig fürchtetest, jeden Tag, vor dem Zorn des Bedrückers, als sei er bereit zu vernichten? Und wo ist der Zorn des Bedrückers? ...15  Ich aber bin der Herr, dein Gott, dessen Wellen tosten; der Herr der Heerscharen ist mein Name. 16 Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt und habe dich im Schatten meiner Hand geborgen, auf dass ich die Himmel pflanze und die Grundmauern der Erde lege und spreche zu Zion: Siehe, du bist mein Volk.

... fürchte dich nicht ...

Wir müssen wirklich keine Angst haben oder uns fürchten, solange wir mit dem HERRN in Verbindung bleiben und unseren Schöpfer nicht vergessen. ER ist der HERR unser Gott, ER hat uns SEIN Evangelium gegeben, in IHM sind wir geborgen und beschützt, wir sind SEIN Volk. Alles andere ist vergänglich, alles andere ist zweitrangig, wir können uns auf unseren ERLÖSER verlassen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 32

Tag 32 - erwache, erwache, stehe auf … du hast genug Bitteres getrunken … höre nun dies, du bedrängter und trunkener Mensch … der HERR und dein GOTT nimmt sich der Sache seines Volkes an …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 17, 21-23 (vergleiche Jesaja 51:17, 21-23)

17 Erwache, erwache, stehe auf, o Jerusalem, die du von der Hand des Herrn getrunken hast den Becher seines Zorns—du hast vom Becher des Zitterns den Bodensatz, den ausgepreßten, getrunken ... 21 Darum höre nun dies, du Bedrängte und Trunkene, und nicht vom Wein: 22 So spricht dein Herr, der Herr und dein Gott nimmt sich der Sache seines Volkes an; siehe, ich habe den Becher des Zitterns aus deiner Hand genommen, den Bodensatz vom Becher meines Zorns; du wirst ihn fortan nicht nochmals trinken. 23 Sondern ich werde ihn denen in die Hand geben, die dich bedrängen; die zu deiner Seele gesagt haben: Beuge dich nieder, daß wir darübergehen—und du machtest deinen Leib dem Erdboden gleich und wie eine Straße für die, die darübergingen.

Paralell-Stellen:

Jeremiah 50:34 (Mengte-Überwetzung)

doch ihr Erlöser ist stark, HERR der Heerscharen ist sein Name; er wird ihre Sache mit Nachdruck führen, damit er der Erde Ruhe schaffe, aber Unruhe den Bewohnern Babylons.

2. Nephi 27:4

Denn siehe, ihr alle, die ihr Übles tut, haltet ein und verwundert euch, denn ihr werdet aufschreien und rufen; ja, ihr werdet trunken sein, doch nicht von Wein, ihr werdet wanken, doch nicht von starkem Getränk.

 

Umkehr

Manchmal fühlen wir uns durch die Folgen unseres schlechten Tuns regelrecht zermartert. Wir haben den Becher des Zorns und des Zitterns bis zum letzten bitteren Rest leer getrunken (wir haben den Preis für unsere Dummheiten, Fehlentscheidungen und Entgleißungen WIRKLICH bezahlt). In so einem Moment kommen die aufbauenden Worte des HERRN an uns durch Sünde Bedrängte und Orientierungslose. ER wird sich unserer Sache annehmen, ER hat den Becher des Zitterns samt dem Bodensatz aus unserer Hand genommen (ER hat uns erlöst). Jetzt ist es Zeit, SEINE erlösende Hand zu ergreifen, SEINE Gebote zu befolgen und in Zukunft süßes Getränk zu trinken.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 33

Tag 33 - erwache, erwache, lege deine Stärke und deine schönen Gewänder an … schüttle dir den Staub ab; erhebe dich, setze dich hin … löse dich von den Fesseln
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
8 24, 25 (vergleiche Jesaja 52:1,2 UND L&B 113:7-10)

24 Erwache, erwache, lege deine Stärke an, o Zion; lege deine schönen Gewänder an, o Jerusalem, du heilige Stadt; denn von nun an wird in dich kein Unbeschnittener mehr hineingehen und kein Unreiner. 25 Schüttle dir den Staub ab; erhebe dich, setze dich hin, o Jerusalem; löse dich von den Fesseln deines Halses, o gefangene Tochter Zions.

... erwache, lege Stärke und schöne Gewänder an ...

Ich meine, dies gilt für uns alle, immer wieder. Wir müssen uns stets neu aufrichten und kraftvoll und erneuert nach vorne bewegen. Dabei ist es wichtig, uns von den Dingen zu lösen, die uns bremsen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Hier zitiert Jakaob aus Jesaja (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 34

Tag 34 - damit ihr euch freut und immerdar euer Haupt erhebt wegen der Segnungen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 3

Siehe, meine geliebten Brüder, ich sage euch dies, damit ihr euch freut und immerdar euer Haupt erhebt wegen der Segnungen, die der Herr, Gott, euren Kindern zuteil werden lassen wird.

... das Haupt immerdar erheben ...

Optimismus ist nötig und möglich. Die Prophezeiungen über die kommenden Segnungen, sollten uns dazu bringen, mit freudiger Zuversicht nach vorne zu blicken. Auch sollte es stets der Beweggrund unseres Handelns sein, anderen Freude zu schenken und ihnen zu helfen, das Haupt zu erheben.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. In diesem Vers begründet er sein Tun.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 35

Tag 35 - erforderlich, dem Menschen im Fleische untertan zu werden und für alle Menschen zu sterben, auf dass alle Menschen IHM untertan seien
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 5

Ja, ich weiß, dass ihr wisst, dass er sich im Leib denen zeigen wird, die zu Jerusalem sind, von woher wir gekommen sind; denn es ist ratsam, dass es unter ihnen geschieht; denn für den großen Schöpfer ist es erforderlich, dass er es erduldet, dem Menschen im Fleische untertan zu werden und für alle Menschen zu sterben, auf dass alle Menschen ihm untertan seien.

... untertan werden ...

Hier wird ein göttliches Prinzip für die Errettung umschrieben. Bevor JESUS CHRISTUS zum KÖNIG und MESSIAS werden kann, muss er zunächst selbst untertan werden. Dies hat ER in Vollendung getan. Im kleinen Maße gilt dies auch für uns. Wenn wir die Sympathie anderer anstreben und uns deren Bereitschaft wünschen, uns zuzuhören bzw. uns zu folgen, dann müssen wir uns zunächst ihnen ganz zuwenden, uns klein machen und ihnen etwas geben. Nur so kann es funktionieren, dass wir Leute auf unsere Seite bringen. JESUS CHRISTUS hat alles gegeben, selbst SEIN Leben. Und nun ist er in der Position Bedingungen zu stellen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über das Wirken und Sterben Jesu in Jerusalem.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 36

Tag 36 -  Weisheit, Barmherzigkeit, Gnade, Plan … Auferstehung, unbegrenztes Sühnopfer … Ungeheuer entrinnen … die Toten freigeben … Leib + Geist einander wiederhergestellt … unverweslich, unsterblich, lebendige Seelen, vollkommene Erkenntnis
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 6-13, 19

6 Denn da der Tod über alle Menschen gekommen ist, muss es, um den barmherzigen Plan des großen Schöpfers zu erfüllen, notwendigerweise eine Macht der Auferstehung geben, und die Auferstehung muss dem Menschen notwendigerweise zuteil werden wegen des Falles; und der Fall kam wegen Übertretung; und weil der Mensch in den gefallenen Zustand geraten war, wurde er von der Gegenwart des Herrn abgeschnitten. 7 Darum muss es notwendigerweise ein unbegrenztes Sühnopfer sein; denn wenn es kein unbegrenztes Sühnopfer wäre, könnte diese Verweslichkeit nicht Unverweslichkeit anziehen. Deshalb hätte das erste Strafgericht, das über den Menschen gekommen ist, notwendigerweise von endloser Dauer sein müssen. Dann aber hätte dieses Fleisch zu seiner Mutter Erde hinsinken müssen, um zu verfaulen und zu zerfallen, um sich nie wieder zu erheben. 8 O die Weisheit Gottes, seine Barmherzigkeit und Gnade! Denn siehe, wenn das Fleisch sich nie wieder erheben würde, müsste unser Geist dem Engel untertan werden, der von der Gegenwart des Ewigen Gottes gefallen und zum Teufel geworden ist, um sich nie wieder zu erheben. 9 Und unser Geist hätte ihm gleich werden müssen und wir Teufel werden, Engel eines Teufels, um aus der Gegenwart unseres Gottes ausgeschlossen zu sein und um bei dem Vater der Lügen zu verbleiben, im Elend wie er selbst; ja, bei dem Wesen, das unsere ersten Eltern verleitet hat, das sich fast in einen Engel des Lichts verwandelt und die Menschenkinder zu geheimen Verbindungen des Mordens und zu allerart geheimen Werken der Finsternis aufstachelt.

10 O wie groß die Güte unseres Gottes, der einen Weg bereitet, damit wir dem Zugriff dieses furchtbaren Ungeheuers entrinnen können, ja, jenes Ungeheuers, Tod und Hölle, womit ich den Tod des Leibes meine und auch den Tod des Geistes. 11 Und wegen der Art der Befreiung durch unseren Gott, den Heiligen Israels, wird der Tod, von dem ich gesprochen habe, nämlich der zeitliche, seine Toten freigeben; dieser Tod ist das Grab. 12 Und der Tod, von dem ich gesprochen habe, nämlich der geistige Tod, wird seine Toten freigeben; dieser geistige Tod ist die Hölle; darum müssen Tod und Hölle ihre Toten freigeben, und die Hölle muss ihre gefangenen Geister freigeben, und das Grab muss seine gefangenen Leiber freigeben, und der Leib und der Geist des Menschen werden einer dem anderen wiederhergestellt werden; und dies geschieht durch die Macht der Auferstehung des Heiligen Israels. 13 O wie groß der Plan unseres Gottes! Denn anderseits muß das Paradies Gottes die Geister der Rechtschaffenen freigeben und das Grab den Leib der Rechtschaffenen freigeben; und der Geist und der Leib werden einander wiederhergestellt, und alle Menschen werden unverweslich und unsterblich, und sie sind lebendige Seelen und haben vollkommene Erkenntnis gleichwie wir im Fleisch, außer dass unsere Erkenntnis vollkommen sein wird. 19 O die Größe der Barmherzigkeit unseres Gottes, des Heiligen Israels! Denn er befreit seine Heiligen von jenem furchtbaren Ungeheuer, dem Teufel, und Tod und Hölle und jenem See von Feuer und Schwefel, der endlose Qual ist.

Befreiung vom Zugriff des Ungeheuers ... lieber eine lebendige Seele, als für immer im Elend ...

Hier wird ein Ungeheuer benannt, nämlich Tod und Hölle, bzw. der körperliche und der geistige Tod. Es wird auch von dem Wesen berichtet, der Adam und Eva verleitet hat, dem gefallenen Engel, dem Teufel, dem Vater der Lügen (demjenigen, der zu den Werken der Finsternis auftsachelt), der sehr tief gefallen ist aus der Gegenwart des EWIGEN GOTTES um sich NIE wieder zu erheben. Es wird auch klar unser jetziger Zustand beschrieben. Wir ALLE werden in Folge des Falles sterben und sind von der Gegenwart des Herrn abgeschnitten. Dieser Zustand wird auch als erstes Strafgericht bezeichnet. Und jetzt kommt die Macht der Auferstehung und das unbegrenzte Sühnopfer ins Spiel. Und es wird deutlich beschrieben, dass OHNE diese RETTUNG, unser jetziger Zustand endlos andauern würde und wir uns NIE wieder erheben könnten. Die Folge: Wir würden Untertanen des Teufels werden, selbst Teufel, ihm gleich, im Elend wie er selbst ... bei ihm verbleibend, auf ewig von der Gegenwart unseres Gotte ausgeschlossen. Welch ein schrecklicher Gedanke. Ein Hoch nun auf die Weisheit, Barmherzigkeit und Gnade unseres Gottes, denn es gibt eine Befreiung namens Auferstehung. Hurrah, wir eheben uns wieder. Die Toten, sowohl die körperlich Toten, als auch die geistig Toten werden freigegeben, die gefangenen Leiber und Geister werden befreit. Geist und Köper werden zur lebendigen Seele mit vollkommener Kenntnis vereint.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 37

Tag 37 - vollkommene Erkenntnis all unserer Schuld, Unreinheit, Nacktheit  … Glückseligkeit und Rechtschaffenheit … mit Reinheit bekleidet … Gewand der Rechtschaffenheit

Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 14

14 Darum werden wir eine vollkommene Erkenntnis all unserer Schuld und unserer Unreinheit und unserer Nacktheit haben; und die Rechtschaffenen werden eine vollkommene Erkenntnis ihrer Glückseligkeit und ihrer Rechtschaffenheit haben und sind mit Reinheit bekleidet, ja, nämlich mit dem Gewand der Rechtschaffenheit.

Paralellstellen:

Mosia 3:25 (hier spricht König Benjamin zum Volk Nephi ... ca. 124 v.Chr.): Und wenn sie böse sind, werden sie einer furchtbaren Einsicht ihrer eigenen Schuld und Greuel überantwortet, was sie vor der Gegenwart des Herrn zurückschrecken lässt in einen Zustand des Elends und endloser Qual, von wo sie nicht mehr zurückkehren können; darum haben sie Verdammnis getrunken für ihre eigene Seele.

Alma 12: 13,14 (Alma der Jüngere spricht in Ammoniah mit Zeezrom (einem sehr einflussreichem Mann), den Amulek zuvor relativ gut besänftigt hat) und beantwortet seine Fragen zum Thema Auferstehung und Gericht ... ca. 82 v.Chr.): 13 Wenn dann unser Herz verhärtet ist, ja, wenn wir unser Herz gegen das Wort verhärtet haben, so sehr, dass es in uns nicht zu finden ist, dann wird unser Zustand furchtbar sein, denn dann werden wir schuldig gesprochen werden.14  Denn unsere Worte werden uns schuldig sprechen, ja, alle unsere Werke werden uns schuldig sprechen; wir werden nicht für makellos befunden werden; und auch unsere Gedanken werden uns schuldig sprechen; und in diesem furchtbaren Zustand werden wir nicht wagen, zu unserem Gott aufzuschauen; und wir würden gar froh sein, könnten wir den Felsen und den Bergen gebieten, über uns zu fallen, um uns vor seiner Gegenwart zu verbergen.

Mosia 27:31 (Hier spricht Alma der Jüngere, nachdem der Engel ihn zur Umkehr gerufen hat ... 100 - 92 v.Chr.) Ja, jedes Knie wird sich vor ihm beugen und jede Zunge bekennen. Ja, nämlich am letzten Tag, wenn alle Menschen dastehen werden, um von ihm gerichtet zu werden, dann werden sie bekennen, dass er Gott ist; dann werden diejenigen, die ohne Gott in der Welt leben, bekennen, dass der Richterspruch einer immerwährenden Strafe über sie gerecht ist; und sie werden beben und zittern und zurückschrecken unter dem Blick seines alles durchdringenden Auges.

Hiob 34:22 (Menge Übersetzung): ... da gibt es kein Dunkel und keine noch so dichte Finsternis, daß die Frevler sich darin verbergen könnten.

Amos 9:3 (Menge Übersetzung): ... wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmels verstecken, will ich sie dort aufspüren und zurückholen; und wenn sie sich vor meinen Blicken auf dem Meeresgrunde verbergen, will ich dort der Seeschlange gebieten, sie zu beißen ...

Jesaja 2:10,11 (Menge Übersetzung): Verkrieche dich in die Felsklüfte und verbirg dich in der Erde vor dem Schreckensanblick des HERRN und vor dem Glanz seiner Erhabenheit! Die hoffärtigen Augen der Menschen werden gesenkt (= gedemütigt) werden und der Hochmut der Männer gebeugt (oder: erniedrigt); und der HERR allein wird hocherhaben dastehen an jenem Tage.

... nackt oder bekleidet ... wir werden uns beim Gericht nicht wegzaubern können ...

Letztendlich geht es um die eine Frage: Werden wir nach der Auferstehung eher nackt vor dem HERRN stehen oder bekleidet? Schuld und Unreinheit führen zu einer geistigen Nacktheit. Wer dagegn Gutes tut, wird glücklich und bekleidet sein. Das Gewand heisst dann Reinheit und Rechtschaffenheit.

Es muss uns klar sein, diese geistige Nacktheit bewirkt Verwundbarkeit und Scham. Falls wir uns in diesem Zustand irgenwann vor unserem SCHÖPFER befinden, dann würden wir uns am Liebsten wegzaubern. Doch dies wird dann NICHT funktionieren.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 38

Tag 38 - auch dann noch rechtschaffen ODER schmutzig … die Rechtschaffenen, die Heiligen … , sie werden das Reich GOTTES ererben … und ihre Freude wird voll sein
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 16, 18

16 Und gewiss, so wahr der Herr lebt, denn der Herr, Gott, hat es gesagt, und es ist sein ewiges Wort, das nicht vergehen kann, diejenigen, die rechtschaffen sind, werden auch dann noch rechtschaffen sein, und diejenigen, die schmutzig sind, werden auch dann noch schmutzig sein; darum sind die, die schmutzig sind, der Teufel und seine Engel; und sie werden hinweg in immerwährendes Feuer gehen, das für sie bereitet ist; und ihre Qual ist wie ein See von Feuer und Schwefel, dessen Flamme für immer und immer emporsteigt und kein Ende hat. 18 Aber siehe, die Rechtschaffenen, die Heiligen des Heiligen Israels, sie, die an den Heiligen Israels geglaubt haben, sie, die das Kreuz der Welt ertragen und ihren Schimpf geringgeachtet haben, sie werden das Reich Gottes ererben, das von Grundlegung der Welt an für sie bereitet war, und ihre Freude wird voll sein immerdar.

... rechtschaffen bleibt rechtschaffen, schmutzig bleibt schmutzig ...

 

Wir nehmen alles mit ins nächste Leben, unsere Charaktereigenschaften, unser Wesen, unsere Gefühle und Gedanken. Der Zustand bleibt gleich. Die Konsequenzen sind dann Qual oder volle Freude. Es lohnt sich demnach für das Evangelium, für die unpopulären Prinzipien und Werte Stellung zu beziehen, auch wenn die Welt uns beschimpft und das Leben als Jünger/in Jesu eine gewisse Last sein kann. Es ist eine Frage der Entscheidung und der daraus resultierenden Konsequenz. Wer dem Heiligen Israels nachfolgt, indem er bestrebt ist, sich slebst eine gewisse Heiligkeit anzueignen, der wird den üppigen Lohn empfangen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und über das anschließende Gericht.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 39

Tag 39 - O die Größe und die Gerechtigkeit unseres GOTTES! Denn er führt alle seine Worte aus ... o wie groß die Heiligkeit unseres GOTTES, denn er weiß alles, und es gibt nichts, was er nicht weiß
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 17, 20, 53

17 O die Größe und die Gerechtigkeit unseres Gottes! Denn er führt alle seine Worte aus, und sie sind aus seinem Mund hervorgegangen, und sein Gesetz muss erfüllt werden. 20 O wie groß die Heiligkeit unseres Gottes! Denn er weiß alles, und es gibt nichts, was er nicht weiß. 53 Und siehe, wie groß die Bündnisse des Herrn und wie groß seine Herablassung gegenüber den Menschenkindern ...

... der Allesmacher, der Alleskönner, der Alleswisser...

Unseren HIMMLISCHEN VATER als denjenigen zu bezeichnen, dem keine wissenschaftliche Kenntnis fremd ist, sollte keinem gläubigen Menschen schwer fallen. An dieser Stelle geht es jedoch um noch mehr. Unser ewiger Vater kennt all unsere Gedanken, Gefühle, Beweggründe, Wünsche, unser Inneres und unsere Erfahrungen. ER blickt hinter die Fasade und weiß genau, wie wir etwas gemeint haben. Oft interpretieren die Menschen um uns herum, z.B. gut gemeinte Worte als Angriff und fühlen sich verletzt. Solche zwischenmenschlichen Mißverständisse prägen unseren Alltag. Bei GOTT sind wir jedoch in gerechten Händen, sein Urteil stimmt genau, er weiß, wer wir sind und was uns dazu bewegt hat zu sprechen oder zu handeln.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und über das anschließende Gericht.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 40

Tag 40 - ER kommt in die Welt zur Errettung aller Menschen, die auf seine Stimme hören … ER erleidet die Schmerzen jedes lebendigen Geschöpfs der Familie Adams … damit die Auferstehung allen Menschen zuteil werde, damit alle am großen Tag, am Tag des Gerichts vor IHM stehen können
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 21, 22

21 Und er kommt in die Welt, auf dass er alle Menschen errette, wenn sie auf seine Stimme hören werden; denn siehe, er erleidet die Schmerzen aller Menschen, ja, die Schmerzen jedes lebenden Geschöpfes, sowohl der Männer als auch der Frauen und Kinder, die der Familie Adams angehören. 22 Und er erleidet dies, damit die Auferstehung allen Menschen zuteil werde, damit alle am großen Tag, am Tag des Gerichts, vor ihm stehen können.

ER kommt in die Welt und erleidet die Schmerzen aller Menschen ...

Hier wird klar, was JESUS für uns getan hat. Versteht sich wohl von selbst, dass ER auch der Richter sein wird. Da ist es sicher gut für uns, wenn wir IHM zuhören und IHM nachfolgen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über das Sühnopfer.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 41

Tag 41 - ER gebietet vollkommenen Glauben , Umkehr, Taufe und Ausharren bis zum Ende, damit die Errettung im Reich GOTTES möglich ist, anstelle von Verdammnis … der HERR, GOTT, der HEILIGE ISRAELS, hat es gesagt
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 23, 24

23 Und er gebietet allen Menschen, dass sie umkehren müssen und sich in seinem Namen taufen lassen und vollkommenen Glauben an den Heiligen Israels haben, sonst können sie nicht im Reich Gottes errettet werden. 24 Und wenn sie nicht umkehren und an seinen Namen glauben und sich in seinem Namen taufen lassen und bis ans Ende ausharren werden, so müssen sie verdammt werden; denn der Herr, Gott, der Heilige Israels, hat es gesagt.

Umkehr, die Basis ... die Königs-Disziplin ...

 

Dies sind klare Worte, es gibt NUR den einen Weg ins ewige Licht. Umkehr ist ein Hauptanteil des christlichen Lebens. Immer wieder loslassen, ändern, flexibel bleiben, Fehler einsehen und wieder gut machen, sich entschuldigen, sich verbessern, sich entwickeln, sich umorientieren, die Zielrichtung wechseln, Beweggründe umgestalten, Gefühle und Gedanken anpassen, den eigenen Charakter und die Kommunikationsform modifizieren und korrigieren, die eigene Meinung revidieren, sich innerlich erneuern, Gesagtes und Getanes berichtigen und umbilden. Hinzu kommt das intensive, geduldige und haargenaue Abschleifen der Wesens-Oberfläche, bis zur geschmeidigen und glatten Perfektion, wenn selbst die kleinsten störenden Partikel restlos verschwunden sind. Das Ganze sollte gekoppelt sein mit dem Glauben an JESUS CHRISTUS. Auch das "äusserliche" Zeichen, das Bündnis namens Taufe darf nicht fehlen. Dieses stetige im Fluss und in der Bewegung bleiben, dieses unaufhörliche Ausfeilen des inneren Kerns ist lebenslang andauernd und erfordert das berühmte "Ausharren bis zum Ende". Wer es tut, ist NICHT verdammt, wer es unterlässt, IST verdammt. Dies klingt verdammt hart, dehalb meine Erklärung. Verdammung ist eine Selbst-Einschränkung, ein Damm eben. Wir blockieren uns selbst, wir hindern uns am Fortschritt, am Fortkommen, wenn wir die Königs-Disziplin eines Christenmenschen namens Umkehr nicht beherrschen. Perfektion kann im irdischen Leben jedoch von keinem Menschen erreicht werden, sollte aber stets angestrebt werden.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Umkehr.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 42

Tag 42 - OHNE Gesetz KEINE Strafe ABER beanspruchende befreiende Barmherzigkeit … Sühnopfer erfüllt Forderungen der Gerechtigkeit für alle, denen das Gesetz fehlt … aber weh dem, der das Gesetz und die Gebote hat und übertritt und Zeit vergeudet
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 25-27

25 Darum hat er ein Gesetz gegeben; und wo kein Gesetz gegeben ist, da gibt es keine Strafe; und wo es keine Strafe gibt, da gibt es keinen Schuldspruch; und wo es keinen Schuldspruch gibt, hat die große Barmherzigkeit des Heiligen Israels wegen des Sühnopfers Anspruch auf sie [die Menschen]; denn sie sind durch seine Macht befreit. 26 Denn das Sühnopfer erfüllt die Forderungen seiner Gerechtigkeit für all jene, denen das Gesetz nicht gegeben ist, sodass sie befreit sind von jenem furchtbaren Ungeheuer, Tod und Hölle, und dem Teufel und dem See von Feuer und Schwefel, nämlich endloser Qual; und sie sind dem Gott wiedergegeben, der ihnen Atem verliehen hat, nämlich dem Heiligen Israels. 27 Aber weh dem, dem das Gesetz gegeben ist, ja, der gleich uns alle die Gebote Gottes hat und der sie übertritt und der die Tage seiner Bewährung vergeudet, denn furchtbar ist sein Zustand!

... unwissend unschuldig und wissend schuldig ... die gute Barmherzigkeit und die nötige Gerechtigkeit ...

... gut zu wissen, diejenigen, die es nicht besser wissen (Kinder, Nicht-Informierte, u.s.w.), sind nicht schuldig, wenn sie gegen göttliche Gestze handeln und sind dank des Sühnopfers errettet. So verliert das Monster namens Satan und Hölle seinen Schrecken und die Barmherzigkeit des HERRN bringt echte Befreiung, ohne die Gerechtigkeit zu vernachlässigen. Aber aufpassen, wenn wir es besser wissen, sollten wir nach unserer Kenntnis handeln.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Barmherzigkeit.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 43

Tag 43 - schlauer Plan … sie denken, sie seien weise, Rat GOTTES nicht hören … sie meinen, sie wüssten selbst … nutzlose Narrheits-Weisheit … auf Ratschläge hören
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 28-29,

28 O welch schlauer Plan des Bösen! O die Eitelkeit und die Schwächen und die Narrheit der Menschen! Sind sie gelehrt, so denken sie, sie seien weise, und sie hören nicht auf den Rat Gottes, denn sie schieben ihn beiseite und meinen, sie wüßten aus sich selbst; deshalb ist ihre Weisheit Narrheit, und sie nützt ihnen nicht. Und sie werden zugrunde gehen. 29 Aber es ist gut, gelehrt zu sein, wenn man auf Gottes Ratschläge hört..

...der schlaue Plan ...

wie schnell klopfen wir Menschen uns selbst auf die Schultern und fühlen uns unschlagbar, weil wir scheinbar schlau, stark oder geschickt sind. Uns muss klar sein, unser Wissen und Können kommt NICHT aus uns selbst, sondern wird von Gott eingegeben. Genau an dieser sensiblen Stelle setzt Satan an. Er bringt uns dazu, Gott samt seinem Rat von uns zu schieben und uns selbst als die Könner zu betrachten, nur weil uns mal etwas gelingt. Doch durch genau dieses Verhalten entpuppen wir scheinbar so Gebildeten und Befähigten uns als Narren und Nichtskönner und stehen hilflos da, mit nutzlosem Wissen und nutzlosem Geschick. Besser ist, wir beugen uns der Realität, erinnern uns stets an GOTTEN Größe und lauschen SEINEN Empfehlungen, dann wird unser Erlerntes uns beflügeln.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über menschliche Schlauheit.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 44

Tag 44 - weh den Reichen, weh den Tauben, weh den Blinden, weh denen, deren Herz unbeschnitten ist, weh dem Lügner, weh dem Mörder, weh denen, die Hurerei begehen, weh denen, die Götzen anbeten, weh all denen, die in ihren Sünden sterben …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 30-38

30 Aber weh den Reichen, die reich sind an weltlichen Dingen. Denn weil sie reich sind, verachten sie die Armen und verfolgen sie die Sanftmütigen, und ihr Herz hängt an ihren Schätzen; darum ist ihr Schatz ihr Gott. Und siehe, ihr Schatz wird mit ihnen auch zugrunde gehen. 31 Und weh den Tauben, die nicht hören wollen; denn sie werden zugrunde gehen. 32 Weh den Blinden, die nicht sehen wollen; denn sie werden auch zugrunde gehen. 33 Weh denen, deren Herz unbeschnitten ist; denn das Wissen um ihre Übeltaten wird sie am letzten Tag schlagen. 34 Weh dem Lügner, denn er wird in die Hölle hinabgeworfen werden. 35 Weh dem Mörder, der vorsätzlich tötet; denn er wird sterben. 36 Weh denen, die Hurerei begehen; denn sie werden in die Hölle hinabgeworfen werden. 37 Ja, weh denen, die Götzen anbeten; denn der Teufel aller Teufel freut sich über sie. 38 Und schließlich, weh all denen, die in ihren Sünden sterben; denn sie werden zu Gott zurückkehren und sein Angesicht sehen und in ihren Sünden verbleiben.

... wehe wehe ...

... hier werden Eigenschaften genannt, die wir besser ablegen sollten und Dinge angesprochen, die wir besser nicht tun sollten. Unser Schatz sollte nicht unser Gott werden und unser Herz sollte frei bleiben für den HIMMLISCHEN VATER. Augen und Ohren sollten offen sein und nicht verschlossen. Unser Herz sollte nicht unbeschnitten sein, also befallen von Schlechtigkeit, sondern vielmehr befreit von Sünde. Und natürlich ist es wichtig, ehrlich zu sein, den anderen leben zu lassen und die Lust zu zügeln, da wo es angebracht ist. Und ganz klar muss es uns sein, wenn wir Götzen anbeten (Gott vernachlässigen, weil wir Anderes mehr schätzen), dann freut sich Satan. Sterben wir demnach lieber möglichst sündenfrei, dann können wir unserem HIMMLISCHEM VATER mit mehr Wonne in die Augen blicken.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über negative Eigenschaften.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 45

Tag 45 - denkt daran, wie furchtbar Übertretungen sind und wie furchtbar es auch ist, den Verlockungen nachzugeben … fleischlich gesinnt zu sein ist Tod, und geistig gesinnt zu sein ist ewiges Leben …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 39-40

39 O meine geliebten Brüder, denkt daran, wie furchtbar Übertretungen gegen diesen heiligen Gott sind und wie furchtbar es auch ist, den Verlockungen jenes Verschlagenen nachzugeben. Denkt daran, fleischlich gesinnt zu sein ist Tod, und geistig gesinnt zu sein ist ewiges Leben. 40 O meine geliebten Brüder, schenkt meinen Worten Gehör. Denkt an die Größe des Heiligen Israels ...

...denkt daran ...

... hier ist eine gute Zusammenfassung der universell-geistigen Zusammenhänge. Es kommt auf die geistige Grundgesinnung an, auf die geistige Orientierung. Die geistige Gesinnung muss die Oberhand gewinnen. Nicht übertreten, den Verlockungen nicht nachgeben, das ist die Devise (der Leitgedanke) bzw. das wirklich sehr prägnant und kompakt formulierte Rezept für ewiges Leben !!!

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Folgen von Übertretung.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 46

Tag 46 - die Worte der Wahrheit sind hart gegen alle Unreinheit; aber die Rechtschaffenen fürchten sie nicht, denn sie lieben die Wahrheit und lassen sich nicht erschüttern
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 40

40 ... Sagt nicht, ich hätte harte Worte gegen euch gesprochen; denn wenn ihr das tut, lästert ihr die Wahrheit; denn ich habe die Worte eures Schöpfers gesprochen. Ich weiß, die Worte der Wahrheit sind hart gegen alle Unreinheit; aber die Rechtschaffenen fürchten sie nicht, denn sie lieben die Wahrheit und lassen sich nicht erschüttern.

... die harte Wahrheit ...

 

... manchmal ist die Wahrheit wirklich hart. Da hin zu kommen, dass die Wahrheit uns nicht erschüttert und wir sie lieben, ist das Ziel ...

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die mögliche Härte von Wahrheit.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 47

Tag 47 - kommt zum HERRN, dem HEILIGEN …  der Weg ist schmal, aber geradlinig … der Hüter des Tores ist der HEILIGE ISRAELS und kein Knecht … es gibt keinen anderen Weg, denn ER kann nicht getäuscht werden … wer anklopft, dem wird ER öffnen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 41, 42

41 Nun denn, meine geliebten Brüder, kommt zum Herrn, dem Heiligen. Denkt daran, dass seine Pfade rechtschaffen sind. Siehe, der Weg für den Menschen ist schmal, aber er liegt geradlinig vor ihm, und der Hüter des Tores ist der Heilige Israels; und er setzt dort keinen Knecht ein; und es gibt keinen anderen Weg als den durch das Tor; denn er kann nicht getäuscht werden, denn Gott, der Herr ist sein Name. 42 Und wer anklopft, dem wird er öffnen ...

... kommt zum HERRN ...

Jakob lädt und ein zum HERRN zu kommen und erklärt klar, wie strikt und nicht-intrepretierbar der Weg zu IHM ist. Jakob betont auch, dass es nur EIN EINZIGES Himmelstor gibt und dass dort eben genau DER steht, zu dem wir wollen, nämlich JESUS CHRISTUS. Da gibt es keinen Nebeneingang, durch den wir uns hindurch-schleichen könnten.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über das Himmelstor.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

 

 

Tag 48

 

Tag 48 - ... klug, gelehrt, reich ... aufgeblasen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 42, 43

42 ... und die Klugen und die Gelehrten und die, die reich sind, die sich aufblasen wegen ihrer Gelehrsamkeit und ihrer Klugheit und ihrer Reichtümer – ja, sie sind es, die er verachtet; und wenn sie dies alles nicht abwerfen und sich vor Gott als töricht erachten und in die Tiefen der Demut hinabsteigen, wird er ihnen nicht öffnen. 43 Aber das, was den Weisen und Besonnenen zuteilwird, wird ihnen verborgen bleiben immerdar – ja, jenes Glücklichsein, das für die Heiligen bereitet ist.

... klug, gelehrt, reich ... aufgeblasen

... blas dich nicht auf, sondern erachte dich vor GOTT als töricht ... steige in die Tiefen der Demut ...

 

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Klarheit und Deutlichkeit von effektiver Belehrung.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

 

Tag 49

Tag 49 - würde ich eure Seele martern und klar sprechen, wenn euer Sinn rein wäre und ihr von Sünden befreit wärt? … wenn ihr heilig wärt, würde ich zu euch von Heiligkeit sprechen und nicht über die Folgen der Sünde …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi

9

25

47-48

28

9:47 Aber siehe, meine Brüder, ist es ratsam, dass ich euch die furchtbare Wirklichkeit all dessen bewusst machen soll? Würde ich eure Seele martern, wenn euer Sinn rein wäre? Würde ich klar zu euch sprechen gemäß der Klarheit dessen, was wahr ist, wenn ihr von Sünden befreit wärt? 48 Siehe, wenn ihr heilig wärt, würde ich zu euch von Heiligkeit sprechen; da ihr aber nicht heilig seid und ihr mich als Lehrer anseht, muss es notwendigerweise ratsam sein, dass ich euch über die Folgen der Sünde belehre.

25:28 Und nun siehe, mein Volk, ihr seid ein halsstarriges Volk; darum habe ich klar zu euch gesprochen, damit ihr nicht missverstehen könnt. Und die Worte, die ich gesprochen habe, sollen als ein Zeugnis gegen euch stehen; denn sie genügen, jedermann den rechten Weg zu lehren; denn der rechte Weg ist, an Christus zu glauben und ihn nicht zu leugnen; denn wenn ihr ihn leugnet, dann leugnet ihr auch die Propheten und das Gesetz.

... die Seele martern ... klar sprechen ...

... ja, ein guter Lehrer "martert" manchmal unsere Seele, denn wir sind noch lange nicht heilig, da gibt es noch viele Schwächen. So ist es gut, wenn uns die Folgen von Schlechtigkeit bewußt gemacht werden. Schätzen wir demnach die Klarheit, mit der die Diener des HERRN uns oft beglücken.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Klarheit und Deutlichkeit von effektiver Belehrung.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 50

Tag 50 - meine Seele verabscheut Sünde, und mein Herz erfreut sich an Rechtschaffenheit; und ich will den heiligen Namen meines Gottes preisen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 49

Siehe, meine Seele verabscheut Sünde, und mein Herz erfreut sich an Rechtschaffenheit; und ich will den heiligen Namen meines Gottes preisen.

Grundeinstellung ...

... wir alle sollten eine grundsätzliche Abneigung gegen das von Gott als negativ empfundene (die Sünde) entwickeln und uns von dem göttlich Positiven angezogen fühlen. Sicher werden wir in unserem Bemühen, dem Guten zu folgen oft scheitern. Doch die tendenzielle Ausrichtung sollte stimmen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. darüber, dass er Sünde verabscheut.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 51

Tag 51 - kommt zu den Wassern … kauft Wein und Milch … nicht Geld für Wertloses, Arbeit für Unbefriedigendes … kommt zum HEILIGEN ISRAELS, labt euch an dem, was nicht zugrunde geht noch verdirbt … Seele an Fettem sich erfreúen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 50, 51

50 Kommt, meine Brüder, alle, die ihr durstig seid, kommt zu den Wassern; und ihr, die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und esst; ja, kommt, kauft Wein und Milch ohne Geld und ohne Kaufpreis. 51 Darum gebt nicht Geld hin für das, was ohne Wert ist, noch eure Arbeit für das, was nicht zufrieden machen kann ... und kommt zum Heiligen Israels und labt euch an dem, was nicht zugrunde geht noch verderbt werden kann, und laßt eure Seele an Fettem sich erfreuen.

Wasser, Wein, Milch und Fettes ... 

die von unserem HIMMLISCHEN VATER angebotene geistigen Kostbarkeiten sind völlig kostenlos. Wenn wir uns nach mehr Frieden, Freude, Glück, Hoffnung, Zufriedenheit, Zuversicht und Liebe sehnen, dann sind diese Geschenke für uns stets griffbereit. Vergeuden wir demnach unsere zeitlichen und finanziellen Kapazitäten lieber nicht für tote vergängliche Kurzeit-Vergnügungen, sondern investieren wir vielmehr in das dauerhafte göttliche Licht.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über das kostbare Wasser, etc.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 52

Tag 52 - denkt an die Worte eures GOTTES; betet ohne Unterlass und dankt ... lasst euer Herz sich freuen ...
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
9 52

52 Siehe, meine geliebten Brüder, denkt an die Worte eures Gottes; betet ohne Unterlass zu ihm bei Tag, und dankt seinem heiligen Namen bei Nacht. Lasst euer Herz sich freuen.

... die gute Nachfolge ...

hier ist eine gute Zusammenfassung dessen, was einen guten Christenmenschen ausmacht. Wichtigster Aspekt ist für mich die Freude, genauer die Herzensfreude, also weniger der Spaß sondern vielmehr die nachhaltige fundierte innerliche Freude. Auch entscheidend ist für mich die Einprägung und Verinnerlichung der göttlichen Worte. Auch wichtig ist die Dankbarkeit und die ständige Verbindung durch das Gebet. Hier wird jedoch nicht erwartet, dass wir OHNE Pause buchstäblich beten. Vielmehr ist damit die göttliche Ausrichtung und Verknüpfung auf emotionaler und gedanklicher Ebene gemeint.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über Eckdaten eines guten Christenmenschen.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 53

Tag 53 - wiederhergestellt werden, damit das erlangt werden kann, was die wahre Kenntnis vom ERLÖSER bringen wird ... ICH bin der WAHRE WEINSTOCK
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
10 2

Denn siehe, die Verheißungen, die wir erlangt haben, sind Verheißungen für uns gemäß dem Fleisch; darum, wenn mir auch gezeigt worden ist, dass viele von unseren Kindern wegen Unglaubens im Fleisch zugrunde gehen werden, wird Gott doch zu vielen barmherzig sein; und unsere Kinder werden wiederhergestellt werden, damit sie das erlangen können, was ihnen die wahre Kenntnis von ihrem Erlöser bringen wird.

... die wahre Kenntnis ...

... viele meinen, weil sie von JESUS sprechen und von IHM wissen, sind sie auf dem rechten Pfad. Doch Vorsicht, es gibt auch unwahre Kenntnis von IHM !!! Streben wir demnach nach der Wahrheit !!! ... verbleiben wir lieber in IHM, ganz nach dem Bild im Gleichnis vom Weinstock und von den Reben:

 

"Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, entfernt er, und jede (Rebe), die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringe. Ihr seid bereits rein infolge des Wortes, das ich zu euch geredet habe: bleibt in mir, so bleibe ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben: wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reichlich Frucht; dagegen ohne mich könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie dann und wirft sie ins Feuer: da verbrennen sie. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet, um was ihr wollt: es wird euch zuteil werden. Dadurch ist mein Vater verherrlicht, daß ihr reichlich Frucht bringt und euch als meine Jünger erweist." (Johannes 15: 1-8 Menge Übersetzung)

Jakob, der Bruder Nephis, spricht über die Kreuzigung Jesu, über die Zerstreuung der Juden, über Amerika und über Zion.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 54

Tag 54 - ICH, der HERR der KÖNIG DES HIMMELS, werde ihr KÖNIG sein, und ich werde denen ein Licht sein immerdar, die meine Worte hören ... wer gegen Zion streitet, wird zugrunde gehen ...
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
10 13-16

13 Und wer gegen Zion streitet, wird zugrunde gehen, spricht Gott. 14 Denn wer einen König gegen mich aufstellt, wird zugrunde gehen; denn ich, der Herr, der König des Himmels, werde ihr König sein, und ich werde denen ein Licht sein immerdar, die meine Worte hören. 15 Aus diesem Grund also, auf dass sich meine Bündnisse erfüllen, die ich für die Menschenkinder gemacht habe, die ich für sie zuwege bringen werde, während sie im Fleische sind, muss ich notwendigerweise die geheimen Werke der Finsternis und der Morde und der Greuel vernichten. 16 Darum, wer gegen Zion streitet, sei er Jude oder einer von den Andern, sei er geknechtet oder frei, sei er männlich oder weiblich, wird zugrunde gehen; denn sie sind es, die die Hure der ganzen Erde sind; denn die nicht für mich sind, die sind gegen mich, spricht unser Gott.

SEIN Zion ... 

Dem Propheten Joseph Smith wurde durch Offenbarung gesagt, wer Zion ist, nämlich diejenigen, die im Herzen rein sind: "Darum wahrlich, so spricht der Herr: Laßt Zion sich freuen, denn dies ist Zion—die im Herzen Reinen; darum laßt Zion sich freuen, während alle Schlechten trauern." (Lehre und Bündnisse 97:21)

 

Gut zu wissen ist es, dass der HERR komplett hinter SEINEM Zion steht. Niemand kann gegen Zion streiten. ER ist der König. ER bleibt den Zions-Leuten ein Licht.

Jakob, der Bruder Nephis, spricht über die Kreuzigung Jesu, über die Zerstreuung der Juden, über Amerika und über Zion.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 55

Tag 55 - lasst uns SEINER gedenken und unsere Sünden ablegen und nicht den Kopf hängen lassen, denn wir sind nicht verstoßen
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
10 20

20 Und nun, meine geliebten Brüder, in Anbetracht dessen, dass unser barmherziger Gott uns so große Kenntnis über dies alles gegeben hat, lasst uns seiner gedenken und unsere Sünden ablegen und nicht den Kopf hängen lassen, denn wir sind nicht verstoßen; zwar sind wir aus dem Land unseres Erbteils vertrieben worden, aber wir sind zu einem besseren Land geführt worden, denn der Herr hat das Meer zu unserem Pfad gemacht, und wir sind auf einer Insel des Meeres.

... den Kopf nicht hängen lassen ...

 

... so wie Lehi und seine Familie aus Jerusalem fliehen musste, sind auch wir aus unserem bisherigen Umfeld geflohen und haben womöglich fast unüberwindliche Hindernisse gemeistert um JESUS nachzufolgen und um Besseres zu erhalten. Es ist wichtig, SEINER zu gedenken und unsere Sünden abzulegen. Vorallen sollten wir niemals den Kopf hängen lassen, denn wir sind in unserem gelobten Land.

Jakob, der Bruder Nephis, spricht über die Kreuzigung Jesu, über die Zerstreuung der Juden, über Amerika und über Zion.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 56

Tag 56 - erhebt euer Herz, denkt daran, dass ihr frei seid … versöhnt euch mit dem Willen GOTTES … und nachdem ihr versöhnt seid, denkt daran, dass es nur in der Gnade GOTTES ist und durch sie, dass ihr errettet werdet … möge GOTT euch erwecken …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
10 23-25

23 Darum erhebt euer Herz und denkt daran, dass ihr frei seid, für euch selbst zu handelnden Weg des immerwährenden Todes zu wählen oder den Weg des ewigen Lebens. 24 Darum, meine geliebten Brüder, versöhnt euch mit dem Willen Gottes und nicht dem Willen des Teufels und des Fleisches; und nachdem ihr mit Gott versöhnt seid, denkt daran, dass es nur in der Gnade Gottes ist und durch sie, daß ihr errettet werdet. 25 Darum möge Gott euch vom Tod erwecken durch die Macht der Auferstehung und auch vom immerwährenden Tod durch die Macht des Sühnopfers, damit ihr in das ewige Reich Gottes aufgenommen werdet, damit ihr ihn preist aus göttlicher Gnade. Amen.

... versöhnen ...

 

... es ist wichtig, uns mit SEINEM Willen und mit IHM zu versöhnen, bzw. IHN und SEINE Wünsche und Regeln anzuerkennen

Jakob, der Bruder Nephis, spricht über die Kreuzigung Jesu, über die Zerstreuung der Juden, über Amerika und über Zion.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 57

Tag 57 - denn er (Jesaja) hat wahrhaftig meinen ERLÖSER gesehen, ebenso wie ich IHN gesehen habe ... und auch mein Bruder Jakob hat ihn gesehen; darum werde ich ihre Worte meinen Kindern kundtun ...
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
11 2-3 2 Und nun schreibe ich, Nephi, weitere Worte Jesajas, denn meine Seele erfreut sich an seinen Worten. Denn ich werde seine Worte auf mein Volk anwenden, und ich werde sie allen meinen Kindern kundtun, denn er hat wahrhaftig meinen Erlöser gesehen, ebenso wie ich ihn gesehen habe. 3 Und auch mein Bruder Jakob hat ihn gesehen, wie ich ihn gesehen habe; darum werde ich ihre Worte meinen Kindern kundtun, um ihnen zu beweisen, dass meine Worte wahr sind. Darum, so hat Gott gesprochen, werde ich mein Wort durch das Wort von Dreien bestätigen. Doch Gott schickt weitere Zeugen, und er beweist alle seine Worte.

... zwei heilige Berichte mit identischer Botschaft ...

 

... hier wird deutlich, dass sowohl Bibel-Propheten, als auch Buch Mormon Proheten den gleichen Jesus gesehen haben und sich somit nicht widersprechen, sondern sich gegenseitig unterstützen. Ist es nicht schön, Zugriff auf beide heiligen Berichte (Bibel + Buch Mormon) zu haben? Wird hier nicht klar, dass der Buch Mormon Prophet Nephi auch die damals noch nicht zusammengefasste Bibel schätzte? 

Nephi pricht über Nützlichkeit der Worte Jesajas (großer Prophet - Altes Testament) Es sind seine einleitenden Worte zu einer wörtlichen Zitierung mehrerer Kapitel der Worte Jesajas. Durch die Mitnahme der Heiligen Platten, die Nephi in Jerusalem retten konnte, hatte das Volk Nephi Zugriff auf die Heiligen Worte Jesajas.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

Tag 58

Tag 58 - meine Seele erfreut sich daran, die Wahrheit des Kommens CHRISTI zu beweisen und zu bestätigen, dass alle Menschen zugrunde gehen müssten, wenn ER nicht käme … und an den Bündnissen, SEINER Gnade, Gerechtigkeit, Macht und Barmherzigkeit …
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
11 4-6 4 Siehe, meine Seele erfreut sich daran, meinem Volk die Wahrheit des Kommens Christi zu beweisen; denn zu diesem Zweck ist das Gesetz des Mose gegeben worden; und alles, was dem Menschen von Anfang der Welt an von Gott gegeben worden ist, weist sinnbildlich auf ihn hin. 5 Und meine Seele erfreut sich auch an den Bündnissen des Herrn, die er für unsere Väter gemacht hat; ja, meine Seele erfreut sich an seiner Gnade und an seiner Gerechtigkeit und Macht und Barmherzigkeit im großen und ewigen Plan der Befreiung vom Tod. 6 Und meine Seele erfreut sich daran, meinem Volk zu bestätigen, dass alle Menschen zugrunde gehen müssten, wenn Christus nicht käme.

... woran die Seele sich erfreuen kann...

 

... natürlich sind Lebens- oder Seelenfreuden auch Dinge wie Urlaub, Shopping, Sport, Natur, Kultur, Musik und Hobby. Hier jedoch beschreibt Nephi Dinge, die seine Seele vermutlich nachhaltiger und ergiebiger erfreuen, als die üblichen Lebensfreuden Womöglich helfen uns diese Worte darüber nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist.

... weitere Stellen:

Denn meine Seele erfreut sich an Klarheit; denn auf diese Weise wirkt Gott, der Herr, unter den Menschenkindern. Denn Gott, der Herr, gibt dem Verständnis Licht; denn er spricht zu den Menschen gemäß ihrer Sprache zu ihrem Verständnis.
2. Nephi 31:3

... denn siehe, meine Seele erfreut sich an Klarheit für mein Volk, damit es lernen kann ...
2. Nephi 25:4

Ich frohlocke in Klarheit; ich frohlocke in Wahrheit; ich frohlocke in meinem Jesus, denn er hat meine Seele von der Hölle erlöst.
2. Nephi 33:6

... sei unerschrocken, aber nicht anmaßend;

Alma 38:12 (Alma an seinen Sohn Schiblon ca. 74 v.Chr.)

... diese Worte sollen beschreiben, wie das "Beweisen" der Wahrheit in aller Klarheit passieren soll ...

Nephi spricht über Dinge, die seine Seele erfreuen.

... um 559–545 v. Chr.

... auf dem amerikanischen Kontinent ... nach der Volkstrennung Nephiten - Lamaniten.

 

Tag 59

Tag 59 - denn wenn es keinen CHRISTUS gäbe, dann gäbe es keinen GOTT ... und wenn es keinen GOTT gäbe, dann gäbe es uns nicht ... aber es gibt einen GOTT, und er ist CHRISTUS
Buch Kapitel Vers(e) Text Kommentar Hintergrund
Buch Mormon
2. Nephi
11 7 7 Denn wenn es keinen Christus gäbe, dann gäbe es keinen Gott; und wenn es keinen Gott gäbe, dann gäbe es uns nicht, denn es hätte keine Schöpfung geben können. Aber es gibt einen Gott, und er ist Christus, und er kommt, wenn sich seine Zeit erfüllt.

 

... aber e